Liebe Mami,
Ich habe ganz am Anfang schon mal was geschrieben.
Viel geändert hat sich da bei dir leider noch nicht…
Ich schreibe dir hier nochmal, auch ich leide extrem unter Verlustangst. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht.
Als mein Mann in der Entzugsklinik war, hatte ich genau die selben Gedanken wie du. Aber ich habe sofort gemerkt, dass ICH da das Problem bin und es nicht fair ist ihn mit meinen Ängsten zu belasten.
Ich habe mich dann direkt drum gekümmert und bin zu einem Psychotherapeut in Hypnose gegangen.
Ob das ganze etwas gebracht hat, kann ich nicht sagen. Bislang gab es nicht nochmal solch eine Situation für mich.
Für dich ist es aber in erster Linie wichtig, auf dich zu schauen!
Dein Partner hat seine eigenen Baustellen und du musst ihm die Möglichkeit geben diese auch zu behandeln.
Dass er sich nun von dir distanziert ist mehr als nachvollziehbar und richtig!
Er möchte sein Leben wieder in den Griff bekommen. Das ist ein wahnsinnig großer Schritt, den bei weitem nicht viele schaffen (wollen).
Nutze die Zeit um auch deine Baustellen in den Griff zu bekommen.