Beiträge von Mare

    Ich frage nochmal nach, aber ich bin überfordert mit vielen Dingen, das hätte ich noch nie so extrem.

    Einerseits wünsche ich mir ein normales Leben, habe aber Angst hier weg zu gehen, ich schaffe das nicht.

    Zumindest momentan nicht.

    Ich möchte mich herzlich bei euch bedanken, das ihr mir antwortet, und Verständnis habt. Besonders bei White Wolf, du schreibst sehr ausführlich, das bekomme ich im Moment nicht hin.

    Liebe Grüße

    Ach, Mare, du gehst echt durch eine schwere Zeit durch... jetzt für den Mann da zu sein, der dich nicht gut behandelt hat, ist sicher eine gewaltige Herausforderung. Hoffe, du holst dir jede Unterstützung, die du kriegen kannst und nimmst dir ausreichend Zeit etwas für dich zu tun!

    Danke dir, ich versuche es, mir fiel es immer schwer Hilfe an zu nehmen, aber jetzt mache ich das.

    Ich habe ihn gefahren und wieder abgeholt.

    Lässt mich alles kalt, ich funktioniere noch auf 3 Felgen

    Meine Betreuerin meinte eigentlich müsste ich stationär aufgenommen werden, die merkt das ich am Ende bin.


    Und das meine psychischen Erkrankungen aufgearbeitet werden müssen, das ist ja nicht nur die Depression.

    Mein Mann hat mich bei der Bank angeschnauzt, ich habe nicht darauf reagiert und vorgeschlagen das wir unsere Mieter fragen ob die das Haus für unsere Restschulden kaufen möchten und wir Wohnrecht bekommen und für eine kleine Miete hier bleiben können.

    Ich habe auch vorgeschlagen das die Maklerin von der Bank anfangen kann so jemand zu suchen und das ich einen Umzug nicht schaffe.

    Mein Mann sagte, ja ich kann nicht mit anpacken.

    Das war es was von ihm kam.

    Ich bin durcheinander und die Hitze macht mir zu schaffen, deswegen kann ich nicht mehr schreiben

    Also, um das noch mal kurz klarzustellen, er war zum Schluss in einem Hospiz. Und da gab es eben abends Wein zum Essen, tagsüber Kuchen und Plätzchen und Eisbecher, eben das, worüber sich die Leute im Hospiz gefreut haben.

    Das finde ich toll, das man den Menschen die Wünsche erfüllt,ich möchte auch ins Hospiz oder vom palliativ Team versorgt werden, wenn es zuende geht.

    Mich würde es interessieren, ob es hier Mitglieder gibt, die Erfahrung haben mit Krebs und Alkohol.

    Mein Mann ist Alkoholiker, hat ab und zu trocknene Phasen.

    Er hat im Mai die Diagnose Lungenkrebs erhalten, Plattenepitelkarzinom, ein 7 cm großer Tumor in der Lunge und die Lymphknoten am Hals befallen.

    Die Hausärztin hat mir gesagt, wahrscheinlich lebt er kein halbes Jahr mehr, bei seinem Lebenswandel.

    Er hat 35 Bestrahlungen bekommen und Chemo.

    Er hat dann aufgehört mit trinken aber seit ca 2 Wochen trinkt er 2-3 B. Heute 4.

    Vorige Woche ging es ihm sehr schlecht, er bekommt seit Freitag Infusionen und Antibiotika gestern Chemo.

    Wie verarbeitet der Körper das alles?

    Ich habe dem Onkologen das gesagt das er Alkoholiker ist, er meinte das wäre eine sehr wichtige Information für ihn.

    Aber seit dem habe ich mit dem Onkologen nicht mehr gesprochen.

    Ich habe keine Lust mehr mit hin zu gehen, weil unsere Ehe kaputt ist.

    Wie geht es euch mit einem Krebs kranken Partner, oder wie geht ein Alkoholiker damit um?

    Das hast du super beschrieben mit der Gummi Wand.

    Und danke für das Kompliment mit der Stärke.

    Wir könnten leider nicht in die Sauna, weil die Nachbarin Kreislauf Probleme hatte, aber wir waren gemütlich frühstücken.

    Vor zwei Wochen war ich mit den Nichten und Grossneffen und meiner ehemaligen Schwägerin in einem Park mit Tieren und jeder Menge Spielgeräten, das war so schön.


    Mir gibt die Arbeit auch viel, obwohl es mir körperlich schwer fällt, aber das Feedback von den Kunden und Kollegen tut mir gut.

    Meine Betreuerin meinte ich könnte ja auch was neues anfangen, das wäre mir im Moment zuviel.


    Ich werde fragen ob ich mich auf eine Warteliste setzen lassen kann für eine Wohnung, Sozialwohnung.

    Das es mit meiner Rente was wird, glaube ich nicht.

    Ich spreche mit meiner Betreuerin und mit der Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst.

    Er bekommt Montag einen Port weil die Infusion heute nicht laufen konnte weil die Venen kaputt sind, ich habe ihm das vor ein paar Wochen schon gesagt.

    Das wird ambulant gemacht, und ich darf ihn fahren. Ich habe ihm gesagt er soll nach einem Taxi Schein fragen, da hat er mich mit großen Augen abgesehen, ich habe keine Lust mehr, so kenne ich mich gar nicht, wenn ich jemanden helfen kann, mache ich das. Er meinte er möchte das ich ihn fahre damit er nicht alleine ist. Er hat vergessen seine Medikamente anzugeben, er kann nichts alleine.

    Er zerstört mich wirklich langsam aber sicher, was mein Vater in der Kindheit angefangen hat, die beiden Täter die mich missbraucht haben, meine Schwiegermutter, die bei uns wohnte und böse war, und jetzt das. Ich glaube ich ziehe so etwas an.

    Mein Vater hat mir mit 15 gesagt, hätte ich dich mal in die Hecke gespritzt, manchmal glaube ich das wäre besser gewesen.

    Vorige Woche ging es ihm richtig schlecht, ich hatte Angst das er stirbt.

    Ich durfte keinen Krankenwagen rufen, am Donnerstag habe ich Kontakt mit der Onkologie aufgenommen und geschrieben das es ihm schlecht geht alles raus kommt sogar ein Schluck Wasser. Er konnte dann am nächsten Tag zur Infusion kommen, heute die letzte und morgen nochmal Chemo.

    Er nimmt *edit*, seit gestern trinkt er auch wieder 3 halbe Liter.

    Ich verstehe es nicht mehr.

    Wir haben nächste Woche den Termin mit der Bank, die 3 Monate sind um, wo sie uns in Ruhe lassen wollten. Er weigert sich mehr als 400 Euro zu zahlen, könnte locker 800 zahlen, dann hätte er immer noch 800 zum Leben. Ich habe wieder gefragt ob er meint für 400 Euro eine Wohnung zu finden, ja er hätte im Netz eine in Gelsenkirchen gesehen für 380 kalt da will ich auf keinen Fall hin, ich war sprachlos.

    Ihm ist alles egal, er redet immer noch von Selbstmord wenn es zu Ende geht, und das er noch einen mit nimmt.

    Ich bin total durcheinander, habe Panik Attacken.

    Ich habe meiner Betreuerin vom betreuten wohnen für psychisch Kranke geschrieben, sie hat mir geschrieben das sie unterwegs ist und ob der Termin am Dienstag bestehen bleibt.

    Der Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst habe ich geschrieben wie ich an eine Sozialwohnung komme, und wie hoch das Einkommen sein darf und ob ich Hilfe bekomme bei meinem verdienst von 560 Euro. Ich habe keine Ahnung davon.

    Die Tierarzt Helferin habe ich gefragt ob sie mir helfen kann, falls ich wirklich den Hund und die alte Katze abgeben muss. Sie sagt sie hilft mir wenn ich absolut keine Wohnung bekomme. Das würde mir das Herz brechen.

    Ich erschrecke mich manchmal vor mir selbst, wie kalt mich das manchmal lässt.

    Ich denke das hängt damit zusammen, das er mich schlecht behandelt hat als ich richtig krank war, oder operiert worden bin.

    Und die ganzen Enttäuschungen....

    Ja, B. Steht für Bier.

    Ich merke einfach das ich mir solche Momente nehmen muss, und das es mir gut tut, mal zu lachen und was anderes zu sehen und zu hören.

    Ich versuche einmal die Woche etwas für mich zu machen. Diese Woche gehe ich mit meiner Nachbarin in die Sauna, mit ihr habe ich mich öfter unterhalten und wir verstehen uns gut, ich wohne hier seit 11 Jahren und habe mich jetzt das erste Mal hier verabredet, falls es zu heiß wird gehen wir frühstücken. Sie ist auch krank und wir können uns austauschen.

    Das betreute wohnen für psychisch Kranke habe ich seit Dezember 2023.

    Ich konnte Notfall mäßig eher damit anfangen, weil es mir da sehr schlecht ging.

    Dazu habe ich den sozialpsychatrischen Dienst mit ins Boot genommen.

    Mein Mann hat Pflegegrad 1, morgen kommt jemand um das mit der Haushaltshilfe zu besprechen.

    Ich habe der Rentenversicherung einen sachlichen Brief geschrieben, wo ich meine Situation geschildert habe und gebeten, das es nach 4 1/2 Jahren zu einer Einigung kommen sollte.

    Ich glaube nicht das es etwas hilft, aber ich bin es los, das habe ich auch zum Sozialgericht geschickt.

    Im August steht ein Gespräch mit der Bank an, ich denke dann werden wir aus dem Haus müssen, weil wir die Raten nicht mehr zahlen können.

    Ein Traum wäre, wenn es jemand kauft und wir Mieter werden können.

    Mir würde es das Herz brechen meinen alten Hund und die alte Katze abgeben zu müssen.

    Wenn ich die Rente wieder bekommen würde, dann wäre die Situation anders.

    Ich habe auch immer noch Angst das er wieder trinkt, er trinkt seit einer Woche 2 B.

    Es ist schrecklich so viel Angst zu haben und Unsicherheit.

    Übermorgen treffe ich meine Nichten mit Kindern, da freue ich mich drauf. Mal etwas positives und normales.

    Das fällt mir schwer zu sagen wie es mir wirklich geht.

    In mir ist alles durcheinander.

    Manchmal meine ich, das ich neben mir stehe und mir selbst zu sehe.

    Mir wurde so oft der Mund verboten und gesagt, stell dich nicht so an.

    Die schmerzen von der Arthrose sind schlimm, ich habe Angst vor Gelenkersatz. Ich habe keinen der mir dann hilft. Oder wenn die Bandscheiben operiert werden müssen.

    Eigentlich habe ich viel Angst vor allem möglichen.

    Innerlich geht es mir besch..... Äußerlich wahre ich den Schein.

    Wenn ich nicht mehr arbeiten kann, würde mir sehr viel fehlen, die Kunden, die mich mögen, wo ich auch mal nette Wort bekomme, die Kollegen.

    Ich bin froh das ich da sehe, was normales Leben ist.


    Letztendlich auch das Geld, ich musste einmal ein halbes Jahr mit Hartz 4 überbrücken, da möchte ich eigentlich nicht mehr hin .

    Dann Sozialwohnung, mit jeder Menge Menschen in so einem großen Bunker wohnen, da gehe ich dann wahrscheinlich fast gar nicht mehr raus.


    Wenn ich nicht hier wäre, würde alles vergammeln, es kämen Mahnungen.

    Die Tiere werden nicht gut versorgt.

    Ich hätte nur sorgen das hier nichts mehr funktioniert.

    Und das ich ihn krank und hilflos zurück lasse.

    Auch Angst das er zu den schweren Medikamenten wieder trinkt.


    Ich hoffe, ich habe die Fragen richtig verstanden, wie gesagt, ich kenne es nicht, das sich jemand um meine Befindlichkeiten sorgt oder kümmert.

    Er trinkt immer noch nicht.

    Er ist friedlich.

    Krebs verändert.

    Ich bin total durcheinander.

    Bin auf eine Art froh das ich arbeiten kann, merke aber das ich das nicht mehr lange schaffe.

    Das wäre schlimm, weil ich da Bestätigung bekomme und auch mal lachen kann, obwohl ich mich nicht mehr von Herzen freuen kann, weil alles zuviel ist.

    Mich freut es wenn die Kunden mich vermissen, und die jungen Kollegen sich freuen mit mir zu arbeiten.

    Dann bin ich wohl doch nicht so Scheisse, wie ich es manchmal meine.

    So ein Durcheinander im Kopf