Guten Morgen!
Die Feiertage waren schön, es gab magische Momente (Weihnachten mit kleinen Kindern ist wundervoll!). Kein Vergleich zu früher, und so bin ich sehr dankbar, daß ich Familie und Weihnachten so nach und nach mit positiven Erinnerungen überschreiben darf. Es gab allerdings einen kleineren Streit (ich schreibe kleineren, jetzt in meiner innerlichen Nachbereitung, aber in dem Moment fühlte es sich gar nicht klein an), und ich bin stolz auf mich, daß ich auf mein Bauchgefühl gehört und nicht geschwiegen , sondern meinen Standpunkt vertreten habe. Ich habe richtig gemerkt, wie ich innerlich über einen Graben gehüpft bin. Aber der Konflikt ist nicht eskaliert, sondern wurde gelöst. Ein guter Umgang mit dominanten Persönlichkeiten fällt mir immer wieder schwer.
Ich bin fast übersensibel geworden was Alkohol betrifft. Gestern saß ich im Zug auf dem Weg nach Hause, plötzlich tauchten Fahrgäste auf, einer alkoholisiert, er redet ein bisschen zu laut, verhielt sich leicht auffällig - in meiner Wahrnehmung zumindest. War aber ausschliesslich mit seinem Handy und einem Freund beschäftigt. Trotzdem war mein System binnen Sekunden auf Alarm eingestellt. Ich hab mich dann abgewendet, aus dem Fenster gesehen und gehofft, daß sie ganz schnell vorbeigehen. Dabei war es vorallem der Geruch, den ich als sehr unangenehm empfunden habe. Das Ganze hat auch keine 5 Minuten gedauert.
Das wäre vor einem Jahr noch nicht passiert. Es wäre mir einfach egal gewesen.