Lieber Frankenstein ,
Ich glaube nicht, dass Dich hier jemand angreifen will. Das bringt ja auch niemanden etwas. Das Forum besteht ja darin eigene Erfahrungen zu teilen.
Meine Erfahrung als EKA: Ich hatte eigentlich eine schöne Kindheit. Eigentlich.... Mein Vater war Alkoholiker und meine engste Bezugsperson, weil ich Alles bei ihm durfte. Er war kein schlechter Mensch, aber suchtkrank. Das er das war, habe ich erst gemerkt da war ich schon Mitte zwanzig. Als ich ein Kind war, war es für mich normal, dass er abends oder am Wochenende betrunken war. Weil ich es ja nur so kannte. Ich war ein Straßenkind und glücklich damit. Warum war ich das... Meine Eltern hatten ja gar keine Zeit zu schauen.... Meine Mutter voll Co und mein Vazer beschäftigt mit der Sucht und das Bild nach außen aufrecht zu halten. (War mir als Kind natürlich nicht bewusst)
Jetzt mein ABER: Ich musste Früh unbewusst viel Verantwortung übernehmen, ich habe gelernt, dass man Menschen retten muss (funktioniert nicht), ich hatte nur Partner, welche ein Suchtproblem hatten. Ich dachte immer mit mir stimmt was nicht, irgendwie abgegrenzt von mir selbst. Usw.
Jetzt mit Mitte 40 arbeite ich an den Themen. Mit Mitte 40!!! Und hoffe, dass mein Sohn das mit 19 sieht und mitnimmt und nicht ins gleiche Muster verfällt.
Vielleicht wäre mein Leben anders verlaufen, wenn meine Mutter einen anderen Weg eingeschlagen hätte.
Meine viel ältere Schwester hat die Sucht nicht so mitbekommen, weil sie da schon ausgezogen war. Sie hatte nicht die Schwierigkeiten wie ich.
Meine Geschichte EKA und dann Co.
Ich wünsche Dir und Deinen Kindern, dass Du genau hinschaust. Und weniger trinken gibt es nicht bei einem Alkoholsüchtigen, sonst wäre er nicht süchtig.
LG Momo