Nachtrag: Wahrscheinlich haben mir schon viele während der Beziehung signalisiert, dass es mir die Beziehung nicht gut tut und ich mich verändert habe (nicht positiv). Ehrlich gesagt, wollte ich das aber nicht hören, wahr haben. Ich war gar nicht zugänglich...
Beiträge von Momo2006
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Liebe Silberstreifen,
Ich habe das am Anfang auch gemacht, seine Mutter, seine Schwester und engen Freunde darauf hingewiesen, dass mein Ex dringend zum Arzt muss und das ich Angst habe, das er stirbt. Ich habe mich total verantwortlich gefühlt auf der einen Seite und auf der anderen Seite wollte ich diese gefühlte Verantwortung abgeben. Das er schwer Suchtkrank ist wussten aber Alle. Mittlerweile und mit Abstand und viel lesen hier, habe ich eine andere Einstellung dazu. Er ist erwachsen, sein Umfeld ist erwachsen. Wer wie mit ihm umgeht oder was sagt, liegt nicht in meiner Verantwortung. Für mich war das uch ein Teil meines loslassen. Ich habe Verantwortung für mich und meinen Sohn. Es ist sein Weg, für den er sich entscheidet. Auch wenn ed ein trauriger Weg ist. Ich habe von vielen die Rückmeldung bekommen, dass er mich mit runter gezogen hätte und es besser ist für mich. Viele haben gar nicht verstanden, warum ich nicht schon längst weg war. Das wurde mir aber erst nach der Trennung gesagt.
LG Momo
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Liebe Mine,
Da hast Du imMoment ein ganz schön großes Päckchen zu tragen.
Gut, dass Deine/Eure Familien Dich so gut unterstützen. Dein Alter Freund ist wohl ein richtiger Freund, wenn er Dich jetzt unterstützt.
Ich wünsche Dir/Euch ganz viel Kraft.
LG Momo
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Liebe Mine,
Wie geht es Dir heute? Konntest Du bei Deinen Eltern etwas Kraft tanken?
LG Momo
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Ein Gedanke noch von mir liebe Gedankenkarusell. Dich um Dich mal drehen, Dein Gedankenkarusell auf Dich beziehen und nicht auf ihn. Das wäre vielleicht mal ein guter Startpunkt. Egal und losgelöst davon was er macht oder nicht macht.
LG Momo
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Liebe Gedankenkarusell,
Ich kann einen Teil Deiner Gedanken gut verstehen, weil dieses Hoffnung, dass Alles gut wird, wie ein klebriges Bonbon sein kein.
Am Anfang meiner Reise hier im Forum, habe ich oft gehofft, dass mein Ex aufwacht, nüchtern wird und Alles wird gut. Irgendwann wurde mir klar, dass ich mich in meine Illusion verliebt habe. In den Wunsch den ich in eine Partnerschaft habe und habe das Alles auf meinen Ex projiziert.
Was ich dabei übersehen hatte, ist die Realität, wie ist es tatsächlich im Moment, wie geht es mir wirklich und zu guter Letzt habe ich mich selbst übersehen.
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ein Co genauso an seine Themen dran muss, unabhängig vom Partner. Es gibt ja einen Grund, warum sich so aufgeopfert wird, warum man sich als Co so als Retter sieht, als die Ersatzmutter, als die Pflegekraft, etc.
Das hat für mich nichts mit einer Partnerschaft zu tun, nichts mit Liebe.
Dein Partner ist ein erwachsener Mann. Du bist nicht verantwortlich ihn zum Arzt zu tragen, das ist seine freie Entscheidung.
LG Momo
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Liebes Gedankenkarusell,
Du machst Dir wirklich viele Gedanken. Mir fällt auf, dass sich Deine Gedanken hauptsächlich um Deinen Partner drehen und was Du tun könntest, um ihn zu helfen.
Also würdet ihr mir raten die Trennung plus Auszug durchzuziehen? Und ist es hilfreich wenn ich ihn trotzdem noch unterstütze?
Ich finde, dass diese Antwort von Dir kommen muss. Wichtig meiner Meinun nach ist, dass Du das nicht mit dem Hauptgrund "dann wacht er auf und wird nüchtern" sondern für Dich machst.
Es geht ja hier um Dich. Was willst Du, wie stellst Du Dir Dein Leben, Deine Partnerschaften vor.
LG Momo
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Hallo Yuna,
Deine Situation hört sich sehr stressig und anstrengend an.
Frage: Wem hast Du was zu essen gemacht und Klamotten gerichtet?
Ich hatte ich sauber Klamotten gegeben und ihm was zu essen gemacht.
Deinem Mann? Warum?
Auf welches Wunder hofft Du? Das er heute oder morgen es bereut, Dich umgarnt und Du dann Alles was passiert wieder auf die Seite schiebst, nach dem Motto "Ach, so schlimm ist es gar nicht"
Was kannst Du heute für Dich und Deine Kids tun, um mal aus der Situation auszusteigen und mal Luft zu holen.
Du wirst an seiner Seite kaputt gehen und ich hätte für meinen Ex auch die Hand ins Feuer gelegt, dass er niemals gewalttätig mir gegenüber werden wird... Da habe ich mich allerdings getäuscht. Gewalt ist übrigens auch eine Spirale.. Erst Verbal dann irgendwann körperlich.
Er fährt betrunken Auto??? Geht gar nicht und gehört in dem Moment auch bei der Polizei angezeigt.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Dich aus dieser Beziehung (ist es eine?) zu lösen und Dich und Deine Kinder in Sicherheit zu bringen.
Was hält Dich bei ihm?
LG Momo
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Liebe Liesel,
Eigentlich ist es doch egal was die Ursache ist, für Dich. Ich verstehe, dass es wichtig sein kann Sucht und Suchtverhalten zu verstehen, um als Partner sich abgrenzen zu können.
Allerdings nimmt es einem doch die Energie und Zeit sich mit der vermeintlichen Ursache zu beschäftigen, welche besser in einen selbst investiert wird.
Ich habe mich am Anfang sehr mit den Themen meines Ex beschäftigt, dann musste ich mich nämlich nicht mit meinen Themen auseinandersetzen.
LG Momo
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Liebe Martha,
Ich lese viel Wut und Empörung bei Dir raus, aber auch, dass Du der Meinung bist er muss einfach aufhören und dann ist Alles gut
Ich schaue nie nach mir. Im Vordergrund standen schon immer die Anderen. Traurig aber wahr.
Das ist ein Punkt, den Du ja anschauen kannst. Es ist ja eine Entscheidung immer für Alle Alles zu machen. Die Frage ist ja warum.
Ich bin ähnlich gestrickt, arbeite da aber hart an mir.
Du schreibst Du willst ihn nicht verlassen. Dann aber:
ich war in meiner Kindheit und Jugend einem Alkoholiker "ausgeliefert" und empfinde da echt wenig Emphatie
Ich hasse den Geruch von Alkohol, das Verhalten, die Mimik und Gestik die im betrunkenen Zustand hervorkommen.
Und was soll das bringen?
Ich habe mal gelesen, man soll sich mit dem Menschen im betrunkenen Zustand hinsetzen und ihn Fragen warum er das mach
Ist mir jetzt nur aufgefallen.
Schreibe doch mal etwas von Dir.
Grüße Momo
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Wie wäre es, wenn Du Dich erstmal um Dich drehst. Und dann kannst Du immer noch entscheiden, wie es mit ihm weitergeht.
LG Momo
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Hallo Martha
Wenn Du ein bisschen hier im Co-Bereich liest, wirst Du oft lesen, dass der Partner eigentlich super ist, wäre nur nicht der Alkohol.
So habe ich auch am Anfang gedacht und auch geschrieben. Nur sehe ich es mittlerweile so, dass wenn Alles super wäre, die meisten hier nicht schreiben würden. Zumal es einen Menschen nur im Paket gibt. Und ich finde das war eine ganz typischer Gedanke von mir, dass er doch einfach nur mit dem Trinken aufhören muss und dann ist Alles super.
So funktioniert das nur leider wohl nicht. Wichtig ist doch, wie es Dir geht. Was Du Dir vom Leben wünschst. Unabhängig von Deinem Partner.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier. Mir hat dieses Forum hier sehr geholfen und hilft mir immer noch.
LG Momo
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ich ertappe mich dabei, dass ich einfach da sitze und mir denke, es geht mir grad so gut, die sonne scheint, die luft ist klar, die vögel zwitschern und der tee schmeckt. und: ich habe keine not, irgendwelche ideen zu produzieren.
Erinnert mich an das Bild "Creative process"... Kannst Du ja mal im Internet suchen. So arbeite ich schon immer....
LG Momo
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Liebe Cadda,
Danke für Deinen Einsatz hier. Du bist eine der Ersten gewesen, welche mir Anfang des Jahres geantwortet hat und sehr sehr hilfreich war. Dafür möchte ich Dir nochmal von ganzem Herzen danken!🩷🌻🌸
LG Momo
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Liebe Jenny 2511,
Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut verstehen und auch Deine Angst
Als Mutter ist es noch schwieriger zu akzeptieren, dass man machtlos ist gegen die Sucht.
Aber was Du machen kannst, ist für Dich einstehen. Grenzen setzen, die Dich schützen. In eine Suchtberatung gehen. Dich und Deine Seele schützen.
LG Momo
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Liebe Vayana,
Ich habe mich auch manchmal angegriffen gefühlt. Aber, das waren genau die Punkte, welche ich eigentlich anschauen musste.
Hier will glaube ich niemand jemanden angreifen, sondern eher wachrütteln,, auch mal unangenehme Rückfrage stellen, um die Chance zu bekommen, dass man sich mit den eigenen Tjemen auseinander setzt.
Mein Gefühl ist, dass Du Dich in Deinen Gedanken nur um Deinen Mann drehst, aber nicht um Dich.
Er wird trinken oder nicht trinken, egal ob Du kontrollierest oder nicht. Er wird einen Entzug oder keinen Entzug machen, egal ob Du das willst oder nicht. Er wird Sich für ein abstinented Leben entscheiden oder nicht, egal ob Du einen Kopfstand machst oder nicht.
Deswegen macht Kontrolle keinen Sinn. Du kannst nur Dich ändern und für Dich entscheiden was Du willst.
Einen schönen Satz den ich mir aufgeschrieben habe ist: Grenzen schützen Deine Seele.
Also was sind denn gesunde Grenzen für Dich. Was willst Du?
LG Momo
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Liebe Silbestreifen,
Deine Situation zu lesen, ist wirklich schlimm. Versuche doch mal gedanklich die Adlerperspektive einzunehmen.
Was würdest Du zu Deiner Freundin sagen, würde sie dir genau den Text senden, den Du gerade hier reingestellt hast?
Ich bin mir sicher, dass Du im tiefsten Inneren weißt, was richtig und was falsch ist.
Hast Du Hilfe auch außerhalb von dem Forum hier? Ich nehme Alles in Anspruch was ich bekommen kann und was mich weiter bringt.
Sorry, wenn ich das jetzt schreibe... Aber auf was wartest Du?
LG Momo
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Das kenne ich zu gut!
Damals habe ich das nicht gemerkt oder vielleicht wollte ich es nicht merken.
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Liebe Vayana,
Ich schließe mich Morgenrot an. Hier noch zwei weitere Gedanken:
Bei Sucht gibt es ja nur zwei Wege. Entweder jemand hört komplett auf oder nicht. Also was bringt Dir dann die Kontrolle? Du fängst an Dich komplett um ihn zu drehen und es ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe selbst wenn er trocken ist.
Ich denke auch, dass (wie bei allen Menschen, wenn es um grundlegende Veränderungen geht), geleugnet wird, da man bei Einsicht oder Aussprache ggf einen anderen Weg einschlagen. Muss bzw kann. Veränderungen machen Angst. Vergleichbar mit dem Loslassen auf Deiner Seite, das verunsichert Dich und Du suchst Gründe, warum und weshalb Du zum Beispiel kontrollieren willst.
LG Momo
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Eigentlich schon verrückt, dass man da Alles mitmacht. Ich kenne das. Ehrlich betrachtet, war ich dann manchmal froh, wenn das erste Bier getrunken wurde, weil dann eine merklich entspanntere Stimmung war.
Die Frage die ich mir dennoch stelle, ist warum ich das so mitgemacht habe. Natürlich gab es auch einige sehr schöne Momente und Zeiten. Die meiste Zeit war es dennoch ein Tabz auf Eierschalen. Nie zu wissen wann welches Gesicht gezeigt wird. Ich habe mich total verbogen in der Beziehung. Und meiner Meinung nach ist das die Frage die ich mir stellen muss. Das Warum...
Aber ich habe jetzt auch schon ein halbes Jahr Abstand und kann das anders sehen.
LG Momo