Beiträge von Nayouk24

    vermeidet ihr dann auch Medikamente mit Alkohol ,

    Es ist Alkohol, egal wie er verpackt ist. Es ist chemisch gesehen der Alkohol von dem ich süchtig geworden bin.
    Ich trinke kein alkoholfreies Bier und auch kein 0,0 Bier.
    Und aus den selben Gründen und Wirkmechanismen nehme ich auch keinen Alkohol in Form von Medizin zu mir.
    Wenn du ein Medikament hast, kannst du googeln oder andere intelligente Tools befragen und sie werden dir sagen, ob Alkohol drin ist. Der sicherste Weg ist aber beim Arzt, denn er verschreibt, oder beim Apotheker, denn er gibt aus, zu fragen.

    Gute Besserung, DTH77

    Auch wenn ich erst am Anfang stehe und sicherlich noch viele Hürden bewältigen muss bin ich erstmal froh das ich den Anfang geschafft habe.

    Dass du den Anfang geschafft hast, ist der allerwichtigste Schritt, der vielen nicht gelingt, ein großer Erfolg für dich.

    Der Rest ergibt sich dann Hoffentlich.

    Naja, jedenfalls nicht ohne dein Zutun. Mit jedem Tag ohne Alkohol entfernst du dich von ihm in die richtige Richtung.
    Der körperliche Entzug ist durch. Einen psychischen Entzug gibt es nicht, aber du kannst lernen stabil und zufrieden abstinent zu sein.
    Dazu brauchst du Geduld, deine Psyche Zeit und die Akzeptanz, dass es nur diesen einen Weg für dich gibt.

    Wichtig ist das erkennen das ein Problem größer ist als man selbst oder?

    Wichtig für mich war die Erkenntnis, dass ich es nicht alleine schaffe und fremde Hilfe annehmen konnte.

    Sorry Nayouk, etwas überschnitten.

    Finde ich gar nicht und für Soapstar ein weiterer Punkt zum nachdenken.
    Ich weiss nicht, wie du es handhabst, mit dem was dir hier an Rückmeldung gegeben wird.
    Ich bin den Dingen nachgegangen, hab mich selbst gefragt, ist das bei mir so. Wenn ja, was kann ich ändern, wenn nein, stimmt mein "nein" wirklich, oder mach ich mir was vor?
    Wenn es dann immer noch ein ehrliches "nein" war, dann war es ok für mich.

    Und dennoch vermisse ich aktuell die Zeiten,in denen man sich freitags zum Trinken getroffen hat

    Da stecken zwei verschiedene Sachen drin. DAs eine, sich mit Freunden/Bekannten treffen, geselliges Beisammensein und das andere Alkohol trinken.
    Was vermisst du? Eines davon oder beides?

    Den Alkohol habe ich nicht vermisst, aber zwanglose Treffen mit anderen schon. In der Form wie früher geht es einfach nicht mehr. Punkt, aus, keine Diskussion.
    Ich habe mein Umfeld geändert und Bekanntschaften, die mehr mit Alkohol verbunden waren, einschlafen lassen, andere dafür aber intensiviert oder wiederbelebt.
    Dabei habe ich festgestellt, es war nicht der Alkohol, den ich vermisst habe, aber mein Suchthirn hat es so dargestellt.

    Du meinst ich lebe nun abstinent aber tue selber mein alkoholiger sein nicht akzeptieren und es nur als Phase sehen ,

    Nein, ich frage mich, ob du nach wie vor noch mit trinkenden Freunden unterwegs bist? Du willst für dich abstinent leben, aber nicht auf die Gesellschaft verzichten, auch wenn sie dich in Gefahr bringt?
    Wenn du wenig Freunde hast, kann ich dich verstehen, dass du die paar, die du hast nicht auch noch verlieren möchtest.
    Du gehst damit ein hohes Risiko ein, welches du auf Dauer nur schwer von dir fernhalten kannst.
    Du kannst es aber auch anders sehen, du bist nüchtern und nüchtern eröffnen sich neue Möglichkeiten andere Menschen kennenzulernen.
    Denk mal drüber nach, welche Möglichkeiten du für dich siehst.

    Zum Einkaufen ist dein Freund wohl nicht die richtige Unterstützung, da ist es ja alleine noch besser.

    da er mein trinken eher als Zuviel und missbrauch einschätzt versteht er es nicht ganz was ich grad erlebe

    Das hängt davon ab, wie du dich ihm mitgeteilt hast. Dass jemand zu oft und zu viel trinkt wird schnell registriert, aber die Schlussfolgerung "Alkoholiker" ist nicht zwangsläufig.

    Kann es sein, dass du zwar abstinent bist, aber was dein alkohol-konsumierendes Umfeld betrifft, du eigentlich nichts ändern möchtest?

    Hallo DTH,

    schlimme Post kann ich nicht verhindern, aber "eine schlimme Post" sehr wohl, nämlich dass mir Alkohol die Kehle runter läuft.

    bald muss ich Tgl den Hof meines Freundes hüten da er weg muss und da gibt es sehr viel Alkohol , ich hab schon ein wenig Angst das dann der Tag kommt wo ich doch wieder eine schlimme Situation erlebe

    Wo ist der Alkohol, im Keller, bei Menschen die ihn trinken? Kannst du deinen Freund bitten, dafür zu sorgen, dass dir kein Alkohol über den Weg läuft?

    Welche Situationen könnten das sein und kannst du dich darauf vorbereiten?

    Hallo Schnuppihase,

    das ist eine super Nachricht und Glückwunsch, dass du den ersten Schritt erfolgreich gemacht hast:thumbup:

    Wenn du in dieser SHG einen weiteren Austausch möchtest, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Ich bin zwar nicht gefragt, aber ich melde mich mal.
    Es gibt Regularien für eine Freischaltung. Ich hab dir den betreffenden Passus rauskopiert:

    Wenn ihr die Grundbedingungen erfüllt, könnt ihr euch für die Schreibberechtigung in den offenen Bereichen bewerben. Die Freischaltung für die offenen Bereiche erfolgt durch das Moderatorenteam.

    Unter Grundbedingungen verstehen wir

    • die erkennbare Absicht zum sachlichen Austausch zum Thema Alkoholsucht
    • der erkennbare Wunsch nach einer dauerhaften Abstinenz vom Suchtstoff bzw.
    • den Willen der bzw. des Angehörigen, der Abhängigkeitsfalle zum Alkoholiker zu entkommen
    • bei Alkoholikern eine abgeschlossene körperliche Entgiftung



    Eine körperliche Entgiftung ist nach 7-10 Tagen weitestgehend durch.

    Da du nicht ärztlich begleitet wirst, wäre das bei dir frühestens der kommende Sonntag.
    Bis dahin kannst du dich hier weiter durchlesen.

    Du bist bei Tag 6. Am Tag 6 hatte ich das Schlimmste hinter mir.
    Bleib dran, es lohnt sich so sehr.