Danke für deine Offenheit.
Ich habe Angst mich meinen eigene Abgründen zu stellen. Mit meiner Frau und der Suchtberaterin darüber zu sprechen.
Ich habe mich meiner Sucht gestellt und allem, was damit zusammen hing und der Schritt war notwendig für mich.
Die Sucht hat viel Stress bedeutet und enormen Druck aufgebaut und als ich darüber offen und ehrlich gesprochen habe, waren das sehr emotionale Momente. Einmal habe ich geheult, wie ein Schlosshund.
Als es raus war, habe ich eine große Erleichterung verspürt.
Ich bin noch sehr emotional wegen der Entgiftung. Eventuell fange ich an zu weinen, stark zu schwitzen oder zu zittern und der Termin endet in einer emotionalen Katastrophe.
Sei einfach du selbst, offen und ehrlich, die Zeit der Heimlichkeiten und Lügen ist vorbei.
Eine Suchtberaterin kann damit umgehen und deine Frau, ich gehe mal davon aus, dass ihre Teilnahme mit deinem und ihrem Einvernehmen stattfindet, denn das entscheidest du.
Und ob stationär oder nicht, das besprecht ihr morgen. Das Ziel ist die langfristige Absicherung der Abstinenz und dem habe ich alles untergeordnet. Hör mal in dich rein, ob es da noch andere Befindlichkeiten gibt.
Einfach nicht die Kraft zu haben morgen dort hin zugehen.
….und dann? Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass du nach dem Termin viel klarer sehen wirst und gehe du davon aus, dass du bei Profis bist, die so etwas nicht zum ersten Mal machen.
Ich wünsche dir viel Erfolg für morgen und das „Glück“ kommt von alleine.
Viele Grüße
Nayouk