Beiträge von Nayouk24

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nori.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Gut, das hatte ich so nicht rausgelesen.

    Du hast den ersten wichtigen Schritt getan und auf deinem weiteren abstinenten Weg wollen wir dich unterstützen.

    Strebst du eine dauerhafte Abstinenz an und möchtest du dich hier mit Gleichgesinnten austauschen?

    Wenn du meine Frage mit einem doppelten "Ja" beantworten kannst bzw. willst, dann klicke auf den folgenden Link und schreibe kurz etwas.
    Wir werden dich dann für den offenen Bereich freischalten und dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Dann hast du bis jetzt grosses Glück gehabt.
    Wenn es dir schlecht geht, solltest du gerade deshalb einen Arzt aufsuchen. Komplikationen können immer noch auftreten.
    Und du möchtest doch sicher dein abstinetes Leben mit einem gründlichen Gesundheitscheck starten.
    Alkoholismus ist eine Krankheit und die gehört in die Hände eines Arztes.

    Strebst du eine dauerhafte Abstinenz an und möchtest du dich hier mit Gleichgesinnten austauschen?

    Ich bin jetzt 10 Tage trocken und 3 Tage ohne Medikamente.

    Man sagt, die körperliche Entgiftung ist nach 7-10 Tagen abgeschlossen. Glückwunsch dazu :thumbup:
    Dein Körper ist wieder bei dir, jetzt geht es an den Geist um diesen auf das richtige Gleis zu setzen und das wird die Aufgabe der nächsten Wochen und Monate und du wirst fast jeden Tag feststellen, dass sich etwas in dir verändert. Hier viel lesen und austauschen hat mir dabei sehr geholfen.

    Wir haben besprochen einfach zu Hause zu bleiben.

    Das ist eine sehr gute Entscheidung und auch toll, dass du dies so offen und ehrlich mit deiner Frau besprechen kannst und sie Verständnis für die Notwendigkeit hat.
    Das ist bei mir auch so und ein wertvolles Gut.

    Ich war mit 6 Monaten Abstinenz das erste Mal im Urlaub. Es war ein Urlaub in einer Ferienwohnung, so das ich mich jederzeit zurückziehen konnte und ich auch nicht zum Essen in ein Restaurant musste. Ich fühlte mich vorher ausreichend sicher. Dieses Jahr waren wir wieder im Urlaub, auch wieder Ferienwohnung.

    Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der Urlaub letztes Jahr war einfach auch anstrengend und richtig geniessen konnte ich nicht alle Zeit dort.
    Ein Jahr später war es ganz entspannt und erholsam. Das hat mir im Nachhinein die Bedeutung des Rates "meide Urlaube im ersten Jahr" nochmal deutlich vor Augen geführt.

    Urlaub ist eine Ausnahmesituation für viele Menschen, auch was die Präsenz von Alkohol anbelangt und damit auch die Präsenz des Suchtgedächtnisses oder Suchthirn, wie ich es nenne.

    Und bei dem Wetter kann man auch gut Zuhause Urlaub machen, vorausgesetzt du hälst dich trotzdem von deiner "Arbeitstätte" fern;)

    Für dich noch zur Info, wie es hier für dich weiter gehen könnte, wenn du möchtest.

    Wenn du dich für ein dauerhaft abstinentes Leben entscheidest und du teil dieser SHG werden möchtest,
    dann erfolgt der Schritt der Bewerbung, danach käme dann die Freischaltung für den "offenen Bereich".

    Ok, mit 2 Punkten sind wir schon mal weiter, aber...

    die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.

    Dauerhaft abstinent oder kontrolliertes Trinken: Da bin ich noch unschlüssig.

    Womit wir beim Punkt sind, Andreas_73 .

    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, sonst wäre er kein Alkoholiker.
    Wenn du dich informierst, wirst du feststellen, dass "kontrolliertes Trinken" ausdrücklich nicht für Alkoholiker gedacht ist.
    Bei manchen Angeboten steht das wenigstens im Kleingedruckten.
    Wir unterstützen den Weg des "kontrollierten Trinkens" nicht, da dies ein Alkoholikerforum ist und wir wollen darüber auch keine Diskussionen.

    Ich habe jahrelang versucht, meinen Konsum zu kontrollieren, erfolglos. Das kannst du hier bei vielen anderen Usern auch nachlesen. Dieser Irrglaube hat mich viele Jahre Lebenszeit gekostet.

    Werde dir erstmal darüber klar, melden kannst du dich hier in deinem Thread jederzeit.

    Hallo Andreas,

    willkommen im Forum der Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige.
    Es ist gut, dass du dich hier gemeldet hast und eine gute Basis hast du auch schon geschaffen.

    Es ist so, dass sich in dieser SHG bekennende Alkoholiker austauschen, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
    Kannst du dich da wiederfinden, siehst du dich als Alkoholiker? und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?,
    dann kann diese SHG für dich Unterstützung zur Selbsthilfe sein.

    Möchtest du dich hier mit Gleichgesinnten austauschen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    ich weiß ja was sein Problem ist und muss daß ansprechen, bloß wie?

    Dass er vermutlich Alkoholiker ist, ist sein Problem nicht deins.
    Dass er aber rumpöbelt und Leute tyrannisiert ist deins und genau darauf würde ich mich beziehen, auf die Fakten und nicht auf Mutmassungen.
    Du sagst ja selbst, dass er über das Problem Bescheid weiss.
    Du könntest den Bruder noch fragen, was ihr beim nächsten Mal machen sollt, wenn er alkoholisiert ist und euch attackiert, die Polizei rufen?

    Bestimmt mache ich mir darüber viel zu viel Gedanken. Meine Skills sind sehr gefragt am Arbeitsmarkt, ich habe viele Kontakte die mir weiterhelfen können, zur Not kann ich zum alten AG zurück oder sogar freiberuflich arbeiten. Und ich muss auch zu einem späteren Zeitpunkt, sobald ich rationaler Denken kann überlegen, ob und wie ich mich beruflich verändern möchte.

    Manch einer wäre froh, wenn er so viele Optionen hätte.
    Nimm die Tatsache und entspann dich.

    Ich hab immer noch emotionale Downphasen.

    Immer noch ? Wie lange bist du jetzt abstinent? Was erwartest du?

    Alkohol stört und schädigt das Neurotransmittersystem im Gehirn. Für die Regeneration benötigt das Gehirn bei vollständiger Abstinenz mehrere Monate oder länger.
    Viele alkoholbedingte Veränderungen sind reparabel, manches bleibt für immer geschädigt.
    Die Gefühlsschwankungen nehmen mit der Zeit ab.
    Du stehst noch am Anfang und Geduld ist eine Eigenschaft, die dir helfen könnte, obwohl gerade am Anfang viele Veränderungen in kurzer Zeit spürbar sind.

    Ich habe mich irgendwann darauf eingelassen und mir die Zeit gegeben.

    Hallo everhard,

    willkommen im Forum der Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum Gedanken machst.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
    Du siehst dich als Alkoholiker und möchtest in Zukunft ein abstinentes Leben führen, korrekt?

    Zitat

    Ziel trocken zu bleiben.

    Wann hast du das letzte Mal getrunken?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Danke für deine Offenheit.

    Ich habe Angst mich meinen eigene Abgründen zu stellen. Mit meiner Frau und der Suchtberaterin darüber zu sprechen.

    Ich habe mich meiner Sucht gestellt und allem, was damit zusammen hing und der Schritt war notwendig für mich.
    Die Sucht hat viel Stress bedeutet und enormen Druck aufgebaut und als ich darüber offen und ehrlich gesprochen habe, waren das sehr emotionale Momente. Einmal habe ich geheult, wie ein Schlosshund.
    Als es raus war, habe ich eine große Erleichterung verspürt.

    Ich bin noch sehr emotional wegen der Entgiftung. Eventuell fange ich an zu weinen, stark zu schwitzen oder zu zittern und der Termin endet in einer emotionalen Katastrophe.

    Sei einfach du selbst, offen und ehrlich, die Zeit der Heimlichkeiten und Lügen ist vorbei.
    Eine Suchtberaterin kann damit umgehen und deine Frau, ich gehe mal davon aus, dass ihre Teilnahme mit deinem und ihrem Einvernehmen stattfindet, denn das entscheidest du.

    Und ob stationär oder nicht, das besprecht ihr morgen. Das Ziel ist die langfristige Absicherung der Abstinenz und dem habe ich alles untergeordnet. Hör mal in dich rein, ob es da noch andere Befindlichkeiten gibt.

    Einfach nicht die Kraft zu haben morgen dort hin zugehen.

    ….und dann? Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass du nach dem Termin viel klarer sehen wirst und gehe du davon aus, dass du bei Profis bist, die so etwas nicht zum ersten Mal machen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg für morgen und das „Glück“ kommt von alleine.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Die Leute in einer Suchtberatung sind professionel und haben eine grosse Erfahrung. Ich bin den Weg über stationäre Entgiftung und Entwöhnung gegangen, ingesamt 4 Wochen. Meine Nachsorge ist diese SHG.

    Etwas Bammel habe ich aber morgen, was die bei der Suchtberatung meiner Frau raten werden.

    Was sollen sie deiner Frau raten? Wenn sie ihr überhaupt etwas raten, dann dass sie nichts tun kann, wenn du nicht willst und dass sie dann auf sich achten soll um nicht in den Sog der Sucht zu geraten.
    Du trägst Verantwortung für deine Abstinenz nicht sie.
    Aber du hast dich ja entschieden den abstinenten Weg zu gehen. Deine Frau kann dich unterstützen, z.B. ein alkoholfreies Zuhause mit dir zu schaffen und einiges mehr.
    Aber du bist im Driver Seat, was deine Abstinenz betrifft. Z.B. alkoholfreie Lebensmittel. Meine Frau achtet beim Einkauf "mit" darauf, aber ich bin verantwortlich dafür, was ich konsumiere, nicht sie.

    Sie traut mir leider nicht mehr wirklich

    Warum sollte sie? Hast du sie nicht immer wieder enttäuscht?
    Bei meiner Frau habe ich über viele Jahre Vertrauen zerstört. Dann konnte ich nicht erwarten, dass plötzlich alles wieder gut und vergessen ist.
    Gegenseitige Achtung und Respekt war noch vorhanden und damit die Basis einen Neuanfang zu schaffen. Ich habe ihr gesagt, was ich mir zutraue und was nicht.
    Das hat sie respektiert und mich dabei unterstützt.

    Und reden mit einander hilft auch, aber ich lese bei dir heraus, dass ihr das tut und das ist sehr gut.