Leonie80 - Die Sonne scheint wieder...

  • Guten Morgen Leonie,

    Ich halte auch keine betrunkenen Leute mehr aus

    Spätestens ab hier kann ich Deinen Beitrag 1 zu 1 unterschreiben.

    Ich gehe heute um 11 Uhr auf ein Fest im Park, in der Nähe. Da ich Intervallfasten mache, fällt mein erstes Essen heute dann auf spätestens 11:30 Uhr. Kurz nach 12 bin ich dann dort wieder weg.

    Das ist dann, bevor es voll wird und die Leute anfangen Bier zu bestellen.

    Außerdem muss ich nicht anstehen. ;)

    Wünsche Dir einen schönen Tag heute. Das Wetter ist herrlich.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Kannst du denn dann trotzdem essen was du willst?

    Ja. Ich mache derzeit sogar 18 Stunden zu 6. Dann habe ich ca. 6 Stunden Fettverbrennung und 4 Autophagie Phase. In den 6 Stunden esse ich zwei Mal ordentlich.

    Ich habe keinen eisernen Willen. Es ist ja kein Verzicht. Und das Essen schmeckt viel besser, wenn da ein richtiger Hunger ist und nicht nur Gelüste, oder ein Hüngerchen. ^^

    So. Jetzt gehts aufs Rad. Der frühe Wurm fängt das halbe Hähnchen. o. ä.

    ps. Beim Alkohol habe ich ja auch keinen eisernen Willen. Aber ich will gar nicht trinken. Das ist nicht schwer.

    Aber ich halte ihn mal parat, falls doch mal Druck aufkommen sollte.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Alex_aufdemweg Nicht dass der Lachsmiley falsch verstanden wird. Ich musste so lachen wegen „der Wurm fängt das halbe Hähnchen…“

    Hab deinen Beitrag nochmal gelesen und verstehe ihn jetzt auch. Zwecks kein Verzicht und eiserner Wille. Kam gestern irgendwie nicht an bei mir wie das gemeint war. Vielen Dank dafür.

    Das ist das Schöne hier im Forum. Man kann s erstmal stehenlassen, nochmal lesen und dann macht s Aha! Stimmt! Nehm ich für mich mit!

    Bei mir hat sich auch der Satz hier vom Forum eingebrannt! Alles was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol, ist tabu! Stimmt! Nehm ich mit!

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

  • Zwecks kein Verzicht und eiserner Wille.

    Ggfs. kannst Du auch gleich nachfragen. Ich kann ja Deine Körpersprache (das große Fragezeichen über Deinem Kopf) hier nicht sehen.

    Ich verzichte beim Intervallfasten ja nicht. Ich verschiebe nur auf später. Und dann schmeckt es sogar noch viel besser.

    Und Alkohol will ich keinen. Aber nicht eisern, sondern wie z. B. ähm... Jetzt fällt mir gar nichts ein, was ich nicht esse ^^

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich mal kurz melden. Der Klinikalltag ist ziemlich anstrengend. Ein Auf und Ab. Es tut sich aber was und ich hab schon ganz viel für mich mitgenommen. Ich hoffe ich bekomme das dann daheim auch alles so geregelt. Außerhalb der Blase hier.

    Der Rückfall liegt auch bald fast ein halbes Jahr zurück. Ich habe mir das Datum nicht gemerkt. Ich gehe offen damit um und bekomme viel positives Feedback. Hier ist alles komplett alkoholfrei und es wird natürlich auch getestet. Finde ich sehr gut. Neben Tee, Wasser und Schorlen freue ich mich auf meinen Kaffee am Nachmittag oder ab und zu auf eine kühle Cola.

    Es ist sehr viel Input und vieles zu verarbeiten. Es war die richtige und beste Entscheidung, mich auf die Klinik einzulassen. Es war höchste Zeit die Depris und alles was damit zusammenhängt, so richtig anzugehen.

    Das wär s vorerst von mir in aller Kürze.

    Alles Liebe und bis bald.

    Leonie

  • Schön von dir zu hören und dass es dir gut geht.
    Ich kenne das auch vom Klinikaufenthalt. Ich war von morgens bis abends mit Terminen belegt.
    Klar gab es auch Leerzeiten, aber die habe ich auch dringend gebraucht, da es doch sehr anstrengend war.
    wenn die Psyche arbeiten muss oder bearbeitet wird, dann ist das anstrengend.

    Alles Gute weiterhin.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hey Leonie,

    ich freu mich richtig, dass Du Dich meldest! Und noch mehr freue ich mich für Dich, dass Du denn Klinikaufenthalt gut für Dich nutzen kannst.

    Ich fand Klinikaufenthalte auch immer anstrengend, vor allem weil ich da ja immer schon auf dem Zahnfleisch angekommen bin.:( Nicht die blendensten Voraussetzungen um voller Tatendrang mein innerstes um zu krempeln.;)

    Deshalb noch einmal von mir der Hinweis, setz Dich nicht zu sehr unter Druck, was die Zeit nach der Klinik angeht. Nimm mit, was für Dich passt. Probier einiges schon in der Klinik aus. Und dann schaust Du, wenn Du wieder draußen bist, wo Du stehst. Manches braucht seine Zeit, um sich zu setzen. Vielleicht stellst Du auch fest, dass Du ambulant noch Hilfe brauchst. Schritt für Schritt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo ihr Lieben,

    ich bin wieder daheim.
    Es war etwas holprig aus der Klinik-Bubble wieder in der Realität anzukommen. Ich habe zeitnah Therapeutentermine, damit ich etwas aufgefangen werde.

    Meine Themen konnte ich gut bearbeiten dort. Der Rest, der übrig bleibt, wird noch etwas dauern. Ist nicht ganz einfach.
    Auch das Thema Alkohol wurde während des Aufenthaltes nochmal intensiv angeschaut. Ich habe Lektüre dazu bekommen. Da stand drin, dass man manchen Abstinenten Alkohol hinstellt, sie den anschauen und daran riechen sollen, um zu schauen wo sie stehen. Fand ich sehr fragwürdig. Käme für mich jetzt nicht infrage. Ich weiß wie das Zeug riecht und vor mir will ich es auch nicht stehen haben. Der Autor wird sich was dabei gedacht haben oder auch nicht.

    Ich vertraue lieber auf die Erfahrungen hier und halte mich fern davon. Keine Biergärten, keine Saufveranstaltungen usw. Ich fahre sehr gut damit. Es stehen gerade andere Themen im Vordergrund, aber ich vergesse nicht, achtsam zu sein und dass ich Alkoholiker bin, der seine Sucht gestoppt hat. Deswegen schaue ich hier rein und melde mich, weil es mir hilft am Ball zu bleiben.

    Soweit ein kurzes Hallo von mir. Ich versuche weiter im Alltag anzukommen und diesen zu festigen.

    Ich wünsche euch alles Liebe und einen guten Wochenanfang.

    Viele Grüße

    Leonie

  • Da stand drin, dass man manchen Abstinenten Alkohol hinstellt, sie den anschauen und daran riechen sollen, um zu schauen wo sie stehen. Fand ich sehr fragwürdig. Käme für mich jetzt nicht infrage. Ich weiß wie das Zeug riecht und vor mir will ich es auch nicht stehen haben. Der Autor wird sich was dabei gedacht haben oder auch nicht.

    Ich vertraue lieber auf die Erfahrungen hier und halte mich fern davon.

    Gut so, Leonie. Hab ich auch schon im TV in einer Sendung zur Alkoholsucht und deren Behandlung gesehen. Gruselig. Das können sich wohl nur Theoretiker ohne eigene Suchterfahrung ausdenken.

    Mit den Grundbausteinen und der 24/7-Unterstützung hier fährst du auf jeden Fall besser, d. H. sicherer! Komm erst mal in Ruhe an.

  • Guten Morgen Leonie,

    schön, dass Du wieder da bist! <3

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Gut so, Leonie. Hab ich auch schon im TV in einer Sendung zur Alkoholsucht und deren Behandlung gesehen. Gruselig.

    Mich würde mal interessieren, wie das begründet wird? Soll das einen Alkoholiker abschrecken oder was? Kann ich mir nicht vorstellen! Sicher eine unseriöse Sendung.:/

  • Alles, was mich voranbringt, erledige ich. Alles, was aufgearbeitet werden muss, bearbeite ich, jedoch nehme ich nichts hervor, was ich nicht möchte, und sorge dafür das das auch da bleibt wo es verdrängt wurde

    Meine Themen konnte ich gut bearbeiten dort. Der Rest, der übrig bleibt, wird noch etwas dauern. Ist nicht ganz einfach.

    Nun, ich bin ein Optimist, ohne das Pessimistische aus den Augen zu verlieren. Warum sollte etwas nicht einfach sein, wenn es dazu beiträgt, dass es mir besser geht? Wenn ich jedoch das Gefühl habe, dass es mich mehr belastet als unterstützt, lasse ich es dort, wo es ist.

    a stand drin, dass man manchen Abstinenten Alkohol hinstellt, sie den anschauen und daran riechen sollen, um zu schauen wo sie stehen. Fand ich sehr fragwürdig.

    Wer solche Methoden gut heißt darf sich gern mal mit mir an einen Tisch setzen – aber ich garantiere, das wird kein gemütlicher Plausch. Mit Sucht macht man keine Spielchen, und man provoziert auch keine künstlichen Konfrontationen, nur um zu testen, ob jemand „standhaft“ bleibt. Da geht es nicht um Pädagogik, sondern um Verantwortungslosigkeit.

    Was in manchen Therapien offenbar veranstaltet wird, nur um den Betroffenen „bei Laune“ zu halten, ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar.

    Ich halte mir ja auch nicht jeden Tag eine volle Windel unter die Nase, nur um sicherzustellen, dass ich weiterhin weiß, wie man eine Toilette benutzt. Solche Maßnahmen sind nicht nur absurd – sie stellen eine Beleidigung gegenüber all jenen dar, die ernsthaft versuchen, sich aus einer Sucht zu befreien.

    Entschuldigung, aber da kann ich schon mal dezent etwas direkter sein.

    Es ist aber schön, dass du wieder da bist und vor allem schon in der Phase, in der du unterscheiden kannst, was gut oder schlechtfür dich ist.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Wer solche Methoden gut heußt darf sich gern mal mit mir an einen Tisch setzen – aber ich garantiere, das wird kein gemütlicher Plausch.

    ....und der Plausch würde mit Sicherheit nicht nur ungemütlich werden, sondern auch nicht allzulange dauern!:rolleyes: Was sollen solche Experimente?

  • Das wurde in der Sendung, die ich im Kopf habe (ich meine sogar, es war ein Hirschhausen-Special Anfang des Jahres, wo er ganz viele Betroffene und "Experten" aufsuchte und zu Wort komnen ließ) leider nicht näher erläutert.

    Aber das Wort "Konfrontationstherapie" ist mir in meiner staionären Reha auch am Rande begegnet, scheint wohl durch die Lehrbücher zu geistern.

    Dass das Experiment - ggf. Mit Tagen/Wochen/ Monaten Verspätung - im schlimmsten Fall tödlich ausgehen kann, ist denen wohl nicht klar. Eine perfide Form der Kundenbindung möchte ich jetzt nicht unterstellen.

    Da war ich umso mehr froh, genau wie im ambulanten Teil der Reha, dieses Forum als Korrektiv im Rücken zu haben.

  • Sicher eine unseriöse Sendung

    Nein. Ich habe sie auch "angefangen" anzuschauen.

    ich meine sogar, es war ein Hirschhausen-Special Anfang des Jahres,

    Ja, war es.

    Und relativ am Anfang kam das mit der Konfrontation. Die Alkoholikerin musste ihre Nase in das Glas mit Alkohol hängen.

    Das war der Moment, bei dem ich die Serie ausgeschaltet habe. Ich habe nichts gegen einen Baller-Film. Aber Folter-Szenen sind nicht mein Ding.

    Habe mich damals auch ausführlich, in meinem Thread, darüber ausgelassen.

    Ach ja genau. Vorher kam noch der Alkoholiker, der auf einmal kontrolliert trinken kann.

    Ich höre jetzt auf, regt mich schon wieder auf. :/

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Naja, Konfrontationstherapie kenne ich nur bei ZWÄNGEN und ÄNGSTEN.Aber einem trocken Alkoholiker im besten Fall seinen Lieblingswhisky unter die Nase zu halten ?? Hat ihn im nassen Zustand auch nicht abgeschreckt.Warum sollte das jetzt im trockenen Zustand passieren? Könnte jedoch das Gegenteil bewirken! Hirschhausen ist Arzt.Ich dachte immer, er sei seriös :rolleyes::thumbdown:

    Einmal editiert, zuletzt von Bono59 (23. Juni 2025 um 11:59)

  • Hallo Leonie,

    schön, dass du wieder da bist.
    Es heisst nicht umsonst Bubble oder Käseglocke, wenn die gelüftet wird, strömt alles mögliche auf einen ein.
    Gib dir Zeit, auch um die Erfahrungen und das Erlernte weiter zu verinnerlichen.

    Liebe Grüsse
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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