Beiträge von Nayouk24

    Ich war einkaufen und habe einen Eisbecher gegessen und keinen Alkohol getrunken und ich hatte auch gar keine Lust dazu.
    Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich immer noch kämpfen muss.

    Ist es Kampf oder ist es das Suchtgedächtnis, das dich plagt?
    Letzteres klopft bei mit heute noch manchmal an, aber ich erkenne es und weiss, wie ich damit umgehen kann.
    Heute sind das oft nur Sekunden und der Spuk ist vorbei.
    Ein Kampf sähe anders aus und wäre anstrengend. Es ist die Frage nach der Akzeptanz und die kann mit der Zeit wachsen,
    wenn sie von Anfang an eine Chance bekommt.
    Wenn ich nur nüchtern bin, weil ich aus irgendwelchen Gründen muss, eigentlich aber gar nicht will, dann hat die Akzeptanz noch keine Chance bekommen, dann ist es ein andauernder Kampf, der mich auf Dauer ermüden würde und ich irgendwann aufgeben würde.

    Was das Rauchen angeht, so wurde mir sogar in der Reha geraten, nicht beides auf einmal zu machen. Es gibt aber auch die andere Fraktion: "Wenn ich schon dabei bin, dann mach ich es gleich mit".
    Abstinent werden und bleiben ist Arbeit, die Energie braucht und diese wird im Kopf benötigt und nicht in den Muskeln.
    Ziel ist es, die Abstinenz immer weiter zu stabilisieren und um dies zu erreichen, wollte ich mich nicht überlasten um am Ende wohlmöglich gar nichts erreicht zu haben.

    Das es diese Situationen dort en Masse gibt, hatte ICH erklärt und kann dadurch viele vermeiden, - und das diese eher weg von mir sind und ich bis dato genau dort weniger trank wie sonst......

    Diesmal ist es anders, diesmal willst du abstinent bleiben.
    Für mich war immer wichtig, dass ich mich aus Risikosituationen vollständig rausnehmen konnte und zwar in ein Umfeld, in dem ich mich sicher gefühlt habe. Du wirst wissen, ob dies für dich wirklich möglich ist.
    Wenn ich in mich reingehört habe, konnte ich erkennen, ob ich mir das zutrauen kann oder ob ein Wunsch Vater des Gedankens ist.

    Also so richtig schlau werde aus dir nicht, 45Jahre_genug

    Da ist jemand, der hat schon mehrmals probiert aufzuhören, Trinkpause von 4 Monaten war das Maximum. Jetzt will er es wieder versuchen und diesmal soll es klappen. Es ist einfach diesmal anders.
    Nach meinem Empfinden geht er das abstinent werden und bleiben ziemlich lax an und ich konnte noch nicht erkennen, was diesmal anders sein wird. Er ist jetzt durch die körperliche Entgiftung durch. Jetzt steht die innere Inventur an, wo steht er, wo will er hin und vor allen Dingen wie.
    Und jetzt kommts, ausgerechnet in 4 Monaten, der Zeitraum nachdem alle bisherigen Versuche zu Ende waren, geht er nach Thailand, wo ihn über die Maßen Triggersituationen mit Alkohol erwarten können. Situationen in denen es merkwürdig anmutet, nicht dazu zu gehören, weil man nicht mittrinkt, aber diesmal soll es anders sein, er will sich vorbereiten.
    Trotz vieler Warnungen scheint sein Reiseplan unumstößlich und ich habe den Eindruck , dass keine tiefe und ehrliche Reflektion stattfindet, zumindest konnte ich sie nicht herauslesen.
    Was ist diesmal anders, was soll anders werden, warum soll es diesmal klappen?

    45Jahre_genug , so ging mir das im Kopf rum, als ich deinen Thread nochmal gelesen habe.
    Mag sein, dass vieles verkürzt ist und vlt. manches für Dich so auch nicht stimmt, dann würde ich mich freuen, wenn Du mein Bild korrigieren könntest, wenn du möchtest.

    Wenn du keine ärztliche Begeitung im Entzug hast, bist du im kalten Entzug, der sehr gefährlich für dich werden kann, sogar lebensgefährlich.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Dein nächster Schritt sollte der Besuch bei deinem Hausarzt sein. Lies dir den folgenden Artikel durch.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Gehe gleich morgen zum Arzt und lege alle Karten auf den Tisch. Er kann dir beim Entzug helfen, u.U. auch mit Medikamenten.
    Alkoholismus ist eine schwere Krankheit und die Behandlung gehört in professionelle Hände.

    Bis dahin empfehlen wir, moderat weiter zu trinken um nicht in den kalten Entzug zu kommen.

    Wenn du ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchtest, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg unterstützen.

    Du kannst dich hier weiterhin melden und melde dich wenn du beim Arzt warst, dann kann es für dich hier weitergehen.


    Viele Grüsse

    Nayouk

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ilsa.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Deine Beschreibung lässt den Schluss zu, dass du Alkoholikerin bist und grosses Glück für dich und dein Kind hattest, ab diesem Punkt aufhören zu können.

    Erst mit den Wochen und Monaten der Abstinenz und dem Lesen hier und reflektieren über Vergangenes (auch mit meinem Partner) wurde mir bewusst dass ich da auch für mich einen Schlussstrich ziehen will,

    ....und daraus schliesse ich, dass du dauerhaft abstinent bleiben möchtest.

    Es ist so, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.

    Wenn dem so ist, dann klicke auf folgenden Link und schreibe einen kurzen Satz, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Herzlich willkommen in der SHG für Alkoholiker, Ilsa,

    es ist gut, dass du dir Gedanken über die Absicherung deiner Abstinenz machst.

    Mir gehen auch einige Fragen im Kopf rum: kann man denn meinen Zustand als trocken bezeichnen? Ich hatte ja keinen Tiefpunkt, sondern habe erst durch äußere Umstände aufgehört, und dann das ganze kritisch hinterfragt. Ich möchte dahin nie mehr zurück, aber habe schon auch Angst, dass ich schleichend wieder anfange, wenn die Stillzwit zuende geht oder mein Kind älter wird...

    Ob du Alkoholikerin bist, das kannst nur du selbst beantworten, aber deine Frage ist berechtigt. Ich wusste lange bevor ich aufgehört habe, dass ich Alkoholiker bin.

    Ein Alkoholiker muss trinken und er kann seinen Konsum nicht mehr kontrollieren, er ist süchtig.
    Wie war es bei dir, als du aufgehört hast?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Nori, bei chronischen Alkoholismus kommt es zu vielseitigen Mangelerscheinungen im Körper. Besonders Vitamin B1 ist davon betroffen, zuständig für die Versorgung und Aufbau von Nerven- und Muskelzellen. Deim Abbau von Alkohol hat die Leber einen erhöhten Verbrauch an B1, welches dann dem restlichen Körper nicht mehr zur Verfügung steht und das über eine lange Zeit.
    Du warst doch beim Arzt und ein Blutbild wurde gemacht. Besprich das mit deinem Arzt, er kann über differenzierte Blutuntersuchungen Mängel feststellen und die richtige Therapie einleiten. Wichtig ist jetzt auch eine gesunde Ernährung, viel Flüssigkeit trinken und Bewegung, eventuell auch Physiotherapie, die dir dein Arzt auch verschreiben kann.
    Das Allerwichtigste ist jetzt aber, dass du 100% abstinent bleibst. Da kannst nur du ganz viel für dich tun und dein Körper wird es dir danken, denn viele Mangelerscheinungen sind reversibel.
    Wie sieht den dein Tagesablauf derzeit aus, wie ist dein Plan, was hast du schon verändert?

    Nori, ich lass dir den Artikel über die Grundbausteine da.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Lies ihn dir in Ruhe durch.
    Ein wesentlicher Punkt am Anfang ist ein alkoholfreies Zuhause, ein sicherer Ort ohne greifbaren Alkohol.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nori.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Gut, das hatte ich so nicht rausgelesen.

    Du hast den ersten wichtigen Schritt getan und auf deinem weiteren abstinenten Weg wollen wir dich unterstützen.

    Strebst du eine dauerhafte Abstinenz an und möchtest du dich hier mit Gleichgesinnten austauschen?

    Wenn du meine Frage mit einem doppelten "Ja" beantworten kannst bzw. willst, dann klicke auf den folgenden Link und schreibe kurz etwas.
    Wir werden dich dann für den offenen Bereich freischalten und dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Dann hast du bis jetzt grosses Glück gehabt.
    Wenn es dir schlecht geht, solltest du gerade deshalb einen Arzt aufsuchen. Komplikationen können immer noch auftreten.
    Und du möchtest doch sicher dein abstinetes Leben mit einem gründlichen Gesundheitscheck starten.
    Alkoholismus ist eine Krankheit und die gehört in die Hände eines Arztes.

    Strebst du eine dauerhafte Abstinenz an und möchtest du dich hier mit Gleichgesinnten austauschen?