Beiträge von Nayouk24

    Hallo Rina,

    Das ist ein schönes Beispiel, wie Sinnwahrnehmung und die damit verbundenen Emotionen wieder entdeckt werden. Bei mir war es so, dass ich Musikhören gegen Ende meiner nassen Zeit nicht mehr ertragen konnte. Erst im Verlauf meiner Abstinenz habe ich die Musik wieder entdeckt.

    Liebe Grüße

    Nayouk

    Schön von dir wieder zu hören. Du hast für dich wieder eine ganze Menge auf den Weg gebracht.

    ich bin sozusagen am "Reaktivieren" von Strategien und erprobten Verhalten.

    Im Grunde weißt Du, auf was es ankommt. Stellt sich die Frage, wie Du ein wiederholtes „Deaktivieren“ verhindern kannst. Diese SHG kann dir eine große Hilfe sein, gerade wenn du deine SHG vor Ort während der LZT nicht besuchen kannst.

    Einen guten Start für nächste Woche wünsche ich Dir.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Hallo Troll,

    Hast Du Dich mal gefragt, woher die Angst vor Kontrollverlust und damit vor einem Rückfall kommen könnte.
    Am Anfang hatte ich diese Angst auch, weil ich wenig über die Krankheit wusste und weil ich mich im abstinenten Zustand nicht einschätzen konnte. Gedanken an meine Krankheit und meine Selbstfürsorge habe ich jeden Tag. Je länger ich mich damit auseinandersetze, desto sicherer werde ich. Angst habe ich keine aber Respekt vor der Sucht.
    Ich hinterfrage immer wieder mein Handeln, ist es ausreichend, lasse ich irgendwo nach, werde ich leichtsinnig, rede ich Risiken klein. Meine Teilnahme hier im Forum hilft mir das zu tun und nicht zu vergessen, nicht zu verdrängen.

    Ich habe mir nach dem Unfall schnell therapeutische Unterstützung gesucht. Dort wird das Thema immer mal wieder angerissen

    Welches Thema, Deine Alkoholsucht ?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Troll,

    Herzlich willkommen von meiner Seite.

    Du bist seit 15 Monaten abstinent, das ist schon eine ganz ordentliche Weile und mehr als bei mir.
    Hattest Du vor Deinem Unfall körperliche Entzugserscheinungen, wenn Du mal nicht trinken konntest?
    Wie hast Du es in den vergangenen Monate geschafft abstinent zu bleiben? Musst Du gegen Suchtdruck kämpfen?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Hallo NovaSol ,

    Das zu lesen , freut mich total für Dich.
    Jetzt hast Du diese vermeintliche Front beseitigt und kannst Dich auf Deine Abstinenz konzentrieren mit Unterstützung Deines Mannes.

    …..wenn ich dich unterstützen kann, egal wann, egal was es ist, ein Wort genügt

    Das hat er gut formuliert.

    So ähnlich hat es meine Frau auch zu mir gesagt und ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann, aber ich bin für meine Nachsorge verantwortlich und niemand anderes sonst, auch meine Frau nicht.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Stromer,

    Ich finde es beeindruckend, wie du dich nach eineinhalb Jahren noch mit der Urlaubsfrage für Deine erste Urlaubsreise beschäftigst. Mein erster Urlaub war nach fünf Monaten und vom Charakter her so, wie ihn Jump beschrieben hat und das bewusst. Etwas mulmig war mir davor schon und das heißt, ich bin ein gewisses Risiko eingegangen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, waren wertvoll.
    Danke fürs teilen deiner Haltung. Sie hat mich nachdenklich gestimmt.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Du hörst dich gut an.
    Ich finde das ist ein guter Plan, mit deinem Partner zu sprechen. Er kann Dich jetzt unterstützen, z. B. mit Dir für ein beständiges alkoholfreies Zuhause sorgen. Angehörige sind keine Therapeuten und wissen nicht, was es heißt, alkoholkrank zu sein, aber er kann Dich unterstützen , wenn er weiß, was los ist und Du musst Dich nicht verstellen. Diese Energie kannst Du für Dich und Deine Nachsorge nutzen.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    was ich gestern darüber geschrieben habe ist falsch.

    Danke, das beruhigt mich. Meine Sichtweise ist, die Alkoholkrankheit ist eine Suchtkrankheit und der Kranke ist genau deswegen süchtig, egal ob die Krankheit gestoppt ist oder nicht.


    Der Erholungsprozess der Psyche dauert eine Weile. Ich habe ja viel Zeit zugelassen um sie zu schädigen. Jetzt kann ich nicht erwarten, dass morgen wieder alles okay ist.

    Wünsche auch ein schönes Wochenende.

    Hättest Du Zeit und Lust, das etwas näher auszuführen?

    Ja gerne, aber Du kamst mir zuvor🙂

    Ich muss das also besser managen. Offenbar, ist es bei mir möglich, dass ich Hunger mit „Durst“ verwechsle.

    Du hast das selbst ausgeführt, reflektiert und Rennschnecke und sue05 haben das nochmal vertieft.

    Es sind Deine Grundbedürfnisse, die Du im Auge haben und zufrieden stellen musst, denn Alkohol als Lösung ist keine Option.
    Dein Suchthirn wird ihn Dir aber anbieten, wenn Du geschwächt oder unkonzentriert bist (HALT) und das Risiko steigt.

    und plötzlich war Ruhe im Kopf.

    Das war für mich am Anfang ganz wichtig, auch die Unruhe früh zu erkennen und zu reagieren. Wasser trinken, essen, Atemübungen, Kurzmeditation, bewusste Bewegung, das was Dir gut tut.
    Das funktioniert aber nur, wenn ich nicht von Ereignis zu Ereignis hetze.