Guten Morgen, alle zusammen.
Nach dem Rückfall sind es nun woeder 18 Tage Abstinenz und mir gejt es sehr gut damit.
Ich mache mir ständig Gedanken, Notizen und reflektiere mich und den Rückfall. Hab vieleTrigger finden können und bin nun gedanklic dabei, perspektivische Gefährder zu sammeln und Lösungsansätze dazu zu finden.
Mir ist vieles noch klar, aus meiner reha in 2020 aber einiges ist noch dazu gekommen und erschließt sich rückblickend.
Was für mich gerade etwas blöd ist, ist die Langeweile.
Sie löst keinem suchtdruck aus aber mir fehlt es an Inhalt. Ich bin aktuell krank geschrieben, bin von Tempo 220 auf null entschleunigt, was einerseits total gut tut (merke ich an meiner Geduld) aber was mache ich nun?
Da der Führerschein weg ist, hänge ich hier etwas fest.
Ich hätte genug zu tun. Fenster putzen Schubladen sortieren,... aber irgendwie bin ich auch so "ausgebrannt" und faul. Sitze da und schaue TV, gehe rauchen auf der Terrasse oder lese hier im forum
Papiere, Telefonate und Gespräche sind für diese Woche geführt.
Mir fehlt einerseits eine Aufgabe, andererseits habe ich auch nicht wirklich Lust auf etwas.
Nächste Woche steht noch ein Gespräch mit dem Arbeitgeber an, wegen einer von ihnen gewollten Aufhebung (detaillierter mag ich nicht im offenen Bereich schreiben, meine Geschichte hat definitiv hohen Widererkennungswert).
Ich habe woeder viele Fragen im Kopf, wie in 2020 damals auch.
Soe bringen mich nicht weiter, der Blick sollte nach vorne gerichtet sein. Ist er auch, ich Blicke mit Optimismus und wollend nach vorne, aber dennoch kommt es Auch immer wieder zum grübeln.
Habe ich mein Trinkverhalten geerbt?
Warum musste ich so werden?
Wieso habt meine Mutter nicht mit 14 schon was gegen mein auffälliges Verhalten in die Wege geleitet?
Warum habe ich Warnsignale nicht erkannt, wahrgenommen?
Wäre der Rückfall ohne Konsequenzen für mich geblieben, wäre ich dann trocken, oder wieder voll drinnen?
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