Beiträge von Denisa80

    Hallo liebe Wifey,


    Von deiner Hoffung allein wird sich da gar nix ändern.
    Das ist wie, am Bahnhof sitzen und auf ein Boot warten. Passiert nicht … & schon gar nicht weil du es willst.


    Nur der süchtige alleine, für sich selbst aus seinem eigenen Interesse heraus kann es ändern. Das Drumherum hat 0,00000 Einfluss darauf.

    In deiner Situation ist es ja so, du akzeptierst und finanzierst. Besser gehts nicht für ihn.


    Mein Ex ist polytox- wie in deinem Fall auch spielsüchtig. Das ist ein RIESEN Problem, da es nur sehr wenige Kliniken bzw. Anlaufstellen gibt die sich mit „ nicht Substanz gebunden „ Süchten auseinandersetzen.

    Du solltest DRINGEND an dir Selbst arbeiten. An deiner SELBSTliebe , an deinem SELBSTwert und SELBSTfürsorge.

    Der Kampf um ihn ist ein Kampf den du verlieren wirst , der Kampf um deiner Selbst ein Sieg ❤️


    Wie habt ihr CO’s es geschafft zu gehen ?

    Er ist letztendlich gegangen, weil nach dem x-ten mal „ Ich schaff das allein, ich krieg das wieder hin „ seinerseits war für mich der Standpunkt klar „ UNS gibt es nur trocken inkl. Therapie „

    Er war 1x da … und dann kam die Nachricht er müsse sich jetzt drauf konzentrieren…und bräuchte Zeit für sich…eine Woche später wurde er betrunken gesehen.

    Tja … der Hauptgedanke, der mich getröstet hat war / ist „ Ich guck ihm nicht beim Sterben zu „ und genau das hab ich ihm auch so schon gesagt …

    Liebe Laura,


    Einige deiner Sätze hätten von mir sein können. Ich bin immer wieder überrascht wie ähnlich die Aussagen von den Partnern sind.


    Ich bin nun fast ein Jahr im No Contact, er hat den Kontakt abgebrochen. Wir hatten einige Anläufe, er hat mir so viele Versprechen gemacht, war einsichtig und motiviert. Aber nie von langer Dauer, die Abstand seiner guten Phasen wurden immer kürzer - die schlechten immer länger. Er hat nun jemanden an seiner Seite die auch trinkt.
    Mehr weiß ich nicht und will ich auch nicht wissen.

    Was ich dir gerne sagen möchte, ein Satz den ich mir lange Zeit ( auch jetzt noch ) immer wieder selbst gesagt habe „ lieb dich selbst , auch wenn es nur ein kleines kleines bisschen ist mehr wie ihn „

    Ohne das er erkennt dass er ein Problem hat, ohne den Willen dieses Problem zu löse, wird sich nix ändern.

    Alles Liebe Denisa

    Hey …

    Ich bin kein aktives Mitglied, schaue aber ab&zu mal rein da mich der Verlauf einiger Mitglieder interessiert.

    Ich kann deine Gedanken und deinen Wunsch total nachvollziehen. Auch ich habe geglaubt „ unsere Liebe, die Beziehung, die Kinder & ich „ müssten ihm es doch wert sein endlich was zu ändern.

    Ich schreib dir jetzt mal einen Dialog zwischen mir und meinem Ex :


    Ich: „ bist du den nicht glücklich ? Reichen wir dir den nicht um die Finger davon zu lassen? „

    Er : „ doch, ich bin glücklich mit dir - sogar sehr glücklich. Aber … das liegt doch nicht an dir ob ich trinke oder nicht … es ist MEIN Kopf der mir das sagt / der es will ! „

    Egal was du tust - du könntest dir ein Bein rausreissen - du wirst ihn NICHT trocken lieben können !!!! Das ganz alleine muss bei ihm Klick machen … oder eben auch nicht … es ist SEIN Leben.

    Ich hab meinen Ex Überalles geliebt aber ich musste lernen mich selbst ein klein wenig mehr zu lieben.

    Ich hoffe du löst deinen knoten … man kann jemanden auch mit Abstand lieben und sich erstmal um sich selbst kümmern.

    Alles Liebe 🫶🏼

    Liebe SummerSun 💛


    Eigentlich bin ich kaum noch in diesem Forum, aber es gibt so ein paar Geschichten die mich interessieren, in denen ich gelegentlich mal reinlese.

    Deine Worte und Gedanken haben mich festgehalten, sie erinnern mich sehr an meine.

    Ich war mit meinem Ex nicht verheiratet und auch keine gemeinsamen Kinder und ich wurde verlassen ( er wollte keine Rechenschaft mehr abgeben über sein trink verhalten und frei nach Schnauze saufen ! )

    Du hast erwähnt, was ist wenn er sich für die nächste Frau ändert und dort alles Glitzer märchenhaft wird.


    Ich bin eine solche Nachfolgerin. Ich kenne seine Ex Frau - mit ihr war er verheiratet und hat Kinder mit ihr. Sie trennte sich von ihm auf Grund seiner Süchte ( er ist polytox ). Als ich mit ihm zusammen kam, freut sie sich so sehr weil er endlich sein Leben im Griff hat und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. ( Patchwork Familie daher der Kontakt zu Ex )

    Sie freut sich für uns & für die gemeinsamen Kinder das Stabilität in unserer Beziehung herrscht.

    Pustekuchen …. Es ging einige Monate lang sehr gut - er Tank nicht.
    Wollte dann kontrolliert trinken. Es kamen auf und abs…. Unzählige Versprechung sich zu ändern - um uns zu kämpfen … bla bla bla …. !
    Wir sind gescheitert, seine Abstürze immer regelmäßiger, der Scherbenhaufen für die Angehörigen immer größer.

    Ich kann dir nur sagen - der Abstand ind die Zeit wird dir Klarheit geben 🧡 schau auf dich… auf dein Kind .

    Ein Kind braucht keine zwei unglücklichen Eltern gemeinsam… du schaffst das

    Liebe Dahlie95 ,


    In deinem Text les ich ganz viel Enttäuschung. Denk bitte daran ENT - TÄUSCHUNG das Ende einer Täuschung. Nach seiner Nachricht hast du dir glaub ich wieder mehr erhofft, dir eine Aussprache gewünscht und wahrscheinlich auch Einsicht und Besserung von ihm.

    Wenn er wirklich Suchtkrank ist - dann hast du großes Glück gehabt das er gegangen ist.

    Wie schon erwähnt, ist dies ja kein Liebeskummer Forum. Deswegen kann ich dir auch nur mit auf dem Weg geben dich mit diesem Thema und deinen Anteilen auseinander zu setzen und zu wachsen.

    Alles Liebe für dich

    Lolli … das ist natürliche eine schwere und verletzende Situation ♥️ tut mir leid für dich und deine Kinder.

    Das Verhalten deines Mannes empfinde ich so, es ist leichter die Fehler bei anderen zu suchen anstatt bei sich selbst. Es ist einfacher zu sagen „ du bist schuld , wenn du weg bist geht es mir besser … „ er hat noch einen weiten Weg vor sich - oder eben auch nicht.

    Mein Ex trinkt seit seiner Jugend ( er ist polytox ) in seinem Fall, ist er ein verlassener kleiner Junge dem furchtbare Sachen passiert sind über die er nicht sprechen kann - der Alkohol hilft ihm beim vergessen. Ich denke , er nimmt diese Dinge mit ins Grab … leider .. aber es ist sein Leben.

    Ich hoffe du und die Kinder findet eine neue Art von Zufriedenheit und dann kommt auch das Glück vorbei ♥️🌈

    Liebe Lolli ,


    Die Frage ist, was möchtest du in einer Beziehung haben.

    Ich habe selber im Bekanntenkreis eine verheiratetes Paar, mit Kindern, Eigenheim, Job … aber der Alkohol ist fester Bestandteil dieser Ehe. Da passieren sehr unschöne Dinge. Sie raufen sich aber immer wieder zusammen.

    Meine Therapeutin sagte mal zu mir „ wenn ihr Partner im laufe der Beziehung an Demenz erkrankt, klar verlässt man ihn dann nicht. Aber würden Sie sich einen Demenz kranken ins Haus holen ? Wieso dann einen so schwer Suchtkranken? „

    Ich hab geglaubt mit Liebe schafft man das - haben wir am Ende nicht !

    Pass gut auf dich auf

    Liebe Dahlie95 ,


    als ich ihn kennenlernte, hörte er auf zu trinken. Es ging einige Zeit gut. Dann fing er wieder an, aus meiner Sicht „ ein Fähnchen im Wind „ an einem Tag war meinem Ex klar das er mit dem Alkohol ein Problem hat, an einem anderen Tag war er ein Genießer.

    Jemand der wirklich Suchtkrank ist - ist nicht zuverlässig weil das Suchtmittel an erster Stelle steht.

    Ein kleiner Einblick was mir passiert ist: wir hatten Karten gekauft , für einen Freizeitpark mit den Kindern ( Patchwork die Kinder hatten sich sehr lieb gewonnen untereinander!!! ). Es war ein verlängertes Wochenende, er ist 2 Abend vorher zu einem Kollegen, er hat sich dermaßen abgeschossen das er nicht nach Hause kam, er ging nicht ans Telefon ( er wollte in diesem Zustand nicht mit mir reden ) , statt sich auszunüchtern, trank er den Tag danach weiter … 3 Kinder haben sich auf diesen Ausflug gefreut … er fand nicht statt !!!! Erspar dir und deinem Kind das … ♥️

    Er ist trocken der liebste und fürsorglichste Mann dieser Welt für mich - aber der Suchtanteil gehört zu ihm und es ist eine Frage der Zeit bis es wieder passier … ich habe unzählige Versprechen gehört, es passiert nie wieder, es tut mir leid , ich kämpfe um uns … all das ist in dem Moment ernst gemeint… bis zu dem Moment wo der Alkohol wieder schmeckt und er seine Freiheit und in Ruhe saufen will. Er war meistens 2-3 Monate in seiner Rauschphase… kam wieder und es ging schleichend wieder los.
    Mir ist klar das du traurig bist, du hattest ja den Wunsch auf eine ernsthafte Beziehung. Aber eine Beziehung mit einem Suchtkranken besteht aus Hoffnung … Enttäuschung … Hoffnung … Enttäuschung… ein Kreislauf.

    Mein Ex und ich waren in den guten Zeiten das verliebteste und glücklichste Paar der Welt aber dann kommt der Tag & ihm wird das alles egal … er sieht mich nicht, die Kinder … alles ist egal … weil der Alkohol wie gesagt an erster Stelle steht!!!
    Ich hab ihn mal gefragt ( völlig naiv von mir ) ob ihm unsere Beziehung ihm nicht reicht , ob er den nicht glücklich ist um den Mist zu lassen … und er sagt mir „ ich bin glücklich mit dir… sehr glücklich sogar .. ABER … es liegt doch nicht an dir .. es ist MEIN Kopf der das will !!!! „

    Sei einfach froh das diese Beziehung nur so kurz ging und freu dich darauf einen Partner zu finden der zu dir passt ♥️

    Liebe Dahlie95 ♥️


    Auch ich kenne diese Situation sehr gut & erkenne einige Parallelen zu meiner Ex Beziehung.

    Nachdem wir erneut in einem off waren sah ich ihn zum ersten mal völlig betrunken auf einem Fest / Party. Ich musste den Ort verlassen weil ich so bitterlich geweint habe & total betroffen war wie man sich so kaputt machen kann.

    Wir hatten einige on und off Phasen in den letzten 3 Jahren. Ich kann dir einfach nur folgendes mitgeben;

    Es wird sich nur was ändern wenn der Betroffene es von sich aus will. Du hast keine Schuld an dem scheitern der Beziehung und egal was du getan hättest es wäre nicht richtig gewesen.

    Auch ich bin Mutter, du brauchst eine stabile Beziehung, dass funktioniert nicht mit jemanden der instabil ist.

    Lese hier , schreib und akzeptiere das du ihn nicht ändern kannst. ♥️ fühl dich gedrückt

    Nein, so sollte das auch nicht rüberkommen.

    Wie gesagt, dieser Mensch ist in seinen trockenen Zeiten ein wunderbarer Mensch mit dem ich sehr schöne Zeiten hatte & auch gemeinsame Ziele.

    Mir ist nach dem lesen der letzten Beiträge diese Szene erneut ins Gedächtnis gekommen. Alles was ich getan habe für ihn, für uns war kam von Herzen und nicht weil ich seine Dankbarkeit wollte.

    Er sollte bei mir sein wollen - nicht müssen !

    Whitewolf ich lese unheimlich gerne von dir , vielen Dank, deine Worte , deine Reflektierten Zeilen , erleichterten es mir das ganze etwas „ runder „ zu sehen.


    Dein letzter Satz, dass sie es einem trocken nicht mal danken hat mich an eine Szene erinnert die ich vergessen oder vertängt habe … allerdings ist er in dieser Zeit wieder voll aktiv ins nass gerutscht.

    Ich erlebte ihn zum ersten Mal so, das war der erste Absturz nach fast einem halben Jahre Trockenzeit. Er stand vor mir, auf seinem Ego Trip , redete völlig abwertend mit mir und ich fragte ihn „ ist das der Dank für die letzte Monate wo ich da war ? „ und er sagte „ hat dich ja keiner dazu gezwungen da zu sein ! „

    Ich war dermaßen von dieser Aussage geschockt weil vor mir stand ein komplett anderer Mensch. Ich hab dieses Bild und Gefühl nach deinem Satz wieder so vor mir gehabt.
    Es bestärkt mich , so etwas nicht mehr erleben zu wollen … Danke 🙏

    Ich weiß nicht ob ich das schon einmal erwähnt habe, aber er ist polytox. Auch nicht Substanz gebunden Stoffe - Spielsucht ist auch ein schweres großes Problem in seinem Leben. Diese Vorfälle gab es auch während unsere Beziehung für MICH gut lief.

    Ich wusste das er in der Vergangenheit damit ein Problem hatte - aber er auch in Therapie war und alles im Griff hat …. Bis zu dem Zeitpunkt wo ich bemerkte habe das aus unsere gemeinsamen Kasse Geld fehlt. Seine Reaktion war „ es ist seine Sache was er mit seinem Geld macht „ …. Dann Reue und das Versprechen es nicht mehr zutun. Bis heute geht er an manchen Tagen in die Spielo…

    Das sind Dinge die ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufe und mir klar zeigen - wir haben keine Zukunft - keine stabile !

    Lanananana

    Wegen der Kontaktaufnahme vor meiner Reise, letztes Jahr gab es eine ähnliche Situation. Wir getrennt , er im Rausch und ich im Urlaub. Schon während dem Flug hatte ich mit den Tränen zu kämpfen weil er nicht dabei war. Den ganzen Urlaub über kreisten meine Gedanken um ihn, um uns und wie das ganze weitergehen soll.
    Da ich ihn kurz vor meiner Abreise wieder gesehen habe, wollte ich mir diese Traurigkeit im Urlaub ersparen und nahm mit ihm Kontakt auf. Klingt vielleicht bescheuert - aber hin und wieder was von ihm zuhören ist für mich beruhigender wie diese leere …

    Natürlich ist mir klar, dass kann nicht die Lösung sein. Und ich bin wieder motiviert den minimalen Kontakt komplett auf Eis zulegen. Ich muss lernen zu akzeptieren das ich nichts dagegen tun kann und er mir immer und immer wieder ausbricht.

    Zuletzt war es so, dass er meinte, er will um uns kämpfen, eine Therapie beginnen, er hat sich bei einer sucht Beratungsstelle vorgestellt. Paar Tage später brach er den Kontakt zu mir ab, er braucht Zeit und Kraft für diesen Weg …. Tja … eine Woche später wurde er mit der Dose in der Hand gesehen.

    Die Selbstliebe … auch ein großes Thema bei mir , ich sag zu mir selbst … Du sollst dich selbst mehr lieben wie ihn. Ich arbeite dran.
    Ich fühle mich einfach wertlos… Ich bzw wir waren es ihm nicht WERT was zu ändern. Ich hab ihn auch mal gefragt „ warum war das mit uns nicht genug ? „ … er weiß nicht … !

    Guten Morgen,


    Danke für eure Nachrichten.

    Mir ist natürlich klar das eine Kontaktaufnahme nicht die schlauste Lösung war, aber ich wusste auch, wenn ich das jetzt nicht tue, sitze ich mit grübel Gedanken am Strand. Ich wollte einfach von ihm hören wieso er das tut. Wie ihr euch denken könnt, versteht er sein handeln selber nicht.

    Ich sehe meinen Ex wie die meisten hier, auf der einen Seite ist da dieser wundervolle Mann, er ist fürsorglich, selbstlos, rücksichtsvoll, sensibel …. Dann beginnen bei ihm die Zweifel , der Selbsthass, er bereut viele Dinge die in der Vergangenheit zu großen sozialen und wirtschaftlichen schaden geführt haben, dann beginnt das trinken…. Ich hasse den Menschen der er dann wird

    Das schlimme für mich ist, er ist völlig überzeugend in dem was er mir sagt und verspricht. Bis der Moment kommt wo der Alkohol wieder schmeckt und alles wieder vergessen wird.
    Ich hab mal zu ihm gesagt, ich sehe dich auf einen tiefen Abgrund zu rennen und will dich vom fallen abhalten… Du aber nimmst nochmal Anlauf um zu springen !

    Ich selbst, bin total durchstrukturiert, sehr bodenständig, auch ich hatte in meiner Vergangenheit meine Laster und hab gewisse Dinge in meiner Jugend ausprobiert. Aber nie großen Gefallen daran gefunden.
    Das Rauchen ist das einzige was sich immer mal wieder in mein Leben einbringt. Ich verstehe somit auch ein wenig wie sich Sucht anfühlt. Aber das man solche Katastrophen in Kauf nimmt ist mir unbegreiflich…

    Ich weiß das er mich geliebt hat und es ist für mich nicht nachvollziehbar wie man den Menschen den man liebt so sehr verletzen kann. Er weiß ja das er mich verletzt und enttäuscht, er sagt , er ist selber erschrocken wie er mir das antun konnte. Weil er ja eigentlich nicht so ist - das sind seine Worte. Ich glaube er kennt sich selber nicht gut.

    Auch ist mir bewusst, dass ich nix tun kann und meinen Fokus auf das liegen muss auf was ich Einfluss habe.

    Guten Abend,

    Es ist jetzt fast ein Monat her als ich zum letzten Mal hier geschrieben habe. Ich war auch länger Zeit nicht mehr hier im Forum - weil ich mich mit dem Thema „ Sucht & co „ nicht mehr beschäftigt wollte - mein Plan war es das Ganze hinter mir zu lassen.

    Die Realität holte mich kurz vor meiner Reise wieder ein. Ich hab ihn gesehen - total betrunken am Kiosk. Ich hatte glaub ich schon einmal erwähnt das es dort eine Dame gibt mit der er in unseren off Phasen auch intim war. Ich habe wahnsinnig unter diesen „ Fehltritten „ gelitten. Er weiß es ! Soviele Tränen habe ich geweint, unendlich viele Gespräche und versprechen nicht mehr dort hin zugehen.
    Da stand er nun mit ihr…. Für mich ein schwerer Schlag. Abends lag ich im Bett und heulte mir die Augen aus weil ich nicht verstehen kann wie er dieses Leben bevorzugen kann & wie wertlos seine schönen Worte waren.

    Da war ich nun … kurz vor Abreise an einem erneuten emotionalen Tiefpunkt.

    Die meisten von euch leben mit ihren Partnern zusammen und wären wahrscheinlich froh die Trennung die wir ja vollzogen haben schon hinter sich zu haben.

    Aber mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen ihn wieder in so einem Zustand zu sehen.

    Ich hab ihn angeschrieben um zu wissen wie es ihm geht… er meinte es wäre ok. Er sei in Therapie und wäre dabei einiges in seinem Leben wieder im Griff zu bekommen. Ich sagte ihm das ich ihn mit ihr zusammen gesehen habe und er doch wüsste was er mir damit antut, er meinte nur, er weiß das es blöd ist - aber was soll er machen. Sie ist halt für ihn da . Er meinte alles was er mir versprochen hat war ernst gemeint in dem Moment - er sei eigentlich gar nicht so aber dann kommt der Moment wo es dann halt nicht mehr so ist - warum weiß er auch nicht.

    Es kamen fragwürdige aussagen von ihm , die mir im Nachhinein zeigten das er nicht klar sein kann.

    Ich komm mir selber blöd vor wenn ich mir vor Augen führe wie lächerlich ich mich eigentlich mache und hab mir fest vorgenommen ihn und sein Leben zu ignorieren.

    Hallo iwona-w 👋🏼

    Es liest sich alles etwas verloren… ABER eigentlich geht es mir gut. Ich steh mit beiden Beinen sehr strukturiert und organisiert im Leben. Hab einen tollen langjährigen Freundeskreis, flieg nächsten Monat mit einer Freundin ne den Kids ans Meer. Der nächste Familienurlaub ist auch schon geplant.

    Mein Job macht mich glücklich, ich geh regelmäßig zum Sport und lese auch aktuell das Buch „ the Secret ( die Macht der Gedanken ) ….

    Aaaaaber … dann kommen solche Tage ( wie die letzten ) wo ich einfach traurig bin das wir gescheitert sind… weil der Mensch hinter dieser Krankheit ganz toll ist & ich ehrlich und aufrichtige Absichten mit ihm hatte

    Lila77


    Danke für deine starken Worte 🫂…. Mein Kopf & mein Verstand wissen das und die meiste Zeit bin ich mir auch darüber im Klaren das er immer Süchtig bleiben wird. Ich erinnere mich dann an unseren letzten Beziehungsversuch, für mich war die Welt in Ordnung, alles lief gut - anscheinend. Aber er fing an sich wieder zu verändern, erst war es ein harmloses Treffen mit alten Freunden ( wovon ich nicht begeistert war - die trinken / konsumieren ) er meinte „ nur weil die das machen - heißt es nicht das ich das mache „ aus diesem einen treffen , würde am nächsten Wochenende eine ganze Nacht , irgendwann kam nicht mehr heim, erst eine Nacht, dann ein ganzes Wochenende, dann überhaupt nicht mehr. Er hat sich dermaßen auch mit Chemischen Mitteln zugeballert das er außer Kontrolle war …

    All das möchte ich NIEWIEDER erleben… !

    Aber dann … ist da dieses Mitleid… er tut mir einfach unfassbar leid… und ich kann nix tun … man ist völlig hilflos & ich sag dann zu mir selbst „ immerhin muss ich mir das nicht mehr mit ansehen / antun „

    In klaren Momenten, bereut er all seine Taten, ihm ist bewusst, was er uns alles angetan hat & er hasst sich dafür … Aber er hält sich selbst irgendwie nicht aus & fängt wieder an zu trinken.
    Ein Teufelskreis…