Beiträge von Lolli

    Ich les das etwas anders. Nicht bezogen auf Beziehungsprobleme, eher darauf dass der Alkohol Missbrauch überhaupt kein Problem war. Das ist für mich sehr schwer nachzuvollziehen. Aber super, wenn wir beide kein Problem damit haben dann ist es doch gut.

    Ich glaube auch nicht, dass jeder Co denkt dass, wenn die Abstinenz da ist alles gut wird. Das ist ziemlich schwarz-weiß denken.

    Hallo,
    nein ich empfinde es nicht als Last, natürlich nicht. Aber ich bin nicht so frei wie mein Mann, der natürlich ab sofort nur für sich zuständig ist. Ich habe nach wie vor die Verpflichtung mit dem Haus und meine Tochter geht noch fünf Jahre auf das Gymnasium. Somit werde ich hier in diesem Umfeld bleiben müssen ich kann sie nicht aus allem heraus reißen. Weiterhin haben wir einen Hund den er natürlich auch nicht mitgenommen hat. Wenn beide Kinder am Wochenende über Nacht weg sind, muss ich wohl oder übel zu Hause sein. Zumindest nachts. Einschränkungen habe somit nur ich. Das ärgert mich tatsächlich eher Familie wollte und ein Haus, nicht ich.

    Jetzt sorge ich für mich und mein Mann hat die gleiche Chance. Was er draus macht ist nicht mein Problem.

    Darf ich mal fragen, ob die Kinder mit dem Spiel sind? Weil wenn ja, so wie bei mir, ist das schön daher gesagt. Ich habe keine Chance mein Leben so aufzubauen wie ich möchte, da ich durch die Kinder doch recht eingeschränkt werde. Mein Mann nicht, da er weg ist und ein neues Leben aufbaut.

    Natürlich ist da auch Scham

    Darf ich mal fragen, als welche Therapeutin du arbeitest? Also ich habe keinen Kollegen die sich schämen dafür selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen wenn sie brauchen. Wir arbeiten ja in diesem Bereich und sind natürlich auch von unserer Arbeit überzeugt und wissen, dass sie hilft, und sagen jeden der kommt sie haben genau das richtige getan. Nur Stillstand wäre ein Fehler. Meines Erachtens ist es aber keine professionelle Sichtweise auf unseren Berufsstand, dass man sich schämen muss wenn man zum Therapeuten geht…

    Haben Therapeuten wirklich keinen Anspruch auf therapeutische Hilfe für sich? Oder wäre es dir einfach nur peinlich?

    Doch natürlich haben Sie das. Wir haben auch superVisionen und unabhängig von ICD psychiatrische Diagnose ist es überhaupt kein Problem einen normalenTherapeut aufgrund von Krisensituation aufzusuchen. Man muss nur einen finden und momentan sehr lange warten. Ich bin nämlich auch Therapeutin😉 und nutze diese Behandlungen seit Jahren. Man kann nur daran wachsen.

    Das Verhalten von anderen Menschen sagt mehr über sie selbst aus, als über einen Anderen.

    Ja, das ist schon so. Nur nützt mir das nichts, wenn keine Einsicht da ist und unsere Existenz komplett den Bach untergeht. Alles was wir gearbeitet haben die ganzen 30 Jahre.
    und das ist nicht nur schlimm für mich, sondern auch für die Kinder, die sehr viel verlieren werden.

    Hallo Loli,

    Wie geht es Dir?

    LG Momo

    Hallo Momo.

    Im Großen und Ganzen geht es mir gut. Den Kindern geht es sehr gut. Ich habe mich abgegrenzt und arbeite an meiner Zukunft. Der Unterhalt wird nun bald eingeklagt. Ein Auto habe ich mir nun zugelegt. Mein Mann kam nach der suchtKlinik vor zwei Wochen zurück und ich weiß nicht wo er hingezogen ist. Nach wie vor kann ich ihn nicht erreichen. Seine Familie steht voll hinter ihm und gibt mir an allem die Schuld. Mein Mann möchte nie mehr zurück, kein Wort mehr mit mir sprechen und er sagt das einzige was ihm leid tut sind die Kinder. Ja, aber schützen tut er sie auch nicht….Im Gegenteil. Auf der Firmung war nicht, mein Sohn hat nur das Abitur da kommt nichts von ihm. Wenn er sich bei meinem Sohn meldet, dann geht es nur um ihn.Mein Sohn steht dadurch immer mehr unter Stress und langsam möchte er den Kontakt abbrechen..

    Tut mir leid, aber da bekomme ich einen Hass. Er betreibt ein falsches Spiel und versucht nun andere zu manipulieren unter anderem Menschen aus meinem Freundeskreis. Diese sprechen mich natürlich darauf an. Eine meiner besten Freundinnen hat er im Ort getroffen und versucht sich gut dazu stellen und mich schlecht zu machen.
    Sie hat versucht, nicht darauf einzugehen, aber ihr ging es relativ schlecht danach, da sie mit der ganzen Situation überfordert war, einem Menschen gegenüber zu stehen, der ganz anders ist, als sie ihn vorher kannte. Sie hat mir gesagt, er hat sofort Aggressionen in ihr ausgelöst und sie hat gemerkt egal was sie spricht es kommt nichts bei ihm an.

    Er hat ein überlegenes grinsen auf dem Gesicht und freut sich über sein neues Leben alleine ohne Verantwortung ohne Familie .

    Nach wie vor ist nichts geregelt außer das, was ich regel und das mache ich nur über meinen Anwalt, ansonsten hab ich mich von ihm abgegrenzt und überlasse ihm seinem Schicksal.
    Heute war ich bei einem befreundeten Steuerberater, er hat mich super beraten wie alles weitergehen kann. Und so habe ich das Gefühl, ich bekomme das ganze in den Griff.

    Gerade wenn etwas eine Störung ist bzw. eine Erkrankung reicht da nicht einfach nur ein Perspektivwechsel. Es wäre mir eine große Hilfe, wenn es so wäre.

    Danke für diesen Beitrag!!! Das sollte eigentlich Betroffenen die Ruhe geben, zu wissen, dass es nicht so leicht ist, aus eigenem Antrieb einfach nur ein Perspektivwechsel im Denken durchzuführen! Es ist ein Trauma und wenn man Menschen sagt, sie sollen einfach nur anders denken, fühlen die sich oft unzulänglich und schwach wenn sie das nicht schaffen…was in der Regel auch bicht leistbar ist.

    Naja und bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gehört auch silent Treatment an die vorderste Front und das tut Janas Ehemann und nicht Jana. Alles, was Jana zeigt, sind gesunde, reaktive Emotionen. Etwas überzogen, das mag so sein da sie sich emotional denke ich doch ziemlich abhängig gemacht hat. Im Bereich sucht kannte ich mich nicht so gut aus aber ich denke das ist diese berühmte Coabhängigkeit an der ich übrigens ja auch schwer trage und es nicht erkannt habe.

    das ist glaube ich keine leichte Sache.

    ich finde diese Diskussion hier wirklich bereichernd und toll. Man kann von jedem etwas mitnehmen und auf sich wirken lassen und so vorankommen.

    Lolli , ich glaube du hast da etwas falsch verstanden. Ich habe Cadda weder angegriffen noch kritisiert. Es war ein feedback und eine Beipflichtung zu ihrem Beitrag.

    Ah, dann habe ich das falsch verstanden. Das tut mir leid. Ich habe es so verstanden, da Cadda sich in diesen Anteilen ja gesehen hat, du ihr narzisstische Züge unterstellt hast.

    Sorry dafür Und gut dass wir das aufgelöst haben

    @ Kopffüßler: Eine starke Persönlichkeit zu sein ist per se nichts schlechtes. Angst vor Kontrollverlust ist menschlich. Ein gutes Selbstbild ebenso. Geliebt werden, möchten wir alle.
    wenn das natürlich alles sehr übersteigert und pathologisch ist, dann ist es eine andere Nummer aber das gibt es ehrlich gesagt als Persönlichkeitsstörung nur recht selten.

    Und wenn ein Mensch in Unsicherheit lebt, weil er mit einem psychisch kranken oder einem Alkoholiker zusammen lebt, wird der Drang nach Kontrolle automatisch in der gesunden, selbstbewussten Person höher, das ist ein normaler Faktor, um die Existenz und die Sicherheit zu wahren. Das darf man den Menschen nicht schlecht auslegen. Das ist eher ein gesundes reaktives Verhalten.

    Cadda , schade es hat keiner gemerkt, und ich habe es auch nicht auf dich bezogen. Aber du pflichtest mir bei, diese Eigenschaften sogar bei dir selbst in der Vergangenheit entdeckt zu haben. Es sind Charakterzüge von Narzissmus. Genau diese Kombination.

    Hallo Kopffüssler,

    Da muss ich jetzt aber mal was dazu schreiben. Narzissmus ist eine miese Nummer Und das gibt es übrigens nicht so häufig und inflationär wie dieser Begriff gebraucht wird. Ich bin im therapeutischen Bereich ausgebildet und kann diesbezüglich mitsprechen. Finde diesen Beitrag gegenüber Cadda nicht berechtigt. Deine Beiträge wirken auf mich immer etwas negativ behaftet.
    tut mir leid, wenn ich dir unrecht tue aber das lese ich zwischen den Zeilen.

    Der Anwalt ist das Verbindungsstück des Rosenkriegs 🙈

    Genau und deshalb habe ich geschrieben ein Rosenkrieg entsteht nicht wenn man sich auf keine Diskussion einlässt. Der Anwalt ist nur das Verbindungsstück und er tut alles weh einen Auftrag dafür bekommt. An den Auftraggebern scheitert es dann. Naja, da bin ich mal gespannt wie sich das bei mir entwickelt. Vorher kann man immer klug sprechen da hast du recht MarliEs

    Doch, das schaffe ich. Ich habe jetzt alles gesagt, was ich noch loswerden musste. Mehr gibt es nicht.

    🫣 warte mal ein paar Tage, dann erhöht sich der Druck zu schreiben… Nur so ein Tipp von einer Mitbetroffenen die sich sieben Monate so affig verhalten hat…. Also ich spreche von mir😂. Wenn ich mein Faden von Anfang an lese, denke ich ich war richtig bescheuert🙄.

    Nichts . Ignoranz tut am meisten weh , das lernst du ja gerade auf die harte Tour. Die Frist war 6 Monate richtig ? Dann gönn dir diese Zeit und dreh den Spieß um , auch wenn es nicht deine Art ist . Ignorier ihn genauso , wie er es mit dir macht.

    Das würde ich nicht tun, gleiches mit gleichem vergelten ist doof und man hält sich in einer Wut gefangen. Ich finde, man sollte immer noch seine eigenen Moral handeln, aber konsequent.
    Ich hatte zum Beispiel das Problem, dass wir ein großes Grundstück haben und ich die Büsche nicht alleine zurückschneiden kann die auf die Straße hängen. Alles andere habe ich nun wochenlang erledigt. Mein Mann weiß das und lacht sich vermutlich ins Fäustchen. Dann hab ich das ganz einfach gemacht. Ich habe einen Kumpel vom Klettern gefragt ob er mir das schneidet. Heute war er da und wir hatten 3 Stunden die Büsche geschnitten gemeinsam. Waren danach total platt saßen dann auf der Terrasse und haben einen Kaffee getrunken und echt ein schönes Gespräch geführt. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
    warten, sondern eigene Lösungen finden und handeln Jana. Du bist bestimmt eine tolle Frau.
    ich bin übrigens beruflich auch selbstständig🫣