Beiträge von wieweiter

    Mir fallen ein paar Gedanken ein: solange ich mich um andere kümmere, kann/brauche/darf/muss/ ich mich nicht um mich kümmern.

    Als ich das gelesen habe, ist mir sofort ein Gedanke gekommen. Meine Mutter hat zwar so gut wie nie Alkohol getrunken. Sie hatte aber im Nachhinein betrachtet Depressionen, damals hat man das noch nicht so ausgesprochen wie heute. Aber immer, wenn jemand in der Familie Probleme hatte, kümmerte sie sich um denjenigen, auch jahrelang um zwei alleinstehende Tanten. In diesen Zeiten ging es ihr immer viel besser.

    An dieser Aussage von Vayana ist wohl viel dran.

    Liebe Jump,

    So wie Du es beschreibst, ja genauso geht und ging es mir auch. Ich unterschreibe jedes Wort von Dir.

    Daher war die räumliche Trennung für mich die Möglichkeit wieder zu mir zu finden. Selbst jetzt, wo ich ja in der großen Wohnung über Nacht bleiben könnte, zieht es mich in meinen kleine Rückzugsoase.

    Klar denke ich auch, dass es für ihn besser wäre wenn es vorbei wäre.

    Die Ärztin meinte heute, man müsse von Tag zu Tag entscheiden.

    Ich hab ein Abo für Kammerkonzerte einmal im Monat mit zwei lieben Freundinnen. Zuerst wollte ich absagen, aber dann bin ich heute Abend doch hin und es war wunderschön.

    Liebe Grüße

    Hier im Angehörigenbereich geht es um Co-Abhängigkeit. Du siehst dich aber nicht als co-abhängig.

    Ach so, wenn ich meine co Abhängigkeit überwunden habe, habe ich im Forum nichts mehr zu suchen.

    Im Mai haben wir noch zusammen gewohnt. Mittlerweile habe ich eine weitere Wohnung. Trotzdem bin ich noch Mieterin der anderen Wohnung. Er bekommt Erwerbsunfähigkeitsrente und vielleicht kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es bei uns keine bezahlbaren Wohnungen mehr gibt. Und im Mietrecht kenne ich mich sehr gut aus, da brauche ich keine Nachhilfe.

    Danke für nichts.

    müssen ihre Ressourcen einteilen und haben erkannt,dass sie dir die Aufgabe aufbürden können.

    Wehr dich dagegen. Ihr seid doch gar nicht verheiratet. Er ist ein Ex -partner . Da fehlt doch jede offizielle familiäre Verpflichtung.

    Ich hab alles versucht. Interessiert aber nicht.

    Das letzte Mal hat sich sogar ein junger Psychiater in der Klinik dafür eingesetzt, dass er nicht direkt wieder zurück kommt und ihm einen Platz in der Psychiatrie verschafft. Hat die dort aber nicht interessiert. Sie haben ihn am nächsten Tag entlassen. Obwohl sie beim letzten Mal gesagt hatten, dass er bei einem Rückfall sofort wieder kommen könnte. Alles Lüge

    Es heißt ja, auch Cos müssen erst ihren persönlichen Tiefpunkt erreichen, an dem sie sich "erlauben" können, wenigstens sich selbst zu retten -

    Danke für Deinen Beitrag, er hat mir gut getan.

    Es geht nicht darum ihn zu retten, diesen Anspruch habe ich schon lange nicht mehr.

    Ich habe kein Problem damit ihn in professionelle Hände zu geben, im Gegenteil. Nur die professionellen Hände sind bestrebt ihn so schnell als möglich wieder los zu werden.

    Dann ist das hier das falsche Forum für dich?

    Ein Vermieter-Forum wäre evtl. sinnvoller?

    Was soll das?

    Ich lese viele Beiträge hier und es gibt einige, die es noch nicht geschafft haben sich zu trennen.

    Ich habe es geschafft in eine eigene Wohnung zu gehen und mein Leben an erste Stelle zu stellen. Ich habe meine Kinder, meine Freunde und viele Interessen, denen ich nachgehe.

    Wieso werde ich so angegriffen, weil ich einen todkranken Menschen nicht auf die Straße setze? Ich versuche alles um eine Lösung, ob Pflegeplatz oder betreutes Wohnen zu finden.

    Meine Mutter ist an einer Leberzirrhose gestorben obwohl sie in ihrem Leben äußerst selten Alkohol getrunken hat. Sie hatte eine chronische Leberentzündung und ich kenne die Symptome.

    Ja er ist da gemeldet und zahlt auch die Hälfte der Miete.

    Er ist mittlerweile sehr krank aufgrund seiner Leberzirrhose. Ich versuche eine Lösung zu finden aber ich werde einen todkranken Menschen nicht auf die Straße setzen. Das hat nichts mit co Abhängigkeit zu tun sondern mit Menschlichkeit.

    Lieber Hartmut,

    Es ist die auf meinen Namen gemietete Wohnung, wer sollte sie außer mir saubermachen? Wenn Du keinen Schritt mehr machen kannst ohne in Blut und Sch.... zu treten?

    Bitte gib mir einen konkreten Rat wie ich verhindern kann, dass er wieder in die Wohnung kommt? Den werde ich liebend gerne beherzigen. Hat nur schon das letztemal nicht geklappt. Wenn die Ihn aus dem Krankenhaus entlassen, was dann?

    Als ich in die Wohnung gekommen bin, hat mich fast der Schlag getroffen. Alles verdreckt und er das Gesicht voll Blut.

    Obwohl er es nicht wollte, hab ich den ärztlichen Notdienst angerufen und sie haben mir einen Rettungswagen geschickt. Die tollen Sanitäter haben ihn jetzt mitgenommen.

    Jetzt darf ich mal wieder saubermachen.

    Liebe Jump,

    Ich bin in Gedanken bei dir. Hoffentlich behalten sie deinen Mann in der Psychiatrie. Mein xy war da auch schon 2 mal. Leider wurde er danach wieder rückfällig obwohl es ihm bei der Entlassung richtig gut ging.

    Ich war jedesmal erleichtert, wenn er stationär war und ich wusste, dass er in professionellen Händen ist.

    Ich hab seit langem das Gefühl, ich laufe gegen Wände. Überall tolle Flyer und Broschüren wo und wie es für alles Hilfe gibt. 24 Std. geöffnet. Du rufst an, tut uns leid es ist Samstag, versuchen Sie es Montag wieder. Sozialer Dienst im Krankenhaus, wir sind nicht zuständig. Und und und. Entlassbriefe mit Inhalt was alles gemacht wurde. Nichts davon ist wahr. Es ist eine riesige Menagerie die sehr viel Geld kostet aber kaum effektiv ist. Hut ab vor den Notärzten und Sanitätern des Rettungsdienstes. Sie tun alles um den Patienten bestmöglich und schnellstmöglich zu helfen, auch wenn es ein unbelehrbarer Alkoholiker ist. Ich habe bisher im Rettungsdienst nur bestes erlebt. Meine Hochachtung. Aber dann fehlt die Nachsorge. Und alles beginnt wieder von vorne. Was für eine Verschwendung von Ressourcen.