Beiträge von wieweiter

    Liebe undee,

    Das mache ich auch immer noch und es hilft mir. Lesen, lesen, lesen. Sich hier austauschen ist so hilfreich. Mein xy konnte sowas nicht. Dabei hilft es so ungemein zu wissen, dass man nicht alleine ist. Bleib auf Deinem Weg, es kann sich sovieles wieder verbessern wenn Du keinen Alkohol mehr trinkst. Liebe Grüße wieweiter.

    Ja das war für mich sehr wichtig, diese würdevolle Behandlung. Ich habe ihm die Hand gehalten und war bei ihm. Ich hätte es nicht verkraftet, wenn er alleine irgendwo im Elend gestorben wäre. Er war für kurze Zeit wieder mein Hübscher, in den ich mich verliebt hatte.

    Jetzt hat er seinen Frieden, keine Angst und keine Schmerzen mehr.

    Es werden noch ein paar schwere Tage werden, heute kommen seine Mama und seine Schwester.

    Das sind interessante Fragen.

    Ich bin 67 und glaube mir, ich hab mein Leben gelebt und vieles erlebt.

    Ich war beruflich erfolgreich, habe zwei Erwachsene Kinder und Enkelkinder.

    Zwei Ehen und xy war oder ist meine letzte Liebe. Vielleicht.

    Ich war immer neugierig und Veränderungen aufgeschlossen.

    Ob das alles toll ist oder war, ich weiß es nicht. Irgendwie war ich immer auf der Suche nach der großen Liebe.

    Xy habe ich durch meinen Ex Mann kennengelernt. Er ist viel jünger als ich und ich mochte ihn vom ersten Kennenlernen. Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal eine Beziehung haben würden.

    Mehr will ich dazu nicht sagen. Ich habe einige Freundinnen, die ihre Männer aus unterschiedlichen Gründen verloren haben. Krebs, Herzinfarkt oder Alkoholkrankheit. Ich komme alleine klar, ich durfte lieben, trotzdem tut es furchtbar weh.

    Suchen werde ich nicht mehr.

    Du zeigst uns ungeschönt, wie das Ende einer Co-Abhängigkeit aussehen kann, wenn der Alkoholiker um sein Leben kämpft.

    Ich wollte zwar nicht mehr schreiben, aber das ist mir noch wichtig.

    Es tut so weh einen Menschen, den man lieb hatte so zu sehen. Ich weiß nicht was ich wünschen soll, dass er es nochmal schafft oder gehen darf.

    Ich weiß nicht warum Du Dich so auf mich eingeschossen hast, aber egal ich werde hier weiterlesen weil das mir sehr viel bringt.

    Ich erwarte nicht gebauchpinselt zu werden, aber eine Selbsthilfegruppe ist dafür da sich auszutauschen. Anscheinend dürfen das aber nicht alle.

    Schreiben werde ich nicht mehr, da mir alles verdreht wird.

    Auch das Argument, du könntest mit deinem Post hier anderen CO-Abhängigen helfen, ist nicht ganz richtig; du drückst höchstens alle CO-Knöpfe und die User beteiligen sich aufopferungsvoll, um dir Rede und Antwort zu geben, was den Alkoholiker betrifft.

    Es geht mir wie wahrscheinlich den meisten Angehörigen hier. Würde eine Freundin mir meine Geschichte als ihre erzählen, würde ich ihr klar zur Trennung raten.

    Ich denke dass es einen Unterschied in meinen Beiträge bei anderen Usern gibt, da kann ich, so denke ich jedenfalls, Ratschläge geben.

    In meinem Faden schreibe ich halt eher über meine Ängste und Sorgen und die haben halt mit xy zu tun.

    Ich habe ganz klar erkannt, dass ich mich schon viel früher hätte trennen müssen. Zu einem Zeitpunkt, als er noch einigermaßen klar kam.

    Hätte, hätte Fahrradkette.

    Mein xy war mir gegenüber nie gewalttätig. Gegenüber Frauen und Kindern ebenfalls nie.

    Er geriet aber ab und zu in körperliche Auseinandersetzungen, er mischte sich immer ein, wenn ein Mann eine Frau belästigte oder bei so komischen Situationen wie warum kuckst du mich so blöd an. Ich mochte solche Situationen nicht, er war zwar körperlich meist überlegen, aber mit den entsprechenden Klientel ist nicht zu spaßen.

    Für mich ist Gewalt kein Argument und keine Lösung. Ich kann dieses Gockelverhalten bei manchen Männern nicht ab mittlerweile gibt es das ja auch bei Frauen. In meiner Familie kenne ich sowas nicht.

    Gewalt gegen mich wäre für mich ein absolutes No go.

    Dann habe ich separat frisches Marktgemüse angebraten: Frühlingszwiebeln, Spitzkohl, Möhren, Sellerie und rote Paprika.

    Am Schluss habe ich dann einen Teil herzhafte Linsen dazu gegeben. Und die restlichen habe ich eingefroren.

    Ich kann hier im Alkoholiker Forum auch über Kochrezepte schreiben wenn das Thema Alkohol nicht erwünscht ist.

    Hallo liebe Jump,

    Jetzt hab ich direkt schmunzeln müssen, ich hatte Deinen Beitrag noch nicht gelesen, als ich das mit den Kochrezepten geschrieben habe.

    Ich finde es richtig und wichtig sich selbst Gutes zu tun und da gehört was schönes kochen auf jeden Fall dazu.

    Da bin ich noch nicht ganz so weit, mein Fokus liegt im Moment mehr auf Spaziergängen durch Gärten und Felder.

    Ich hoffe dass sich auch bald die Lust auf Kochen wieder einstellt.

    Liebe Grüße

    Liebe Kodak,

    So sehe ich das auch. Mein xy hat auch öfter von suizid gesprochen aber den Schuh ziehe ich mir nicht an.

    Was mich nervt ist diese Einteilung in co abhängig oder nicht. Bei einem Alkoholiker ist es klar. Entweder trocken oder nicht. Ich glaube da auch nicht an kontrolliertes Trinken. Das können nur Gesunde.

    Das so schwarz oder weiß auf die Angehörigen zu übertragen finde ich nicht in Ordnung. Nur weil ich einen Schwerkranken Alkoholabhängigen nicht auf die Straße setze bin ich noch lange nicht co abhängig. Ich habe vieles erkannt und meine Konsequenzen gezogen.

    Ich darf mir aber trotzdem Gedanken über Alkoholabhängigkeit, Ursachen und mögliche Hilfen machen. Was ist daran falsch?

    Wenn Du meine Beiträge gelesen hast, dann würdest Du wissen, dass meine Gedanken nicht nur um die Probleme meines Partners kreisen.

    Es ging mir um die Frage ob es richtig ist, dass Alkoholiker keine Psychotherapie bekommen, wenn die Depression vorher da war. Aber lassen wir das.

    Ich kann hier im Alkoholiker Forum auch über Kochrezepte schreiben wenn das Thema Alkohol nicht erwünscht ist.

    Keine Angst, ich kümmere mich um mein Wohlergehen, ich habe heute einen schönen Spaziergang in strahlendem Sonnenschein gemacht und liebe Bekannte getroffen.

    In diesem Sinne

    da kannst du jetzt noch 50 mal erklären das es ihm in der kindheit schlecht ging. ändert an den fakten nichts. und du kannst schon mal gar nicht für ihn trocken werden. das mußt du jetzt mal verstehen, denn dafür bist du doch hier oder?

    Ich weiß nicht, warum ich immer so angegriffen werde. Anscheinend liest Du hier nur was Du lesen willst ohne den Zusammenhang.

    Darf ich meine Gedanken zu dem Thema Alkoholismus am Beispiel von xy nicht äußern? Vielleicht hilft es ja andere Betroffenen weiter. Mir helfen jedenfalls die Beiträge der anderen Betroffenen sehr. Man muss mir nichts 50 mal erklären, ich bin nicht doof.

    Ja aber die Zeit ist meistens viel zu kurz das ist ein langwieriger Prozess der oft Jahre dauern kann das kann die Entwöhnungsklinik nicht leisten.

    Danach müsste nahtlos eine psychotherapeutische Behandlung starten.

    als ich noch fröhlich vor mich hin gesoffen habe waren alle anderen an meinem leid schuld, ich hab mich in meiner depression und meine überdimensionierten selbstmitleid so richtig gesuhlt. suizidgedanken waren mehr als einmal da. rumgehäule über die ach so bösen menschen um mich rum an der tagesordnung.

    Da gebe ich Dir schon recht aber bei meinem xy gab es in der Kindheit ein traumatischen Erlebnis das er nie aufgearbeitet hat. Das ist keine Entschuldigung vielleicht eine Erklärung.

    Die Vergangenheit kann man nicht ändern, die Zukunft aber gestalten

    Irgendwie kommt mir das so vor wie ohne Wohnung keine Arbeit und ohne Arbeit keine Wohnung.

    Wenn die Depression der Auslöser für die Alkoholerkrankung ist, dann wäre es doch wichtig die Depression psychotherapeutisch zu behandeln.

    Wenn ich weiter darüber nachdenke, das passiert ja dann in der Entwöhnungsklinik, vorausgesetzt der Alkoholiker ist bereit einen Entzug zu machen.

    Nur so meine Gedanken

    Psychologen behandeln nur bei Trockenheit. Die Tatsache ist ja ganz einfach. Alkohol wird oft von Betroffenen als Möglichkeit Emotionen zu vermeiden oder verdrängen genutzt. Psychotherapie basiert aber darauf diese zu fühlen, Probleme anzugehen und klar zu sein. Das geht nicht mit Alkohol.

    Mein xy hat viele Baustellen aus seiner Kindheit, ich will nicht näher darauf eingehen und damit auch nichts entschuldigen. Er hätte längst psychologische Hilfe gebraucht.

    Sind wirklich alle, die psychologische Behandlung erhalten Nichtalkoholiker oder trocken oder schaffen sie es das zu verheimlichen.