Beiträge von Seb25

    Hi zusammen,

    also ich würde auch sehr gerne an einem Treffen teilnehmen. Bertingen klingt zwar toll, ist aber aus dem Süden mit 6 Stunden Anfahrt (laut Google) echte eine Hausnummer.


    Von den für das Herbsttreffen vorgeschlagenen Orten fände ich Heidelberg, Augsburg und alles, was zumindest ein bisschen weiter Richtung Mitte oder Süden liegt, prima. Nach Berlin fahre ich auch immer gerne, zumal es ja mittlerweile schnelle Zugverbindungen gibt.


    Weil wir im Herbst allerdings mehrere Geburtstage haben, bin ich eher ein Wackelkandidat. Aber wenn es irgendwie möglich ist, würde ich gerne kommen.


    Seb

    Hallo Anthurie,

    ich kann Deine Gefühle total nachvollziehen. Aber sei nicht zu streng mit Dir selbst. Es sind über Jahre und vielleicht Jahrzehnte eingeübte Verhaltensweisen und gerade dieses Verantwortungsgefühl, von dem Du schreibst, kommt ja nicht bewusst auf. Es ist Dein Unterbewusstsein, dass Dir einst gesagt hat, hier läuft etwas falsch, Du musst jetzt da einschreiten. Und als Kind macht man das ja auch, weil es scheinbar die einzige Möglichkeit ist, Ruhe zu bekommen.


    Was ich sagen will: Solche Verhaltensweisen verändert man nicht einfach mal schnell in ein paar Monaten. Es braucht dafür Mut nach innen und Hilfe von außen (deswegen bist Du ja auch hier). Und natürlich jede Menge Geduld!


    Liebe Grüße

    Hallo Lavendel,


    viel kann man nicht machen, ist echt eine fiese Situation. Was die Betreuung angeht, stimmt im Großen und Ganzen, was Lebenskünstler geschrieben hat. Solange der Betroffene noch im Ansatz in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu regeln, ist für eine Betreuung meist kein Raum.

    Aber es ist schon so, dass im Krankenhaus unter Umständen Schritte eingeleitet werden, wenn Anhaltspunkte für Eigen- oder Fremdgefährdung vorhanden sind. Allein eine Verwahrlosung reicht hierfür aber nicht aus, so unverständlich das vielleicht manchmal von außen ist.


    Für Dich und Deine Mutter gilt, dass das Leben Deines Vaters und vor allem seine Entscheidungen nicht in Eurer Verantwortung liegen. Und dass müsst Ihr Euch auch von niemanden einreden lassen. So wie sich Dein Onkel verhält, ist das natürlich bequem. Schön die Verantwortung von sich weisen, formale Argumente (Vorsorgevollmacht) vorschieben und sich dann vom Acker machen. Zieht Euch den Schuh nicht an.


    Viele Grüße

    Hallo Anthurie,

    ich kann‘s total nachvollziehen. Als mein Vater gestorben ist, kam nach dem anfänglichen Schock auch recht schnell ein Gefühl der Erleichterung. Das konnte ich zu Beginn überhaupt nicht einordnen und habe mich deswegen furchtbar schlecht gefühlt. Ich habe mir immer gedacht, was ist denn mit mir eigentlich los, dass ich keine Trauer empfinden kann? Ich war immer so empatisch - und jetzt bin ich gefühlskalt?


    Heute ist mir klar, dass zu dieser Zeit eine jahrelange Anspannung von mir abgefallen sein muss. Ich muss hier glaube ich nicht mehr beschreiben, was es heißt in einer suchtbelasteten Familie aufzuwachsen. Die Antennen laufen immer auf Hochtouren, man ist ständig dabei, Situationen einzuschätzen und die für sich richtigen Schlüsse zu ziehen, Konflikte zu deeskalieren usw. Wenn das einmal wegfällt, ist das erst einmal seltsam. Da öffnet sich ein Raum, den man so nicht kennt, in dem die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume liegen. Und weil man Angst vor dem hat, was da so alles liegen könnte und weil der Funktionier-Modus über Jahre hinweg eingeübt wurde, will der Kopf erst einmal in diesen zurück.


    Bei mir hat sich dann allerdings schnell eine große Unbeschwertheit eingestellt und ich fand es ganz toll, dass ich mich und meine eigene Familie an die erste Stelle setzten darf. Für die letztgenannte Erkenntnis haben mit die vielen Geschichten hier, gerade im Co-Bereich, und der viele Zuspruch von den lieben Menschen hier sehr geholfen.


    Heute ist es so, dass ich schon auf dem Weg ins nächste „Level“ bin und es mir immer besser gelingt, Grenzen zu setzen. Das betrifft vor allem Verhaltensweisen anderer, die mir nicht gut tun, die ich aber früher des lieben Friedens Willen sämtlich ertragen habe.


    Gib Dir einfach Zeit, es ist ein Prozess. Aber wenn Du jetzt schon soweit bist, dass Du Entspannung und Gelassenheit empfinden kannst, bist Du schon ein großes Stück des Weges gegangen. Ich wünsche Dir wie Morgenrot , dass Du es annehmen und die neue Unbeschwertheit ohne schlechtes Gewissen genießen kannst.


    Liebe Grüße

    Du brauchst nicht an Deinen Verstand zweifeln. Der ist vollkommen in Ordnunh. Es ist der typische Film der gerade abläuft.


    Alle anderen sind schuld, Frau, Kinder, Geschwister, Mutter, Vater, Kindheit, Arbeit, Freizeit - nur überraschenderweise der Alkoholkranke selbst nicht. Hab ich auch tausendmal live gehört - und habe es sogar geglaubt. Am Schluss war ich überangepasst vor lauter Angst, mein Vater könnte sich missverstanden fühlen. Habe dann sogar ertragen, dass er ein Weihnachtsfest meiner Familie, auf dem er eingeladen war, komplett gecrashed hat - weil - Surprise - er stockbesoffen war.


    Ach ja, und den Sinneswandel vom „ich höre gleich auf“ zu „aber erst morgen“ kenne ich auch.

    Für Dich und Deine Kinder ist es gut, dass Du ins Handeln kommst.


    Auch von mir gute Nerven! Ich drücke auch alle Daumen, dass Du alles so umsetzen kannst, wie Du es Dir vorstellst!

    Es muss einfach alles gut werden, es wird gut!


    Das wird es, ganz bestimmt. So reflektiert und strukturiert wie Du mittlerweile schreibst, habe ich daran überhaupt keinen Zweifel.

    Und leider ist es nicht vorbei, da er ein Recht auf Umgang hat und dann natürlich auch trinkt.


    Es gibt die Möglichkeit, auf einen begleitenden Umgang hinzuwirken. Es gibt hierzu auch entsprechende Urteile. Entscheidend ist stets das Kindeswohl.

    Diese Gedanken habe ich auch oft.


    Ihr beide habt gehandelt, das ist das allein Entscheidende.

    Die meisten EKA-Geschichten hier haben eines gemeinsam: Es gab gerade keine Trennung und der nicht suchtkranke Elternteil hat das kranke System aufrechterhalten. Das Kind musste in einem kranken Umfeld überleben. Nicht der Zeitpunkt ist entscheidend, sondern allein, dass ein Ausbruch erfolgt ist.


    Viele Grüße

    So, jetzt sind knapp drei Monate vergangen, in denen ich keine Angst mehr habe.


    In einem Deiner vorherigen Beiträge bin ich auf diesen Satz hier gestoßen. Darf ich fragen, worauf sich diese Angst bezog?


    Ich kenne diese Gefühle ebenfalls. Ich bin mittlerweile knapp über 40 und bis zum Versterben meines Vaters hatte ich Angst vor einem abendlichen Aufeinandertreffen (sein Trinkbeginn war zumeist gegen 16:30 Uhr). Weil ab diesem Zeitpunkt war er absolut unberechenbar und ich hatte stets diese Befürchtung, dass durch seine Worte (wenn er betrunken war, war er oft streitsüchtig und aggressiv) Verletzungen und Kränkungen zugefügt werden, die vielleicht nicht mehr so einfach zu reparieren sind.

    Viele Grüße

    Seb

    Wichtelmamma, das ist ja der Wahnsinn, herzlichen Glückwunsch.

    Sieh Dir an, was Du in so kurzer Zeit geschafft hast. Zu Beginn Deiner Geschichte hier schien das noch absolut undenkbar und jetzt bist Du schon ganz kurz vor der neuen Freiheit.


    Zwei Dinge von mir:


    Erstens, die Aussagen des Mitbewohners sind klassische Schuldumkehr. Darauf brauchst Du nichts geben. In gefühlt jeder zweiten Geschichte im Co-Bereich wird von vergleichbaren Erfahrungen berichtet. Ich habe sowas aus der Entfernung bei uns daheim im Verhältnis Mutter/Vater tausendmal beobachtet. Mein Vater hat meine Mutter so oft manipuliert und sie als Schuldige für sein angebliches Leiden dargestellt. Nicht ein einziges Mal hat er Verantwortung für sich und sein Leben übernommen. Darüber könnte ich ganze Bücher schreiben.


    Zweitens, weil Du oben von neuer Normalität schreibst. Ich konnte erst mit 25 Jahren daheim raus. Wir scheinen in der gleichen Gegend zu leben, wenn ich mir die von Dir beschriebenen Mietpreise anschaue. Für mich war es damals so eine Befreiung endlich abends ins Bett gehen zu können, ohne mit einer familiären (alkoholbedingten) Eskalation rechnen zu müssen. Es war das Gefühl eines neuen Lebens. Deine Kinder werden das spüren und sie werden Dir auf ewig dankbar sein. Ein suchtbelasteter Haushalt ist kein schönes Aufwachsen, das werden Dir alle EKAs hier bestätigen.


    Ich freu mich sehr für Dich, wirklich!

    Ich entschuldige mich für meine Gedanken und was ich geschrieben habe. Das ist nicht fair

    Nein, ist es tatsächlich nicht. Wenn man bedenkt, dass Alkoholismus ganze Familien in den Abgrund zieht und am Schluss alle verlieren, der Alkoholkranke, sein Partner, die Kinder, wenn man berücksichtigt, dass es in manchen Fällen auch zu häuslicher Gewalt in physischer oder psychischer Form kommt, dann sind viele Deiner Äußerungen hier nicht nur nicht fair, sondern schlicht verletzend und respektlos. Mit Deiner Äußerung, es sei spannend, dabei zuzusehen, degradierst Du einen Menschen zu einem Objekt, und das ist, ich schreibe so zurückhaltend wie möglich, unterste Schublade.


    Vielleicht gönnst Du Dir die Zeit, wenn Du es ernst meinst, hier mal einige Fäden ausführlicher zu lesen, sowohl der trockenen Alkoholiker, der Co-Abhängigen als auch der EKAs. Dann wirst Du schnell merken, dass Alkoholsimus vor allem eines bedeutet: Unendliches Leid!


    Außerdem werden sich dann viele Deiner Fragen vielleicht von selbst beantworten.

    Er hat mir eine Sprachnachricht geschickt das er mich auf keinen Fall verlieren möchte, ein Leben ohne mich nicht vorstellbar für ihn wäre.

    Die Frage ist doch:


    Hat er in der Zwischenzeit irgendetwas unternommen, um seine Themen in den Griff zu bekommen? Entzug, Selbsthilfegruppe, Therapie etc? Wenn es so läuft, wie in den meisten Fällen, wohl eher nicht. Vielleicht hilft Dir das ein wenig gegen die negativen Gedanken, die ich verstehen kann.


    Aber bleibe bei Deiner Entscheidung und denke auch immer an Dein Kind.


    Liebe Grüße

    Hallo Laura,

    ich find es gut, dass Du für Dich eine Entscheidung getroffen hast. Wenn Dein XY mit Betäubungsmitteln, insbesondere Kokain Umgang hat und in einem Umschlag Bargeld hortet, kann schon ein Verdacht bestehen, dass er Handel treibt. Ich habe hier leider einschlägige berufliche Erfahrungen. Ich war lange, mal allgemein gesagt, in der Bekämpfung der Drogenkriminalität beschäftigt. Und von daher weiß ich, dass dealen mit Koks wirklich überhaupt kein Kavaliersdelikt ist, weil es sich Kokain um eine harte Droge handelt. Normalerweise gibt es da, wenn man erschwischt wird, keine Geldstrafe mehr, sondern gleich Freiheitsstrafe.

    Daher ist es auch vor diesem Hintergrund echt gut, dass Du einen Schlussstrich gezogen hast.


    Liebe Grüße

    Der Vater bleibt trotzdem der Vater! Den brauchen die Kinder und sie lieben ihn! Er ist nunmal wichtig!

    Nein! Einen Vater, der Gewalt anwendet, unberechenbar und impulsiv ist und der dafür sorgt, dass kein Besuch für die Kinder mehr kommen kann, den brauchen Kinder nicht! Was sie aber brauchen ist Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und eine liebevolle Umgebung.

    Das ist Deine Verantwortung als Mutter und Du musst Anwältin ihrer Interessen sein. Wie ich schon mal hier im Forum geschrieben habe: Als Kind willst Du nicht, dass sich die Eltern trennen - kein Kind will das. Aber doch gibt es Situationen, in denen man als Eltern Entscheidungen für die Kinder treffen muss.

    Was absolut nicht geht, und was wirklich bei Deinen Texten nunmehr nur noch schwer zu ertragen ist, ist, dass Du anfängst, Deine Kinds als Rechtfertigung dafür vorzuschieben, dass Du nicht ins Handeln kommst.

    Du schreibst hier sehr viel, antwortest auf jeden Beitrag individuell. Diese Zeit könntest Du gut nutzen, um zu recherchieren, welche Hilfsangebote es für Frauen in Deiner Situation gibt.

    Ich frage mich manchmal, was denn der Grund ist, warum Du eigentlich hier in der Gruppe bist. Weil Vorschläge, Hinweise, Ratschläge, wie Du die Situation zum Besseren wenden könntest, gab es in Deinem Thread mehr als in so manch anderem Faden - und zwar von allen Seiten. Wonach Du hier aber, da lehne ich mich mal aus dem Fenster, vergeblich suchen wirst, ist Bestätigung dafür, dass Du bei dieser Konstellation nicht ins Handeln kommst.

    Hallo Wichtelmama,


    mir zieht es leider echt alles zusammen, wenn ich Deine Texte lese. Du versucht (erneut) sein Verhalten zu verhamlosen bzw. zu rechtfertigen und (fast noch schlimmer) die Schuld bei Dir zu suchen. Du hast aber keine Schuld an der Situation, sondern allein die Sucht Deines Partners. Es ist eigentlich hierzu schon alles gesagt, das muss man jetzt nicht noch 100 Mal wiederholen. Dass man als Co die Schuld bei sich sucht, weil das Verhalten des Abhängigen für Außenstehende sich jeder rationalen Erklärbarkeit entzieht, ist in gewisser Hinsicht normal. Das liest man hier in vielen Fäden von Angehörigen.

    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass die ungebremste Sucht früher oder später tödlich enden wird. Der Weg geht immer nur nach unten für alle, da ist es ganz egal, was man unternimmt, um das an der Krankheit leidende Familienmitglied zu retten. Meine Mutter hat auch immer jedes Verhalten irgendwie zu rechtfertigen oder entschuldigen gewusst. Zu einer Selbstermächtigung war sie nicht in der Lage. Und jetzt? Steht sie vor den Trümmern ihres Lebens und muss mit 70 Jahren nochmal neu anfangen.


    Was ich sagen will: Du bist schon einen großen Schritt gegangen, hast Dich hier angemeldet, schreibst eigentlich recht offen und schonungslos, wie es daheim bei Euch zugeht. Hab Mut und setze Deinen Entschluss in die Tat um. Er ist der richtige. Kleine Schritte sind besser als gar keine Schritte. Aber Du solltest sie gehen. Und sich in einer solchen Situation ggf. professionelle Hilfe zu holen, ist keine Schande, sondern sicher geboten. Ich weiß selbst, dass es sehr, sehr schwer ist. Aber denke bitte an Deine Kinder. Wenn Du den Schritt schaffst, wirst Du ihre Heldin sein!

    Seb

    Hallo Wichtelmama,


    man kann natürlich immer Gründe dafür finden, warum es jetzt gerade nicht geht. Aber man muss es leider klar benennen: Das was Du berichtest, fällt in die Kategorie „Häusliche Gewalt“. Und ich habe leider die Befürchtung, dass Du hier bei weitem nicht alles schreibst, es also in Wahrheit vielleicht noch schlimmer ist.


    Ich habe leider beruflich immer wieder mit Fällen häuslicher Gewalt zu tun. Ich kann Dir nur auch nochmal ans Herz legen, den von Elly verlinkten Beitrag durchzulesen. Es gibt für Betroffene wirklich viele Hilfsangebote, gerade von Fachberatungsstellen, die regelmäßig auch Juristen beschäftigen. Was die Sache mit dem Anwalt angeht: Eine frühere Erstberatung könntest Du Dir evtl bei einem Gericht holen. Bei den meisten gibt es kostenlose Anwaltssprechstunden für Bedürftige einmal pro Woche. Die Informationen sind über die entsprechenden Homepages zu erlangen. So hättest Du vielleicht schon eine sehr frühe erste Einschätzung.


    Hier ist bestimmt nicht der Ort für große Rechtsberatung, nur vielleicht so viel:

    Falls Du verheiratet bist, stünde Dir im Fall der Trennung Trennungsunterhalt zu, der sich an den ehelichen Lebensverhältnissen orientiert (= Einkommen Mann + Einkommen Frau : 2; dieser Betrag stünde Dir zu und die Differenz kannst Du verlangen). Gerichtlich kann man sowas mittlerweile sehr, sehr schnell tituliert (=was, was man vollstrecken kann) bekommen. Aber auch wenn Du nicht verheiratet bist, gibt es bestimmte Unterhaltsregeln. Und für minderjährige Kinder muss der andere Teil ohnehin feste Tabellensätze bezahlen. Auch wegen Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmung der Kinder würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Soll er das erst mal einklagen. Im gerichtlichen Verfahren müssen Kinder angehört werden, und wenn die von Schütteln oÄ berichten, wäre es vorbei, ganz sicher. Keine Chance für Deinen Partner.


    Es ist natürlich Deine Entscheidung. Was ich nur nochmal sagen wollte: Denk bitte, bitte an Deine Kids. Ich habe mir Deinen Faden vorhin nochmal durchgelesen und ich finde, es ist genauso, wie Aurora geschrieben hat. Du und Deine Kinder, Ihr müsst jetzt raus.


    Viele Grüße

    Also ich finde es ehrlich gesagt richtig schlimm und Schütteln ist ganz klar eine Form von physischer Gewalt! Das ist durch nichts, aber ein gar nichts zu rechtfertigen.

    Gott sei Dank hat er diese Ausfälle ja nicht immer


    Diese Aussage finde ich sehr, sehr schwierig. Jeder Ausfall gegenüber den Kindern ist einer zu viel. Kinder sollten liebevoll und behütet aufwachsen. Jede Form von Gewalt wird sich in irgendeiner Hinsicht negativ auf ihr Wohlbefinden auswirken.

    Hi Lavendel,


    lass Dich nicht kirre machen, Du bist zu gar nichts verpflichtet. Die Verhaltensweisen, die Du beschreibst, scheinen typisch für eine Suchterkrankung zu sein. Ein Tiefpunkt in der Beziehung zu meinem Vater war, als er mal wieder eine geplante Reise mit meiner Mutter nach Spanien torpediert hat (angeblich, weil er psychisch am Ende ist) und mich dann überzeugen wollte, meine Mutter zu überreden, dass sie nicht ohne ihn fährt, also bei ihm daheim bleibt. Das ist natürlich brutal manipulativ. Scheinbar ist Gesellschaft erforderlich, um weitertrinken zu können. Was ich sagen will: Lass Dich nicht von Deinem Weg abbringen, vor allem mach nur das, was Dir gut tut.

    Liebe Grüße


    Seb