Beiträge von saltsoul

    Hallo Hartmut,

    Ich bin mit meiner Tochter im Januar ausgezogen. In der Zeit bis jetzt kann ich sagen, dass meine Tochter und ich uns ein großes Stück los lassen konnten. Sie hat nicht mehr das Bedürfnis mich schützen zu müssen und umgedreht auch nicht. Natürlich gibt es diese Momente noch aber im Großen und Ganzen sind wir von einander freier und Unabhängiger. Dadurch haben wir auch ein offeneres aber trotzdem inniges Verhältnis. Ich würde es als eine gesündere Mutter Tochter Beziehung bezeichnen.

    Liebe Grüße

    Saltsoul

    Hallo Whitewolf,

    Im Moment sieht alles danach aus. Aber auch wenn es traurig ist, fange ich jetzt lieber bei Null an. Lieber das, als weiter unglücklich zu sein. Momentan fahren meine Gefühle zwar Achterbahn aber das wird schon werden. Realistisch gesehen war es die richtige Entscheidung.

    Liebe Grüße

    Saltsoul

    Guten Abend ihr Alle,

    Ich wünsche euch allen das Beste für dieses Jahr.

    Nachdem ich hier eine Weile nicht geschrieben aber weiter gelesen habe und alles, wirklich Alles versucht habe, trotz ausgesprochener Trennung es irgendwie als WG funktionieren zu lassen ist es doch zunehmend verbal eskaliert. Ich bin heute mit meiner Tochter kurz entschlossen ausgezogen. Ich habe riesen Glück mit einer freien Wohnung gehabt die mir Freunde gegeben haben.

    Wir versuchen jetzt zur Ruhe zu kommen. Momentan ist alles nur komisch, die Gedanken kreisen, leise Freude aber auch viel Trauer und auch Schuldgefühle.

    Liebe Grüße

    Saltsoul

    Hallo ihr Lieben,

    Danke für eure Hinweise. Ich kann im offenen Bereich nicht so ins Detail gehen wegen eventuell wiedererkennen. Es ist leider eine spezielle Situation was mir nochmal bestätigt wurde. Unterhalt für meine Tochter muss er schon zahlen. Er hat aber fast kein Gehalt was in dem Fall ein Vorteil für ihn ist.

    Ich muss mir jetzt die Frage stellen ob ich komplett neu anfange und richtigen Abstand habe oder ob es WG artig hier weiter geht. Mein Herz will weg und Ruhe haben. Finanziell wird das aber arg schwierig.

    Er leugnet die Trennung. Für ihn ist das kein Grund. Und da kommen schon teils sehr herablassende Bemerkungen.

    Nächstes Ziel für mich ist aber die Kontenklärung. Ich möchte für ihn nicht mehr alles bezahlen. Das wird auch nochmal ein großes Streitthema. Ich habe aber auch Respekt mich durchzusetzen weil er mir die Worte im Mund umdreht. Ich habe das Gefühl, ich komme dagegen nicht an. Er manipuliert mich halt sehr gut.

    Danke fürs lesen!

    Eure Saltsoul

    Liebe Api,

    Das Haus ist ein Erbe seiner Mutter und auch wenn ich im Grundbuch stehe, hat er aufgrund des Erbes ein höheres Anrecht das Haus zu behalten. Und ich kann ihn nicht ausbezahlen. Also wird es auf Verzicht hinauslaufen wenn keine Einigung zustande kommt. Und danach sieht es gerade nicht aus. Leider.....

    LG Saltsoul

    Hallo an Alle,

    Ich möchte euch auf den Neuesten Stand bringen. Das Anwaltsgespräch war sehr ernüchternd. Wenn wir uns nicht einigen können verliere ich Alles und muss ihm noch Unterhalt zahlen. Also muss ich bei Null mein Leben wieder aufbauen. Jetzt muss ich die nächsten Schritte gut überlegen.

    ABER

    Ich habe mich am Samstag von ihm getrennt. Schuldig bin ich daran, ich müsste meine ( nicht vorhandene) Depression behandeln lassen. Also alles ich und er sieht sich als das Opfer und macht mich klein. Noch sind wir hier mit im Haus. Sehen uns aber nicht. Er ist oben und wir zwei unten. Nächste Woche werde ich noch finanzielle Dinge klären und dann entscheiden wie ich das Alles hin kriegen kann. Trennungsjahr beim Anwalt habe ich vorhin per Mail eingereicht.

    Nächstes Wochenende bin ich mit meiner Tochter unterwegs um mal etwas Abstand zu bekommen.

    Oh man, was für ein Chaos...

    Liebe Grüße

    Saltsoul

    Liebe Tanja812,

    Ich bin ja auch noch neu hier. Ich habe aber die Anregungen, Ideen , Infos usw die ich als Antwort bekommen habe niemals so verstanden, dass ich mich rechtfertigen müsste. Eher als Hilfe mal in alle Richtungen zu denken. Das sollte ja in einem Selbsthilfeforum auch nicht sein, dass man sich rechtfertigen muss. Ich weiß wie schwierig das alles ist und die Vorstellung das vermeintlich sicher Geglaubte zu verlassen bzw verlassen zu müssen ist Katastrophe und engt aber auch Möglichkeiten ein. Du hast die ersten Schritte getan, bleib dran, gehe weiter. Es ist ein Lern und Loslösungsprozess. Pass dabei bitte auch gut auf dich und dein Kind auf. Die Liebe einer Mutter kann Berge versetzen.

    Alles Liebe

    Saltsoul

    Mensch was für ein Tempo Du an den Tag legst...aber bestimmt hat es schon lange genug in dir gebrodelt. Du bist ein Vorbild für mich saltsoul !

    Liebe Api, danke. Naja gebrodelt ist nicht so ganz der Ausdruck. Es war eher so, dass das Verhalten meines Mannes sich dem meines Vaters angleicht. Und das triggert ungemein. Und bevor ich wieder am Boden liege Kämpfe ich lieber. Ich brauche auch die Kraft um die Versorgung für meine gehandicapte Tochter zu gewährleisten. Und die Liebe zu meinem Kind ist größer als die Angst. Das habe ich aber gestern erst richtig verstanden.

    Liebe Grüße

    Saltsoul

    Wow, da geht ja was ab bei dir. Super.

    Liebe Grüße Aurora

    Danke. Warum das auf Einmal geht weiß ich auch nicht aber der Leidensdruck ist schon hoch. Ein guter Freund hatte vor Kurzem gesagt , wenn du jetzt am Ende deines Lebens wärst welche Entscheidung würdest du bereuen, weiter kaputt gehen oder nochmal starten auch wenn es nicht leicht ist.

    Ich hoffe, ich halte das durch und kann mir auch noch etwas Selbstbewusstsein aufbauen.

    Danke euch für die vielen Antworten und Anregungen.

    Ich hatte die leise Hoffnung, dass er zur Einsicht kommt und sich in den Entzug begibt. Ja, was soll ich euch sagen...Pustekuchen....Er ist kein Alkoholiker und auf Bier möchte er nicht verzichten. Ein bisschen weniger wäre ok für ihn. Ich soll ihm Zeit geben. Ich habe ihm dann gesagt, ok, dass ist dann deine Verantwortung und dein Leben aber meins ist es nicht und ich werde jetzt das tun was ich für mich und meine Tochter richtig finde. Er ist ruhig geblieben aber im Nachhinein war das so ala na lass sie doch reden, macht sie eh nicht.

    Nun brüstet er sich stolz 2 Tage 2 Bier weniger getrunken zu haben und ob ich das nicht sehe.

    Jedenfalls habe ich noch herausgefunden, dass er mich mehrfach angelogen hat. Daraufhin habe ich einen Anwalt den Sachverhalt geschrieben und um einen schnellen Termin gebeten. Unterlagen sind zusammen kopiert. Jetzt brauche ich vom Anwalt nur den Plan wie es weiter geht und gaaanz viel Kraft um nicht wieder schwach zu werden.

    Die Reaktion meiner Tochter war in etwa, na endlich, wann geht's los...

    Ein Dominostein fällt und der Rest folgt.

    Nachdem ich dem Anwalt geschrieben hatte ging es mir wesentlich besser. Ich möchte kein Opfer mehr sein....

    Passend der Spruch des Tages

    "Ich habe beschlossen, dass ich den Rest meines Lebens zu der besten Zeit meines Lebens mache."

    Ich bin fest entschlossen aber trotzdem ist mir bewusst, daß das was jetzt kommt nicht einfach wird und ich sehr aufpassen muss.

    Liebe Grüße und Danke an euch!


    Saltsoul

    Danke, das ist ein guter Tipp! Das werde ich morgen gleich beginnen.

    Ach man, es kommt aber auch alles auf Einmal. Meine Tochter beendet nächstes Jahr die Schule. Wegen ihrer Erkrankung wird sie wahrscheinlich eine Reha gestützte Ausbildung machen. Da sind jetzt viele zusätzliche Termine zu den sonst schon vielen Terminen. Ich wollte mich eigentlich im Job verändern und mache nebenher noch ein Fernstudium.

    Aber bisher habe ich das auch irgendwie alleine geschafft.

    Ich habe wirklich Respekt vor dem Gespräch dann mit ihm. Das liegt mir schwer im Magen...

    Ich wollte euch kurz auf den neuesten Stand bringen.

    Meinen Geburtstag hat er geschmissen. Geschenk gab es dieses Jahr keines, nur kauf dir selbst etwas. Er war so betrunken . Das hat aber seinem Bruder auch die Augen geöffnet. Da bekomme ich jetzt auch Hilfe wenn ich sie brauche.

    Seitdem rede ich nur das nötigste mit ihm. Scheint ihn aber nicht so zu stören.

    Ich habe mir jetzt den Plan gemacht, einen Termin beim Anwalt zu machen. Für mich zur Absicherung auch wegen dem Haus. Im Internet habe ich mir sonst Wohnungen angesehen. Die große Herausforderung ihm das zu sagen steht noch bevor. Das wird aber bald passieren, denn ich bin kurz vor dem Platzen.

    Was ich aber die letzten Tage begriffen habe ist, dass ich ihm nicht helfen kann und gerade auch tatsächlich nicht will. Ein schlechtes Gewissen bleibt trotzdem irgendwie.

    Ich sehne mich aus der ständigen "hab acht Stellung" heraus.

    Meine Tochter ist da viel reflektierter und klarer.

    Habt ihr noch eine Idee oder Gedanken den man zeitnah umsetzten kann?

    Liebe Grüße von Saltsoul

    es steht ausser Frage das er Hilfe brauchen wird. Aber nicht von Dir. Damit reibst Du Dich auf und es bringt am Ende doch nichts. Er muss sich selbstständig Hilfe holen ( Arzt, Entgiftung, SHG, etc. ).

    Das verinnerliche ich gerade. Mal mehr mal weniger gut. Ich bekomme jeden Tag neue Erkenntnisse. Ich fange aber gerade erst an zu laufen...

    Das halte ich für ein Abspeisen weil zu wenig Plätze da waren. Vergiss das wieder. Du kannst Ihn nicht trockenlegen oder eine Entgiftung ersetzen. Wer auch immer das gesagt haben soll, hat Dir den schwarzen Peter zugeschoben.

    Da war ich wirklich enttäuscht. Jetzt bin ich skeptisch ob er sich das nicht sogar so zurecht gedreht hat. Ich war/ bin ja so gutmütig.

    Momentan sehe ich aber wirklich eine Abwärtsspirale. Ich hatte mir vorgenommen nichts mehr zu sagen. Vielleicht begreift er es wenn ich meine Grenzen ziehe und er sich mal um sich kümmern muss.

    Ich merke aber auch wie ich mich anfange innerlich zu distanzieren. Traurig 😢