Es läuft bei uns auch so ab, dass ich teilweise, wenn es mir nicht so gut geht, nur für die Kinder und mich koche. Oder seien Wäsche nur noch wasche, wenn sie im Wäschekorb liegt. Davor habe ich sie zusammen gesammelt.
Wenn er dann getrunken hat, kritisiert es es und sagt, er geht doch schwer arbeiten und ich bin zu Hause. Das ist unsere Aufgabenverteilung. Er kann ja nach 10 Stunden Arbeit auf dem Bau nicht auch noch kochen usw.. sich und die Kinder Kindern und so.
Wenn ich dann sage, dass er pünktlich heim kommen soll, dann hat er auch mehr Zeit. Und wäre schon um 17.oo Uhr daheim. (Er kommt meist 18.oo /18.3o Uhr)Sagt er nur, dass das nicht so einfach ist. Die Baustellen müssen fertig werden und er ist mit dem Transporter an die Kollegen gebunden usw. Für mich klingt es immer nach ausreden.
Wenn die Kinder am Tisch diskutieren ist es ihm zu viel. Reden ist okay, aber dann reicht's ihm auch.
Ich bin das komplette Gegenteil. Die Kinder dürfen am Tisch reden. Sie dürfen auch mal lauter in der Wohnung sein. Auch mal miteinscheiden usw. Er beschwert sich dann, dass er auch mehr Verantwortung haben will bei der Kindererziehung und ich sage dann, dann musst du halt auch präsenter sein usw.
Sonst funktioniert er bisher. Was an mir hängen bleibt ist. Haushalt, Erziehung, Termine Kind und ich (seine Termine mache ich nicht mehr, hatte ich aber auch lange gemacht.), Steuererklärung, Wäsche waschen, Geburtstage usw.
Er arbeitet, spielt mit den Kindern und macht die großen handwerklichen Sachen. Autoreifen z.b. hat er letztens gekauft... Kaputte Waschmaschine usw.
Ich hatte ihm vor einem Jahr gesagt, wenn er wieder trinkt schmeiße ich ihn raus. Und das habe ich gemacht.. er war dann einen Monat bei seiner Mom. Als er wieder einen kalten Entzug gemacht hatte und trocken"" war durfte er wieder kommen. Bei diesen Auszeiten habe ich immer wieder gemerkt, dass ich es auch alleine schaffe und teilweise ruhiger und ausgeglichener bin. Und trotzdem bleibt der Gedanke den Kindern den Vater wegzunehmen. Andererseits möchte ich, dass die Kinder einen Vater habe, der anders ist. Meine Kinder hängen wie gesagt sehr an meinem Mann. Trotzdem merke ich (ohne eingebildet zu klingen) dass ich meinen Kindern wichtiger bin. Dass müsste jetzt raus. Hab vorhin ganz viel im Forum gelesen und mich richtig reingesteigert...
Ich glaube logisch gesehen weiß ich, dass ich gehen muss und es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist. Aber ich schaffe es einfach nicht diesen Schritt zu gehen oder am Ende auch durchzuziehen.