Beiträge von Pinguin

    Ich glaube das schlimmste ist, dass man hofft, das man den einen gefunden hat, der es schafft trocken zu werden und zu bleiben. Und solange er funktioniert ist es schwer sich das ganze einzugestehen. Zudem kommt bei meinem Mann dazu, dass er an sich arbeitet. Er beschimpft mich nicht oder sowas oder streitet sein Problem ab. Er weiß, dass er ein Alkoholproblem hat. Er geht jede Woche zu den AAs, wobei ich nicht weiß ob ihm das irgendwas hilft.

    Ich habe die letzten drei Tage gesagt, ich werde nicht mehr neben ihm schlafen, wenn er getrunken hat. Das habe ich auch gemacht.

    Es macht mich wütend, dass es an jeder Ecke Alkohol zu kaufen gibt. In Schweden muss man dazu in extra Läden und Alkohol ist teurer.

    Ich glaube ich befinde mich aktuell in einem Prozess... Ich hoffe nur, dass dieser Prozess nicht die nächsten 10 Jahre geht.

    Er hatte ja auch bei dem letzten Trennungsversuch gesagt, dass ich auf jedenfall mit den Kindern in der Wohnung bleiben kann und er sie zahlt. Damit sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden.

    Und irgendwie denke ich dann aber auch. Ja das sagt sich so schön. Vll könnte ich den unteren Teil der Wohnung angeben. Da haben wir extra räume. Und vll könnte ich mir dann die Miete leisten. Die Kinder konnten hier bleiben. Dann müsste ich die Wohnung aber komplett ändern, weil mich das triggern würde.

    Ich hätte gerne die Unterstützung meiner Eltern. Aber sie leben einfach ein anderes Leben als ich und ob mir das wiederum gut tut ist die andere Frage.

    Ich bin nur am meckern ... Ich weiß :(

    Hej liebe Pinguin

    Das geht nicht nur Dir so! Ich kann keine guten Ratschläge geben. Ich bin das schlechte Beispiel dafür, lange zu warten. Weil es eben "nur" Gereiztheit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen sind. Es gab nie Körperliche Gewalt. Meine Therapeutin meint allerdings, das "Aussitzen" eines Partner in einer Beziehung sei auch eine Form von Gewalt.

    Derzeit bin ich auf Wohnungssuche.

    Du wirst den Zeitpunkt für Dich und die Kinder finden! Du hast therapeutische Unterstützung, scheinst reflektiert zu sein, hast uns hier..

    Nur nicht aufgeben! Stell Dir doch mal vor, wie Du in ein paar Jahren vllt hier im Forum den Neulingen von Deinem Weg berichtest! Dann wird das alles irgendwie Sinn machen!?

    Wie lange hast du gebraucht? Sind oder waren Kinder involviert?

    Er hat seinen Kindern zur liebe vor 3 Wochen im Keller geschlafen, bis der kalte Entzug durch war. Ich glaube das ist nicht die Lösung.

    Die Situation hatten wir 2023 vor Weihnachten. Er ist selber ausgezogen, zu seiner Mutter und wollte sich trennen. Nach einer Woche wollte er diese Situation nicht mehr, hat einen kalten Entzug gemacht und durfte dann wieder heim... Das hat dann ca 2..3 Monate gehalten.

    Im Juni oder Juli 2023 hatte ich ihn auch bereits für einen Monat rausgeschmissen und habe gesagt du musst selber gucken, wo du unterkommst. Dann hat er 2 möchte im Auto geschlafen und hat sich dch aufgerungen zu seiner Mutter zu gehen.

    Momentan ist es so, dass er einzelne Tage trocken schafft und dann wieder zur Flasche greift.

    Es ist ein auf und ab.

    Ich denke der Punkt ist erreicht, an dem du etwas ändern musst. Deinen Kindern rettest du die Kindheit, wenn du jetzt etwas änderst. Dir geht es nicht mehr gut und das was dir jetzt mit den Ämtern bevorsteht, benötigt dringend eine Veränderung eurer Situation, sonst kann sich das wirklich übel für dich und euch entwickeln.

    Für dich ist wichtig, das du aus dem ganzen Stress raus kommst und es nicht noch schlimmer wird. Deine Kinder bekommen alles mit wie du siehst und du bist jetzt in der Verantwortung das es euch gut geht und der akute Stress so schnell wie möglich aufhört.

    Und du schaffst das "alleine" - dein Mann macht doch rein gar nichts das sich was verbessert und lässt dich doch so oder so schon allein, auch wenn ihr unter einem Dach wohnt.

    Ich glaube du hast Recht. Ich habe nur unfassbare Angst vor der Zukunft. Hat jemand Erfahrungen mit Kindern wie es war umzuziehen... Wie es was in neuen Kindi und Schule zu gehen?

    Ich hoffe, dass es endlich klick bei ihm gemacht hat, wobei ich selber glauben das geht wieder nur ein Zeitlang gut. Keine Ahnung auf was ich warte... Auf mein Leben, was ich mir aufgebaut habe.

    Ich war 5 Wochen in Reha mit den Kids. Das tat mir auch sehr gut.

    Ich gehe wöchentlich in Therapie und beginne wieder Antidepressiva zum stabilisieren zu nehmen.

    Du hast ja vollkommen Recht. Aber ich schaffe es noch nicht zu gehen.

    Mein Leben geht Grad einfach den Bach runter. Mir ist in den letzten Wochen 2 mal ein Klaps auf den Po bei meiner Tochter ausgerutscht. Nun hat sie im Kindi erzählt, dass Mama sie schlägt, wenn ich wütend bin. Und nein ich verprügel meine Kinder nicht. Ich weiß, dass die Klappe falsch waren. Die Leitung will, dass ich zu einem Gespräch kommen und hat (oder will) das Jugendamt einschalten.

    Ich habe das Gefühl ich schaffe es nicht ohne meinen Mann. Er ist bei sowas immer ruhiger und selbstbewusster. Mein Selbstwertgefühl ist im Keller.

    Und dann denke ich, wenn ich zu meinen Eltern ziehen muss ich die Kinder rausnehmen und sie müssen sich neu in Schule und Kindi finden. Was ist wenn ich jetzt alle 1..2 Jahre umziehe ... Ich habe Angst die Kindheit der Kinder noch schwerer zu machen oder kaputt zu machen.

    Ich sitz hier Grad heulend und kann nicht mehr. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Mein Sohn kommt in 20 Minuten heim und ich bin komplett überfordert. Mir wird das alles zu viel. Wieso kann man nicht einfach klar in seinen Entscheidungen sein. Ich glaube wenn ich ehrlich bin, würde ich die Situation verlassen, wenn ich keine Kinder hätte. Aber ich Versuche irgendwie zwanghaft an dieser Familie festzuhalten. NOCH bekommen meine Kinder es ja noch nicht mit. Naja außer, dass er schnell müde ist oder schnarcht oder so.... ;(

    Manchmal denke ich, ich weiß selber nicht was ich will. Gestern hatte ich mit meiner Mutter gesprochen und ihr in die Augen geschaut und gesagt :" Du denkst ich habe mich schon entschieden, traue mich nur nicht es durchzuziehen." Der Blick meiner Mama hat alles gesagt.

    Nur genieße ich auch meine eigene Wohnung. Die hätte ich dann nicht bei meinen Eltern. Und ja ich weiß, ich soll einfach mehr arbeiten gehen. Aber das schaffe ich psychisch gerade nicht. Heute fange ich mit wenigen Stunden wieder nach einem Jahr zu arbeiten an.

    Er wollte sich schonmal von mir trennen. Er meinte er kann das nicht mehr die ganzen Vorwürfe und ich verdiene was besseres usw. An dem Tag ist meine Welt zusammengebrochen. Ich dachte ich sterbe (ja ich weiß es klingt übertrieben). 3- 4 Tage danach hatte ich mich beruhigt und hab zu mir gesagt, alles gut ich schaffe das. Und ich glaube wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, ist auch ein bisschen Druck von mir gefallen und ich habe mich frei gefühlt.

    Aber es bleiben die Kinder, die ich aus allem rausziehen muss, weil ich mir die Wohnung hier einfach nicht leisten kann und wie alt ist und mein Mann immer wieder etwas machen musste. Dass kann ich nicht.

    Manchmal denke ich tief drinnen habe ich die Entscheidung schon getroffen. Aber ich Klammer mich noch an irgendeine Hoffnung. Bzw. Habe Angst wie es dann weitergeht. Hauptsächlich finanziell.

    Ich hatte mit meinem Mann gerade ein sehr intensives Gespräch. Bzw. ICH habe sehr viel gesprochen.

    Wie es mir als Co-Abhängige geht usw. Wie ich sein Verhalten sehe. Was der Alkohol mit unserer Ehe macht und mit den Kinder. Die Risiken für die Kinder. Intimität. Dass es bei ihm klick machen muss. Das ich nichts mehr tun werde und er für sich selbst verantwortlich ist. Dass ich mich distanziere und für mich und die Kinder lebe und somit immer mehr Distanz zwischen ihm und mir entsteht. Wie es sich für mich anfühlt, wenn er wieder trinkt. Nach Alkohol riecht. Ich nicht weiß wie lange ich das noch mitmachen kann. Usw usw.

    Er hat die ganze Zeit zugehört, hat seit gestern Abend nichts mehr getrunken und hat es wie ein Schwamm aufgesogen. Ab und zu meinte er, dass er es ja ändern will usw. Und ich meinte halt, dass ich das nicht mehr ernst nehmen kann und er ins tun kommen muss. Ich werde wohl keine Links mehr raussuchen usw. Er muss es für sich wollen, nicht für uns. Wenn er Hilfe will, wird er sie bekommen. Aber alleine wird er es nicht schaffen.

    Er meinte er geht jetzt ins Bett und hat eine Menge zum nachdenken.

    Meine Gedanken... Hat er es verstanden?! Nein er hat es sicher nicht verstanden! Vll trennt ER sich jetzt, weil viele Vorwürfe usw.

    Habe ihm auch gesagt, dass er oft überfordert mit uns ist .. mit den Kindern... Und vll täte es ihm besser, wenn er für sich wäre.

    War auf jedenfall eine Menge Input 🙈

    Es läuft bei uns auch so ab, dass ich teilweise, wenn es mir nicht so gut geht, nur für die Kinder und mich koche. Oder seien Wäsche nur noch wasche, wenn sie im Wäschekorb liegt. Davor habe ich sie zusammen gesammelt.

    Wenn er dann getrunken hat, kritisiert es es und sagt, er geht doch schwer arbeiten und ich bin zu Hause. Das ist unsere Aufgabenverteilung. Er kann ja nach 10 Stunden Arbeit auf dem Bau nicht auch noch kochen usw.. sich und die Kinder Kindern und so.

    Wenn ich dann sage, dass er pünktlich heim kommen soll, dann hat er auch mehr Zeit. Und wäre schon um 17.oo Uhr daheim. (Er kommt meist 18.oo /18.3o Uhr)Sagt er nur, dass das nicht so einfach ist. Die Baustellen müssen fertig werden und er ist mit dem Transporter an die Kollegen gebunden usw. Für mich klingt es immer nach ausreden.

    Wenn die Kinder am Tisch diskutieren ist es ihm zu viel. Reden ist okay, aber dann reicht's ihm auch.

    Ich bin das komplette Gegenteil. Die Kinder dürfen am Tisch reden. Sie dürfen auch mal lauter in der Wohnung sein. Auch mal miteinscheiden usw. Er beschwert sich dann, dass er auch mehr Verantwortung haben will bei der Kindererziehung und ich sage dann, dann musst du halt auch präsenter sein usw.

    Sonst funktioniert er bisher. Was an mir hängen bleibt ist. Haushalt, Erziehung, Termine Kind und ich (seine Termine mache ich nicht mehr, hatte ich aber auch lange gemacht.), Steuererklärung, Wäsche waschen, Geburtstage usw.

    Er arbeitet, spielt mit den Kindern und macht die großen handwerklichen Sachen. Autoreifen z.b. hat er letztens gekauft... Kaputte Waschmaschine usw.

    Ich hatte ihm vor einem Jahr gesagt, wenn er wieder trinkt schmeiße ich ihn raus. Und das habe ich gemacht.. er war dann einen Monat bei seiner Mom. Als er wieder einen kalten Entzug gemacht hatte und trocken"" war durfte er wieder kommen. Bei diesen Auszeiten habe ich immer wieder gemerkt, dass ich es auch alleine schaffe und teilweise ruhiger und ausgeglichener bin. Und trotzdem bleibt der Gedanke den Kindern den Vater wegzunehmen. Andererseits möchte ich, dass die Kinder einen Vater habe, der anders ist. Meine Kinder hängen wie gesagt sehr an meinem Mann. Trotzdem merke ich (ohne eingebildet zu klingen) dass ich meinen Kindern wichtiger bin. Dass müsste jetzt raus. Hab vorhin ganz viel im Forum gelesen und mich richtig reingesteigert...

    Ich glaube logisch gesehen weiß ich, dass ich gehen muss und es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist. Aber ich schaffe es einfach nicht diesen Schritt zu gehen oder am Ende auch durchzuziehen.

    Ich finde es nicht feige. Ich würde es nicht anders machen. Ich habe unseren Auszug auch schon geplant, sollte es soweit kommen. Dann geht es zu meinen Eltern. (Erstmal ins Zimmer, da sie keine extra Wohnung haben.)

    Ich habe sogar schon überlegt, welche Möbel ich mitnehmen würde.

    Mein Mann ist nicht aggressiv, er beleidigt nicht und schimpft nicht. Mit den Kindern kann er sich mal mehr mal weniger beschäftigen. Wenn er da ist, versucht er sich schon mit den Kindern zu beschäftigen.

    Trotzdem ist die Situation zermürbend. Alleine weil er ein Vorbild für die Kinder sein sollte und ich nicht will, dass die Kinder den gleichen Weg einschlagen. Andererseits lieben die Kinder ihn. In der Reha sagten sie oft sie vermissen ihn und an manchen Tagen, sie wären lieber beim Papa.,

    Mir kommt es auch sehr bekannt vor was du da schilderst..

    Er geht arbeiten, bringt das Geld mit, da ich Teilzeit beschäftigt bin quasi fasst nichts beitrage kan finanziel und wir haben ein Haus, zahlt alles und somit ist seine Arbeit getan. Für alles andere bin ich, bzw so wie ich verstanden habe du verantwortlich,

    sie haben ja sonst so viel um die Ohren..Trinken und schlafen..

    Ich glaube ich kann dir gut nachempfinden.

    Auch wegen Trennung immer wieder das schlechte Gefühl dabei zu haben..

    Wie alt ist dein Kind, deine Kinder? Wie lange machst du das schon mit? Willst du dich trennen?