Beiträge von Pinguin

    Wie handhabt ihr das eigentlich selber mit dem Alkohol. Habt ihr nie Alkohol getrunken? Trinkt ihr jetzt weniger? Und wenn ihr euch trennt auch? Hat da jemand Erfahrungen?

    Ich trinke so gut wie nichts. Wenn aber doch mal ein Glas Weinschorle getrunken wird denke ich immer hmm, ist das jetzt richtig?!

    Kennt ihr diese Gedanken?

    Aktuell trinke ich gar nichts. Alkohol ekelt mich aktuell an.

    Ich wollte mit euch mal mein Hoch teilen. Ich glaube der Prozess ist für mich hilfreich zu notieren. Vll hilft es auch anderen.

    Es ist nimmer noch die Angst, die Übelkeit und das leichte zittrige. Die Angst vorm ungewissen. Gefühlt sein Leben hinter sich zu lassen.

    Aber es ist der richtige Weg für mich und meine Kinder. Mein Bruder hat einen tollen Satz gesagt. Ich bin der Leuchtturm der Kinder. Wenn ich nicht leuchte, können sie es auch nicht. Also versuchen ich zu leuchten so hell wie ich es gerade halt schaffe. Und das ist okay so.

    Ich Speicher Fotos und Screenshots. Und Versuche Lösungen zu finden, denn die Unsicherheit ist ein großer Gegner von mir. Habe ich einen Plan, bin ich ruhiger. Ich schaffe das und ihr alle, die auf dem Weg sind auch. Es wird irgendwann besser. Auch wenn's immer wieder weh tun wird. Wird sind stark 💪🏼

    Ich habe auch schon einiges ausgemistet und weggeräumt. Ich wäre blöd wenn ich bleibe. Aber das muss noch zu 100% bei mir ankommen. Danke für die lieben Worte.

    Ich habe seine Sachen in große Tüten gepackt und ihm runter gerbracht. Das mache ich die nächsten Tage weiterhin usn mußte aus soweit ich es schaffe. Dann will ich noch Umzugskartons kaufen.

    Ja ich war am Donnerstag beim Anwalt.


    Ich habe bisher glaub 3 Wohnungen angeschrieben. Bei Kleinanzeigen, ImmobilienScout24 und wills ins Blättle packen (Habs aber an die falsche Zuständige geschickt). Und meinen Bruder habe ich gefragt dass er in seinem Ort fragt.

    Ich hatte noch überlegt einen Aushang in Bäckereien und so zu machen. Ich finde auch, dass durch Kontakte oder Mundpropaganda bessere Chancen bestehen.

    Bei mir im Ort will ich nicht bleiben (ist ein Minidorf dann ist man sofort Thema ) und da ist noch die Scham. Weil fragen kommen werden. Weil ich mich dem Ganzen stellen muss vor anderen. Soweit bin ich noch nicht. Ich schäme mich für meinen Situation.

    Es sitzt immer noch das Gefühl drinnen, dass ich übertreibe und mir irgendwas einbilde. Ich versuche es wegzubekommen. Leider ist das meine Unsicherheit und mein Muster.

    Nächster morgen.

    Auf emotionaler Ebene ist es noch etwas schwer. Aber es macht einfach keinen Sinn mehr. Ich Frage mich aktuell ob meine komplette Ehe auf einer Lüge aufgebaut wurde und wie naiv ich sein konnte. Es fühlt sich an wie das aus mit jemanden der eine Affäre hatte und man es erst nach 10 Jahren oder so rausbekommt. Es ist krass wie man versucht sich alles immer schön zu reden.

    Und dann am Ende die Kleinigkeiten dazu führen dass es bei einem Klick macht.

    Okay ich glaube ich habe meinen Tiefpunkt gerade erreicht und habe eine Entscheidung für die Kinder und mich getroffen. Ich werde jetzt alles in Bewegung setzten um auszuziehen. Ich habe bereits das Blättle angeschrieben und meinen Bruder gesagt er soll im Ort die Ohren offen halten und Kontakte nutzen.


    Wir haben was besseres verdient. Wir ziehen aus und bauen uns ein neues Leben auf. Meine Kinder haben ein Leben und nicht ein überleben mit psychischer Belastung verdient.


    Ich bin offen für Angebote die die Wohnungssuche schneller vorantreiben.

    Ich kann ihn ja nicht rausschmeißen. Und ich suche schon nach einer Wohnung. Ich finde es schwer so loszulassen. Weil meine Tochter auch sagte. "Mama so viel hat sich jetzt nicht verändert, der Papa ist eh meistens unten."

    Ja ich finde es auch nicht optimal. wenn Trennung, dann richtig. Er hätte Platz bei seiner Mutter. Aber da will er nicht hin.


    Der will dich auf Spur bringen,

    Du sollst jetzt an deiner Wahrnehmung zweifeln und den Fehler bei dir suchen. Genau das tust du auch.

    ich kenne diese Spielchen 1:1.

    Tarnen, täuschen, tricksen.


    Meine Vermutung, das war es noch nicht…Ich bin gespannt wie es weitergeht bei euch.

    Meinst du er macht das wirklich um mir eins auszuwischen. Ich denke so ist er nicht. Ich will ihm nichts unterstellen.

    Gut die Kinder sind heute bei ihm. Sind jetzt unten vll macht er deswegen so sauber.

    Ach scheiß Gedankenkarussell.

    Ja ich suche massiv den Fehler bei mir. Mein Selbstwertgefühl hat noch ganz viel Luft nach oben.

    Boah ich bin auch gespannt wie es bei uns weitergeht. Momentan Versuche ich jeden Tag einfach zu überleben (übertreiben gesagt) 😕


    Der will dich auf Spur bringen,

    Du sollst jetzt an deiner Wahrnehmung zweifeln und den Fehler bei dir suchen. Genau das tust du auch.

    ich kenne diese Spielchen 1:1.

    Tarnen, täuschen, tricksen.


    Meine Vermutung, das war es noch nicht…Ich bin gespannt wie es weitergeht bei euch.

    Das ist so schwer. Ich suche gerade so die Schuld bei mir. Hätte ich nur das und wäre ich nur dies. Ich weiß es ist bescheuert.

    War es bei dir auch so? Er ist glaub seit 1 oder 2 Wochen "trocken".

    Ich hab das Gefühl er will allen beweisen, dass er es ohne mich schafft und nur mein meckern am scheitern der Ehe schuld ist.

    Unten ist sauber, der Staubsaugroboter läuft auch unten. Ich könnte kotzen. Wieso kann er es jetzt. und mit meiner Tochter spricht er als wäre nichts. Er nimmt sie hoch kuschelt mit ihr und tut so als wäre er der beste Papa der Welt. Als wäre nichts.

    Und ja ich habe vorhin in sein Auto geguckt. da liegt eine Cola Flasche drinnen. Aber vll ist die auch alt.

    Ich werde noch bekloppt. Ich zweifle langsam an meiner Wahrnehmung.


    Dieser Absatz hätte auch von mir und jeder anderen Co kommen können.

    Genau das ist Co-Abhängigkeit.


    Warum hälst du so sehr an dem positiven fest, obwohl die Liste viel viel kürzer ist als die Liste mit dem Negativen? Warum baust du auf sein Potenzial und nicht auf das was er ist? Auf das was hätte sein können?

    Was passiert, wenn du all das nicht mehr tust? Was passiert wenn du loslässt? Wovor hast du Angst?

    Wenn ich das wüsste wäre ich einen Schritt weiter.

    Ich denke mir dann naja ist es in anderen Familien nicht aus so? (Mit oder ohne Alkohol.)

    Er hat immer gesagt er geht körperlich schwer arbeiten jeden Tag ( Handwerker). 10 Stunden damit wir uns das alles hier leisten können. Ich könne auch ganz zu Hause bleiben. Das hätte finanziell aber nicht funktioniert.

    Deswegen wollte er die Langzeittherapie nicht machen. Dann hätte er in der Zeit nicht das Essensgeld bekommen, weil er ja nicht arbeitet und wer soll dann dass hier alles zahlen. Plus er wollte nicht weh von den Kindern.