Beiträge von AnnaBlume

    Merkst du was? Kaum wieder drin geht es dir schlecht. Ich würde ihr auf gar keinen Fall Manipulation oder böse Absichten unterstellen. Sie steckt in einer fiesen Co falle- viele hier können ein Lied davon singen.

    Aber du bist am Rand und kannst dich entscheiden. Mit in die Falle oder weiter. Ich wünsche dir trotz allem eine schöne Wanderung, und geh nicht ans Telefon!

    Oh Gott. Schlimm was du erleben musstest und wie toll dass du den Absprung trotz dem geschafft hast- dafür kannst du dir selber dankbar sein.
    Gut dass du einen Profi zur Seite bekommst mit dem du das Erlebte besprechen kannst. Auch präventiv, damit du nicht wieder an so einen Typen gerätst. Aber jetzt erst mal auf dich und das Kind schauen!

    Und Ängste sind dazugekommen

    Ich hab das am Anfang mal so geschrieben dass ich mich ungeschützt und wund fühlte. Die alte Haut war ab, die neue noch sehr dünn. Anstrengend und schmerzhaft war das einerseits, aber auch wunderbar zu entdecken was sich da für ein Wesen unter dem panzer versteckt. Natürlich hat das Angst gemacht erst mal. Aber das neue Innere wird sich zurecht finden mit der Zeit. Geduld braucht es da. So gar nicht meine stärke, aber auch ich bin da durch.

    Das kommt wieder. Am Anfang war bei mir alles schwer und ich dachte viel an Alkohol. Dann kam ein regelrechter Energieschub und ich hab meinen Berg - den auch du beschreibst- zum größten Teil abgebaut. Ausgemistet, aufgeräumt, Unterlagen sortiert usw.
    Das war aber so nach einem halben Jahr. Jetzt nach einem Jahr pendelt es sich ein wenig bei normal ein.

    damit wir seine Nachrichten überwachen können und wir ihn per App tracken können.

    Das ist so absurd! Schutz der Privatsphäre gilt auch für Personen, die psychisch krank oder süchtig sind.
    Die Eltern machen sie zur Handlangerin zur Einschränkung seiner elementaren Persönlichkeitsrechte.

    Hier ist nicht der Sohn das eigentliche Problem. Man möchte sie schnappen und weit weg bringen. Sie UND ihren Bruder.
    Was muss alles geschehen damit man seine Kinder so weit bringt dass sie erwachsen noch unkritisch nach der Pfeife tanzen bzw. Pubertär rebellieren.

    Gegen die kommst du leider nicht an! Einer wäre schon schlimm, aber als Team- nö.

    Eigentlich müsste deine Freundin da raus. Ein durch und durch krankes Familiensystem bei dem ich den Bruder als symptomträger sehe und deine Freundin als Opfer, da sie als Babysitter Missbraucht wird- und das wahrscheinlich schon lange.

    Was kannst du nun tun? Beim System kräftig mitzumischen war natürlich völlig verkehrt- hast du ja selbst schnell gemerkt.

    Die Freundin kannst du nicht zwingen auszuwandern also bleibt dir nur die eigene Rettung. Denn Gott sei dank ist dies nicht deine Familie.

    Der Vorschlag mit dem Familienfreien Tag klingt nett aber wird nicht funktionieren. Hier wurden schon so viele Grenzen überschritten, da wird sich doch keiner (vor allem die Mutter!) an irgendwelche Regeln halten, die auch noch von dir kommen!

    Stelle deine Freundin vor die Wahl: ein Leben mit dir, ohne diese verdrehte Familienkiste oder eben ohne dich. Ihre Entscheidung kennst du bereits aber vielleicht besinnt sie sich nach einer Weile. Rechne nicht damit.

    In dieser Geschichte tun mir alle Beteiligten leid. Aber für einen gibt es eine schnelle Lösung. Lauf!

    fühlt sich gerade so an, als müsste ich mich verteidigen..

    Nein das musst du nicht. Weil ich genau das bei vielen hier lese und in ähnlicher Form schon erlebt habe. Ich fand gut, dass bei all meinem geschwanke und oft inkonsequenten Handeln es Menschen in meinem Umfeld gab, die ganz klar gesagt haben, wo ich eigentlich lang wollte. Gerne mehrfach. Und dann nochmal. Deshalb ist es gut, wenn du es aufschreibst, weil du dann selber klar siehst, was da läuft.

    Und wenn man eben noch ne Runde mehr gebraucht hat, dann ist das so und keiner muss sich deswegen doof oder schwach fühlen. Und wenn nur kleine Schritte gehen/ dann eben die.

    Warte mal ab. Wenn du die Mails echt nicht liest und vor allem nicht antwortest, wird er schon aufhören.

    Da du weißt was seine Wltern denken, hast du doch gelesen. Kann ich total verstehen, aber tu das nicht. Löschen und fertig.

    Dass dich das noch so sehr trifft heißt, dass es da noch einen kleinen Rest Verbindungsgefühl zu ihm gibt.

    Schreib gerne hier nochmal auf warum du dich getrennt hast- denn das war ganz offensichtlich der einzig gangbare Weg.

    Du hast es sogar nochmal versucht als von außen schon ersichtlich war, dass das nichts bringt.

    Was seine Eltern denken kann dir herzlich egal sein. Bleib bei dir, dann geht der Spuk schnell vorbei wenn keine Resonanz kommt.

    Gut dass du das teilst Momo. Bei diesen Diagnosen geht es immer wieder um warten auf die nächste gute oder schlechte Nachricht. Das stelle ich mir zermürbend vor. Ich hoffe du hast keine Schmerzen und kommst irgendwie mit der Hitze gut klar.

    Und ja du hast recht: wir denken viel zu selten daran, dass wir dieses Leben mehr wertschätzen sollten. Danke dafür und alles Gute für dich!

    Es gibt ein Experiment- ich glaube es waren Mäuse. Die bekommen Futter wenn sie einen Hebel bedienen. Eine Gruppe bekommt zuverlässig immer Futter wenn sie den Hebel drücken und die zweite Gruppe bekommt nach dem zufallsprizip mal Futter mal nicht.

    Irgendwann ist das Futter leer. Gruppe 1 hört relativ schnell auf den Hebel zu bedienen- es kommt ja nix mehr. Gruppe 2 drückt unerlässlich auf den Hebel- immer und immer wieder, noch lange Zeit.

    Merkst du was?

    Diese Achterbahn hält einen am Ball. Man rennt etwas hinterher was es nie wirklich gab. Du weißt genau, wenn du jetzt gehst wirst du schnell durch die nächste ‚beste Freundin‘ ersetzt. Ja das ist schmerzhaft, aber ist es schmerzhafter als das was da gerade passiert?

    Und der Vergleich mit dem Essen ist falsch. Eine rundliche Frau zu sein, die gerne isst in einem Rahmen in dem sie ihre Gesundheit nicht gefährdet ist was wunderbares und sollte geschätzt und nicht getadelt werden!

    Ein alkoholiker fügt sich Gift zu und wird oft zur Zumutung für sein Umfeld. Ich sage das selbst als Alkoholikerin.