Alkohol habe ich mit Glücksgefühle verbunden.
Mein Partner trinkt sein Bier in seinem Büro, dass er in der Garage lagert.
Ich bin jetzt mehr zuhause und beschäftige mich mit häkeln und oder lesen.
Ich bin 7 Monate nüchtern und ja es gab bei mir bis zum Schluss in Verbindung mit Alkohol ‚Glücksgefühle‘. Ich setze das in Anführungsstriche weil es eher komische manische Momente waren, in denen ich eine falsche Illusion von Freiheit und Allmacht hatte. In diese Momente fiel dann Risiko Verhalten.
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Häkeln tu ich auch seit meiner Nüchternheit- Mengen! Da haben die Hände was zu tun, die früher ein Glas gehalten haben. Und es entstehen schöne Dinge.
Ich habe auch die ersten ca. 4 Monate alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Bin noch auf alle Veranstaltungen- hab sogar Alkohol für andere besorgt- und hab alkoholfreies Bier getrunken. Keine gute Idee. Dann bleibt das Suchthirn permanent aktiv und das ‚nasse Denken‘ bleibt.
Ich hab zunächst so gar nicht verstanden, was dieses ‚nasse Denken‘ heißen soll.
Für mich verstehe ich es so, dass ich immer noch dachte, das Leben findet da statt, wo getrunken wird und dabei sein heißt eigentlich saufen. Mit Ersatzgetränken konnte ich noch so tun als ob.
Ich war stolz wenn keiner merkte, dass ich nur alkoholfrei trinke. Ein mal dachte einer auf einer Party ich sei betrunken. Das fand ich ganz toll- so wollte ich das.
Blödsinn. Wenn man sich wirklich von dem Gedanken löst, Saufanlässe seien das echte Leben passiert was erstaunliches: Auf einmal ist Freitag Abend, man hat nichts vor und bekommt deshalb keine Unruhe sondern denkt ‚ach, stimmt- es ist ja Freitag Abend‘.
Und man genießt die Entspannung eben nicht hektisch nach einem Saufanlass suchen zu müssen. Herrlich!