Dietrich04 - Der beste Freund in der immer wieder kehrenden Einsamkeit

  • 1 Jahr keine Partys.. puhh.. 😅 ich liebe es eigentlich Darts und fusball live in der örtlichen Lokalität anzuschauen aber plausibel ist das ganze natürlich.

    Aber gut, da hab ich mir auch ein 0,5er Pils nach dem anderen reingehauen. Ich hoffe dass ich einfach diese Entschlossenheit die ich aktuell habe beibehalte, das muss ich. Das will ich und ich glaube meine Freundin ist mein Anker aktuell, ohne mich da emotional in irgendeiner Hinsicht abhängig zu machen.

    Die letzten Tage waren hart, die vielen positiven Rückmeldungen von Kollegen, dem eigenen Vater, dass man im Krankenhaus ist (warum wissen sie nicht genau) ist wild.

    Ich war so subjektiv so furchtbar alleine.

    Es meiner Partnerin gesagt zu haben hat so unendlich was in mir ausgelöst und ihre Reaktion, dass mir die Tränen in die Augen schießen, wenn ich diesen Satz nur schreibe. Denn das war meine größte Angst. Ich war nie gut darin über meine Gefühle, meine Emotionen, all das erlebte zu sprechen.

    Aber bereit für ein neues Leben bin ich und dieses beginnt jetzt. Freue mich auf einen guten Austausch mit euch, wie in guten und in schlechten Zeiten.

  • Hallo Dietrich,

    als jemand der vor Jahren eine Angsterkrankung bewältigt hat zwei Gedanken.

    Erstens hat sich mir beim lesen die Frage gestellt ob Angst, egal wovor, nicht dazu beigetragen hat das Du gesoffen hast? Alkohol wirkt ja auch sedierend.

    Und zweitens habe Deine Ärzte, Dich darüber aufgeklärt das die Beruhigungsmittel die bekommst eine hohes Suchtpotential haben?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Dietrich,

    du liest dich so voller Energie und so voller Freude auf dein nüchternes Leben. Zu Recht, denn es wird sich so viel verändern.
    Einiges wird sich von ganz alleine ändern, aber einiges wird sich auch nur ändern, wenn du es änderst.

    Kennst du schon unsere Grundbausteine?
    Sie wurden aus den Erfahrungen von Langzeittrockenen aus diesem Forum zusammengetragen und können auch dir ein guter Grundstein für dein nüchternes Leben sein.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hey,

    Google Lens sei Dank habe ich relativ zeitnah herausgefunden von welchen Medikamenten wir da sprechen und sie wurden schon von 8 auf 6 Pillen reduziert. Aktuell habe ich schon noch das Gefühl irgendwas zu brauchen.

    Ich habe sehr viel aus Angst gesoffen, ja. Angst davor mich meiner Vergangenheit zu stellen und oftmals bin ich im Suff in emotionalen Momenten gelandet. Am nächsten Morgen aber lammfromm wieder aufstehen, arbeiten, abliefern. Ich habe schon immer mit viel Humor geschafft alles zu verheimlichen.

    Es gibt Ereignisse die haben mich extrem geprägt und ich hatte oft als Kind und als Jugendlicher eine unfassbare Angst. Woher die Angst kam kann ich mir nicht erklären.

    Lange Zeit hatte ich ebenfalls Angst davor, Menschen zu vertrauen. In der digitalisierten Gesellschaft in der Menschen die völlig in ihren Familienstrukturen etabliert und verankert sind, hatte kaum einer Zeit für mich. Die Kollegen die man alle 6 Monate zum saufen trifft, der Bruder der endlich seine erste Partnerin hat und seitdem schlichtweg keine Zeit hat. Der Vater der einem immer wieder erzählt, Arschbacken zusammenkneifen und weiter machen.

    Ich habe nie das Gefühl gehabt, über meine Ängste und Sorgen sprechen zu dürfen. Ich konnte nie weinen, wenn ich einen kleinen Einblick gegeben habe war es so schmerzhaft, das ich direkt wieder zu gemacht habe.

    So habe ich mich von einem exzessiven zum nächsten exzessiven gestürzt. Casino, Drogen, wilde Partys, Fallschirmspringen, Adrenalin. Wenn ich 3 oder 4 Tage unter Adrenalin stand, habe ich den nächsten Kick gesucht.

    Inzwischen habe ich mehr Respekt vor allem, ich kann z.b. beim Klettern nicht mehr bis ganz oben klettern. Mir werden die Beine zittrig.

    Ich habe schon oft auf Wartelisten von Therapeuten gestanden. Das dumme war, dass ich durch Erfolgserlebnisse, finanzieller und Beruflicher Natur in einem Rausch war, der mich verpönte. Ich habe mich durch Uhren, Autos und allem möglichen teuren inspirieren lassen und mich damit belohnt.

    Irgendwann kam auch da der Rundumschlag bei dem ich dachte, was zum Teufel machst du hier eigentlich. Du versuchst dein Glück in materiellen Sachen zu finden.

    Ich habe so vieles verkauft und verschenkt, ich habe vieles abgeben und habe gemerkt je weniger ich habe desto besser.

    Ich hab oft im Suff auf meinem tollen teuren Soundsystem emotionale Musik gehört und geheult und geheult. Das hat mein Problem verlagert, mehr aber auch nicht.

    Es heute meiner Partnerin erzählt zu haben.. es hat irgendwas in mir ausgelöst.

    Ich lese Stunden hier herum, schaue mir Erfahrungsberichte an und Wechsel dann zu meinem Buch.

    Ich weiß dass die Tiefpunkte kommen werden. Ich weiß dass vielleicht Rückfälle kommen, dass mein Leben sich nicht verändert.

    Aber diese heftige Erfahrung da im RTW zu liegen.. ernst genommen zu werden, dem sani zu erzählen dass ich vermutlich voll auf Entzug bin weil ich Alkoholiker bin, die ganze Fürsorge die ich hier aktuell habe..

    Ich weiß, dass ich etwas wert bin, dass es sich zu leben lohnt und dass es viele Menschen dort draußen gibt, die mich lieben.

    Und erst als ich am tiefsten Tierpunkt meines Lebens war, als ich Angst um mein Leben hatte, da habe ich bemerkt wie sehr ich diese Menschen liebe.

    Ich habe mich nie öffnen können, weil das Familie Thema so viele negative Assoziationen tief in meinem innersten waren. Wenn jemand das Wort "Familie" in den Mund genommen hat da überkam mich ein ekelgefühl und ich hatte einen Kloß im Hals.

    Ich weiß, meine Alkoholsucht ist weiß Gott nicht meine einzige Baustelle aber ich werde alles, alles versuchen um ein abitinentes und glückliches Leben zu führen.

    Wie lange hast du gebraucht um deine Angst zu besiegen?

    Einmal editiert, zuletzt von Dietrich04 (6. Januar 2025 um 21:55)

  • Hallo Dietrich,

    du liest dich so voller Energie und so voller Freude auf dein nüchternes Leben. Zu Recht, denn es wird sich so viel verändern.
    Einiges wird sich von ganz alleine ändern, aber einiges wird sich auch nur ändern, wenn du es änderst.

    Kennst du schon unsere Grundbausteine?
    Sie wurden aus den Erfahrungen von Langzeittrockenen aus diesem Forum zusammengetragen und können auch dir ein guter Grundstein für dein nüchternes Leben sein.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hey Stern,

    Ich habe unglaublich viele Erfahrungsberichte, Strategien, den Notfallkoffer und wahnsinnig viele Beiträge von dir gelesen.

    Ich bin motiviert, motiviert alles zu verändern. Primär meine Alkoholsucht zu besiegen, aber auch mich von meinen Ängsten zu lösen.

    Die viele positive Rückmeldung die ich in den letzten Tagen hier bekam, ich hatte immer Angst als Alkoholiker einfach abgestempelt zu werden, die hoffnungslosen Alkis unter sich.. ich habe das erste Mal das Gefühl.. die Hilfe auch wirklich annehmen zu wollen und fühle mich ganzheitlich behandelt.

    Was mir auch gut tut... Einfach die Ruhe. Hier liegen, TV schauen, lesen.. keine Verantwortung. Ich genieße aktuell die Ruhe wirklich

  • Hallo Dietrich nur kurz weil ich gleich schlafen gehe. Ich schaue mal wann ich Dir auf Deine Frage antworte. Und zuletzt noch ein Gedanke zu dem was Du schreibst. Ich würde mich aktuell nur eif eine einzige Sache konzentrieren. Wie wirst Du abstinent und kannst Deine Abstinez absichern. Jedenfalls mache ich das so. Du kannst ja mal in meinen Faden, schauen und da wirst Du lesen das ich auch noch andere Baustellen habe, aber die Stelle ich jetzt mal hinten an.

    LG

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Jetzt doch mal ich es sonst vieleicht vergesse. Der "Trick" war das ich gelernt habe meine Angst aus zu halten und zu akzeptieren. Und dann ging sie irgendwann weg.

    LG

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Guten Morgen, Dietrich,

    ich wünsche dir heute ein gutes Gespräch mit dem Arzt. Vertraue ihm und vergiss dabei nicht, dass du und deine Nüchternheit das Wichtigste auf der ganzen Welt sind.

    Alles, wovon du meinst, jetzt noch so unbedingt erledigen oder bezahlen zu müssen, kann auch erledigt werden, wenn du deine Entgiftung erfolgreich hinter dich gebracht hast. Nichts ist wichtiger als du. Und ohne Nüchternheit kann es dich nicht geben.

    Ich habe schon immer mit viel Humor geschafft alles zu verheimlichen.

    Das hatte ich über die vielen Jahre ganz erschreckend perfektioniert, gar nicht so bewusst, vieles kam auch da schleichend, wie von ganz alleine.
    Ich lebte in 2 Welten….in der einen war ich ein kaputtes versoffenes Wrack, einsam und ohne Zukunftsperspektive, in der anderen habe ich funktioniert und bin meinen Weg gegangen.

    Irgendwann kam auch da der Rundumschlag bei dem ich dachte, was zum Teufel machst du hier eigentlich. Du versuchst dein Glück in materiellen Sachen zu finden.

    Als ich hier ankam, habe ich diesen ganzen angehäuften selten bis nie beachteten ,Kram’ in meinem Schränken verschenkt oder entsorgt.
    Du kannst dir nicht vorstellen, oder vielleicht ja doch, wie befreiend ich mich dabei gefühlt habe. Dinge anschauen, aufräumen, sortieren, aussortieren….Ordnung schaffen….Platz schaffen.
    Ordnung im Außen schafft Ordnung im Inneres. Ich durfte das erleben und das war eine sehr wertvolle Erfahrung für mich, die bis heute nachhallt.

    Das Verschenken auch von Dingen, die ich zwar super finde, aber absolut nicht brauche, ist ja nicht nur, sich von Dingen zu trennen. Generell finde ich, dass Geschenke machen, so viel mehr ist als Jemandem eine Freude zu bereiten. Ich habe diese Freude ja genauso. Schenken macht mindestens genauso glücklich wie Geschenke zu bekommen, mich jedenfalls ganz ganz oft.
    Allerdings ist hier der Grad bis zum ausgenutzt werden auch sehr schmal.

    Ich weiß dass die Tiefpunkte kommen werden. Ich weiß dass vielleicht Rückfälle kommen, dass mein Leben sich nicht verändert.

    Woher weißt du das?
    Niemand kann in die Zukunft schauen.

    Ich habe bestimmt 2 Jahre innerlich auf den ,großen Knall gewartet’, auf den Saufdruck, auf den Zwiespalt, auf irgendwas ganz Hässliches, was bestimmt auch vor mir nicht Halt macht.
    Es kam aber nichts von alledem.
    Vielleicht auch, weil ich innerlich so von meinem nüchternen Leben überzeugt war, dass ich von Anfang an überhaupt keine Zweifel daran hatte, dass ich nie wieder Alkohol trinken werde.
    Leichtsinnig oder übermütig war ich dabei aber nie. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass mein nüchternes Leben nur solange nüchtern bleiben wird, wie ich keinen Alkohol trinke. Weil ich immer Alkoholiker bleiben werde und weil ich mir sicher bin, dass der nächste Schluck Alkohol mein Todesurteil ist. Das will ich auch gar nicht anders formulieren.

    Glaube mir, dein Leben wird sich verändern.

    Pass bitte gut auf dich und auf deine Gedanken auf.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Mensch, das ist ja mal ein wilder Ritt, aber gerade kommst du innerlich etwas zur Ruhe. Nimm alle Hilfe an die du bekommen kannst.

    Diese Rechnungen und Kram sind unterbewusst Ausreden, weil du Angst hast.

    Angst wirklich in dein inneres vorzudringen und mit deinen schmerzhaften Erinnerungen konfrontiert zu werden.

    Im Grunde hast du bei deinem Road Trip das kultiviert was eigentlich schmerzt. Einsamkeit. Innen. Öffne dich weiter und du wirst noch mehr von dieser Zuwendung bekommen, die dir so das Herz erwärmt.

    Und wenn du irgendwann die Kraft dazu hast dann sprich mit deinem Vater. Der wird schon ahnen warum du in der Klinik bist und offenbar liegt ihm viel an dir.

    Aus dem Bauch raus glaube ich, dass du lieber stationär entziehen solltest. Dann hast du auch Zugang zu Therapeuten, die ‚in der freien Wildbahn‘ keine Plätze mehr frei haben. Ich glaube Gespräche mit Therapeuten oder einer Gruppe wären gut. Kompromiss wäre eine Tagesklinik falls sie das anbieten.

    Ich wünsche dir von Herzen alles gute!

  • Guten Morgen Stern,

    Ja, da kann ich dir ein Lied von singen mit dem Stichpunkt Humor und dem Doppelleben. Vor allem der angepasste Konsum an die Lebensgegebenheiten oder an eventuelle Arbeitszeiten.

    Wenn ich wusste dass ich morgen früh um 5 Uhr aufstehen und zum Frühdienst muss, habe ich um 16 Uhr spätestens angefangen. Ich habe dabei meistens gezockt. Eigentlich hatte ich noch zig Sachen auf der Agenda, Gartenarbeit, Erledigungen, all das. Ab 20 - 21 Uhr dann langsam das kämpfen, mit der Müdigkeit. Dann schon beim saufen die Gedanken, wieso tust du dir das an. Schnell vor dem pennen noch 2 Liter Wasser rein in der Hoffnung der Kater ist nicht so heftig.

    Dann morgens aufstehen, schnell duschen. Schnell Kaugummis suchen, wenn ich keine hatte, dann eine Zahnpastatube mitnehmen, damit ich kurz vor betreten der Arbeit nochmal was zerlutschen kann, damit es keiner riecht.

    Ekelhaft, dieser permanente Druck. Mit Lebensqualität hatte das irgendwann nicht mehr viel zu tun, ganz im Gegenteil. Mein einziger Hoffnungsschimmer und da aber die Verharmlosung war, dass ich immer wieder nüchterne Phasen hatte. Dann hab ich mir täglich eingeredet "heute trinkste nix, heute schaffst du es". Pustekuchen. Kaum Zuhause ging es weiter.

    Bezüglich des Materiellen: ich habe den Minimalismus absolut für mich entdeckt. Ich mache mir wahnsinnig intensiv inzwischen Gedanken darüber, ob ich das, was ich mir kaufen will wirklich brauche und das über Monate.

    Viel eher gebe ich mein Geld für Erlebnisse aus. Und das durch die Gegend fahren mit dem Deutschland Ticket hab ich damals für mich entdeckt.

    Mein Pessimismus kam vielleicht von einiges Vorstellungsthreads die ich gelesen habe, dass es einige Kandidaten gibt, die schon etliche Rückfälle hatten. Ich will um Gottes Willen niemanden verurteilen, aber das regt zum grübeln an.

    Deine parallele zu lesen ist wirklich angenehm und macht mut!

  • Mein Pessimismus kam vielleicht von einiges Vorstellungsthreads die ich gelesen habe, dass es einige Kandidaten gibt, die schon etliche Rückfälle hatten. Ich will um Gottes Willen niemanden verurteilen, aber das regt zum grübeln an.

    Nun ja, der traurige Statistik nach werden ja auch so um die 95 Prozent rückfällig und davon schaffen es dann auch die wenigsten, sich noch mal aus der Suchtspirale zu befreien….weil die sich dann noch schneller nach unten dreht und der Ausgang so noch schwerer zu finden ist.
    Das ist erstmal ganz schön erschreckend und hat mich auch so lange glauben lassen, dass ich für immer saufen muss.

    Ich habe mich dann ganz mutig zu den knapp 5 Prozent gestellt und gesagt: Hier bleibe ich. Ich bin Alkoholiker und das werde ich auch immer bleiben. Nur, wenn ich ab jetzt keinen einzigen Schluck Alkohol mehr trinke, werde ich mein Leben zurückbekommen.

    Es ging nicht mehr nur darum, was ich will. Gewollt habe ich doch so lange, dass ich nicht mehr saufen muss. Sucht ist aber nicht mit dem Willen beherrschbar.
    Ich habe zwar immer gewusst, dass ich Alkoholiker geworden bin, konnte das aber nicht akzeptieren….weil..,ich wollte das nicht sein. Als ich hier ankam und so viele Erfahrungsberichte lesen durfte, wurde mir klar, dass ich für immer Alkoholiker bleiben werde, ich bis an mein Lebensende Alkoholiker bleiben werde. Und ich habe begriffen, dass ich krank bin, nicht schwach oder willenlos oder mit einem miesem Charakter bestraft….ich bin krank.

    Es wird niemals möglich sein, diese Krankheit zu heilen, aber es ist möglich, sie zum Stillstand zu bringen….mit absoluter Abstinenz.
    Und diese absolute Abstinenz liegt ganz alleine in meiner Verantwortung. Ich darf sie nicht von anderen Menschen oder von irgendwelchen Situationen abhängig machen. Das habe ich mir ganz fest in meinem Kopf verankert. Denn mein Kopf ist es doch, der immer bei mir ist…..Menschen und Situationen variieren doch ständig.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Bärenstark, meinen Respekt hast du.

    Der Arzt war eben da, dieses lächeln in seinem Gesicht als ich sagte, dass ich die Entzugsklinik möchte war Wahnsinn.

    Ich fühle keine Angst, ich fühle keine Sorgen, ich fühle eins: Stolz.

    Ich fühle mich unglaublich stolz, dass ich diesen Weg gehe. Und dass ich Hilfe annehme.

    Ich habe viel geheult die letzten 2 Tage weil all der Druck endlich fällt. All die Lügen, ich muss nicht mehr lügen.

    Ich bin überwältigt.

  • die Lügen, ich muss nicht mehr lügen.

    Ich kann deine Erleichterung so sehr nachempfinden.
    Nicht mehr lügen müssen hat mir eine riesengroße Last von den Schultern genommen, hat mich wieder in die Augen meiner Mitmenschen blicken lassen können, hat mich wieder offen und neugierig auf das Leben werden lassen…

    Ich bin überwältigt.

    Ich bin auch gerade überwältigt.
    Du hast allen Grund, stolz zu sein. Denn du hast etwas ganz Großes beschlossen und wirst das auch umsetzen.

    Keine Ausreden, kein wehmütiges Zurückblicken, Hilfe annehmen und nach vorne schauen…. so war auch der Beginn meines nüchternen Lebens vor 3 Jahren und 7 Monaten.

    Da will ich mir auch mal meine Tränchen wegwischen, die Nase putzen und dir zu deinen Gedanken gratulieren.
    Ganz großen Respekt. 👍🏻

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Du hast Vertrauen und es wurde nicht enttäuscht. Eine gute Entscheidung. Als ich diese Entscheidung getroffen hatte, ging’s bergauf. Ich war offen und ehrlich und ich bin auch so behandelt worden.

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich würde sagen alles richtig gemacht Digger!;) Viel Glück! Und wir hören Dir.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Wie lange hast du gebraucht um deine Angst zu besiegen?

    Ich habe ein wenig darüber nach gedacht ob ich Dir diese Frage beantworten soll und habe mich dagegen entschieden.

    Und ich glaube das ich das wichtige aus meinen Erfahrungen rübergebracht habe.

    Also den Hinweis, daß ich mich aktuell vorrangig um die Absicherung meiner Abstinenz und der Wegfindung zu einer zufriedenen Abstinenz konzentriere.

    Das mir eine Verhaltenstherapie bei der Bewältigung meiner Angserkrankung geholfen hat.

    Und das es letztende nicht ein Kampf gegen sondern die Akzeptanz und die Erfahrung das ich die Angst/Panik aushalten kann dazu geführt haben das sie in der Situation auch wieder weniger wurde. Das das wovor ich Angst hatte nicht eintrat. Und das diese Ängste dann irgendwann verschwanden.

    Und das Beruhigstabletten nicht nur ein hohes Suchtptential haben sondern auch verhindern das Du diese Erfahrungen machen kannst.

    Alles weitere finde ich gerade nicht hilfreich. Sorry.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!