Beiträge von Sonnenschein CoA

    Hallo Johanna,

    aufgrund meiner beruflichen Qualifikation und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du das mit dem Schloss tauschen gut abwägen musst. Er hat das gleiche Recht in der Wohnung zu sein wie du auch. Du darfst ihn nicht aussperren. Wenn du das Schoss tauschst, dann bist du für dich erst einmal sicher. Wenn er jedoch wieder vor der Tür steht musst du ihn reinlassen. Vielleicht verleitest du ihn dann auch nur zum Randalieren. Du solltest dringend einen Anwalt aufsuchen. Der kann dir sagen, ob deine Wohnsituation und das was passiert ist, genug Stoff gibt um eine einstweilige Wohnungszuweisung zu beantragen. Bei mir lag die in weniger als 24 Stunden vor.

    Ich wünsche dir viel Kraft und pass auf dich auf.

    LG ☀️

    Hallo Lumen,

    von der Geschichte mit der Meldeadresse kann ich dir nur dringend abraten. Ich hatte eine Menge Probleme, weil mein Noch-Mann sich über Monate nicht abgemeldet hat. Und das kann nur er, nicht du. Meinst du das würde er in seinem Zustand tun, wenn es notwendig wird? Du holst dir nur Probleme ins Haus.

    LG ☀️

    Hallo Wichtelmama,

    Das ist wieder dieser Eiertanz wie vorher, als wir noch zusammen gewohnt haben. Nur habe ich dort mehr Kontrolle und Aufsicht/Übersicht gehabt.

    Das verstehe ich total. Solche Dinge haben mich in der Beziehung gehalten. Die Sorge, dass die Kinder so reingezogen werden. Ich habe über viele Jahre abends nicht mehr das Haus verlassen oder bin fort gegangen. Ich wollte immer da sein, um auf die Kinder zu achten. Wenn mein Noch-Mann betrunken heim kam, dann habe ich ihm keinen Meter getraut. Ich war immer froh wenn er einfach schlafen gegangen ist. Dann konnte er keinen Schaden anrichten. Und so hatte ich mich mit dem Leben arrangiert Jahr für Jahr. In der Rückschau find ich das verständlich und auch traurig/beklemmend.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    LG ☀️

    Hallo Wichtelmama,

    nein, ich muss sein Zeug nicht ewig aufbewahren. Ich darf es aber auch nicht einfach entsorgen oder rausstellen. Er fragt ja auch ständig danach, kriegt es aber nicht auf die Reihe, seine Sachen zu holen. Da er nur nach Gründen sucht mir das Leben so schwer wie möglich zu machen, dachte ich, dass es besser wäre er packt selbst. So kann er mir später nicht unterstellen, ich hätte Sachen behalten. Ich will so wenig Reibung wie möglich. Inzwischen sind Monate vergangen und ich verfolge eine neue Strategie.

    Aber selbst so eine Banalität wird aufgebauscht. Nach seinem Auftritt vor Gericht hab ich endlich verstanden, warum er das alles macht. Er will seine Sachen nicht holen, weil er will in die Wohnung zurück. Wenn ich will, mit mir. Ansonsten könnte ich ja auch ausziehen und er bleibt mit den Kindern in der Wohnung.

    Ohne Worte…

    Ich habe mich mit dem Ex-Mitbewohner gut arrangiert. Er reißt sich zusammen, wenn wir uns sehen.
    Nur das eine Mal, als die Kinder bei ihm waren, war er stockbesoffen.

    Das stell ich mir ganz schlimm vor. Kannst du da nicht verlangen, dass er die Kinder nur unter Aufsicht sehen darf.

    LG ☀️

    Geschweige denn den Schlüssel abgegeben. - edit, bitte keine Details, bitte auf Anonymität achten, danke - Dann zerrt er mich vor Weihnachten noch vor Gericht, wo er eine Stunde lang Lügen und Geschichten über mich verbreitet und mich durch den Dreck zieht.

    Kann mich bitte mal einer der Mods aufklären, warum mein Text editiert wurde. Ich hab doch vollkommen anonym geschrieben, oder nicht?

    Hallo Wichtelmama,

    es gibt nur einen Kanal, der offen ist. WhatsApp und da antworte ich nur auf organisatorisches. Das ist auch weniger meine Baustelle. Da ist es momentan sehr ruhig.

    Dafür kontaktiert er jetzt die Kinder und stiftet Unruhe und die sind nicht bereit, ihn zu blockieren. Dann noch das Versteckspiel über Monate, seine Sachen hat er auch noch nicht abgeholt. Geschweige denn den Schlüssel abgegeben. - edit, bitte keine Details, bitte auf Anonymität achten, danke - Dann zerrt er mich vor Weihnachten noch vor Gericht, wo er eine Stunde lang Lügen und Geschichten über mich verbreitet und mich durch den Dreck zieht. Ganz zu schweigen von nun den 5. Monat ohne einen Cent Kindesunterhalt von ihm, aber mit dem Taxi zum Gericht fahren.

    Und die Zeit, die ich für den ganzen Mist aufbringen muss. SHG für mich, SHG für die Kleine, Therapie für beide Kinder, Gerichtstermin, Anwaltstermine, Jugendamttermine. Und das alles neben Hobbys, Arzttermine und Vollzeitjob.

    Das ist so nervenaufreibend. Ich bin so froh, wenn ich endlich geschieden bin und alles aufgeteilt ist und wir nichts mehr miteinander zu klären haben.

    Sorry für den Stimmungskiller.

    Wie geht es euch Wichtelmama?

    LG ☀️

    Hallo Ino,

    danke für das Bild. Und deine Nachricht 😂

    Ich fühle mich aktuell nicht in der Lage an langen Diskussion teilzunehmen. Es werden Wörter verdreht und es fehlt teilweise komplett die Empathie. Deshalb halte ich mich raus.

    Ich lese mit und kann einige Aussagen sehr gut nachvollziehen und unser beider Geschichte ist fast identisch. Und trotzdem fühle ich mich hier im Moment wie ein Alien.

    Das alle zu erklären ist mir viel zu anstrengend. Davon abgesehen, habe ich mich sehr schnell getrennt, nachdem ich verstanden habe, dass ich nichts tun kann. Und dann hat mein Mann erst so richtig Gas gegeben und tut es vermutlich noch immer. Und wie sollte mir das egal sein, wenn mein Alltag noch immer durch seine Rücksichtslosigkeit beeinträchtigt wird?

    Ich will nicht, dass er zu Kreuze kriecht, mir ist es lieber er säuft weiter und muss niemals verstehen, was er angerichtet hat. Er soll sein Leben leben, wie er möchte. Aber mich und die Kinder in Ruhe lassen. Das tut er aber nicht und die Schuldumkehr geht weiter und weiter.

    Und auf all das hab ich mit meinem Handeln keine Möglichkeit entgegenzuwirken. Mit mir und den Kindern wird etwas gemacht, was ich nicht beeinflussen kann.

    Ich muss einfach Tag für Tag ankämpfen.

    Und wenn ich mich dann hier auch noch schräg anreden lassen muss, dann ist mir das zu viel.

    Wie geht es dir Ino?

    Gib mir mal ein paar News von dir!

    Kurzes Update an mich.

    Ich frag mich grad ob ich im falschen Forum gelandet bin.

    Es entsteht eine Diskussion über die CO-Abhängigkeit. Man darf sich äußern, aber wenn die Betroffenen zu viel diskutieren, wird um Beendigung des Themas gebeten. Obwohl der Thread-Inhaber die Diskussion weiter führen will und offensichtlich noch nicht alle Sichtweisen dargelegt sind. Dann wird man in einen anderen Thread verwiesen, wo man auch wieder weiter geschickt wird, bis letztlich ein neue Thread aufgemacht wird und die Diskussion inzwischen vor lauter Frust zum Stillstand gekommen ist.

    zumal ich mich nie abfällig gegenüber co's geäussert habe, auch wenn mir einige sachen sehr auf die nerven gehen. ein kleines beispiel, eure stetige rumdokterei, oh heute ist er/sie ein narzist. na sowas auch. erst bekommt man den partner nicht mal dazu zuzugeben das alki ist und prompt kommt von euch die diagnose, na dann muss es narzismus sein. is ja logisch...mal sehen welche sau wir dann nächste woche durch die gassen treiben


    narzist, ptbs und und und.... was soll das? gibts die richtige würze oder reicht der alk nicht aus?

    Und das setzt den ganzen die Krone auf. Ich bin fassungslos.

    sowas gegenüber Betroffenen. Das ist, als würde ein Co sich gegenüber einem frisch trocken gewordenen Alkoholiker auskotzen.

    Ich brauch eine Pause. Was ist hier eigentlich los?

    Unsinn, seit wann muss ein Alkoholiker den Co definieren und aus welchem Grund? Und seit wann muss jemand den Umgang mit CO anpassen?

    Seit dem ein Alkoholiker eine Definition zu der Co-Abhängigkeit aufstellt ohne die Meinung der Angesprochenen zu respektieren.

    IIch verstehe nicht, warum ihr euch nicht einfach untereinander austauscht und mich ständig mit hineinzieht.

    Tuen wir. Du hast dich an der Diskussion beteiligt und sie auch wieder beendet.

    das glaubst du selbst nicht...warum sollte ich den umgang mit co's überdenken und dann auch noch ein ungleichgewicht?

    Doch, das glaube ich wirklich. Leider sind hier weitere Erklärungen und Meinungsaustausche nicht gewünscht.

    das was ich rauslese ist verbitterung und der ruf nach genugtuung

    Nein, ganz und gar nicht. Ich finde es nur unpassend als Alkoholiker das Co-Verhalten definieren zu wollen und dann nicht einmal die Co-Sicht darauf zuzulassen. Das erinnert mich stark an meine Co-Zeit.

    Ich finde Sonnenschein CoA s Beitrag gehört schon hier hin. Ich verstehe auch was gemeint ist.

    Danke Jump, ich wollte dich eigentlich nur an meinen Gedanken teilhaben lassen.

    Nun, da hast du nicht ganz unrecht. Als nasser Alkoholiker ist es so, da er seinen Raum zum saufen braucht und nicht gestört werden will. Aber ein trockener Alkoholiker braucht das nicht, weil bei ihm keine Suchgedanken mehr im Vordergrund stehen. Und hier im Austausch steht eigentlich das Verstehen im Vordergrund und keine Anschuldigungen.

    Ist das so? Oder ist es vielmehr so, dass ein trockener Alkoholiker auch seine Sicht auf den Co und den Umgang mit diesen neu definieren muss?

    Für mich hat sich in dieser Diskussion herauskristallisiert, dass hier ein Ungleichgewicht besteht.

    Schade….

    Liebe releaseme,

    es tut mir leid, dass du so in das neue Jahr gestartet bist, aber dieser Werdegang war unausweichlich.

    Nun ist der Kampf eröffnet - ums Haus und um Hab und Gut. Ich fühle mich gerade leer. Irgendwo leichter aber auch voller Angst und Sorgen , Trauer um die Jahre und ja ich vermisse meinen alten Mann.. aber den gibt es nicht mehr.

    Deshalb ist es so wichtig sich vorzubereiten. Warst du nicht schon bei einem Anwalt? Wenn nicht, solltest du das dringend nachholen. Der Anwalt kann ihm Schreiben aufsetzen, sodass du den Kontakt so gering wie möglich halten kannst zu deinem Mann. Das was du gerade erlebst, die Achterbahnfahrt durch Anfeindungen, Liebesbekundungen und Beschimpfungen erlebe ich seit August. Du musst stark bleiben und ihn ignorieren und mit anderen reden, reden, reden. Sonst wirst du immer zweifeln an deinem Weg.

    Das Verhalten von meinem Ex hat es mir immer leichter gemacht. Und trotzdem hab ich jetzt zu Weihnachten und Silvester wieder Liebesbekundungen erhalten, die ein bisschen Mitleid mit ihm aufblitzen lassen.

    Das hat richtig weg getan! Unfassbar wie tief unser großer da schon mitdrinnen steckt...:-(

    Solche Momente der Erkenntnis mit meinen Töchtern habe ich auch erlebt nach der Trennung. Das tut sehr weh, ist aber der beste Treibstoff weiter zu machen und vor allem nicht wieder umzukehren.

    Liebe releaseme, ich wünsche dir viel Kraft. Du schaffst das. Du MUSST das schaffen für dich und deine Kinder.

    Ich bin hier und denke an dich.

    LG ☀️

    Hallo zusammen,

    auf die Gefahr hin, dass mir einer der Mods einen Maulkorb verpasst, möchte ich auch noch etwas zu sagen.

    Ich habe die Diskussion die letzen Tage verfolgt, hatte jedoch nicht die Zeit mich hier zu äußern. Die von Jump aufgebrachte Sichtweise hat mich erst verwirrt und dann aber die letzten Tage in mir gearbeitet. Ich hätte mich hier auch gerne noch zu geäußert, da ich mich direkt angesprochen fühle. Warum wurde das jetzt so harsch abgebrochen? Verstehe ich irgendwie nicht.

    LG☀️

    🙃 Das ist mein aktuelles Thema. Mein Mann ist Anfang August endgültig aus der gemeinsamen Wohnung rausgeflogen und darf diese ohne meine Erlaubnis seit Ende August nicht mehr betreten. Er ist mit einem Koffer voller Sommersachen gegangen. Seither klappt es nicht mit dem Abholen der Sachen. Ich habe das meiste in Schränke verstaut, so dass ich es nicht mehr sehen muss und ansonsten sitze ich es aus. Gerade heute habe ich ihn gebeten mir Terminvorschläge zu machen, nachdem er zum gefühlt 100dertsten Mal gefragt hat, wann er kommen kann. Inzwischen glaube ich, dass er diesen Zustand bewusst aufrecht erhält, damit einen Kontaktgrund hat und weiter versuchen kann Macht und Druck über mich auszuüben. Ich habe den Kontakt auf ein Minimum reduziert und antworte nur um organisatorisches zu klären. Ich kann mich leider noch nicht scheiden lassen und wir haben gemeinsame Kinder wovon eines minderjährig ist. Also muss ich weiter Kontakt haben.

    Nein, kann man nicht. Das ist ein Prozess. Du musst daran arbeiten. So wie er dich jahrelang bearbeitet hat.

    Ich versuche morgens und abends hier zu lesen und zu schreiben um bei mir zu bleiben. Und dann besuche ich so oft ich kann meine wöchentliche Selbsthilfegruppe. Das ist meine Hirnwäsche, die ich mir Tag für Tag und Woche für Woche selbst verpasse. So schaffe ich es bei mir zu bleiben. Alles andere bringt die Zeit. Der Mensch ist ein Wunder der Natur und sehr anpassungsfähig.

    Du schaffst das. Lies hier bei den anderen und schreibe deine Gedanken nieder. Gibt dir Zeit.

    Oder hast du ihn jeden Tag gezwungen den Alkohol einzuflößen?

    Das war auch eine rhetorische Frage. 😉Natürlich hast das nicht getan.

    Wieso habe ich alle Anzwichen ignoriert? Dad frage ich mich immer und immer wieder?


    Weil man manchmal erst mit Anlauf gegen die Straßenlaterne laufen muss, bis man sie sieht. Liebe? Hoffnung? Bequemlichkeit? Finanzielle Unsicherheit? Da gibt es viele Gründe und die sind bei jedem anders. Aber solange du dich das fragst, gibst du ihm freie Bahn in deinen Kopf mit seiner Schuldumkehr.

    Manchmal sind die Dinge einfach wie sie sind. Und manchmal muss einfach etwas passieren, zu genau einem bestimmten Zeitpunkt. Und manchmal muss man einen Weg einfach gehen, um das Ziel zu erkennen. Mach deinen Frieden mit dir. Du bist nicht schuld. Bleib bei dir und genieße dein Leben. Jeder Tag ist vergänglich.

    Das mag für ihn alles logisch sein. Aber er trinkt ja nicht deswegen, sondern weil er will. Oder hast du ihn jeden Tag gezwungen den Alkohol einzuflößen?

    Also ich habe 10 Jahre unglücklich in einer Beziehung festgehangen. Ich habe trotzdem nicht getrunken. Und auch nicht, nachdem meine Eltern sich haben scheiden lassen und mein Vater mich ignoriert hat. Und auch nicht als meine erste Tochter viel zu früh auf die Welt kam und fast gestorben wäre. Und auch nicht als vor ein paar Jahren durch Zufall die letzte Vorstufe zum Gebährmutterhalskrebs bei mir festgestellt wurde und ich innerhalb von 3 Tagen operiert werden musste.

    Das was du da beschreibst ist Achtsamkeit und Selbstfürsorge und hat gar nichts mit seiner Sucht zutun. Es dient lediglich für ihn als Ausrede.