Beiträge von releaseme

    Hallo ihr alle, hallo BessereZeiten!

    Ich wollte euch gestern Abend schon schreiben, weil ich euren Support wieder mal brauche. Ich war vorletzte Woche in einem Tief, wie ich es seit meinem Auszug nicht hatte und ich hab gedacht, dass das jetzt der Punkt ist, wo er es geschafft hat mich zu brechen und ich nicht mehr wieder aufstehen werden. Aber ich habe so tolle Freunde und Familie , die nicht locker lassen.

    Kurzversion: ich sitze jetzt in einer Wohnung, die noch völlig leer und Baustelle ist- also sonst wohnen wir noch bei meinen Eltern- während er in unserem gemachten Nest sitzt und sich im gemeinsamen Haus ausbreitet. Es war ein Kampf diese Wohnung zu bekommen - er hat interveniert was nur ging und ja, er hat die berufliche Position dafür und er ist mir so überlegen. Schlussendlich habe ich die Wohnung doch bekommen. Aber das hat mir alles abverlangt. Dann bombardiert er mich nach wie vor mit Liebesbekundungen und er will dass wir zurück kommen und alles vergessen. Er holt die Kinder nicht oder so wie es ihm passt - da bin aber natürlich ich wieder schuld, weil ich sie ihm nicht aktiv anbiete.. dann hab ich noch eine Nachricht bekommen über was was er getan hat - ich kann euch das leider nicht sagen, weil das mein Trumpf sein könnte bei der Scheidung - das hat mir den restlichen Boden unter den Füßen weggezogen, nämlich zu einer Zeit wo damals die Welt für mich noch in Ordnung war.

    Gestern kam dann die Gegenscheidungsklage - er stellt mich als Lügnerin dar, gar nichts von den Alkohol Vorwürfen sei richtig, er könne alles mit Attesten belegen .. Und jetzt stehe ich da als Lügnerin, die übertrieben hat, die alles zerstört usw und als Ehebrecherin, weil mein bester Freund und unterstützt... Es ist so schwer für mich auszuhalten . Von der Alkoholgeschichte bleibt nicht viel übrig und jetzt soll ich das auch noch beweisen, als Dank dafür, dass ich den kranken Scheiß so lange mitgemacht hab. Es war wirklich ein Fehler, dass ich nie die Polizei geholt habe..

    Ich würde am liebsten aufgeben und er würde uns mit offenen Armen zurück nehmen und ich wäre dann wahrscheinlich wieder in dem Leben wie vorher gefangen.. irgendwann... Und das Schlimmste ist , dass ich mich wirklich wieder ertappe bei dem Gedanken, dass er sich vl geändert hat und ich der Verlockung richtig widerstehen muss aufzugeben und in ein gewohntes Leben mit gewohnten Umfeld zurück zugehen. Sicher nicht aus Liebe, sondern aus Gewohnheit. Es ist ein ewiger Kampf und ich hoffe, dass ich irgendwann diese Erleichterung spüren kann von der viele hier reden. Momentan fühlt es sich so an als hätte ich mir selbst mein ganzes vorher aufgebautes Leben eingerissen - finanzielle Unsicherheit, Haus weg, Familie weg, .... Ich weiß dass es Quatsch ist. Aber er steht mit diesem "Bonbon" vor mir - komm zurück und du hast keine Sorgen mehr! Was er mit mir gemacht hat die letzen Wochen war echt heftig.

    Liebe Sonnenschein, bitte gib nicht auf! Denn ich muss dir was sagen: du bist ein richtiges Vorbild für mich und ich lese so oft in deinen Faden, weil mein Mann leider nun immer mehr so wird wie deiner, er tut alles mögliche um mir und den Kindern zu schaden und er ist beruflich in einer Position in der ihm das spielend leiht gelingt.

    Also bitte gib nicht auf! Ich könnte mit meinen Tränen wahrscheinlich schon einen Pool anfüllen! Und ich habe exakt den selben Zweifel wie du- vl wäre bleiben leichter gewesen ?!- aber dann erinnert mich meine Mama immer wieder an all die Abende an denen ich weinen am Sofa saß und nicht mehr ein und aus wusste. Und eins dürfen wir nicht vergessen - unsere Männer sind gegen unsere Kinder gegangen und das ist die roteste Linie! Es wird hoffentlich ein anderes, besseres Leben da draußen auf uns warten!

    Hallo ihr Lieben!

    Es vergeht kein Tag ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Ich bin standhaft geblieben und bin noch immer bei meinen Eltern! Es sieht so aus als hätten wir aber jetzt eine Wohnung gefunden - die mündliche Zusage habe ich jedenfalls schon mal. Ansonsten ist nach wie vor großes Drama. Letztens haben mir meine Schwiegereltern vor der Arbeit abgepasst und auf mich eingeredet, dann steht mein Mann wieder weinen vor meinem Auto, im nächsten Augenblick räumt er aber das Konto leer und erzählt einen Berg Lügen über mich. Dann wieder sein Spruch: wenn ich zurück komme ist alles vergessen...

    Es ist so mühsam, ich soll im Alltag, in der Arbeit und für die Kinder funktionieren und dann ist da aber dieser Rosenkrieg und gleichzeitig auch dieser Trennungsschmerz und dann diese Angst was als nächstes passieren wird. Wie ein Höllenritt fühlt sich das an. Dann klopft auch immer wieder mal das schlechte Gewissen an, ob ich wirklich nicht zu heftig reagiert habe, ob ich das alles schaffe und dann wird mir bewusst was ich da losgetreten habe.. Ich weiß natürlich dass es absolut richtig war! Aber manchmal erwische ich mich mit dem Gedanken "wärst du doch geblieben und hättest abgewartet..." aber ja. Ich bin jetzt mitten drinnen und ich hoffe, dass auch ich irgendwann dieses befreiende Gefühl spüren kann! Nicht nur diese negativen Gedanken, was man alles verloren hat und wie schön es hätte sein können...

    Das seltsame ist, dass das Thema Alkohol gerade vollkommen von der Bildfläche verschwunden ist! Als hätte es das nicht gegeben. Ich kann ihn ja nicht mehr "konttollieren" und weiß nicht ob er noch was trinkt oder nicht und er tut so als hätte er als das nie getan und als hätte er kein Problem (gehabt).. Was wenn er wirklich nicht mehr trinkt? Er legt mir wieder mal dieses schlechte Gewissen auf, dass ich überreagiert habe! Aber ich weiß was war !! Und ich weiß auch was vor 2 Wochen passiert ist als er verbal gegen mich gegangen ist neben den Kindern wie nie zuvor..

    Ich habe richtig Angst vor einer Schlammschlacht vor Gericht :( Und was aus dem Haus wird ist auch noch lange nicht geklärt.. momentan muss ich mal lernen ohne ihn zu leben.. klingt blöd, ist aber so...

    Und ich versuche stark zu sein und meinen Weg zu gehen- auch wenn mich so manche Zweifel immer wieder versuchen in die Knie zu zwingen..

    Die Scheidung ist eingereicht und der erste Gerichtstermin ist in 1,5 Monaten... manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass ich das wirklich durchziehe! Stolz und ängstlich und zweifelnd zugleich..

    Danke der Nachfrage - es vergeht kein Tag ohne Anspannung und Terror.

    Vor ein paar Tagen kam es aber erneut zu einer Eskalation, da hat er sich Gesicht erneut gezeigt! Es ist nur noch schrecklich, was aus uns geworden ist.

    Er hat mir nach der Arbeit abgepasst, die Kinder waren am Nachmittag bei ihm, und es kam wieder die Diskussion, dass die Kleine bei ihm übernachten soll. Ich habe es nicht erlaubt! Sie muss nächsten Tag in den Kindergarten, hatte nichts dabei und während der Woche passt das nicht. Es ist so nicht vereinbart und es bringt alles durcheinander. Natürlich hat er es der Kleinen vorher wieder eingeredet so dass sie dann geweint hat, als ich sagte sie muss mit. Dann ist er völlig ausgetickt. Ich habe ihn die letzten Jahre oft schreien gehört, aber das hat alles übertroffen. Ich habe ihn noch nie so gehört! Und das neben den Kindern. Beide haben hysterisch geweint. Die Namen die er mir im Beisein gegeben hat, die kann ich hier gar nicht erwähnen. Er war so aggressiv. Dann hat er uns rausgeschafft aus dem Haus- ich soll aus seinem Haus verschwinden - es gehört uns zu gleichen Teilen- ich habe nur noch die Kinder ins Auto, die Kleine hatte nicht mal Schuhe an und er ist mir nochmal in die Garage gefolgt und hat fürchterlich gebrüllt, den habe die Nachbarn bestimmt gehört. - Ich zerstöre alles blablabla, er lässt sich nicht mehr hinhalten, nicht mehr verarschen, ich soll endlich die Scheidung einreichen, er will mich nicht mehr sehen usw

    Ich bin wie ferngesteuert weggefahren. Wir 3 waren völlig verstört an diesem Abend!

    Eine halbe Stunde später hat er Familienfotos geschickt- er liebt uns, wenn ich zurück komme ist alles vergessen.. usw.

    Nächsten Tag kamen dann noch ein paar böse Nachrichten- er will das Sorgerecht beantragen, er wird für sie kämpfen, will sie für sich haben, ich soll endlich Fakten schaffen und die Scheidung einreichen...

    Gestern Abend ist es mir zu blöd geworden- ich habe meiner Anwältin geschrieben bezüglich der nächsten Vorgehensweise und dass ich die Scheidung einleiten möchte usw.

    Heute früh terrorisiert er mich, was ich für ein Mensch geworden bin, was ich für Lügen verbreite, dass ich ihn als Alkoholiker in der Öffentlichkeit an den Pranger stelle, dass ich seinen Ruf und sein Leben zerstöre, er erkennt mich nicht wieder usw (ich habe ihn wirklich nie schlecht gemacht in der Öffentlichkeit) und dann schreibt er noch: Warum hast du die Scheidung eingereicht?!?!

    Das hat mich fertig gemacht! Es zeigt mir nämlich, dass er irgendwie Zugriff auf meine Mails haben muss- denn sonst hätte er nicht wissen können, dass ich ihr geschrieben hab! Er überwacht mich irgendwie! 🫣🫣

    Und zur Krönung schreibt er dann noch: er will nur dass wir wieder eine glückliche Familie werden!

    Ich bin fertig mit der Welt! Keine Rede mehr vom Alkohol - ich bin nun die Böse, die sich so verändert hat. Er will das Sorgerecht, kontrolliert mich und will dass ich zurück komme ?! So ein krankes Spiel!

    Ich weiß nicht ob ich genug Kraft habe für diese Spielchen 😪

    Ich muss euch heute kurz ein paar Zeilen hier lassen, damit ich mich nicht mit einer Depriphase im Bett verkrieche.. Wir hatten gestern eine große Familienfeier, ich dachte die Ablenkung wird mir so gut tun und bin hingegangen. Aber das Gegenteil war der Fall! Kennt das jemand- man hat viele liebe Menschen um sich und trotzdem fühlt man sich so allein? Es war so schlimm für mich.. Es war das erste Mal, dass ihn richtig vermisst habe! Ich hab mich einfach nicht komplett gefühlt, er hat einfach u dieser Runde gefehlt. Und heute fühle ich mich wieder so traurig und so schwach... Ich vermisse meinen "alten" Mann... Ich weiß dass man nichts ändern kann.. Ich weiß nur nicht wie ich heute mir diesem Gefühl umgehen soll.. aber ich denke es hilft schon, dass ich hier schreibe und mich nicht verkrieche...Ich gehe jetzt an die frische Luft.... verdammt, tut das weh..dieses Gefühl nichts ändern zu können m, bzw zu wissen wenn ich zurück wäre, dass bestimmt alles beim Alten wäre (beim negativ Altem) das ist so schwer auszuhalten!

    Danke fürs Lesen 🥲🥰

    Hier bei mir das Gleiche! Und ich bekam oft die die Antwort hier im Forum, dass das seinerseits nur Porvokation, Manipulation und Grenzentesten ist - und alle hatten recht. Auch ich habe auf dieses ehrliche "Entschuldige" oder einen "echten Liebesbeweis", irgendwas liebes seinerseits gewartet, dass mir zeigt, dass er mich liebt und es ernst meint- ich warte seit 6 Wochen vergebens darauf und ich weiß jetzt, dass das nie passieren wird und jetzt will ich es auch nicht mehr. Weh tut es trotzdem. Aber mir hilft es dran zu denken, dass er jetzt sein wahres Gesicht zeigt.

    Ich wünsche dir, dass du stark bleibst- ich habe in diesen 6 Wochen jeden Tag gekämpft um nicht aufzugeben..momentan fühle ich mich etwas sicherer.

    Heute hat er noch gesagt " seine Türen stehen nach wie vor offen und sein Herz auch, ich könne jederzeit wieder kommen" - wie gnädig von ihm.. doch dass ich angekrochen komme , da hat er sich getäuscht!

    Du schaffst es ! Wir sind wirklich stärker als wir denken, da bin ich mir sicher!!

    Diese Woche war tatsächlich heftig- von Angehörigenberatung über Eheberatung, Vorwürfe, Liebesgeständnisse, Abpassen nach der Arbeit etc war alles dabei. Und ich hoffe, dass ich mich jetzt nicht irre, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich zum ersten "Mal" stabiler fühle. Ich muss mich nicht mehr so kämpfen um nicht umzufallen. Dass er mir am Montag so ins Gesicht gelogen hat- obwohl ich die leere Flasche, mehrere Bierverschlüsse etc. neben ihm hin gelegt habe - das hat was gemacht mit mir! Wie vor einem Jahr! So eine Enttäuschung! Nur dass ich es diesmal ja fast geahnt habe. Ich halte diese Lügen nicht mehr aus und ich will nicht mehr zurück.

    Mein größtes Problem ist, dass er unbedingt eine Entscheidung von mir will, ich ihm ja gesagt habe, dass ich mir keine Zukunft vorstellen kann, aber es bei ihm nicht ankommt. Er hat nur gesagt, dann musst du die Scheidungspapiere auf den Tisch legen, ich mache das nicht. Und da habe ich gerade soo eine Hemmschwelle. Ich weiß nicht warum! Es hat mich bis hier hin soo viel Kraft gekostet und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das nicht hinbekomme, meine Anwältin anzurufen und ihm die Unterlagen hinzulegen. Ich sehe da die ganzen Gerichtsverhandlungen, die Streiterein etc vor mir und manchmal denke ich mir, ich habe für diesen Kampf nicht mehr die Kraft. Oder ist e die Angst, dass es dann wirklich final so ist? Kennt das jemand? Diese Angst vor diesem Schritt?

    Ich bin mir sicher , dass er uns nichts schenken wird! Er sagt er wird das Haus nicht behalten, er könne es sich nicht leisten, 2 Tage später sagt er wieder, dass er sich bestimmt in keine Wohnung sitzen wird. Dann sagt er das Haus wird verkauft, obwohl ich es nehmen könnte, dann sagt er wieder ich muss zurück wegen dem Besitz und wegen der Vorsorge für die Kinder.. Ich habe jetzt wieder eine Wohnung angefragt, ich kann nicht warten bis er mal weiß was er will..

    Genauso mit den Kinder.. er beschwert sich, dass er sie so wenig sieht, dann kriegt er es aber nicht hin, sich zu melden..oder er sagt er holt sie - so wie wie heute z.b. - ruft um 8 uhr an und holt sie dann erst um halb 12, die Kinder sitzen auf gepackten Sachen und warten.. er hält sich nicht an Abmachungen und es macht alles wirklich schwierig...😔😔😪

    Ich habe mir gerade deinen Faden gelesen, weil ich deine Antwort in meinem Faden gesehen hab! Danke dafür!😍

    Unsere Männer könnten Brüder sein! Hier läuft es exakt genauso... Und du hast meinen allergrößten Respekt, wie du das durchziehst! Du bist eine Löwenmama, wirklich! Wenn bei uns diese Beschimpfungen und Vorwürfe kommen, dass ich alles kaputt mache etc.fällt es mir so schwer nicht umzufallen. Du geht's einfach deinen Weg weiter und das ist so stark! Wünsche dir viel viel Kraft weiterhin! Er spürt bei mir, dass ich ihn fast nicht loslassen kann und das nutzt meiner völlig aus. Dein Faden macht mir Mut! Ich will das auch schaffen!

    Was den Kontakt mit dem Kind angeht - da fühle ich total mit dir. Meiner will ja jetzt auch unbedingt die Kinder! Er war aber vorher nie da wenn sie ihn brauchten. Auch bei uns gab es keine einzige Nacht wo er mal aufgestanden ist und was übernommen hat - nichtmal wenn ich 40grad Fieber hatte. Die Kleine hat gleich gesagt sie will nicht bei Papa schlafen (3J) und mir reicht es schon tagsüber. Er hat einfach kein Verantwortungsbewusstsein. Gestern hat er seine Aufsichtspflicht meiner Meinung nach verletzt, denn es an draußen einen Vorfall. Aber da wurde ich auch wieder als Helikoptermama abgstempelt als ich ihn angesprochen hab drauf.. Das ist das schwierigste, vorher hat man noch selbst die Kontrolle, weil man ja mit dabei war, aber jetzt.. Ich weiß nicht wie das werden soll. Ich möchte ihm die Kinder ja auch nicht nehmen und ein Sorgerechtsstreit ist meine absolute Horrorvorstellung. Aber unsere Trennungen sind nun mal anders als jene ohne Suchtthematik. Das macht mir wirklich auch Sorgen und eine Lösung sehe ich selber nicht. Lass ma wieder was hören von dir!

    Ich schicke dir viel Kraft und du machst das echt super 🥰

    Hallo liebe Aurora .. Danke für deine Nachfrage...

    Mein Mann wollte am Freitag ein finales Gespräch. Ich hatte ihm zugesagt, war im Auto und bin umgedreht. Ich konnte es nicht, da ja alles gesagt ist. Ich habe ihm dann geschrieben, dass es für mich kein zurück gibt und dass wir nicht mehr kommen werden. Er solle nachdenken was er mit dem Haus machen will. Da kam nur ein "ich werde uns nicht aufgeben" zurück. Dann Funkstille.

    Am Montag als er arbeiten war bin ich heim gefahren um nochmal Kleidung etc für mich und die Kinder zu holen. Er hatte nicht am Schirm,dass ich kommen werde und siehe da, in der Garage stand eine leere Sektflasche, im Müll mehrere Bierverschlüsse. Ein paar Minuten später ist er dann hinter mir gestanden, er wollte mit mir reden. Ich habe ihn drauf angesprochen, auf seine Ziele, ihm mehrmals gesagt, dass er mir die Wahrheit sagen soll/kann. Er hat alles abgestritten. Ich musste zu zu meinem Termin bei der Suchtberatung für Angehörige und bin einfach gefahren und hab ihn stehen lassen.

    Bei der Beratung wurde mir nochmal alles erklärt und ich wurde gelobt, weil ich so gut informiert bin und das habe ich alles hier von euch gelernt! Dieses Forum hier ist so wertvoll! Auch wenn es manchmal weh tut die Wahrheit hier zu hören. Aber dort wurde mir exakt das gleiche gesagt. Krankheitseinsicht sieht anders aus.

    Mittags hat er mich dann mehrmals angerufen und angebettelt, dass ich abends mit ihm zur Eheberatung komme. Ich habe eingewilligt, ich wollte seine Sicht der Dinge hören wenn jemand externer dabei ist. Aber man kann sich denken, dass der Termin für ihn nicht so lief wie er es gerne gehabt hätte. Er dachte danach komme ich mit heim und wir tun so als ob nichts gewesen wäre. Wenigstens konnten wir den Umgang mit den Kindern festlegen- vorausgesetzt er hält sich dran. Da ich nochmal heim musste, weil ich die Krankenkarte des Sohnes brauchte bin ich ihm an dem Abend nochmal begegnet. Es ist aus mir herausgebrochen. Ich habe ihm den Müllsack vor die Füße geknallt und ihn gefragt warum er nicht die Eier in der Hose hat und mir die Wahrheit sagt, wenn alles schwarz auf weiß vor ihm liegt. Vorher sagte er das habe er beim Aufräumen gefunden, dann waren die Flaschen noch vom Keller, dann hat es sein Papa getrunken als er auf Besuch hier war und am Ende sagte er dann er habe nur 1 getrunken an Silvester, weil er so alleine war und sonst nie was..Die anderen Papierverschlüsse waren doppelt drauf und so Zeug. Er steht neben mir schaut mir in die Augen und windet sich von einer Lüge in die andere. Mir geht es nicht darum ob er es getrunken hat oder nicht- mir geht es darum dass er mir ins Gesicht lügt, ich habe kein Vertrauen mehr zu ihm. Ich glaube ihm nicht mehr. Ich war soo wütend! Und hab gesagt: deshalb werde ich nie mehr zurück kommen, weil ich dir nicht mehr vertrauen kann. Ich bin dann weg... Und nein, es war nicht gefährlich für mich falls das jemand denkt - es war in der Garage, die war offen und es war mir egal ob die Nachbarn was hören!

    Gestern bin ich wieder mal richtig eingebrochen. Diese Lügen haben mich so verletzt. Er hat nun endgültig alles zerstört. Und gleichzeitig hatte ich bei dem Eheberatungstermin sogar so Mitleid mit ihm- weil er wirklich niemanden mehr hat und weil mir bewusst wurde wie tief er wirklich im Dreck steckt. Ich kann es nicht fassen dass das aus uns geworden ist. Er bettelt und "kämpft" und liebt uns und spielt gleichzeitig ein mieses verlogenesä Spiel. Und trotzdem tut es im Herz so weh.

    Ja, es ist wirklich als hätte man mir mein Herz rausgerissen. Ich muss mich jetzt aufraffen und endlich stark werden, es müssen die Scheidungspapiere auf den Tisch!

    Heute hat er noch gesagt zu mir - er wolle endlich eine Entscheidung (obwohl ich ihm die ja schon gesagt hab) und dass ich wegbleiben kann aber nicht die Kinder und gestern schickt er Herzen..

    Und langsam erdrückt mich dieser Rucksack auf meinem Rücken! Ich muss mit ihm abschließen obwohl ich mit ihm alt werden wollte und ich muss alles aufgeben was wir uns hart erbaut habe und dann hatte ich endlich den Mut auszusteigen und jetzt redet der ganze Ort über mich! Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr auf die Straße gehen kann, alle reden über mich, es wird mir ein Liebhaber unterstellt, weil warum würde man den sonst gehen..Ich bin Gesprächsthema überall! Aber er ist der Saubermann, weil niemand sieht was sich die letzten Jahre hinter der Haustür abgespielt hat. Aber so ist es' wir stehen beide sehr in der Öffentlichkeit durch unsere Jobs und ich habe es geahnt, dass das ein Lauffeuer entfachen wird. Ich kann langsam einfach nicht mehr :( Es ist so unfair! Ich werde morgen versuchen meine Anwältin zu erreichen.

    Ja, vl bin ich gegangen in der Hoffnung ihn zum Umdenken zu bewegen. Das war blöd und falsch und jetzt erst wird mir dieser riesige Trümmerhaufen immer mehr bewusst. Und trotzdem tut es einfach weh. Ein Leben ohne ihn , das ist es woran ich mich jetzt gewöhnen muss. Ich muss endlich loslassen:-(

    Als er es beendet hat zu Silvester war es momentan auch heftig, weil es so ist, aber es war gleichzeitig eine Erlösung für mich. Er hat es ausgesprochen. Die Last und die Verantwortung war weg von mir. Ich habe selber überlegt warum es so ist. Ich habe nur die Erklärung gefunden, weil er mir im letzen Jahr, als es wirklich heftig war zu Hause, mir immer gesagt hat, dass ich endlich aufhören soll immer zu nörgeln wegen dem Trinken, etc und weil ich wegen meinen Spinnereien unsere Ehe gegen die Wand fahre und dass ich Schuld habe, wenn die Kinder ihre Existenz verlieren.. Ich ich ich.. Schuldumkehr, immer wieder.. Und jetzt bin es dann wirklich ich, die es beendet. Er würde mich ja mit offenen Armen zurück nehmen, hat er gesagt, er liebt uns na alle so blablabla, aber ICH will ja nicht mehr. MAMA will dir Familie nicht mehr.. Ich denke das ist der Grund. Mir wäre auch alles anders lieber gewesen und ich hab mir diese Situation bestimmt nicht ausgesucht... Ich mache das ja nicht weil es gerade so langweilig ist oder weil ich lustig bin.. Vl hast du recht- es ist als würde ich von ihm die Erlaubnis haben wollen oder die Bestätigung, dass ich es beenden darf. Aber das wird nicht passieren. Denn er gibt nichts zu. Er hat ja jetzt alles geändert. Hätte nie gedacht, dass es so schwer ist sich zu trennen, obwohl man schon mehrere Wochen weg ist.

    Wann hört dieses verdammte schlechte Gewissen endlich auf???? Dieses schlechte Gewissen, dass ich die jetzige bin, die nicht mehr will ind alles wegwirft. Ich möchte endlich diese Zweifel loswerden.

    Ich denke nach all dem was ich mit ihm erlebt habe, darf ich doch auch einfach mal Stopp und Ende sagen, oder? Warum soll man ewig hoffen, sich verbiegen und aufopfern? "Nur" weil man gemeinsame Kinder hat und Besitz? Ich merke dass es mir wieder so schlecht geht, seitdem die Winterferien vorbei sind und ich wieder so oft im Haus bin zum Arbeiten. Seither hat er mir auch mehrfach abgepasst, Liebesbekundungen gemacht, die Kinder angestiftet mich zum Zurückzugehen zu bewegen, schwört Änderung , wovon ohnehin davon nicht viel wahr sein wird. Wäre ich zurück würde es wahrscheinlich 2 Wochen dauern und alles wäre beim Alten.. 😪


    Meine Kinder sind 3 und 8... wahrscheinlich habe ich wirklich zu viel Kontakt zu ihm und es ist deshalb so schwer.

    Ich war inzwischen 2x bei der Anwältin und bei einer psychologischen Lebensberstung, vor dem Jugendamt hab ich ehrlich gesagt Angst..Ich weiß nicht.. Mit Jugendamt verknüpft man so Negatives. Er hat mir im Nachhinein das Einverständnis zum Auszug unterschrieben.

    Es ist für mich deshalb so schwer,weil er es nicht akzeptiert.. er "kämpft" "verspricht" und weiß genau wie er es schafft die richtigen Hebel bei mir zu drücken.

    Ich will immer so stark und entschlossen wirken ihm gegenüber, aber kaum bin ich neben ihm, bin ich immer wieder so klein. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Null Kontakt geht nicht wegen den Kindern! Ich sehe ihn ja bei der Kinderübergabe und ich arbeite ja in unserem Haus..Da wartet er regelmäßig auf mich nach Arbeitsende, weil er ja im Haus ist.

    Die Woche haben ihn Bekannte beim Einkaufen gesehen, er hat scheinbar Bier gekauft. Ich halte diese Lügen nicht mehr aus. Er verspricht Änderung, nimmt Medis aber lügt mir ins Gesicht!? Und er ist so überzeugt, dass ich die nächsten Tage wieder zurückkomme, obwohl er eigentlich die Schlussstrich gezogen hat- aber das war ja auch wieder nicht so gemeint von ihm. Ich habe kein Vertrauen mehr zu ihm und trotzdem muss man ja irgendwie auskommen zwecks der Kinder... Ich habe das Gefühl , dass ich nicht mehr zur Ruhe komme.. :(

    Ihr Lieben...Wie soll ich nur damit umgehen- er hetzt jetzt die Kinder gegeben mich auf.. wenn sie beim ihm sind kommen sie immer verändert zurück. Mein großer hat sogar geweint, weil wir sollen jetzt zurück, weil Papa sonst so alleine ist.. er manipuliert die Kinder und er erwartet morgen ein Treffen...;

    Bei uns läuft vieles ähnlich wie bei dir. Und mittlerweile habe ich so viele Podcasts zum Thema Narzissmus gehört, dass ich weiß, dass mein Mann beides hat. Und so erklären sich für mich auch die extrem bösen Ausfälle und verbalen Attacken sowie die ständigen Manipulationen und die Schuldumkehr viel besser. Ich weiß nun, dass alles nicht "nur" am Alkohol liegt. Und bei und gab es diese Bekenntnisse zum "Alkoholiker" schon sehr oft: mal hat er sturzbetrunken im Familienurlaub meine Eltern amgefleht ihm zu helfen weg zu kommen, dann hat er kurz später wieder gesagt er sei kein Alkoholiker und das ging oft so. 3 Tage bevor ich ging sagte er noch er will sein Leben leben wie er es will, er lässt sich nicht trockelegen.

    Bei meinem Auzug sagt er wieder, er hat ein Problem, fuhr in die ambulante Suchtklinik, 2 Tage später sagte er , es ist wahnsinnig, was wir ihm angetan haben, wir haben ihn alle als Alokoholiker abgestempelt usw.. dann tut er es wieder nur für uns..Und so weiter.. Diese Endlosspirale will nicht enden. Und auch ich habe Angst nicht stark genug zu sein, zurück zu kehren und meine Lebenszeit zu verschenken und die meiner Kinder!! Und gleichzeitig habe ich auch Angst wenn wir uns scheiden lassen, wie es mit dem Sorgerecht weitergeht- was ist wenn die Kinder bei ihm sind am Wochenende? Ich verstehe dich soo gut! Es ist wirklich schwer :( aber ich würde mir so sehr ein normales Leben für mich und meine Kinder wünschen.

    Bei mir ist es so, dass ich da einfach nicht abschließen kann, weil seinerseits immer wieder kommt, dass er sich jetzt ändert/ dass er ja schon was ändert..Und man nie weiß, ob es wieder nur eine Trinkpause ist. Ich fühle mich tatsächlich emotional so abhängig von ihm - so viele gemeinsame Jahre, so viel was man gemeinsam geschaffen hat- eigentlich ein perfektes Leben.. aber nur eigentlich.. Und dann immer der Gedanke, und wenn du ihm jetzt wirklich diese eine Chance nicht mehr gibst?..also ich für mich kann sagen, dass ich durch diese Lügen und Manipulationen über die Jahre auch in einer Weise abhängig wurde. Und es ist als würde ein Faden einen immer wieder zurück ziehen, auch wenn man schon gegangen ist. Fürchterlich. Und es ist ja auch nicht wirklich eine "freiwillige" Trennung. Die Sucht des Partners "zwingt" einen dazu- obwohl man mit diesem Menschen alt werden wollte. So fühlt es sich für mich an. Vl können das andere nicht verstehen- ich kämpfe z.b. seit 5 wochen gegeben dieses Zurückgehen an! Ich weiß, fass ich zurück ziemlich sicher nicht glücklich werde - aber eine Trennung ist dennoch so hart und der da ist der Teufel auf der Schulter, der ein schlechtes Gewissen einreden will. Und das obwohl man sich so lange so verletzen und behandeln lies.. Manchmal denke ich es ist wie Selbstzerstörung - nur eben auf co Seite. Ich wünschte es würde mir anders gehen.

    Und für mich ist es so schwer weil ich jetzt weg bin und er verspricht, dass sich jetzt alles ändert. Aber im gleichen Satz sagt er, dass er das alles "nur" für die Familie macht und schafft und trinkt nebenbei alkoholfrei. Ich würde mir so wünschen, dass ich das alles ablegen kann und hinter mir lassen kann. Aber da sieht man erst wie stark man über die Jahre in all das verstrickt wird.. Der Begriff Co erkrankt finde ich für mich trotzdem passend. Ich muss genauso standhaft bleiben nicht wieder in das Spiel einzusteigen, genauso standhaft wie er bleiben müsste imum wegzukommen...

    Das unterschreibe ich zu 100%!

    Ich bin jetzt knapp 5 Wochen ausgezogen mit meinen Kindern und noch immer ist dieser Kreislauf für mich so aktuell! Und ich würde mich auch eindeutig als Co-Abhängig bezeichnen. Ich kämpfe jeden Tag dagegen nicht zurückzugehen - aber nicht weil "er" mir so fehlt - sondern ich habe jetzt sehr viel gelesen und vergleiche es mit Trennung nach toxischer Beziehung - unterbewusst ist man dieses auf und ab so gewohnt, dass es plötzlich komisch ist, wenn man das nicht mehr hat. So wie es den Alkoholiker zur Flasche zieht, zieht es mich in diese kranke Beziehung zurück! Weil das Gehirn einen Streich spielt - vl war es ja doch nicht so schlimm etc... Und weil in meinem Fall er sich dauernd meldet, dass er ab jetzt alles anders macht. Also ich bin deutlich Co abhängig und muss mich mich täglich mit Hand und Fuß dagegen wehren, mich wieder in dieses Karussell zu setzen.. Hoffnung, verfälschte Erinnerungen etc.. Also wenn es einen selbst nicht mehr gut geht, ständig die Gedanken um den Alkohol drehen - auch wenn man diesen nicht selbst konsumiert- das ist meiner Meinung nsch deutliche Co Abhängigkeit und hat mit einer normalen Beziehung nichts zu tun.