Wie schon öfter von mir beschrieben, leide ich seit meiner frühesten Jugend unter wiederkehrenden schweren Depressionen.
Später kam der Alkohol dazu und ich landete dann irgendwann in der Sucht. Die schweren Depressionen allein führten oft auf einen Weg, der tödlich enden kann.
Durch die Depressionen allein, hätte es passieren können, das ich mein Leben beende. Alkohol kam dann recht schnell dazu und tat erstmal gut, um die Depris abzufedern, mit dem Ergebnis, das ich süchtig wurde.
Der Alkohol, tat das, was er zu tun pflegt. Nach kurzen psychischen Entlastungen, hat er dann sein wahres Gesicht gezeigt und ich stand oft vor einem gefährlichen Abgrund.
Ich kann Depressionen und Alkoholismus gut trennen, obwohl sie gut ineinander greifen.
Übrigens erlebe ich jetzt wieder eine längere Zeit ohne Depressionen. Die Trockenheit ist dafür eine Grundvorraussetzung.
Ich kann jeden verstehen, der durch die Qualen von schweren Depressionen sein Leben beendet,.
Wie das dann oft passiert, ist allerdings zutiefst verwerflich und nochmal eine ganz andere Hausnummer. Andere emotional mit reinzuziehen, zeigt dann eine ganz hässliche Seite und sagt viel über den Charakter desjenigen aus. Feigheit, Bestrafung u.s.w. Als ob die demjenigen nahestehenden Menschen nicht schon genug leiden müssen.
Durch den Alkohol potenziert sich die Gefahr eines Suizids um ein Vielfaches. Meine Abstinenz ist deshalb entscheidend für mein weiteres Leben.
Allein durch diese Erkenntnis, fällt es mir bisher relativ leicht, den Alkohol dahin zu verweisen, wo er hingehört....in die Mülltonne!