Ich schätze die Erfahrungen von dir und den anderen Langjährigen sehr.Aber manchmal glaube ich, das manche Denkansätze zerredet werden und nur noch um die Deutungshoheit gekämpft wird.Das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.
Beiträge von Bono59
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Ich habe von der ersten nüchternen Sekunde an lernen müssen, Eigenverantwortung zu tragen
Der Satz sagt doch alles.Der Neutrockenalkoholiker muss von der ersten Sekunde an lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen.Was kann falsch daran sein,dabei unterstützt zu werden?
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Derjenige ist der neue trockene Alkoholiker.Ja und jeder Neue ist auch nicht wie du. Alle Wege sind nicht gleich. Wenn jemand ,(eine mit dem Thema vertraute Person) demjenigen,(Neutrockenalkoholiker) zur Seite steht, bei den ersten Schritten auf ein neues unsicheres Terrain, muss das ja nicht gleich in eine Trocken-Coabhängigkeit abgleiten.
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Ich bin hier anderer Meinung
Ich denke auch so.Eine Unterstützung durch einen vertrauten Menschen,kann doch nicht verkehrt sein.Zumindet zu Anfang der Abstinenz ist derjenige noch völlig unbedarft und muss Begriffe wie Eigenverantwortung erstmal verstehen und verinnerlichen.
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dahoam....ABER dann im Anschluß ein Trip auf die Philippinen nach über 10 Jahren (hatte dort früher gearbeitet) auf die wohl schönsten Strände - tja bämm 1 Tag dort und der Sundowner war eine Flasche Ginebra und SM
Danke für dein Statement.Da es mir zur Zeit sehr leicht fällt ,keinen Alkohol zu konsumieren,(eigentlich zu leicht!!)
, sind solche Erfahrungsberichte sehr wichtig für mich.Ich muss mir immer vor Augen halten, ich bin Alkoholiker und bleibe es. Nur weil es für mich im Moment kein Problem ist,ohne Alkohol zu leben,muss ich mir stetig vor Augen halten, das die Sucht jederzeit wieder auflodern🔥 kann!!, mit den üblichen Folgen. Einen Erfolg seh ich dann aber doch, solange wie bisher,( 6 Monate und einige Tage),war ich noch nie nüchtern! Das soll so bleiben! Danke an das Forum -
Da hast Du Recht. Dagegen spricht gar nichts. Ich werde es mit meiner Frau heute Abend besprechen
Wenn dich das vorher schon stresst, ist es tatsächlich besser, euer Vorhaben sein zu lassen.Ich hoffe, deine Partnerin hat Verständniss dafür.Ich glaube, dann fällt dir auch ein Stein vom Herzen. In deinem Umfeld zuhause,kannst du besser steuern, was dir gut tut und was nicht.
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Hat Euch der Ausblick auf die Ferienzeit anfangs ebenfalls gestresst? Am Liebsten würde ich zu Hause bleiben und mich in meiner sicheren Umgebung bewegen.
Nö, hat mich nicht gestresst aber.ich habe auch viel Gegenwind hier aus dem Forum bekommen, weil ich noch nicht lange nüchtern war.Da es dich schon vorher stresst, ist das schonmal keine gute Voraussetzung.Allerdings habt ihr ja schon umgeplant um das Risiko zu minimieren.Wenn du auf etwaige kritische Situationen gut vorbereitet bist und dein Partner hinter dir steht, bleibt mir nur, dir einen schönen Urlaub zu wünschen.Mich würde sehr interessieren, wie es dir damit dann gegangen ist. LG. Gruß Bono
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Der Plan B ist nicht möglich, die Mieten hier sind eine Katastrophe, wir zahlen 1400€ für 120qm, für das Geld bekommen wir eine 80qm Wohnung und das wäre dann die Kaltmiete. Ich halte schon die Augen offen aber es ist nicht einfach oder
Am Ball bleiben und nicht den Kopf in den Sand stecken. Bloß nicht aufgeben.Ich drück die Daumen, das eine vernünftige Lösung gefunden wird!
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Alles richtig, aber wenn sich das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter immer weiter hochschaukelt, hat man mitunter keine ruhige Minute mehr.Allerdings muss es ja nicht gleich zum Äußersten kommen.Also erstmal das Gespräch abwarten.
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Ich weiß nicht wie ich das ansprechen soll denn es geht ja um Alkohol bzw. die Sucht seines Bruders der regelmäßig die Leute terrorisiert. Ich kann ja nicht sagen das es nur Laut ist und er unsere Sachen bitte nicht herumwerfen soll. Bei den
Das ist tatsächlich eine schwierige Situation. Da dein Vermieter Alkoholiker ist, wird es sicher schwer, an ihn ranzukommen.Da kommen vernünftige Argumente wahrscheinlich nicht an.Da kannst du nur auf seinen Bruder hoffen.Sonst wird es sicher schwierig.Mal schauen, was das das Gespräch bringt.Daumen sind gedrückt. Gruß Bono
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ich trank schon immer wegen der Wirkung, wenn ich darüber nachdenke hat mir Alkohol nie geschmeckt, natürlich gab es lieblingsdrinks aber ich habe nur wegen dem Rausch getrunken, auch Wein hab ich nicht wegen dem Geschmack getrunken, jaja aber zusammen sitzen und über gute Weine sinieren....alles Show
Danke für die Antwort und schön, das du wieder schreibst.Mir hast du mit Sicherheit nicht auf die Füße getreten.Schön das du dich wieder austauscht. Gruß Bono
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das Bierwerbeplakat und ich musste gleich daran denken was ich die Jahre davor gemacht habe, es ging soweit das die Suchtstimme mir schmackhaft machen wollte wenn ich mein erstes
Hallo R/no.Gut das du stark genug warst, die Suchtstimme zu durchschauen und in die Wüste zu schicken.Für mich ein interessantes Erlebniss.Da ich auch nach über 6 Monaten Nüchternheit noch keinen Moment hatte, an dem ich das Gefühl hatte, Alkohol trinken zu müssen oder zu wollen. Ich denke immer, irgendwann muss ja in der Richtung mal etwas Kommen bei mir ? Nicht, das ich mir das wünsche, ganz im Gegenteil! Deshalb meine Frage,hat dir Bier geschmeckt oder hast du nur wegen der Wirkung getrunken oder beides ?? Gruß Bono
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Naja, Konfrontationstherapie kenne ich nur bei ZWÄNGEN und ÄNGSTEN.Aber einem trocken Alkoholiker im besten Fall seinen Lieblingswhisky unter die Nase zu halten ?? Hat ihn im nassen Zustand auch nicht abgeschreckt.Warum sollte das jetzt im trockenen Zustand passieren? Könnte jedoch das Gegenteil bewirken! Hirschhausen ist Arzt.Ich dachte immer, er sei seriös


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Wer solche Methoden gut heußt darf sich gern mal mit mir an einen Tisch setzen – aber ich garantiere, das wird kein gemütlicher Plausch.
....und der Plausch würde mit Sicherheit nicht nur ungemütlich werden, sondern auch nicht allzulange dauern!
Was sollen solche Experimente? -
Gut so, Leonie. Hab ich auch schon im TV in einer Sendung zur Alkoholsucht und deren Behandlung gesehen. Gruselig.
Mich würde mal interessieren, wie das begründet wird? Soll das einen Alkoholiker abschrecken oder was? Kann ich mir nicht vorstellen! Sicher eine unseriöse Sendung.

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Warnen kann ich aber im Zusammenhang mit der Ersatzbeschäftigung nur vor einer "Überkompensation". Statt der Trinkerei X mache ich jetzt z.B. den Sport Y, aber nicht bloß "normal", sondern um nicht auf dumme Gedanken zu kommen,
Das nennt man ja auch nicht umsonst Suchtverlagerung.Mit dem Ruhestand ist das so eine Sache.Viele arbeiten mit Vorfreude darauf hin.Wenn es dann soweit ist, kommt bei vielen die bange Frage, was jetzt? Ich werde nicht mehr gebraucht! Vor allen Dingen Männer definieren sich oft über den Job.Ehrlicherweise hatte ich auch Anlaufschwierigkeiten als ich endlich meinen Ruhestand genießen konnte.Meine Frau geht noch arbeiten. Die ersten 2 Monate war alles gut aber dann viel mir die Decke auf den Kopf 1.Station 7 Monate Ehrenamt bei der Tafel.Jetzt habe ich einen 538€-Job,der da er variabel ist,gut in mein Leben passt. Hobbys, Enkelkinder. Tun muss man tun (hab ich von Hartmut übernommen
).Ist aber genau so.Letztens habe ich gelesen, das viele erst nach der Berentung mit dem Saufen richtig anfangen.So ein Blödsinn. -
Was mich nachdenklich macht: Ich kann es nicht zu 100% sagen, aber ich denke, damals, als ich noch getrunken habe, hätte ich vermutlich eher Verständnis für den Mitarbeiter gehabt (bzw. ihn nicht entlassen).
Hallo Stef, in jeder größeren Firma, wird einem auffällig gewordenen nassen Mitarbeiter die Chance gegeben,durch einen Therapienachweis seinen Job zu erhalten? Das lese ich bei dir nicht raus.

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Alles klar Hartmut.Das Thema Gastronomiekarriererei(tolle Wortschöpfung )
,ist damit auch von mir beendet, aber hilft vielleich Rene nochmal in sich zu gehen. Schönen nüchternen Nachmittag.Gruß Bono -
OK, ich habe nichts überlesen, sondern war von deiner energischen Reaktion irritiert.Märchen aus 1000 und einer Nacht kenne ich auch zur Genüge.Das war von mir auf alle Fälle kein Märchen. Die Aussage von mir, bezog sich auf René 72, das es für ihn schwer,wenn nicht sogar unmöglich wird, wenn er weiter in der Gastronomie bleibt,eine lebenslange Abstinenz zu erreichen! Das es mein Schwager wahrscheinlich nicht geschafft hätte,wenn er die Gastronomie nicht aufgegeben hätte.Nicht mehr und nicht weniger.Das ist doch kein lockeres Gerede,sondern eine Warnung an René,das sich dieser Beruf in der Risikostufe 💯 +befindet. Natürlich geht es damit um die Sucht.
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Ich weiß nichts über deinen Schwager, ich weiß nicht, ob er Alkoholiker war oder nur zuviel getrunken hat, und ich habe ihn auch nicht 40 Jahre lang hier begleitet. Ich spreche ausschließlich über mir selbst bekannte Alkoholiker, Gastronomen , wie ihr Weg war und alles andere sind erstmal Stammtischparolen, die tue ich mir einfach nicht mehr an.
Warum reagierst du so energisch darauf? Das ist keine Stammtischplauderei.Das ist so, wie ich es geschrieben habe.Er war Alkoholiker und er ist seit 40 Jahren trockener Alkoholiker.Warum sollte ich Grimms Märchen vortragen.Es ist doch eine schöne Sache, wenn es so funktioniert hat.Komischerweise habe ich da anscheinend einen wunden Punkt bei dir getroffen.Aus welchem Grund auch immer? Oder darf ich das so nicht schreiben aus Forumsresong,weil es nicht ins Bild passt?