Beiträge von Bono59

    Bin froh, dass ich das wieder heil überstanden habe

    Hallo Blendi, das hört sich hart an.Bei solch großem Suchtdruck standhaft zu bleiben,ist super! Respekt! Hast du dir außer dem Onlineforum hier noch andere Hilfen gesucht? Suchtberatung, physische SHG? Ich wünsche dir,daß du weiter stark bleibst! LG Bono

    Da kann ich nicht zustimmen Kazik. Zitat:Erwachsene haben das Recht,sämtliche Drogen zu konsumieren! Wenn sie dies beherrschen sollten und das für sich stelbst tun,wär es OK! Allerdings übersiehst du dabei die Folgen für die Gesellschaft! Beschaffungskriminalität,.u.s.w..Nicht zu vergessen den gesundheitlichen Aspekt! Unzählige Entgiftungen, erflolglose Therapien, ein Heer von Psychatern und Psychologen und, und,und! Für viele ist das selbstverständlich! Ja und da kommt der entscheidende Punkt! Das kostet Unmengen an Geld! Alle regen sich auf,das die Beiträge zur Krankenkasse immermehr steigen,keine zeitnahen Termine zu bekommen sind!Das Gesndheitssystem ist heillos überlastet( natürlich hat das auch noch andere Gründe)! Quasi herrscht die Meinung vor, das ist mein Recht. Aber wenn die Sache in die Hose geht, haben der Staat und seine Institutionen die Sache zu richten! Wer ist der Staat?? Wir alle!Ich bin ein freiheitsliebender Mensch.allerdings hört die Freiheit für mich da auf, wo Andere für die bewust eingegangenen Risiken derAnderen einstehen müssen!

    Muss ja keiner lesen, dem es zu viel wird :)

    Hab es gelesen und ich finde es ganz interessant. Wird mir immer wieder bewußt, wie wir vom Elternhaus als Kinder/Jugendliche geprägt werden. Zum Glück habe ich irgendwann meinen Frieden mit meinem Vater gemacht.Das tat und tut gut.Mit meiner Mutter konnte ich nicht in Kontakt treten.Sie ist verstorben als ich 5 Jahre war.Da hat was gefehlt in meinem Leben. Ist mir aber sehr spät bewusst geworden. Ich finde,man muss irgendwann,wenn man erwachsen ist,die Verletzungen und Erlebnisse abarbeiten, dann geht es besser. Jeder hat seinen Rucksack zu tragen.

    Nein das macht er nicht, es war zu viel Alkohol für ihn er konnte nicht mehr… er sucht keine Hilfe bei mir ganz im Gegenteil er will es alleine durchziehen

    Das sind soviel Widersprüche in sich, 3Jahre durchgetrunken und dann von einem Tag auf den anderen abbrechen.Kalter Entzug! Ohne Hilfe von außen trocken bleiben!? Was bedeutet denn normal weitertrinken für ihn? Wenn das so einfach wäre,dann brauchten wir dieses Forum hier nicht! Das ist Wunschdenken.Ich glaube, dein xy will dich nicht verlieren!? Pass auf dich auf Laura. Ich denke, die nächste Enttäuschung ist vorprogrammiert! LG Bono

    Eins interessiert mich dann doch noch. Wie hast du 3Jahre an seiner Seite ausgehalten.Was war schön? Warum kommst du nicht von ihm los? Must du nicht beantworten.

    Z.B. meine Behinderung. Mich fragen da oft Leute, wie ich das mache, da trotzdem einfach weiterzumachen. Ich bin da widerstandsfähig.

    Das ist so, denke ich.Einfach weitermachen nach einem harten Schicksalsschlag,ist für die meisten Menschen nicht so einfach! Im Selbstmitleid zerfliiesen, hat aber auch keinen Sinn. Das ist denn eine gute,positive Lebenseinstellung von dir.Einfach Sachen akzeptieren, die man nicht ändern kann! Gruß Bono

    Ich finde gut, dass es unter den heutigen Jugendlichen weniger ‚cool‘ ist, sich völlig zu besaufen und man nicht mehr als langweiler gilt wenn man es ganz lässt. Bei uns früher war das absolut anders.

    So isses! Sehr schön, das die heutige Generation anders damit umgeht!,jedenfalls ein nicht unerheblicher Teil! Ich glaube,es ist äußerst uncool geworden besoffen zu sein. In unserer Generation war das ja eher ein Außenseiterkriterium! Es tut sich was in der Richtung. Schön.:)

    Saufen, war es auch lustig. Ich glaube ohne das hätte ich das Gefühl, ich hätte was verpasst. Wenn ich heute jung wäre und selbst mit dem Wissen

    Beim ersten Punkt geb ich dir recht.Allerdings mit meinen heutigen Erfahrungen, würde ich das nicht mehr machen. Die negativen Aspekte sind einfach zu gravierend! Ja vielleicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.Vor harten Drogen hatte ich immer allergrößten Respekt! Zum Glück! Wegen dem Risiko, nicht zu wissen, wie mein Körper reagiert und wegen der Kriminalisierung. Alkohol ist eine legale Droge, von der Gesellschaft akzeptiert. Das ist der entscheidende Punkt für mich.Es war und ist eine immer verfügbare Droge, deren negative Aspekte oft verharmlost werden. Verbote haben keinen Sinn,siehe Prohibition in Amerika. Mehr Aufklärung und Begrenzung der Verfügbarkeit,Reklame,(was hat Alkohol in der Tankstelle zu suchen ?) wäre schon mal ein erster guter kleiner Schritt. Das steht aber schonwieder der Alkohollobby und dem Profit im Wege. Gruß Bono

    Moin, ist ja eine recht lange Disskusion über Depressionen (Bipolarität)geworden. Ich stimme euch in den meisten Punkten zu.Zeigt es mir doch wieder, das es sehr oft einen unseligen Zusammenhang zwischen Depression und Sucht gibt.(als ob eine stiegmatisierte schlimme Krankheit nicht reicht!!!)Allerdings haben alle Betroffenen eigene Erfahrungen und Glaubenssätze,was auch ganz normal ist.Ich werde mich jetzt erstmal rausnehmen aus dem Thema.IEs ist nachwievor ein interessantes Thema.Allerdings kann es passieren, (ich bin kein Arzt!),das dann irgendwann gefährliches Halbwissen kommuniziert wird. Also,wie Hartmut mal so schön geschrieben hat. Schuster bleib bei deinen Leisten. Schönen nüchternen Tag. Gruß BO

    Danke für die Klarstellung, Kazik, das halte ich für sehr wichtig, das es da noch viel zu viele Vorbehalte gibt.

    Hmmh, sagt mir nichts....inwiefern hochwirksam?

    Ich weiß nur, dass ärztlich unbegleitetes, plötzliches Absetzen von Antidepressiva die Suizidgefahr massiv erhöhen kann und außerdem dazu führt, dass eine später neu gestartete Behandlung nicht mehr so wirkungsvoll ist. (Letzteres erlebt gerade ein Bekannter mit bipolarer Störung (früher: manisch-depressiv genannt).

    Also ich kenne mich ganz gut.aus.Ich gebe dir recht Rennschnecke.Es ist meiner Meinung nach nicht einfach, mit diesen Medikamenten umzugehen und es ist auch wichtig ,gerade bei Bipolaren, die richtige Medikation zu finden. Natürlich sollte das mit dem Arzt immer genaustens abgestimmt werden Das bipolare Krankheitsbild wird meist spät entdeckt und vorher "nur " als Depression behandelt. So wie ich weiß, müssen sie ihr ganzes Leben Medikamente nehmen um bei richtiger Medikation ein relativ normales Leben führen zu können.Auch bei schweren Depressionen geht es auch

    nicht ohne Medikamente! Allerdings ist es meist die einzige Möglichkeit, das Leiden erträglich zu machen. Deswegen sollten die Betroffenen Respekt vor diesen Medikamenten haben, aber keine Angst.Es wabern da auch viele Mythen durch die Welt.Bei den verschienenen Betroffenen, wirken die Medikamente natürlich auch nicht gleich.Ich bin kein Arzt! Das ist nur das, was ich darüber weiß.

    Hallo Kazik, das mit den Depressionen ging bei mir schon in frühester Jugend los. So mit 13/14. Mein Vater meinte zu mir dann, also ich solle mich zusammenreißen und es gäbe ja im Garten und am Haus genug zutun um mich abzulenken, Das Übliche halt.Diese Generation wuste es ja nicht besser.Mein Vater lebt seit 20 Jahren nicht mehr und ich habe meinen Frieden mit ihm gemacht! Also stand ich als Jugendicher allein mit meinem Problem da! Auf dem Dorf aufgewachsen und durch die Dorfjugend sehr zeitig mit Alkohol in Berührung gekommen! Damals merkte ich dann sehr schnell, daß ich mit Alkohol ganz gut meine Depressionen bekämpfen konnte.(Selbstmedikation).Also waren die Depressionen zuerst da und dann der Alkohol. Zu den Depressionen gibt es eine genetische Disposition in unserer Familie.Allerdings bin ich der Einzige, der dann Alkoholauffällig geworden ist! Ich hatte dann in den ganzen Jahren, bei schweren Depressionen, keinen Appetit auf Alkohol.Eher dann,wenn die Episoden nach Wochen oder Monaten wieder weggingen! Das war dann insofern ein Entlastungstrinken, diese schlimme Zeit wieder überstanden zu haben!! Ich sehe schon einen Vorteil darin Quartalstrinker zu sein,da ich nie körperlich abhängig war und bin!Deswegen bin ich kein besserer Alkoholiker als Alpha,Beta,Gamma und.s.w.Ich trinke nur anders! Dennoch haben mich die Alkoholabstürze in gefährliche Situationen gebracht! Da ich jetzt nichts mehr trinke und das bis zu meinem Ende auch nicht mehr tun werde (Depressionen,sind durch meine Ärzte gut im Griff )bin ich mit mir im Reinen.Eine bewusste Entscheidung! Mir fehlt nichts und ich glaube Alkohol hat mir in Form von Bier,Wein, Cocktail u.s.w. nie geschmeckt. Es ging einzig und allein um die Wirkung! Wenn mich ein Bekannter von früher fragt, warum ich nicht mehr trinke, sage ich.Ich vertrage keinen Alkohol und so ist es ja auch. Bisher haben das alle akzeptiert.Das habe ich auch so erwartet.Das zeigt mir dann doch,daß wir uns einen sehr guten kleinen Freundeskreis aufgebaut haben. Ausnahmen bestätigen die Regel.Sollte jemand damit nicht klarkommen, dann kann ich es nicht ändern.Sein Problem!

    Natürlich muss ich aufpassen.Ich darf nicht leichtsinnig werden! Deswegen hat mich dein Satz, jetzt kommt was Neues angeregt, diese Zeilen zu schreiben.So sehe ich das auch! Ich möchte auf alle Fälle kein verbitterter trockener Alkoholiker werden,dem man sein liebstes Spielzeug weggenommen hat!Das Leben hat soviel zu bieten, gerade wenn man nüchtern ist! Ich kann auch ohne Alkohol Spaß haben! Das ist mir in den letzten Monaten bewußt gewordene!..... Ein paar Gedanken von mir zum Them Depressionen und Alkohol Gruß Bono

    Genau das ist es doch, die Nicht-Hilfe gibt dem Abhängigen doch die Entscheidung in die Hand! Entweder er will leben und sich ernsthaft helfen lassen, oder er will sich totsaufen und zieht den Co-Abhängige mit runter, weil er dann nicht einsam sterben muss! Rette sich wer kann!! Genau deshalb kann die Nicht-Hilfe zur Selbsthilfe führen.Für beide Seiten!!

    Ich denke, selbst der Gedanke "Hilfe durch Nicht-Hilfe" ist in dem Fall falsch.

    Was du schreibst,irritiert mich , Obiger Satz (Hilfe durch Nichthilfe,sei falsch!).Darunter schreibst du dann aber....Ihn ernst nehmen,er will keine Hilfe,selbst wenn er verreckt! Wo siehst du da einen Unterschied? Nicht-Hilfe bedeutet ja, das er selbst entscheidet ob er sich helfen läst.Schlussendlich kann ein Außenstehender an der Entscheidung des Betroffenen nichts ändern! Jeder hat das Recht,zu verwahrlosen und/oder sich totzusaufen.Es geht dann nur darum, wie der Co-Abhängige damit klar kommt.Also Hilfe durch Nichthilfe!! Das ist das generelle Problem der Co-Abhängigen.Sie können oder wollen nicht loslassen, in der Hoffnung, das doch noch alles gut wird! Das verlängert nur das Leiden des Co-Abhängigen und mitunter, das des Abhängigen auch! Ich bin der Überzeugung,(sieht man auch hier im Forum), das dies zum größten Teil, ein Frauenproblem ist!

    Hallo Topfmann, ich finde deine Offenheit gut, wie du deine Probleme hier im Forum kommunizierst! Du kannst ja somit immer auf das Forum zugreifen.wenn du Probleme bekommst! Irgendwer wird immer Zeit haben, sich mit dir auszutauschen!.Das ist schon mal eine große Hilfe.Ansonsten geb ich keine Tipps mehr, ich denke es wurde alles gesagt! Kann noch mal was aus meinem Leben erzählen. Ich hatte damals,als meine damalige Partnerin an Krebs verstorben ist, nach der Beerdigung von ihr, ein großes Problem mit dem Alleinsein! Ich bin quasi in ein tiefes Loch gefallen lch habe Hilfe angeboten bekommen aber nicht angenommen! Ich hab mich in meinem Haus verkrochen und bin dann immer nach der Arbeit bei der Tanke ran,5 halbe Liter Bier und irgendwann auch Schnaps! (morgens dann oft Restalkohol, Führerschein in Gefahr, Arbeitsstelle in Gefahr!! Das ging eine ganze Zeit so. Ich war depressiv und der Alkohol hat das noch verstärkt!! Zum Glück war dann eine sehr liebe Freudin für mich da. Sie hat mir ins Gewissen geredet.Ich solle mein Leben nicht wegschmeißen. Das hat geholfen und ich bin wieder aus meinem Mauseloch gekommen. Was will ich damit sagen? Ungebremster Alkoholismus ist schleichender Selbstmord!! Da wäre es wohl besser gewesen, ich wäre mit ins Grab gestiegen!!

    Nun gut, ich seh die 3 Wochen MuKiKu bei dir nicht so schlimm.3Wochen ist ja nicht sooo lange. Vielleicht auch mal gut für dich, den Kopf frei zu kriegen, wenn du den Geist in der Flasche läßt!! Du schaffst das! LG Bono

    Ne ich meinte wegen den einsamen Abenden, drei Wochen sind schon lang und in nassen Zeiten,du weißt ja...

    Na klar, hatte ich gemerkt, als ich schon geschrieben hatte.Aber im Netz gibt es tatsächlich sicher auch noch Tipps gegen Einsamkeit;). Na und die Anderen haben ja auch schon tolle Vorschläge gemacht:) !! Gruß Bono