Moin Blendi, ich freu mich für jeden, der sich aus der Abhängigkeit befreien kann!. Die ersten 4 Monate hast du geschafft! Vielleicht hast du auch schon gespürt, wie schön es ohne Alkohol ist!? Ich finde das Gefühl einfach toll. Da ich ein 🗽 freiheitsliebender Mensch bin, kann ich dir wirklich nur wünschen, daß du auch frei wirst! Also alles Gute zu 4 Monaten Nüchternheit!Schön das du die Entscheidung getroffen hast.Vieleicht ist sie die wichtigste Entscheidung, die du getroffen hast!? LG Bono
Beiträge von Bono59
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Jeder Mensch hat seine eigenen Gründe und Wege im Leben, daher gibt es grundsätzlich kein „Richtig“ oder „Falsch“.
Man kann sich auch fragen, ob man hier richtig
Ich verstehe die Regeln so,daß sie in hoher Prozentzahl(90%??) auf die Betroffenen zutrifft. Ausnahmen bestätigen die Regel.Deswegen ist es meiner Meinung nach richtig, dem Rechnung zu tragen.Es hat ja keinen Sinn, sich an Ausnahmen abzuarbeiten.Das irritiert nur die mit Abstand allermeisten Alkoholiker. Gruß Bono
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Das Verhalten eines schwer depressiven Menschen, können gesunde Menschen nicht verstehen. Die typischen Sätze:"das wird schon wieder" "du must dich mehr bewegen" "anderen Menschen geht es viel schlechter " u.s.w. kann ich dann wirklich nicht gebrauchen. Ich kann mittlerweile die Nichtbetroffenen auch verstehen.Sie können, weil es nicht erklärbar ist,damit nicht umgehen! .Wie du schon sagtest, einen Beinbruch kann jeder sehen und verstehen. Eine schwere Depression kann genau wie die Alkoholsucht zum Tod führen.Beides ist in der Gesellschaft stigmatisiert. In den letzten Jahren hat zum Glück eine gewisse Aufklärung stattgefunden Es hat keinen Zweck, dir zu erzählen,wie ich meinen Weg gefunden habe damit umzugehen.Wir sind nicht alle gleich.Ich hoffe du hast spezialisierte Ärzte oder Therapeuten? im Idealfall beides! LG Bono
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Hallo Leonie, wenn du über deine Depressionen schreiben möchtest, ist das in deinem Faden ja kein Problem, wie Kazik schon geschrieben hat.Da auch ich große Probleme mit Depressionen hatte/habe, können wir uns gerne austauschen. Zwischen Alkohol und Depressionen gibt es ja oft Wechselwirkungen. LG Bono
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Das du mit deinem Sohn gesprochen hast, finde ich super.Die Kids, wissen oft mehr als wir denken.Ich glaube, du bist auf dem richtigen Weg.
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. Das sind Machtspielchen und so sollte eine Partnerschaft nicht sein. Kein weiterer Kampf, den ich führen muss, sondern ein sicherer Hafen, der mich beschützt
Ja, ich glaube auch, das es Machtspiele sind.Es ist für den Partner/Partnerin ein Gefühl der Überlegenheit. Das ist dann für mich auch keine gesunde Partnerschaft geschweige denn Liebesbeziehung mehr. Topfmann ich denke, du weißt was du machen kannst.Ich drück dir die Daumen, das du die richtigen Entscheidungen trffst! Ja und das Wichtigste ist für dich deine Nüchternheit! Da must du tatsächlich Egoist sein! Das mußte ich hier durch das Forum auch erstmal verinnerlichen! Aber das hat für mich mittlerweile auch die höchste Priorität.
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. Ich versuche heute Abend nochmal in Ruhe mit ihr zu reden hab aber die Befürchtung das es in einem Streit enden wird da sie ja vom Elternabend kommt und dann
Hallo Topfmann, ich weiß nicht,ob das hier schonmal geschrieben wurde? Es kommt mir so vor, als ob deine xy kein Interesse hat, mit dir ein Gespräch über deine/eure Probleme zu führen!? Es ist auch nicht gut, wenn man wütend ist ,ein Gespräch anzufangen.Es könnten dann Dinge gesagt werden, die unter die berühmte Gürtellinie gehen. Schreib ihr doch einen Brief, indem du ihr sagst, was dich ärgert bzw. was sich ändern müste und wie sie über eure Beziehung denkt? Auf alle Fälle würde ein Brief gut sein, um beim Schreiben 🖋 deine Gedanken zu ordnen. Vielleicht schon heute Abend, wenn sie beim Elternabend ist?? Es wird dann ja so oder so eine Reaktin von ihr kommen und du weißt dann besser wo du stehst! Gruß Bono
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Solche Sätze machen mich wütend. Dich nicht?
Das ist eine toxische Beziehung und für einen Alkoholiker eine sehr bedrohliche Situation. Da braucht es Entscheidungen, die dir niemand abnehmen kann.Ein ernsthaftes klärendes Gespräch,wäre wohl erstmal am wichtigsten.
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Moin, dann ist ja nun alles gesagt.Du hast ja betont, das du daraus gelernt hast. Das glaube ich dir auch.Ja und deine familiäre Situation ist nicht gerade ideal für deine Abstinenz, gelinde gesagt.Da must du jetzt Entscheidungen treffen, die für dich und deine Abstinenz wichtig sind.Du weißt selbst,wo das Problem liegt.Auch gut,wenn du hier schreibst. Der Austausch entlastet und ist eine wichtige Unterstützung, damit der Teufel in der Flasche bleibt!! LG Bono
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Ich hoffe, da kommt nichts nach. Gute N8
Du hast recht.Das ist zu ernst um das so abzutun.Ich habe erst nach dem Schreiben gemerkt,daß es unpassend ist.Sorry. Ich hab beim Lesen auch nicht gemerkt, daß es eine bewuste Handlung war.Ich hoffe, das es keine negativen Auswirkungen hat.
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Das war mir eine Lehre
Das ist das Wichtigste! Als Neuling muss man sich damit erstmal auseinandersetzen!!Ich hoffe,das es keine negativen Folgen hat! Was macht die familiäre Situation? Alles gut?
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Hallo Topf. Immer uffpassen.Is passiert und jut.Ick find dat kann ja ma passieren. Schön,dat du dat hier thematisiert. Dat erleichtert denn.Ick hoffe dat dat damit denn jut iss. Hab gerade einen Film mit Berliner Dialekt gesehen!

Gruß Bono -
Hallo wieweiter.Ich verfolge deinen Faden von Anfang an..Ich war hin und hergerissen über deinen Weg bis hierher.Ich denke, es war eine Einbahnstraße was mit deinem Partner passiert ist! Es war einfach Hilflosigkeit und die Kapitulation vor einer schrecklichen tödlichen Krankheit.Ihr hattet zu Anfang auch schöne Zeiten. Na klar, es hat ja auch Gründe gegeben, weswegen ihr zusammengekommen seid.Behalte das Gute in Erinnerung. Er hat jetzt seinen Frieden gefunden und du findest ihn irgendwann sicher auch.Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe eine Partnerin an Krebs verloren.Die letzten 8 Monate bis zu ihrem Ableben waren grausam. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. LG Bono
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Ich habe lange gebraucht um das ganze Ausmaß der Erkrankung meines Xy zu erkennen und zu akzeptieren, dass ich da nichts bewirken
Ich hab deine Anfänge hier im Forum verfolgt, als er noch gelebt hat und es ist schön ,zu sehen, wie du dich langsam freistrampelst und langsam immer stabiler wirst.Die Trauer wird langsam weniger und du hast die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.Ich freu mich für dich.
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kenne das von meiner Mutter, die zwar genau weiß was Sucht bedeutet, aber ständig ‚aber einen Sekt aus Höflichkeit wirst du ja wohl‘ trompetet.
Ja,meine,unsere Elterngeneration hatten mit Alkoholsucht ihre eigene Meinung.Keine Krankheit, sondern Willensschwäche! Das ist aber auch verständlich, denn die Aufklärung und Einsicht,daß es eine Krankheit ist,setzte sich ja erst Anfang der 80'ziger langsam durch.Mein Vater war 5 Jahre im Krieg und 5 Jahre in Gefangenschaft.Er ist schon 20 Jahre tot.Diese Generation hatte ganz andere Probleme wie wir.Ich kann das dieser Generation nicht übel nehmen, denn die Aufklärung fand ja erst langsam in den 70'zigern statt, Das Alkoholproblem nahm ja in den Aufbaujahren erst langsam richtig durch den steigenden Wohlstand an Fahrt auf.Ich hatte in dieser Frage mit meinem Vater auch etliche Diskussionen. Ich hab meinen Frieden mit ihm gemacht. Jede Generation hat ihre eigenen Probleme.
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Hallo Laura, wenn ich das lese, habe ich das Bedürfnis, dir zu schreiben.Also ich bin nun seit 3 Monaten trockener Alkoholiker und weiß deshalb auch,wie Alkoholiker ticken.Schon der Satz von deinem xy, ein Leben ohne dich ,wäre für ihn nicht vorstellbar!!Das ist für mich ein unterschwelliger Erpressungsversuch! Du bist dann also schuld, wenn er nicht mehr leben will!? Ich denke mal, jeder hat eine 2. Chance verdient.Oder auch nicht! Kommt immernoch drauf an,was passiert ist! Ich weiß nicht, ob dein xy eine 2.Chance verdient hat, oder ist es schon die 3. oder 4.Wenn du ihm aus irgendwelchen Gründen eine 2. Chance geben willst, dann nur mit Auflagen! Entweder er ändert ernsthaft was....Therapie und Abstinenz oder die Sache ist gegessen! Alles Andere ist für mich das Kaugummiprinzip....und täglich grüßt das Murmeltier! Ja und letztendlich vergrößert es nur sein und vor allem deinLeiden!
Ein vor Selbstmitleid heulender Alkoholiker ist auch bekannt. Die Entscheidung liegt bei dir! Wenn du immerwieder nachgiebst, hilfst du ihm absolut nicht!......und dir am allerwenigsten LG
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Exakt so bei mir. Trotzdem: Ein Partner der mich vor die Wahl gestellt hätte ‚der Alkohol oder ich‘ hätte schlechte Karten gehabt. Aber selbst das hätte
Ja, so verschieden sind die Alkoholwege dann doch.Exakt so,war es bei mir nicht! Ich wußte sehr zeitig,daß ich Alkoholiker bin.Wahrscheinlich, hätte ich ,wenn mir ein nahestehender Mensch ernsthaft gesagt hätte, ich trenn mich von dir, wenn das nicht aufhört!,Ich In letzter Konsequenz eine Abstinenz in Betracht gezogen hätte. Ist so aber nie passiert! Also hab ich garkeinen gravierenden Grund gesehen, den Alkohol aus meinem Leben zu verbannen.
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heute bin ich drei Monate trockener Alkoholiker
Daumen hoch! Herzlichen Glückwunsch zu 3 Monaten Nüchternheit!

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Gehirn und Körper wurden zulange missbraucht.
Genau so iss es.Halte durch Blendi.Die Belohnung heißt FREIHEIT! Ein selbstbestimmtes Leben.
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Moin Blendi, ich bin ja nun kein langjährig erfahrener trockener Säufer.Ich werde dennoch meine Meinung mal zusammenfassen.Also ich kann sagen,das kenne ich schon,wenn ich drüber nachdenke.Als ich noch getrunken habe,war das mehr oder weniger so ein Eintlastungstrinken, beziehungsweise Belohnungstrinken.Zu der Zeit hatte ich aber auch noch nicht ernsthaft vor, aufzuhören.Es ging darum, bei Stress,unangenehmen Terminen den Kopf hinterher wieder frei zu kriegen. Mich zu belohnen oder zu entlasten.Seit ich vor 3 Monaten beschlossen habe endgültig und für immer nüchtern zu bleiben,passiert das nicht mehr.Entgültiger Entschluss....Klarheit! Allerdings weiß ich nicht, was passiert, wenn richtig verschärfte Situationen auf mich zukommen? Will ich nicht im Detail aufzählen(ich meine echte große Katastrophen privat, Familie und.s.w.) Da ist es dann schonmal gut, den Notfallkoffer im Hinterkopf zu haben! Hoffe, du kannst damit was anfangen!? Gruß Bono