Beiträge von Bono59

    Ich habe in den letzten ein, zwei Jahren meine Einstellung geändert: Mir sind Menschen (und deren Schicksale) inzwischen sehr wichtig geworden. Und ich werde, so weit es geht, deren Bedürfnisse, die Lebensumstände, so weit es geht, berücksichtigen

    Hi stef, das finde ich gut. Die Menschlichkeit bleibt viel zu oft auf der Strecke. Schön, das es Menschen gibt, denen das Schicksal und die Lebensumstände der Mitarbeiter nicht egal sind.

    Was würde dein Kopf dann erzählen? „War doch gar nicht so schlimm.“ „Vielleicht war ich gar kein richtiger Alkoholiker.“ Genau diese Nummer laufen bei anderen ab

    Das zu glauben, wäre ein schlimmer Fehler.Genau diese Aussagen von dir helfen mir, meinen Kompass zu überprüfen und zu schauen ob die Richtung noch stimmt. Genau deshalb bleibe ich hier im Forum.Ich bin froh hier her gefunden zu haben. Komischerweise fiel mir das jetzt schwer, das so zu schreiben? Gruß Bono

    . Ich wäre auch ohne sie trocken geblieben. Weil ich wegen mir aufgehört habe.

    Das ist für mich der Dreh und Angelpunkt.

    Ein Trugschluss ist. das ein Alkoholiker dankbar sein soll/muss. Das ist eine Erwartungshaltung von einem/einer Co.die am Thema vorbeigeht.

    Der Alkoholiker ist mit seiner Unfreiheit durch seine Sucht überfordert.

    Die Dankbarkeitserwartung vom Co, ist in dem Fall ein frommer Wunsch. Die Einsicht muss vom Alkoholiker kommen, das er selbst für sich etwas ändern will/muss.Alles andere ist zweitrangig.

    Wenn der Alkoholiker dann trocken wird, hat er ein anderes Selbstbewustsein, womit der Co dann Probleme hat.Wo bleibt die Dankbarkeit? Ich habe im doch den Rücken freigehalten!🤔

    An das heiße Eisen wird sich die große Politik nicht machen. Das ist für die geradezu toxisch.

    Hast du etwas anderes erwartet.Das Alkoholproblem ist als solches noch lange nicht im Bewustsein angekommen.

    In meiner Generation wird sich da auch nicht allzuviel ändern.

    Solange Bier als Kulturgut angepriesen wird, wird das Problem weiter verharmlost und Alkoholismus als Schwäche abgetan.

    Und dann war alles so leicht. Das war mir so unheimlich, dass ich richtig auf den ‚großen Knall‘ gewartet habe. Sehr lange sogar. Er kam bis heute nicht.

    Hallo Stern, bei mir fühlt sich bis jetzt auch alles ganz leicht an. Ich warte auch auf den großen Knall. Das werde ich jetzt abstellen und einfach genießen,das es bis jetzt so ist. Ich will damit auch nicht trommeln, weil ich jeden Tag lese, wie schwer es für die meisten hier ist.

    Ja sicher kann es jeden wieder teffen. Das sollte auch jeder verinnerlichen. Es gibt keine Garantien im Leben.Besonders und vor allem bei Süchten nicht. Wer das vergisst,und meint er steht dadrüber, der macht schon den ersten großen Fehler auf dem Weg zurück in die stoffgebundene Sucht.

    durchgehalten und der große ist auch kurz davor ins Bett. Der Besuch ist um 23.45 heim und ich war froh, wirklich froh das ich mich in mein Bett kuscheln konnte.

    Nö Arno, ein schöner Silvesterabend sieht mit Sicherheit anders aus. Aber dadurch weist du ja jetzt, was du nicht willst. Ist doch ein Fortschritt und zur Flasche gegriffen hast du auch nicht.Alles gut.Ein neues Jahr, ein neues Glück.

    die "Freunde" wollen ja auch nicht mit einem Alki feiern und ich möchte nicht von angetrunkenen Leuten umgeben sein.

    Naja Freunde hast du ja schon in Anführungszeichen gesetzt.Ganz ehrlich, solche Leute hätte ich schon aussortiert, das geht mittlerweile recht schnell bei mir. Hab ich in unserem Bekannten und Freundeskreis zum Glück nicht. Wenn dir einer dann noch ein Glas oder Flasche Alkohol anbietet, obwohl er weis, das du Alkoholiker bist, dann wär das kein Umgang mehr für mich. Aber es gibt für dich eine Wahl, entweder du ärgerst dich oder du gehst.Allerdings schlecht, wenn er in deiner Wohnung ist. Es wär besser, wenn du ihn nicht mehr einladen würdest. Alles deine Entscheidung.😉 Das Alkohol eine Krankheit ist, wuste mein Sohn schon, als er 10 Jahre alt war.

    Ein Druckmittel war es nicht, ich war getroffen und hab mein höchstes Gut einfach so rausgehauen, ich weiß nicht wie ich es nennen soll.

    Ein Reflex eine Reaktion, die aus dir rausgebrochen ist. Warum du deinen Ärger oder Wut mit Saufen in Verbindung bringst, ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Zerrissenheit und Erregung. Da will ich jetzt aber auch nicht zuviel reininterpretieren. Ich kenne das von meiner Zeit, als ich noch Publikumsverkehr hatte. Der Kunde ist König🙄. Wenn ein Kunde irgendwann extrem penetrant frech wurde, dann ist es irgendwann auch aus mir rausgeplatzt.l Das ist selten passiert aber war dann ein Selbstläufer. Es hatte allerdings nie was mit Alkohol zu tun. Nachdem der Pulverdampf verzogen war, ging es mir dann auch besser.

    Was mich bei dir irritiert ist, das du deinen Ärger mit dem Saufen verbindest.:/ Solltest du beobachten. Irgendwas steckt ja anscheinend dahinter.:/

    Aber das bringt ja dann das richtige Salz in die Suppe. :saint: :mrgreen:

    Kein Einspruch euer Ehren! Sonst wär es für mich auch Weichspülerei. Solange es eine respektvolle Diskussion ohne "übermäßige" Provokationen, Herabwürdigungen und mit Respekt stattfindet. Wer austeilt, sollte auch einstecken können und eine Kritik nicht gleich als Majästätsbeleidigung bewerten. Ganz wichtig "jeden" so zu behandeln, wie "Jemand " selbst oder auch nicht behandelt werden möchte.

    Wenn Herr "Jemand":) mal über das Ziel hinausgeschossen ist, zeigt es auch wahre Größe, wenn derjenige sich wieder runterspulen kann. Keine Angst, ich nehme mich da nicht raus und meine auch niemanden speziell. Das Ist oft nicht einfach und "manche Wahrheit "liegt oft auch in der Mitte.

    So,das waren ein paar Gedanken von mir, mehr nicht. Unser Großer mit Enkel ist hier und jetzt gehen die Vorbereitungen für den Silvesterabend los. Nochmal guten Rutsch und alles Gute für's neue Jahr🎊🎆 Gruß Bono