Beiträge von Kazik

    Hi Ihr,

    heute geht es mir ganz gut. Yeah. Die Nacht war auch ganz gut. Fühlt sich an, als ob es wieder aufwärts geht. Eigentlich wollte ich noch über etwas schreiben, was mich gestern Abend beschäftigt hat. Aber das kann ich auch noch die Tage schreiben, es ist nichts was mich belastet. Nur eine für mich gute Erkenntnis. Ich gammele heute lieber rum und tu mir gutes.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Hartmut,

    meinen größten Respekt und herzlichen Glückwunsch zu 18 Jahren Abstinenz.

    Am Anfang dachte ich auch was ist denn in den gefahren und warum zur Hölle ist der hier Moderator? Aber ich habe dann schnell gemerkt, dass Du mit Deiner direkten, manchmal rüden Schreibe nie die hier für mich wichtigen Punkte verfehlst. Ich habe schon viel von Dir gelernt. Und dafür möchte ich Dir sehr danken. Außerdem möchte ich Dir auch dafür danken, dass Du hier im Forum die Ernsthaftigkeit für die hier verhandelten Themen wahrst. Und ganz manchmal meine ich zu erkennen, dass der Hartmut ein ganz herzlicher Mensch ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi r/no,

    Du hast vorhin in Deinem Faden geschrieben, dass Du Deinen Freunden gegenüber loyal bist. Nun, das bin ich auch. Ich kenne diese Freundin seit 25 Jahren. Wir haben wechselseitig sehr gute und sehr schlechte Zeiten erlebt und haben uns beigestanden so gut wir können. Vergleich es mit Deiner Familie. Und es würde mir noch schlechter gehen, wenn ich nicht versucht hätte Ihr zu helfen. Wir sind weiterhin in gutem Kontakt und Sie weiß und versteht, dass ich Ihr nicht weiter konkret helfen kann, sondern mich um selbst kümmern muss. Und das mache ich wie geschrieben.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    nur kurz. Mir war von Beginn an meiner Trockenheit ziemlich klar, dass ich mein ganzes Leben ändern muss, um erfolgreich und ohne Kampf trocken zu bleiben. Das bedeutet zwar jetzt für eine Zeit mehr Aufwand und Kraft die ich aufbringen muss, um Dinge zu ändern. Aber ich bin mir sicher, dass das Ziel es wert ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    danke für Eure Beiträge, es ist ein echt gutes Gefühl hier nicht alleine zu sein. Ich habe aber zum Glück noch ein Umfeld aus Freund*innen, die mir zur Seite stehen. Ich muss mich bloß melden. Darin liegt das Problem ich ziehe mich, wenn es mir schlecht geht zurück und verfalle in einen Einzelkämpfermodus. Daran möchte ich arbeiten.

    Es war kein Fehler, dass ich meiner Freundin und Ihren zwei Kindern helfen wollte. Ich hätte mich nur eher an mein Umfeld wenden oder hier melden sollen und dann hätte ich den Rat mich zu schützen eher bekommen.

    Heute geht es mir ganz okay. Schlafen war auch okay. Der Schlaf ist, wenn ich eine Depression habe, immer ein guter Indikator, wo ich gerade stehe.

    Ansonsten mache ich wie geschrieben langsam.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Da ich mich damit nicht auseinandersetze, sondern die Gedanken einfach kreisen lasse, bis sie von alleine verschwinden kann ich das nicht genau sagen. Und ich werde jetzt nicht genau hinschauen, um es herauszufinden.;)

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    leider geht es mir inzwischen nicht besser. Aktuell befinde ich mich in einer Depression. Ich hatte am Dienstag einen Termin bei meiner Hausärztin und dort haben wir alles jetzt wichtige besprochen. Ich bin aktuell nicht krankgeschrieben. Aber ich könnte mich jederzeit auch längerfristig krankschreiben lassen. Auch eine Einweisung in ein Krankenhaus kann ich jederzeit bekommen. Zum Glück habe ich mich in den letzten Monaten, was meine Aufgaben angeht, schon weitestgehend entlastet. Und auf Sicht sind auch langfristig keine Aufgaben in einer kritischen Phase. Ich gehe jetzt in meinen Cruisemodus und werde so ruhig wie möglich machen. Und gleichzeitig so gut ich kann auf mich achten und mich zu pflegen. Ich bin stabil abstinent. Ab und zu für kurze Zeiten Saufdruck, weil ich psychisch einfach schlecht aufgestellt bin. Aber außer beim Einkaufen gibt es keine andere Situation, wo ich auf Armlänge in die Nähe von Alkohol komme. Und das kriege ich hin.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    nochmal ein Gedanke der mich seit dem ich trocken bin, immer mal wieder beschäftigt. Für mich ist im Zusammenhang mit meiner Alkoholsucht nicht die zehn Jahre, in denen ich abhängig gesoffen habe, das Hauptproblem, sondern die 35 Jahre davor, in denen ich einen riskanten Alkoholkonsum hatte. Und ja LK auch ich hatte ein wildes Leben. Oftmals zu wild. Aber es gibt tatsächlich nichts, was ich aus dieser Zeit bezüglich Alkohol in meinem jetzt trockenen Leben lernen kann. Oder was ich jetzt trocken doch unbedingt noch einmal ausprobieren wollte. Mein Ziel ist ein ruhiges trockenes Leben, wie es auch schon Elly schrieb.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Wenn letzteres, was Du schreibst, zutrifft. Warum sollte ich mich dann die ganze Zeit außer im Rahmen einer SHG wie dieser hier konfrontieren? Wenn mir irgendwann nicht mehr klar ist, warum ich aufgehört habe zu trinken, dann wird mir alle Konfrontation nicht helfen. Denn, wenn ich trinken will, dann trinke ich auch. Egal ob ich Deine Trinkgeschichte lese oder die von Anderen. Wenn ich meine eigene vergessen habe oder besser vergessen will, dann ist das meine Entscheidung.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Da wird aber Konfrontation wesentlich positiver gesehen als hier

    Hi LK und Ihr,

    ich musste, um eine Angsterkrankung zu bewältigen, lernen meine Ängste zu konfrontieren. Und das hat geklappt, ich habe die Angsterkrankung bewältigt.

    Im Zusammenhang mit meiner Alkoholsucht macht Konfrontation für mich überhaupt keinen Sinn. Weil ich meine Alkoholsucht nicht bewältigen kann. Ich werde nach jeder Konfrontation genauso süchtig sein wie zuvor.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    mir geht es inzwischen noch nicht wirklich besser. Ich habe mich inzwischen, was das praktische und auch das kommunikative angeht, aus der Situation mit meiner Freundin gelöst. Ich habe zwei Maßnahmen so weit vorbereitet, dass diese nur noch ausgelöst werden müssen. Mehr kann und werde ich nicht tun. Ich versuche so gut ich kann auf mich zu achten. Und hoffe, dass es mir dann stückchenweise besser geht. Ging es ja bis jetzt auch immer irgendwann. Ich bin weiter stabil Abstinent und die ganze Angelegenheit hat keinen nennenswerten Suchtdruck in mir ausgelöst. Im Gegenteil, ich bin mir absolut sicher, dass, wenn ich jetzt saufen würde es, mir noch viel schlechter gehen würde. Und das will und brauche ich absolut nicht.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    ich möchte mich noch einmal von Herzen für Eure Beiträge bedanken. Ja reden bzw., schreiben hilft. Ich habe gestern noch etwas geweint und hatte dann die beste Nacht seit langer Zeit. Und ich werde heute auch nichts anderes machen als herumgammeln. Ich werde mir Eure Ratschläge bezüglich Selbstfürsorge und Selbstschutz zu Herzen nehmen und darüber hinaus meine Distanz halten. Meinerseits habe ich alles, was ich konnte, organisiert und das muss jetzt nur noch von Profis umgesetzt werden. Direkt vor Ort kann ich eh nichts tun, weil die toxische Person, nachdem ich Ihr direkt gesagt habe, was ich von Ihrem Verhalten halte ziemlich steil gegangen ist. Aber besser sie konzentriert Ihre Wut auf mich als auf meine Freundin. Es sind, nachdem zunächst nur sehr wenige eingeweiht waren viele Menschen involviert und ich kann sicher sein, dass die Situation soweit unter Kontrolle ist. Ich möchte noch erwähnen, dass meine Freundin zwei Kinder hat.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Auch verstanden Nayouk. Aber der Einschlag der Geschichte ist wortwörtlich so nahe, dass ich wegziehen müsste, um mich der Sache zu entziehen. Ich versuche einfach so gut ich kann meine Öhrchen oben zu behalten.