Hi Rennschnecke ,
dann lesen und schreiben wir uns jetzt hier weiter.
Wichtig ist das Du diese SHG so nutzt, dass sie Dir hilft. Das ist das allerwichtigste.
Dass Du weißt, wie es geht und anderen helfen kannst, ist eh klar. Und dass Du für mich ein wichtiges Mitglied von unserer gemeinsamen SHG bist, ist mir zumindest auch eh klar.
Zu Deiner aktuellen Situation fällt mir zunächst erst einmal nur ein. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht Dir noch weitere Hilfe zu holen z:B. eine Psychotherapie? Und zu den leicht zugänglichen Alkvorräten auf Deiner Arbeitsstelle ist dort bekannt, dass Du trockene Alkoholikerin bist? Denn dann könntest Du darum bitten, dass diese Alkvorräte für Dich nicht mehr frei zugänglich sind. Bzw. bitten ist ein zu schwaches Wort Du könntest, auch wenn ihr eine Personalvertretung habt, mit denen sprechen, ob die Dich anonym dabei unterstützen könnten, dass diese Alkvorräte zumindest für Dich nicht mehr frei zugänglich sind. Und es kann ja auch sein das dort noch weitere Menschen arbeiten, die bezüglich Alkohol vulnerabel sind.
Und ganz zum Schluss möchte ich Dich an Deine Anfänge hier in dieser SHG erinnern, Du hast Dich glaube ich drei Monate vor Deinem Entzug hier angemeldet, den Du dann konsequent durchgezogen hast. Das finde ich bis heute unglaublich konsequent und dafür hast Du meinen aufrichtigen Respekt. Weil ich mir tatsächlich sehr, sehr unsicher bin, ob ich das so hingekriegt hätte.