Beiträge von Kazik

    Hi Scarlett,

    alles gut. Und richtig gut ist, das Du nicht beleidigt bist und zugemacht hast.;)

    Weder ich noch irgendeine Andere will Dir etwas Böses. Und die Kombination aus Depression und Saufen ist nicht selten. Und es ist wichtig, dass wir hier offen miteinander umgehen und Gefahren benennen.

    Hi R/no ,

    schön das es Dir gut geht und bei Dir die Sonne scheint. Hier ist Land unter.;)

    Nein bei der Notwendigkeit nicht zu trinken brauche ich keinen Willen. Es ist notwendig, dass ich nicht trinke, also trinke ich nicht. Mein Suchtgedächtnis würde mir allerdings gerne erzählen, dass die Notwendigkeit gar nicht besteht. Und dann würde es zu einem (Willens)Kampf werden. Den ich sicher verlieren würde. Aber da ich meinem Suchtgedächtnis keine Aufmerksamkeit beimesse, kommt es zu diesem (Willens-) Kampf nicht.

    Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal Momente hatte, wo ich die Zähne zusammengebissen habe. Anders geht das manchmal nicht. Aber das waren seltene Ausnahmen.

    Hi Scarlett,

    zunächst einmal gut, dass Du in psychiatrischer Behandlung bist. Dann ist sichergestellt, dass Du weißt, wohin Du Dich wenden kannst, wenn sich diese Gedanken aufdrängen.

    Du hast in meinen Augen mit nichts, was Du bisher geschrieben hast, gegen die Forenregeln verstoßen. Und Du musst Dich nicht entschuldigen. Schreib über das, was Dich bewegt. Und falls doch etwas sein sollte, melden sich die Moderator*innen.

    Es ging mir nur darum, Dir aufzuzeigen, dass ich solche Gedanken, wenn sie niedergeschrieben werden, nicht ignorieren kann. Und das Forum damit an seine Grenzen kommt, dessen, was es leisten kann.

    Hi Abstinenzler,

    herzlich willkommen hier.

    Aber einen Kampf kann man doch auch gewinnen?

    Gegen Alkohol gewinnen? Ernsthaft? Das ist unmöglich.;)

    Ich darf auch,wer will mich hindern?

    Niemand wird Dich hindern, zumindest hier nicht. Allerdings finde ich diesen Satz nicht hilfreich. Es ist nicht mein Wille, sondern eine Notwendigkeit das ich nicht trinke also trinke ich nicht. Wenn ich mich nur auf meinen Willen verlassen würde, bestünde eine gute Wahrscheinlichkeit das ich scheitern könnte. Also lass ich es.;)

    Das wollte ich tatsächlich heute Nacht (das Leben meine ich) nicht mehr so ganz.

    Hi Scarlett,

    so etwas in der Richtung schreibst Du jetzt zum zweiten Mal. Damit erreichst und überschreitest Du die Grenzen eines solchen Forums. Wenn Du solche Gedanken hast, suche unverzüglich professionelle Hilfe auf. Das solltest Du sehr sehr ernst nehmen. Und das wird hier sehr ernst genommen.

    Und vielleicht ist es überhaupt eine gute Idee, Dir professionelle Hilfe zu suchen. Nicht nur wegen dieser Gedanken, sondern auch, weil es Dir wie Du schreibst, so schlecht geht. Hattest Du schon einmal eine Depression? Oder daran gedacht, dass Du eine haben könntest?

    Hi Scarlett,

    Danke für die Antwort. Hat sich etwas überschnitten. Da du wohl nicht meiner Generation angehörst habe ich festgestellt, etwas vorauszusetzen, was nicht für alle verständlich ist,

    nun ich werde nächstes Jahr sechzig und Du schreibst das Du ü60 bist. Und tatsächlich kenne ich vom Winde verweht. Aber es hat mich im Neusprech nicht so mitgenommen.

    Das wäre wieder einer der Gelegenheiten zu sagen: geht mir eh so schon beschissen, also kannst du das ganze noch toppen und dir einen hinter die Binde gießen.

    Mir ging es in den letzten Jahren aus Saufen und meinen Depressionen so unterirdisch schlecht, da gab es nichts mehr zu toppen. Insofern kannst Du Dich noch glücklich schätzen, wenn Du durch das Saufen noch toppen konntest. Ironie off.

    Hi Scarlett,

    sorry das ich etwas nächlässig beim Lesen war.;) Aber dann ist das schon einmal geklärt.

    Ansonsten habe ich zu Anfang die praktischen Schritte der Grundbausteine einfach ohne nachzudenken umgesetzt. Zudem betreibe ich konsequente Risikovermeidung. Kennst Du die HALT Regel? Das sind Gefühlszustände, die Du möglichst vermeiden sollst. Hungry (hungrig und durstig), Angry (wütend), Lonely (einsam), Tired (müde).

    Du schreibst, dass Du einsam bist. Nun hier ist immer jemand.;) Ich habe gerade am Anfang viel hier geschrieben, über alles was mich jetzt abstinent so beschäftigt. Wichtig, unwichtig, egal. Vielleicht kommt für Dich ja auch eine Reha infrage, da wärest Du unter Leuten. Oder eine reale SHG.

    Wie dem auch sei. Für mich ist diese SHG mit weitem Abstand der wichtigste Teil meines Hilfesystems. Hier habe und lerne ich einen schlichten, einfachen Weg und das entsprechende Mindset dazu, um stabil abstinent zu sein.

    Weihnachten ist auch überhaupt nicht mein Ding. Ich decke mich seit Jahrzehnten für die Tage mit leckeren Dingen ein und dann ab auf die Couch. Manchmal zum Essen zu Freunden. Silvester habe ich mich letztes Jahr mit einer ebenfalls trockenen Freundin getroffen und dann haben wir uns Spaghetti mit Tomatensauce gemacht.;)

    Hi Scarlett,

    schöner Nick, by the way. Herzlich willkommen hier. Glückwunsch und Respekt zu den ersten acht Tagen Abstinenz. Ein Anfang ist gemacht.;)

    Geduld und ein Schritt nach dem anderen. Im Moment leisten Seele, Geist und Körper noch Schwerstarbeit und deshalb solltest Du langsam machen. Ausreichend Essen und Trinken. Ruhen, wenn Dir danach ist. Mal rausgehen, wenn Dir danach ist.

    Ist Dein Zuhause alkfrei?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, warst Du noch nicht bei einer Ärzt*in. Das solltest Du dringend nachholen. Alle Karten auf den Tisch. Wirklich alle. Und Dich mal richtig durchchecken lassen. Dann wissen Du und Deine Ärztin Bescheid wo Du stehst und falls irgendetwas nötig ist dann könnt Ihr das besprechen (z.B. Reha, etc.). Falls Du Dich genieren solltest. Das musst Du nicht, Du wirst nicht die erste und auch nicht die letzte Alkoholikerin bei Deiner Ärztin sein.;)

    Hallo, ja ich bin seit 15 Jahren Alkoholikerin und möchte ab heute ohne Alkohol und Beruhigungsmittel leben.

    Hi Minzchen,

    zunächst einmal herzlich Willkommen hier. Wie ich das oben lese, machst Du ja eine doppelte Entgiftung. Deshalb hab Geduld mit Dir und halte zunächst einmal durch. Du bist dort safe und kommst nicht unmittelbar an Deine "Stoffe" ran. Das ist erstmal die Hauptsache. Schau das Du ausreichend isst und trinkst. Und ansonsten versuch zur Ruhe zu kommen. Dein Körper, Geist und Seele leisten jetzt Schwerstarbeit. Das solltest Du nicht unterschätzen. Außerdem können die Ärzt*innen aus obigen Gründen ja keine Beruhigungsmittel einsetzen. Ich persönlich wäre in den ersten zwei Wochen überhaupt nicht in der Lage gewesen, irgendein Therapieangebot wirksam anzunehmen. Da hatte ich genug mit mir selbst zu tun. Also Geduld.

    Hi Ihr,

    ich habe diesen Faden gerade erst entdeckt.

    Zu den beiden Ausgangsfragen. Ich habe mich hier (offensichtlich ;)) als Alkoholiker bekannt. Und ich habe mich gegenüber meinem Umfeld privat und beruflich als Alkoholiker bekannt. Daraus haben sich für mich keinerlei Probleme ergeben.

    Für mich gab und gibt es keinen Zweifel daran, dass ich Alkoholiker bin. Als ich vor fast elf Jahren ernsthaft mit dem Saufen angefangen habe, wusste ich, dass ich abhängig werde. Und ich wurde abhängig. Daran ließen auch Menge und Taktung keinerlei Zweifel. Dazu kommt, dass ich erst mit Ende vierzig angefangen habe ernsthaft zu trinken. Zu der Zeit war ich definitiv erwachsen und ich machte mir keinerlei Illusionen, was jetzt folgt. Dazu kommt, dass ich vorher jahrzehntelang in Zeiten einen riskanten Alkoholkonsum praktiziert habe. Ich wusste ganz genau, dass das jetzt, was komplett anderes war.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass dies bei anderen Menschen anders ist. Denn ich glaube, dass bei den allermeisten Menschen das Ziel der Rausch ist und nicht die Abhängigkeit. Und dann kann es vermutlich auch schwierig zu akzeptieren, dass sie es sind. Alkoholiker*in. Und ich kann mir auch vorstellen, dass diese fehlende Akzeptanz ein weiterer Grund neben dem Stigma ist, sich als Alkoholiker*in zu bekennen.

    Warum habe ich mich in meinem Privaten und Beruflichen dazu bekannt, Alkoholiker zu sein? Zum einen wollte ich, dass mein Umfeld von meiner Krankheit weiß. Ebenso wie sie beispielsweise von meinen Depressionen wissen. Und zum anderen wollte ich proaktiv den Grund nennen, warum ich Änderungen in meinem Leben vornehme. Denn wenn mir Irgendeine Schwierigkeiten bei diesen Änderungen gemacht hätte, hätte ich meinerseits die Konsequenz daraus gezogen. Aber das bin eben ich, mir ist Selbstbestimmung wichtig.

    Hi Kecke,

    wie sich das liest, hast Du in dem Hotel ja Dein alkoholfreies "Zuhause". Also einen Ort, wo die hingehen kannst, wenn Suchtdruck aufkommt. Zusätzlich würde ich immer ausreichend (alkoholfreies) Trinken dabei haben. Ordentlich trinken hilft gut bei aufkommendem Suchtdruck. Kennst Du die HALT Regel? Folgende Gefühlszustande solltest Du vermeiden. Hungry (hungrig und durstig). Angry (wütend). Lonely (einsam). Tired (müde). Ansonsten solltest Du natürlich Deinen Notfallkoffer mitnehmen. Hier im Forum ist eigentlich immer jemand, heißt Du kannst hier jederzeit schreiben, falls die Hütte brennen sollte oder auch nur so. Das die Seminare bisher fast immer mit einer Trinkpause verbunden waren, würde für mich keinerlei Sicherheit darstellen. Im Gegenteil ich wäre sehr vorsichtig damit, dass dieser Gedanke sich nicht festsetzt und Du zurückkommst und meinst jetzt geht ja wieder was. Auch bezüglich des vermeintlichen "Wissens" um eigene Trigger wäre ich sehr vorsichtig. Das Suchthirn ist, wenn es darum geht an Alkohol zu kommen, sehr kreativ. Deshalb ist Risikovermeidung eben auch der einzige sichere Weg.

    Noch zwei Gedanken zu den Dingen nach meinem letzten Post an Dich geschrieben wurden.

    Angst. Ich habe keine Angst vor Alkohol. Aber ich habe Respekt vor Alkohol. Das ist mein Suchtstoff. Und bei mir muss eine Warnlampe aufleuchten, wenn ich mich auf Armlänge Alkohol nähere, denn dann muss ich handeln. Ansonsten tut mir Alkohol nichts.

    Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Ich nehme an meinen gesellschaftlichen Leben teil. Allerdings gibt es von mir neue Spielegeln. Die Vereinbarung ist, dass niemand aus meinem Umfeld (privat oder beruflich) in meiner Gegenwart Alkohol trinkt, wenn wir verabredet sind. Außerdem treffe ich mich nur an Orten, die "unbelastet" sind und an denen nicht im Umfeld vermehrt Alkohol konsumiert wird. Und ich gehe nicht auf Feiern, Feste, Veranstaltungen, auf denen ich selbst schon getrunken habe und auf denen auch von anderen Leuten aus meinem Umfeld getrunken wird. Was für Menschen aus meinem Umfeld die keine Alkoholiker*innen sind, ja auch "okay" ist. Deshalb treffe ich mich beispielsweise mit Geburtstagskindern aus meinem Umfeld alleine oder im kleinen Kreis ohne Alk. All das klappt für mich gut und ohne Probleme. Ich lebe gefühlt auch nicht unter einer Glasglocke, weil ich mich auch zu meiner nassen Zeit mit Menschen getroffen habe, ohne dass dabei getrunken wurde.

    Hi Kecke,

    Deine beiden Beispiele zeigen ganz gut, wie ich nicht vorgehe. Ich habe Schritt für Schritt die Grundbausteine einfach umgesetzt. Keine Diskussion. Und das Erste, was ich umgesetzt habe, war ein alkoholfreies Zuhause. Ich trinke nichts, was schmeckt, riecht oder aussieht wie Alkohol. Ich betreibe maximale Risikovermeidung.

    Wie geschrieben mir von Anfang klar, wenn ich überhaupt eine Chance haben will, dann darf ich keine Experimente und möglichst keinen Fehler machen. Dazu ist meine Sucht zu stark und zu tödlich.

    Du schreibst von Willen. Ich trete meiner Such nicht mit Willen entgegen. Nicht mit Entschlossenheit, Wissen, negativen Erfahrungen, Erkenntnissen, ....... Weil wenn ich das tun würde, gibt es eine gute Wahrscheinlichkeit das ich doch die erste Buddel wieder trinken würde.

    Also kontrolliere ich das einzige, was ich sicher kontrollieren kann. Ich nähere mich nicht geistig, seelisch und körperlich auf Armlänge Alkohol.

    Hi Keke,

    zunächst einmal herzlich willkommen hier. Dann meinen Glückwunsch und Respekt zu sechs Wochen Abstinenz. Stay strong.

    Ansonsten liest Du Dich organisiert und entschlossen. Gute Voraussetzungen.

    Für mich ist diese SHG mit weitem Abstand der Hauptbestandteil meines Hilfesystems. Hier habe und lerne ich einen schlichten und einfachen Weg sowie das entsprechende Mindset. Ich mache keinerlei Experimente und will nicht das Rad neu erfinden. Dazu ist die Sucht zu tödlich. Und so mache ich etwas, was ich sonst in meinem Leben nicht so leicht tue. Ich folge der Herde der Menschen, die erfolgreich stabil abstinent sind und in den meisten Fällen zufrieden sind. Immer einen Schritt nach dem anderen.

    Hi LM,

    Die Welt ist sowieso nicht bereit dazu, mit einem trockenen Alkoholiker umzugehen.

    diese Aussage ist mir zu pauschal. Mein Umfeld privat und bei meinem Tagwerk weiß Bescheid. Und die allermeisten gehen mit mir ganz normal um. Mache ich ja auch. Klar gibt es jetzt die "neue" Spielregel, das nicht in meiner Gegenwart getrunken wird. Und ich treffe mich nicht an alkohollastigen Orten und fast immer tagsüber. Aber ich bin jetzt abstinent noch der gleiche Kazik.

    Es gibt nur ganz Wenige, die jetzt abstinent nicht mit mir umgehen können (oder wollen). Aber das sind Ausnahmen.

    dass die Sucht sich in meinem Hirn den Raum nimmt. Sie führt ein Eigenleben.

    Hallo Matcha,

    meine Sucht bedeutet nicht mehr als ich oben geschrieben habe. Darüber hinaus führt sie kein Eigenleben. Das lasse ich nicht zu, wie geschrieben, ich gebe Ihr nicht mehr Raum als ich unbedingt muss. Mein ganzes Ich ist so intakt, wie es immer war. Nur jetzt ohne Alkohol. Mein Leben geht ganz "normal" weiter.

    Hi Matcha,

    ich gehe nicht so weit, meinem Suchthirn, genauer dem dauerhaft geschädigtem Teil meines Hirns ein zweites Ich zuzuschreiben. Damit würde ich der Sucht viel zu viel Raum geben. Ein Teil meines Ichs ist süchtig nach Alkohol. Nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe meiner Sucht nicht mehr Raum als ich unbedingt muss.

    Hallo Maraike,

    herzlich willkommen hier. Freut mich, dass Du die ersten Hürden geschafft hast. Wie willst Du denn jetzt weiter verfahren? Hast Du schon die Grundbausteine gelesen und soweit umgesetzt? Die waren für mich am Anfang ein sehr guter Halt und ich habe sie Schritt konsequent umgesetzt. Da konnte ich etwas tun, im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem habe ich in meinem Faden viel geschrieben über alles, was mich jetzt abstinent bewegt hat. Wichtig, unwichtig, egal. Hauptsache aufschreiben. Und mit der Zeit habe ich mich dann immer mehr sortiert.

    Zu dem Gedankenkreisen um Alkohol. Ich habe von Anfang an diese Gedanken (aktiv) nicht festgehalten oder mich darauf konzentriert. Dann gehen sie auch wieder nach einer Weile (eher in Minuten und nicht Stunden). Ansonsten habe ich mich auf die Dinge konzentriert, die in meinem Alltag so anstanden. Wichtig ist, geistig und körperlich in Bewegung zu bleiben.

    Unser erstes Ziel ist es, Selbstbeherrschung zu erlernen.

    Ich habe mich darauf nicht konzentriert. Ich betreibe maximale Risikovermeidung. Das heißt ich vermeide alles wo ich mich geistig, seelisch und körperlich auf Armlänge Alkohol nähere konsequent. Im Supermarkt gehe ich nicht in die Alkgänge und blende Alk woanders dort aus. Keine Feiern. Keine Orte an denen (vorrangig) Alkohol konsumiert wird. Wenn ich mich mit Menschen aus meinem Umfeld treffe, ist die Absprache, dass sie nicht in meiner Gegenwart Alkohol trinken. Usw.. All das führt dazu, dass selbst wenn ich Saufdruck habe, kein Alkohol in Griffnähe ist. Und ich mich erst aufmachen müsste welchen zu besorgen und ich dann Zeit hätte das Vorhaben abzubrechen. Letzteres ist mir bis jetzt allerdings bis jetzt noch nicht passiert.

    Das Problem, wenn ich mich auf meine Selbstbeherrschung verlassen würde und Alkohol in Griffnähe ist das es eine gute Wahrscheinlichkeit gibt, dass ich zugreifen würde. Ich bin süchtig. Also ist maximale Risikovermeidung der sicherste Weg.

    Hi ST,

    dass Du jetzt abstinent bist, ist offensichtlich für Dein Bewusstsein und Unterbewusstsein ein ganz schöner Brocken zu verarbeiten. Das ist und war bei uns allen so. Und weil dem so ist, wird ein Teil der Verarbeitung eben auch in die Träume verlegt. Ich hatte und habe auch immer mal wieder Alkoholträume. Zum Teil wirr, zum Teil real. Bedeuten tun sie nicht mehr als dass ich sie hatte.;)