Beiträge von KaDett

    ich hatte in dieser Zeit 2× das Erlebniss, das ich kurzfristig vergessen hatte, das ich abstinent bin

    Oh das hört sich aber gefährlich an. Hatte ich zum Glück noch nicht.

    Was Du da beschreibst, kenne ich nur aus Suchttraumberichten

    Ich hatte mal einen Traum, den ich schrecklich fand. War in den ersten Wochen meiner Abstinenz. Habe geträumt, dass ich aus Versehen ein Glas G.n-Orange leer getrunken hatte. Auf Ex. Und als ich das Getränk im Mund hatte und es unterschluckte, fiel mir meine Abstinenz erst wieder ein, habe noch versucht auszuspucken. Ging nicht mehr. Das war ein fürchterliches Gefühl und ich war froh als ich aufwachte und es nur ein Traum war. Ich weiß noch genau wie schlimm das für mich war und kann mir den Traum wieder komplett abrufen.

    Was hat wohl so ein Traum zu bedeuten? 😔

    Ein wilder Tag heute für mich. Einmal kräftig durchgeschüttelt irgendwie.

    Ich habe dauernd wilde Tage.

    Das ist wichtig sich jeden Tag auch immer was Gutes zu tun. Und sich auch kleine Pausen zwischendurch zu gönnen. Und wenn es nur paar tiefe Atemzüge sind oder mal nur einen kurzen Moment innehalten. Das ist extrem wichtig. Gerade letzte Woche diese Herzattacke bei mir hat mir das gezeigt.

    Irgendwie alles zu laut, zu schnell, zu viele Menschen heute.

    Ich schaue jetzt mal auf und in mich. Warum? Wieso? Weshalb?

    Solche Tage wie heute gehören wohl auch dazu. Ich tu mich gerade schwer das zu akzeptieren.

    In der schnelllebigen Zeit muss ich auch schauen, dass ich hinterher komme.
    Sei nachsichtig mit dir, denn es ist tatsächlich alles laut und schnell.

    Ja, ich will manchmal ein Weichei sein. Und die Schwäche auch zeigen.

    Warum auch nicht. Ich finde dass das Leben oftmals auch ziemlich anstrengend sein kann.

    Letzte Woche war ich krank und kam nochmal glimpflich davon. Was lerne ich daraus - langsamer machen - was tue ich - alles wie immer.

    In der engen Familie sind 4 Personen krank. Das geht mir nahe und belastet mich.

    Auch bei mir stehen noch Untersuchungen an, eine davon werde ich verschieben weil das mit Job zeitlich schwierig unter einen Hut zu bringen ist.

    Hab auch grad bisschen den Alltags-Moralischen.

    Ich bin auch ein Weichei und die ständige Alltagsanforderungen zehren und nerven. Ich finde es ist keine Schwäche oder Pillepalle.

    Dazu kommen noch die ständigen Negativ Nachrichten, da muss man ja kerngesund sein um mit allem klar zu kommen.

    Wäre grad auch gerne in Urlaub. 🌴 🏝️ 🌞

    Hört sich jetzt für manche etwas egoistisch an

    Das nennt sich einfach Selbstfürsorge. Machst du genau richtig.

    den Fokus habe ich voll und ganz nur auf mich selbst gerichtet

    Das guck ich mir direkt von dir ab und werde das auch machen. 💐

    Das Negative lasse ich von mir abprallen

    Mache ich auch so gut es geht.

    und wenn mir etwas nicht passt, wird es sofort ausgesprochen.

    Top, dann brauchst du Nix in dich reinfressen und ist direkt vom Tisch.

    So gefällst du mir gut, macht Spaß dich so zu lesen 💖💐🙋‍♀️

    Du hörst dich wie ein neuer Mensch an. Mega klasse. Wirklich ganz toll wie du aus dem Keller gekommen bist. Freue mich sehr für dich. Bei mir ist auch alles ok. Frühling ist da und die Laune ist sonnig 🌞

    Ein wirklich schöner Tag, Sonne, Vorfrühling, draußen sein, alles sitzt vor den Cafes. Und ich bin sauer, weil das schöne Wetter mein Suchtgedächtnis aufweckt: „Weisst du noch, wie schön bei einem Campari in der Sonne zu sitzen? Dieses leichte Angeheitertsein?

    Letztes Jahr als ich erst kurz abstinent war, habe ich es gemieden in der Stadt draußen irgendwo zu sitzen und was zu trinken. Hatte da meine Erinnerungen an ein Glas Wein zu stark im Kopf.

    Habe stattdessen lieber lange Spaziergänge mit Hund gemacht und diese erfrischenden Tees die man mit kaltem Wasser macht ausprobiert. Letztes Jahr konnte ich nicht am Rhein sitzen und ein Spezi vor mit stehen habe. Ich habe dann neidisch auf die Weingläser anderer Leute geschaut und hatte nur Verzichtsgedanken. Einmal hatte ich davon abends zuhause auch fiesen Suchtdruck.

    Dieses Jahr geht’s in die zweite Runde, mal sehen ob ich besser zurecht komme.

    Wenn Alkohol keine Rolle mehr in der Sucht spielt, kann ich wieder saufen; wenn er eine Rolle spielt, eben nicht. So war das gemeint.

    Ich finde der Satz sagt alles.

    Jeder „nicht süchtige Normalo“ trinkt mal ab und zu ein Glas oder auch zwei. Ist nicht süchtig und es spielt keine Rolle.

    Bei mir ist das nicht so. Wenn ich jetzt im Moment ein oder zwei Gläser trinken würde, dann wäre ich heute Abend schon betrunken und dicht. Und morgen schon würde sich mein Leben nur noch um Alk drehen. Und die Abwärtsspirale würde zuschnappen.

    Das ist der gravierende Unterschied, ich bin eben süchtig. Und das einzige was mir hilft, ist nie mehr Alk zu konsumieren. Keinen einzigen Tropfen. Deshalb ist es wichtig hier in der SHG aktiv zu bleiben. Zu lesen und zu schreiben. Leichtsinnigkeit könnte mir sonst zum Verhängnis werden.

    Ich habe das Tief ohne zu trinken verlassen können.

    Super, das freut mich für dich. Hier in der SHG bist du perfekt aufgehoben. Kannst dir alles von der Seele schreiben und durch den Austausch zusätzlich deine Abstinenz sichern.

    Ich habe auch das Autogene Training vernachlässigt gehabt. Hilft ja nicht nur zum Runterkommen nach positivem Stress. Auch bei negativem.

    Autogenes Training kann ich auch, hatte das als ich noch recht jung war aus gesundheitlichen Gründen gelernt. Das ist bei mir wie Fahrrad fahren, ich kann es immer und auf Knopfdruck. Brauche nur den Gedanken zu zu lassen, dass ich autogenes Training mache und der Zustand ist sofort da. Ist immer mein Anfang um dadurch zu meditieren.

    Und du darfst hier ruhig auch ein bisschen zickig sein, bin ich auch manchmal. 😉

    Wünsche dir einen spannenden Weg in dein nüchternes Leben.