Beiträge von KaDett
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Noch mal ganz kurz zur Klarstellung. Ich habe lediglich mit jemandem aus meinem engen Familienkreis gesprochen. bisher habe ich noch nie mit jemanden bezüglich dem Thema gesprochen. Das Wort „aufpassen“ ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Also für mich ist das ein grund zur Freude, nun auch mit jemandem sprechen zu können. Sehe das als Bereicherung für mich. Wollte hier lediglich davon kurz berichten, weil ich das tatsächlich als weiteren Punkt zur Sicherung meiner Abstinenz sehe. Ich hatte wirklich gedacht, dass sich hier jemand für mich mitfreut und das genauso positiv sieht wie ich.
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Deinem Aufpasser kannst Du dann im Zweifelsfall nach dreimaligem gutem Zureden sagen, jetzt reicht es mir, ich will jetzt trinken. Und wenn der sich nicht sehr gut abgrenzen kann und sich mit der Thematik nicht auskennt, dann bleibt ihm ausser einem schlechten Gefühl, versagt zu haben, weil er dir nicht helfen konnte, nichts.
Mir fehlen die Worte und ich schüttele nur den Kopf. Ich habe keinen Aufpasser. Habe das Gefühl, dass du dich schnell in etwas reinsteigerst. Aber bitte verschone mich damit.
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Hast du das Gefühl, dass du eine Begleitung für die Sucht brauchst? Oder ist es für dich nur ein gutes Gefühl, nicht allein mit deiner Sucht dazustehen und jemanden gefunden zu haben, der dich versteht?
Ist ein gutes Gefühl einfach auch mal über das Thema sprechen zu können. Der jenige versteht mich. Ist aber keinesfalls als Suchtbegleitung oder sowas zu verstehen.
Ich fühle mich seit jeher für mich selbst verantwortlich
Glaube du kennst mich nun auch etwas und wirst wissen, dass ich das genauso sehe. War schon immer eigenverantwortlich und selbstständig.
dass mich da ständig jemand begleitet, würde ich mich überwacht fühlen
Ich glaube, da würde ich die Wand hoch gehen. Ist doch klar, wer würde sich da nicht überwacht fühlen, das wäre doch der Horror schlecht hin.
Ich muss ja auch nüchtern bleiben, wenn mir keiner zuschaut.

Du bist echt ne Kanone, sogar Humor hast du und das bei mir 😜😂
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In letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass es Dich leicht nervt, wenn ich Dir schreibe, und ich möchte Dir nicht zu nahe treten.
Ich habe das Gefühl, dass du mich gerne und schnell in irgendwelche Schubladen steckst. Du reimst dir über mich Dinge zusammen und interpretierst fleißig drauf los. Ich kann dir versichern, dass du mit deinen bisherigen Andeutungen in Bezug auf mich völlig daneben liegst, du brauchst dir daher über mich keine Hirngespinste auszudenken. Jedenfalls bitte ich dich höflich, nicht bei mir in den Krümeln nach irgendetwas zu suchen.
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Oder stimmt meine Rechnung von 8 Monate nicht?
Sind sogar bald 9 Monate
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Gewisse Wortwahlen führen halt zu Nachfragen.
Das ist richtig, aber man kann es auch übertreiben. Werde mir in Zukunft jedes Wort, dass ich schreibe 3x überlegen, wenn alles auf die Goldwaage gelegt wird. Manchmal wird auch einer Mücke ein Elefant gemacht.
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Bei aller Liebe und allem Verständnis, wenn ich nach 8 Monaten Nüchternheit immer noch jemanden brauche, der in bestimmten Situationen auf mich aufpasst, kann ich das nicht nachvollziehen.
Wenn ich das nicht selbst kann, dann müssen zumindest die Gedanken da sein, dass ich vor etwas Angst habe. Nichts gegen jemanden, der die ersten Schritte geht, aber nach 8 Monate?
Nach dem Motto: "Kümmere dich um mich, ich bin Alkoholiker."
Oder stimmt meine Rechnung von 8 Monate nicht?
Ich habe das 8 Monate alleine gekonnt. Aber nun weiß jemand Bescheid und steht mir zur Seite. Mehr ist es nicht. bItte nicht an dem Wort „aufpassen“ hochziehen.
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Übertragen wir das auf Deine Situation. Wie soll das Aufpassen auf Dich im Ernstfall aussehen, wenn Du beispielsweise so einen Suchtdruck haben solltest wie neulich, wo Du doch ziemlich verzweifelt warst?
Habe leider vergessen, dass einem das Wort im Mund herumgedreht wird. Mein Fehler ok.
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Wenn ich aber von demjenigen erwarte, dass er aktiv auf mich aufpasst, dann habe ich die Verantwortung schon abgegeben. Ich bin für meine Abstinenz verantwortlich und niemand anders., oder wie hast du „aufpassen „ gemeint?
So ist das absolut nicht gemeint.
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Ich glaube ja Du meinst Aufpasser nicht wirklich als Aufpasser sondern als moralische Unterstützung und dann passt es doch.
Genauso ist es. Einfach jemand aus meinem engen Kreis der nun Bescheid weiß.
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Das ist schon irgendwo richtig. Ich denke praktisch den ganzen Tag nicht an Alkohol. Wozu auch? Nur hier, oder wenn irgend etwas ansteht, um zu prüfen, ob ich was planen muss.
Ich möchte es nicht im falschen Moment vergessen.
Also im Prinzip passt das schon, mit dem "steht im Hintergrund". Wenn Du jetzt schon nicht mehr daran denkst, wäre das aber schon Raketen-Geschwindigkeit.
Bei mir ist absolut nichts in Raketen Geschwindigkeit. Ich habe mir das erst überlegt. Habe gerade heute auch von einem Mod irgendwo darüber gelesen. Mir erscheint das als eine erstrebenswerte Möglichkeit.
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Für meine Abstinenz gibt es noch einen Sicherheitsfaktor. Eine Person, die ich jederzeit ansprechen kann wenn Suchtdruck kommt und mich auch begleitet wenn ich mal unterwegs bin und mit auf meine Abstinenz aufpasst 😀
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Mega 6 Monate, ist ein halbes Jahr. Toll einfach nur richtig klasse 💐
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Das Thema Alkohol war bei mir zu sehr in den Hintergrund geraten.
Ich will das trennen. Alkohol und Abstinenz. Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren. Dafür ist die Abstinenz ganz nach vorne gerückt.
Hoffe das ist jetzt keine Denkfehler??? Frage an die alten Hasen mit ihrer Erfahrung.
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Leonie ich habe mal etwas in deinem Tread gelesen und beschlossen schön hier weiter zu schreiben, nicht unbedingt so oft, viel und lang wie bisher, aber doch genug. Habe auch die Antworten der Mod‘s und von anderen bei dir gelesen und habe mir wieder Notizen gemacht. Jetzt wo ich das bei dir so gelesen habe, weiß ich wie wichtig eine SHG ist. Ich habe dir, liebe Leonie, und deine ehrlichen Beiträge was zu verdanken. Nämlich, dass ich mich nicht zurück ziehe. Das könnte schief gehen.
Stern z.B. schreibt mega einleuchtend und erzielt auch Wirkung bei mir, aber auch der alte, weise Mann 😉 hat beeindruckend geschrieben. Habe genau gemerkt dass du (Hartmut) weißt wovon du sprichst, natürlich auch alle anderen.
Derzeit achte ich in meinem Alltag auf trockene vs. nasse Gedanken im Vergleich. Beobachte mich aufmerksam und versuche den Unterschied zu erkennen. Alkohol gehört der Vergangenheit an und ich möchte Gedanken daran loslassen. Jetzt und Heute ist Abstinenz angesagt. Ich möchte sie bei mir Willkommen heißen, sie als Normalität und Selbstverständlichkeit sehen und spüren und auf sie aufpassen und behüten wie auf mein kleines Kind.
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Das kann ich ebenfalls bestätigen, ist auch nichts mehr aufgedunsen. Gesicht, Hals, Bauch. Meine Haare sind geschmeidig und wachsen schnell. Auch die Nägel brechen nicht mehr ab. Am schlimmsten fand ich den Bauch, gerade weil ich schlank bin, fiel der mega auf und ich sah aus wie schwanger. Alles weg. Gesichts- und Halskonturen sind wieder da. Bin total glücklich darüber und war für mich am Anfang auch ein großer Ansporn und Belohnung.
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Leonie deine Geschichte und das Lesen in deinem Tread haben mir die Augen geöffnet. Ich danke dir.
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mir ist schon aufgefallen das Du in letzten Tagen ruhig warst. Ist das gut oder bist hier noch immer auf dem Absprung?
Bin schon noch da 😊 habe aber mal Pause gemacht und war auch unterwegs. Auch möchte ich während Job nichts mehr schreiben, stresst nur. Im Allgemeinen werde ich hier einen Schritt zur Seite treten. Einfach etwas weniger.
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Der Traurig Icon bezieht sich eher auf mich.
Ich hab mich ja hier auch zurückgezogen letztes Jahr. Hatte schlimme Folgen, weil das Thema bei mir zu sehr in den Hinterhrund gerückt ist. Das muss nicht heißen, dass es bei anderen auch so ist.
Du weißt , was für dich richtig ist.
Das ist natürlich die Kunst genau das richtige Maß zu finden. Das bedarf dann Achtsamkeit und aufmerksam in sich rein zu hören, rechtzeitig Warnzeichen zu erkennen. Aber ich finde Alk war lange genug großes Thema und präsent, bekommt jetzt einen anderen Platz. Nich weg, aber auch nicht mehr vorrangig. Jetzt ist die Abstinenz im Vordergrund.