Beiträge von KaDett

    Zwei Wackelkandidaten, die noch im Kopf nass sind, machen sich nicht trocken. Stürzt der eine ab, geht der andere oft mit unter.

    Aus dem Grund ist es nicht ratsam sich emotional zu sehr an einen anderen "Neuling" zu binden. Das mag jetzt hart klingen.

    Das hört sich echt traurig an. Natürlich ist jeder für sich selbst hier, aber die anderen sind einem ja nicht egal. Wenn jemand plötzlich länger nichts mehr schreibt, wurde ich einfach nachfragen ob alles ok ist.

    Nun gibt’s ein bisschen Wellness und Entspannung im eigenen Badezimmer. Mit schöner Musik ab in die Badewanne und danach ins Bett. Ich danke euch allen nochmals fürs Auffangen. Das könnte sonst niemand anderes. Das können nur Leute aus dieser SHG. Ich hoffe, dass auch ich hier Menschen helfen kann und auch was zurück geben kann.

    sind Alkoholiker, die nicht aus einem Tiefpunkt herausgekommen sind und trocken wurden, eher für einen Rückfall anfälliger als diejenigen, die einen Tiefpunkt hatten und wissen, wie es dort unten aussieht.

    Dann sind meine Chancen doch gut. Meine Gesundheit hing am seidenen Faden. Ich musste wochenlang bangen. Und so traurige Augen, die mir im Spiegel entgegen blickten haben Bände gesprochen.

    Ich glaube das zumindestens zwei Arten von Retraumatisierung gibt. Eine die Mensch erleichtert, weil es dann mal raus ist. Und eine die einem direkt oder indirekt das Trauma noch einmal ungewollt und unvorbereitet erleben lässt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Ok. Ich werde nun meinen Titel Nüchternheit als Lebenseinstellung anders angehen. Druck und Drama raus nehmen, dafür Spaß und Freude. Den Weg dahin in Ruhe und bewusst gehen. Nach dem Motto, der Weg ist das Ziel. Ich bin nicht mehr ganz am Anfang, habe inzwischen schon viel dazu gelernt und mich mit klarem Kopf besser kennengelernt. Werde auch mutig sein, dass kann ich. Mut habe ich. Ich kenne meine Stärken und auch meine Schwächen. Ich habe mich dazu entschieden keine Videos mehr zum Thema zu schauen. Tipps, Austausch und Inspirationen bekomme ich hier im Forum. Das genügt mir. Weniger ist mehr, vielleicht trifft das bei mir diesbezüglich zu. Die ersten Monate habe ich ja auch ganz alleine gemeistert. Und jetzt hier die SHG an der Seite. Ist doch ein guter Weg. Und diesen Weg werde ich nicht schnell rennen sondern aufmerksam spazieren.

    Quatsch, Jogginghosen sind kultig und in. Der Lagerfeld ist Schnee von gestern. Ich habe nur eine Jogginghose, weil ich selbst während Corona nie im Homeoffice war. Und weil ich gerne Kleider und Röcke trage und dazu Boots.

    Kennst Du den Begriff Retraumatisierung? Wenn man das Erlebte zwanghaft immer wieder erlebt oder es durch Input von aussen wieder geweckt wird?

    Nein kenne ich nicht. Aber ich verstehe was du geschrieben hast. Ich habe mich gestern schon in dieses Cravings richtig rein fallen gelassen und dann selbst noch reingesteigert. Heute das gleiche. Einfach mal laufen und sich entwickeln lassen. Drauf vertrauen, dass es gut wird.

    Auch Filme,Podcasts,Bücher sind nicht immer gut.(Risiko)

    Habe mich die letzten Tage wirklich viel mit dem Thema beschäftigt. Videos geschaut, Berichte gelesen, Podcasts. Ist vielleicht zuviel gewesen und ist bei mir komplett in negative Gedanken umgeschlagen. Bin echt zu flott und zu viel in dem ganzen Thema drin. Hab doch schon einiges positiv geschafft in den 8 Monaten. Urlaub, Trauerfall, Sommer, Feiern, Weihnachten und sogar Silvester. Fasenacht gibt’s für mich dieses Jahr nur vorm Fernseher. Da gebe ich Carl Friedrich Recht, das ist viel zu riskant für mich.

    Ich werde einfach mal durchatmen, nicht soviel an das Thema denken, hier lesen und schreiben und mal Fünfe gerade sein lassen. Geduld, Gelassenheit und Zeit dürfen sich jetzt mal breit machen.

    Hab heute hier nen ziemlichen Aufstand fabriziert, aber vielleicht ist das ja auch gut gewesen. Für mich und andere die am Anfang stehen oder still mitlesen. Eure Antworten haben mich sehr berührt und wieder aufgefangen. War wohl im freien Fall.

    Das ermutigt mich. Glaube Hartmut hat’s gesagt, etwas Coolness schadet nicht. Das ganze wieder entspannter zu sehen. Das werde ich so machen. Lieben Dank.

    ok, ich hör ja schon auf.

    Glaube ich habe das vorhin doof geschrieben.

    So für heute ist echt genug, Nayouk.

    Das bezog sich natürlich auf deinen Tipp

    Ich denke du machst dich gerade selbst verrückt. In deinem Kopf ist Chaos, ein stürmischer Gedankenkreisel, den du selber auch noch anheizt.
    Versuche dich abzulenken, mach einen langen Spaziergang, geh in den Sport oder mit jemand einen Kaffee trinken.

    Im Moment ist nicht die Zeit, dass du dich mit dir selbst beschäftigen solltest, power dich aus, wenn dir danach ist und tue dir für heute Abend etwas Gutes.

    dass es für heute für mich wirklich genug ist. 😅

    Ich finde, dass ich trotz dem ganzen einen Schritt weiter gekommen bin. ich bin wieder motiviert und in einer frohen, optischen Grundstimmung. mIr werden Lösungen einfallen. Aber jetzt werde ich mal aus dem Forum gehen. Hab noch einiges zu erledigen. Heute Abend lese ich alles in Ruhe nochmal.

    Jetzt wo du das so schreibst geht auch bei mir ein Licht auf. Bei mir ist es auch so, wenn ich sehe, dass jemand "nur" ein Glas Wein trinkt und es dabei sein lasse kann, wurmt mich das, dann würde ich gerne die Zeit zurück drehen.

    Meine Mutter war Alkohilikerin und starb sehr früh an den Folgen, dass habe ich immer noch vor Augen.

    Klar sehe ich auch die positiven Seiten, mein Schlaf hat sich enorm verbessert, meine Haut strahlt und ist viel reiner geworden, sogar mein Appetit hat sich gezügelt und das Blutbild ist top, auch Ernähre ich mich viel gesünder...... All das motiviert mich dran zu bleiben, wenn nur die Gravings nicht wären, aber gehört wahrscheinlich dazu...

    Heuel Cravings gehören eben nicht selbstverständlich dazu. Das ist der springende Punkt. Du hast vielleicht auch nicht die richtige Einstellung. Du hast wegen deiner Mutter aufgehört. Hast es miterlebt. Die Einstellung ist wegen sich selbst, also aus Selbstliebe aufzuhören. Jedenfalls sowas ähnliches. Kannst dich direkt mir anschließen. Ich und scheinbar auch du haben die Aufgabe unsere Lebenseinstellung zur Abstinenz zu verändern. Für uns selbst aufzuhören, weder Gesundheit oder Mutter. Das genügt nicht. bei uns beiden heißt es darf nicht trinken statt will nicht trinken. Verzicht statt Gewinn. So irgendwie ist das.

    Danke für eure Antworten. Hartmut du hast mich zum grinsen gebracht. So für heute ist echt genug, Nayouk. Habe noch einiges zu tun, vielleicht fliegen mir ja, wenn ich nicht ans Thema denke, die richtigen Eingebungen zu. Das ist oft so. Ich gehe einfach vorerst wieder an den Anfang und lasse das Glas heute stehen. Wenn’s hart auf hart kommt, dann lasse ich es eben die nächsten 20 Minuten stehen, und dann wieder die nächsten 20 Minuten….Oder noch weiter zurück und lasse das Glas nur die nächsten 10 Minuten stehen. Aber es bleibt stehen! Das steht fest.