Ähm, ich habe kein Problem damit.
Ich habe auch kein Problem mit Deiner Reaktion.
Akzeptiere ich.
Nun stehts halt schon mal da.
Du bist der Mod, mach damit was Du willst.
Lösche es oder lasse es stehen.
Ich lebe damit.
Beiträge von Lebenskuenstler
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Ich bin zu faul, alles, was irgendwo schon erklärt steht, noch einmal zu schreiben.
Und wie wir gerade gesehen haben, kennen manche diesen Begriff nicht. -
Frage einfach Tante Google nach diesem Begriff.
Er wird auf den Webseiten mehrerer Alkoholiker-Selbsthilfeorganisationen verständlich erläutert.
Und bis zum Ende lesen, nicht beim ersten "Passt nicht" aufhören. -
Ich lass mal die äusseren Lebensumstände aus meinen Betrachtungen weg.
Das Wichtigste passiert innen.
Bist Du ungeduldig mit Dir selbst?Gib mir Geduld, und das sofort.
Erkennst Du die Paradoxie?
(Vielleicht fühlst Du Dich davon gar nicht angesprochen und das ist dann auch OK für mich) -
Trockenrausch.
Der Begriff kommt mir beim lesen mancher Beiträge in den Sinn. -
Noch was. Du hattest da was mit den Zettelchen ud dass Du Dich Schritt für Schritt in einen geduldigen Menschen verwandelst.
A) hatte ich die vielen Pläne, als ich meine Anfangseuphorie hatte, undB) kam ich ich irgendwann drauf, dass ich mich als Gesamtmensch selbst akzeptiere. Ich kann auch nüchtern ein Vollpfosten sein und deswegen juckt mich das Saufen trotzdem nicht.
Perfektionismus entwickeln dann Einige und den meisten bereitet er große Schwierigkeiten. -
Ich wusste auch nicht, wie man sich eine Lebenseinstellung bastelt.
Es hat etwas damit zu tun, dass einfach nicht trinken nicht reicht.
Und dass es bei mir auch nicht reicht, mir einfach vorzunehmen, nichts mehr zu trinken. Die Haltbarkeit guter Vorsätze ich meistens begrenzt.
Ich musste die Leere füllen, die durchs Aufhören entstanden war. Schritt für Schritt einen Anlass, bei dem ich getrunken hatte, nüchtern erlebt und gesehen und gefühlt, dass das ging und sogar besser als mit Alkohol (fast immer, will nicht lügen).
Und dann aber auch, genauso wie ich früher - vielleicht sogar, als ich noch nicht wirklich saufen musste, sondern es einfach Gewohnheit war - genau so aus Gewohnheit nüchtern bleiben. Bis ich überhaupt nicht mehr drüber nachgedacht habe, ob ich jetzt was trinke oder nicht.
Bei mir war am Schluss meiner Karriere der Feierabend der Punkt, an dem ich mich am meisten umgewöhnen musste. Der Stress fällt ab, ich bin fast in ein Loch gefallen, gleichzeitig die Belohnungserwartung, für heute hast Du es geschafft jetzt ist Freizeit. Und da musste ich mir etwas überlegen, vor allem am Anfang.
Einfach leben wie jemand, der noch nie getrunken hat. Diese Leute gibt es auch. Und in meinem näheren Umfeld heute gibt es einige, die nie problematisch getrunken haben, und die das aus Gesundheitsgründen oder weil sie es blöde fanden, auch aufgehört haben. Aus anderen Motiven als ich, das war einfach die Sorte "wer nicht süchtig ist, der kann das". Wenn ich etwas mit Leuten mache, dann trinkt da oft niemand.
Es ist ein Prozess. Die Lebenseinstellung entsteht, wenn man erlebt, die Trockenheit funktioniert und sie funktioniert nicht nur gut, sondern das Gesamtlebensgefühl wird besser. Und zwar selbst dann, wennich Probleme habe. Ich frag mich dann heute, wenn mich jemand fragt, was soll ich eigentlich mit dem Gesöff? Mir fällt nichts mehr ein. -
Ich hab etwas Probleme mich zu spüren- deshalb hilft mir eisbaden beim runterfahren.
Neben mir setzte sich mal jemand, gut betankt, auf einen heissen Kanonenofen.
Der hat sich auch gespürt.
Allerdings schlecht für die Sahnetorte. -
Und ein klitzekleines Thema haben wir damals vergessen.
Damals gingen wir noch beide gerne feiern, und ich habe lange gesagt, dass das nicht ausgemacht war, damit aufzuhören.
Das hat uns lange beschäftigt.
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Passt schon. War ja meine Entscheidung, es zu erzählen.
Ja, es wurde ziemlich fix mehr als gedacht.
Nach vielleicht 8 Wochen waren wir bereits so weit, uns einige Stunden hart darüber zu streiten, wie wir mit dem Konflikt aus Nähe und Distanzbedürfnis umgehen wollten. Da wars noch nicht blöd, nur hart verhandelt. -
Nun, das war überhaupt nicht als Beziehung geplant.
Wir hatten beide unsere vorigen Beziehungen beendet und hatten überhaupt keine Lust auf Beziehung.
Wir kannten uns gut und haben uns über ein Thema unterhalten, was mir hier schon ein Rüge eingebracht hatte.
- edit, keine frauenverachtenden Sprüche hier im Forum erwünscht. Linde -
Die Vorgeschichte war das geschiedene Elternhaus und ich hatte nicht die geringste Lust, eine Familie zu gründen. Für mich war Familie der reine Horror. Ausserdem bin ich davon ausgegangen, dass ich als Vater ebenso ein Prachtstück werde wie mein eigener, ausserdem hätte ich mir dafür ja irgendwie einen soliden Lebenswandel aneignen müssen. Edit: an dem Punkt waren wir uns einig. Sie hatte auch keine Lust auf Kinder Küche Kirche.
Wir waren an der Uni, und da war Heiratsmarkt. So nannten wir das, alle auf der Suche nach ihrer eigenen Zukunft. Ich war halt ein ziemlicher Freak, ein Hallodri. Mit möglichst wenig Aufwand durchkommen usw.. Und natürlich (ne, ging nicht allen so), wurde ich angequatscht. Neulich, meine Frau war ja dabei in der Situation, habe ich gescherzt, sie hat mich vor den Anderen gerettet. Ich konnte sie bei diesen Themen dann ja vorschieben. Mich hat das eigentlich nur genervt. Was die mir alles erzählt haben, omg.
Ich hatte mich ja auch, wie bei wwsmg geschrieben, mit meiner Sauferei eingerichtet. Ich war zu dem Zeitpunkt alleine nicht besonders unglücklich. Das passte bei einigen ins Beuteschema.
Und wir waren anfangs nur "machen wirs noch eine Weile?"... wir sind uns bis heute einig, wir kämen auch ohne Beziehung klar. Oder andere Partner finden,aber mir wäre das viel zu mühsam, das alles neu auszuhandeln.Wir sind jetzt halt wieder zusammen, weil wir das beide so wollen.
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Da war noch die Frage nach der Trennungsvereinbarung.
Simpel.
Sie wollte mir nicht dabei zusehen, wie ich mch zu Tode saufe, und das habe sogar ich verstanden.
Danach, ich weiss nicht mehr so genau. Im ersten Vierteljahr war sie beim Arbeiten und ich meistens zu Hause. Sie war ja noch gar nicht richtig weg, das hätten wir erst aufdröseln müssen. Ich hab nen neuen Job gesucht, den ich nach zwei Bewerbungsgesprächen hatte (Das zu Feiern wäre auch früher ein Saufgrund gewesen, gegen den ich mich im Vorfeld gewappnet hatte, Alternative überlegt(Eisbecher)).
Mich mit dem Aufhören beschäftigt und irgendwie wohl den Eindruck erweckt, dass es mir ernst damit ist.
Und danach war es ein Mischmasch aus Aufdröseln der ganzen Verstrickungen, die sich da bilden, dafür gibt es aus der Systemischen Therapie ein paar gute Schriften, ich habs aber vergessen, und natürlich waren die gegenseitigen Vorwürfe "Du hast aber" nicht so schnell weg. Und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sie mich kontrollieren wollte, und ich bringe das Maul schon auf. Zumindest am Anfang die Angst, dass ich nach einem Streit zum Saufen gehe, ich hatte auch den Impuls, konnte mich aber beherrschen, weil ich mir lebhaft vorstellen könnte, als was für ein Weichei ich mich dann gesehen hätte. Wir haben einen Paartherapeuten beansprucht, nein, sogar zwei.
Ich war und bin ihr Traumtyp und bei mir käme auch nichts Besseres nach. Damit dürfte die Frage nach dem "warum gebt Ihr Euch das" wohl auch beantwortet sein. -
Ein Satz, sehr wichtig:
Die Liebe ist ein Kind der Freiheit.
(gibt sogar ein Buch eines Paartherapeuten, das so heisst) -
Was das genau für eine Therapie war, habe ich ihr überlassen. Es war eine Gesprächstherapie.
Sie hat mich für ihr Lebensglück verantwortlich gemacht und das konnte ich nicht bieten. Immer, wenn irgendwas war, Vorwürfe.
Es ist schlicht unmöglich, es seinem Gegenüber immer recht zu machen.
Und ich war halt schon immer so ein Typ, mir haben andere Frauen den roten Teppich ausgelegt. Was sie genau wusste.
Ich bin aus meiner Sicht kein Fauentyp, aber einmal war ich kurz davor, umzuziehen.
Es waren ihre Verlustängste, die sie unter Druck gesetzt haben.
ich habe gesagt, wenn Du weiter mit mir willst, dann tu was.
Und ich habe das Saufen aufgehört, ich kann konsequent sein.
Wir haben sehr viele gemeinsame Interessen und sind sturmerprobt. Aber Leben und Leben lassen.
Getrennt waren wir, als ich noch gesoffen habe. Und da sind wir uns nicht unbedingt einig, wer da wen verlassen hatte. Ist mir auch unwichtig heute.
Und bei dem, was ich hier geschrieben habe, bestand die Gefahr ein zweites Mal. -
Ich habe meiner eigenen Frau gesagt, dass ich sie nicht mehr ernst nehmen kann, weil sie es mit den ganzen Schwierigkeiten (und dem ganzen Gejammer und Rumgestreite) trotzdem noch mit mir aushält.
Ich war wenigstens besoffen, bei dem Mist, den ich gemacht habe. Sie war nüchtern.
Manchmal frage ich mich echt.
Ich würde meine Frau bis heute nicht ernst nehmen, wenn sie nicht gelernt hätte, konsequent zu sein. Und, ganz nebenbei, mich meine Probleme selbst lösen zu lassen.
Ich habe sie, selbst lange trocken, sogar in eine Therapie gezwungen, damit sie das Klammern bleiben lassen konnte. -
Über Gott und Schicksal kannst Du mit mir diskutieren, wenn ich tot bin. Vorher kann ich darüber keine vernünftigen Aussagen machen.
Aber mir gaben schon einige Dinge zu denken.
Es sind Alkoholiker längst tot, die ich kannte, und von denen ich sicher weiss, dass sie sich mehr angestrengt haben als ich.
Die Details erspare ich mir. -
Du solltest besser dran denken, dass ich auch in Bezug auf Rückfällige, oder aber, unterschiedliche Wege, was immerhin OK ist, ein Überlebender bin. Den Begriff hast Du selbst verwendet.
Und ich ziehe auch keinen mit. Wenn mir nicht bewusst wäre, dass ich nur für mich selbst verantwortlich bin, oder aber ich habe eine konkrete Abmachung über das gemeinsame Leben wie z.B. mit meiner Frau, und Verträge im Job, die einzuhalten waren, dann wäre ich nicht so lange trocken.
Ich habe schon öfter, gerade von Angehörigen von nassen Trinkern, aber auch Trinker sehen sich oft so, gehört, "zu gut für diese Welt"....und davor bewahre mich Gott,mein Schicksal oder meine Dummheit.
Nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint. -
Liebe Leonie, ich ersetzte die Gründe drch Anlässe.Das ist für mich passender.Braucht man für das Trinken einen Grund ??
Sicher braucht man einen Grund.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnertstag etc...
Hab ich bei AA mal so gehört. -
Ich dachte, Du machst bei DSDS mit.
Wusstest Du, dass ich ein kleines gelbes Wesen mit grünen Stielaugen und Krallen an den Flügeln bin?
Hättest Du nicht gedacht, was? -