Noch was.
Ich hatte vor zweieinhalb Wochen eine Vollnarkose, deswegen ist mir das präsent.
Ich musste einen langen Fragebogen ausfüllen, und natürlich sind da Fragen zum Alkoholkonsum und Medikamenten und Allem möglichen dabei.
Es liegt an ihr, wie sie diese Fragen beantwortet. Außer, sie hätte einen gesetzlichen Betreuer. Hat sie den?
Beiträge von Lebenskuenstler
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Erst mal muss sie überhaupt ein nachweisbares Leberproblem haben. Ich hatte nach 26 Jahren ordentlichem Konsum noch wunderbare Werte.
Das ist alles blanke Theorie, weil sie ein erwachsener Mensch ist und Du sie zu nichts zwingen kannst.
Hier gibts x Angehörie, die gehofft haben, dass der Groschen fällt, wenn so was ist. -
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Ganz konkret:
Hier im Forum sind mehrere Alkoholiker, die trotz massiver Konflikte in ihren Partnerschaften und mitten in der Trennung und Scheidung trocken wurden.
Als ich aufgehört habe, habe ich erst mal keinen Gedanken dran verschwendet, ob das mit meiner Frau noch irgendwas wird. Ich war mit mir selbst beschäftigt.
Singles werden auch trocken.
Ich glaube die Frage ist eher der Hoffnung geschuldet, dass Du noch gebraucht wirst. Kann das sein? -
Ganz alleine lassen geht ja wohl auch nicht auf dem Weg oder?
Ich bin nicht Hartmut.
Aber warum geht das nicht? -
Für Dich gilt eigentlich genau das Gleiche wie beim Alkoholiker beim Aufhören.
Du musst Dich dem Schmerz stellen und ihn aushalten.
Deswegen hält sich mein Mitleid auch in Grenzen. -
wie schafft man es von dieser Droge Alkhohol wegzukommen die allgegenwärtig ist?
Mit absoluter Überzeugung, anfangs Härte gegen sich selbst und einer großen Bereitschaft, dem Aufhören alles Andere unterzuordnen. Selbst die Beziehung musste bei mir dem gegenüber zurücktreten. Sonst wäre weitertrinken schlicht einfacher gewesen.
Zum großen Frust meiner Frau, die dachte, wenn ich trocken werde, wird es einfacher. Nein, dann fingen die Kämpfe zwischen uns erst richtig an. Denn dann wollte ich meine Vorstellungen vom Leben nüchtern durchsetzen, und dann konnte man es nicht mehr aufs Trinken schieben. Dann mussten wirklich gemeinsam tragfähige Lösungen gefunden werden. -
Es fällt mir schwer Jemanden so zu behandeln, wo man weiss das er leidet.
Du weißt ja gar nicht, ob er wirklich leidet.
Zumindest gehst Du ihm jetzt nicht mehr beim Trinken im Weg um.
Und ansonsten will er womöglich schlicht alles haben. Trinken und jemanden, der ihm die sonstigen Schwierigkeiten aus dem Weg räumt, sein Essen kocht und hinter ihm aufräumt. Eine Servicekraft für betreutes Trinken. -
Wenn Dich das befremdet, was folgerst Du daraus?
Wenn mich bei jemandem öfter was befremdet, reduziere ich eindeutig den Kontakt.
Da muss derjenige nicht mal was Schlimmes machen, ich muss auch nichts gegen ihn als Mensch haben, es bringt mir nur dann in der Form nichts mehr, dass man sich zwar toleriert und akzeptiert, ich aber nicht mehr das Gefühl habe, dass ich mit dem einen für mich guten Tag hätte. Er selbst kann seins machen, wie ihm das gefällt, aber ich möchte nicht dabei sein.
So einen Fall hatte ich im realen Leben, ist gar nicht so lange her.
Und ich muss auch nirgends mehr hinkommen, ich muss - oder will, weil ich des Ergebnis so haben möchte - nur einen Status Quo erhalten und ansonsten meine restlichen Jahre so gut wie möglich leben. Mit allem, was für mich dazugehört, aber natürlich auch realistisch das ich nicht mehr jünger werde und auch schon ausreichend mit meiner Gesundheit zu tun habe. Aber das, um beim Thema zu bleiben, erfordert für mich, trocken zu bleiben, oder besser, ich will das so.
Ja, Schneewehe etc. würde zu den negativen Dingen gehören, aber das blieb absolut folgenlos. Die beteiligten Leute bei der Schneewehe hab nicht gekannt und nie mehr gesehen, das Andere Mal wars mein Mitbewohner, mit dem ich eine reine Zweck-WG hatte, also kaum eine engere Beziehung. Ich hab da am nächsten Tag nichts mehr davon gemerkt.
Und ein Punkt an Filmrissen ist, dass mich viele Erlebnisse nicht emotional erreicht haben, weil ich das dann nur aus Erzählungen kannte, was ich angestellt hatte. Das ist wirklich mehr anekdotisch.
Es waren eher so Themen, dass ich mindestens ein Studium auch deswegen geschmissen habe, weil ich aus ebendiesen Gründen nicht richtig in der Lage dazu war. Oder schon von frühester Jugend an vieles gar nicht erst gelernt habe, weil der Suff lange so gut wie jedes hart erarbeite Erfolgserlebnis war.
Andererseits habe ich auch meine Frau betrunken kennengelernt.
Aber wenn es in der Summe positiv gewesen wäre, hätte ich sicher nicht damit aufgehört. Und mir ging es in dem Moment auch sehr schlecht, aber wie gesagt, bei mir vergeht der Schrecken auch sehr leicht. Ich habe da zu wenig Angst, ich glaub das ist ein Punkt.BTW, ich war grad auf nem Klassentreffen in so nem Konzertbiergarten. Da frag ich mich, ob ich früher auch gesoffen habe, um das viele Stunden auszuhalten. Nüchtern drei Gespräche, eineinhalb Stunden, und dann nix wie weg aus der Masse. Das sind definitiv die vielen Leute, die mir zu viel werden. Und der Alk kommt bei denen natürlich dazu.
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Aus diesem Grund finde ich, wenn einige über Ihre nasse Zeit schreiben auch eher befremdlich.
Wenn ich mal nur von mir rede und das unerheblich ist, ob irgendjemandem was bringt, dann schreib ich halt das, was mir im Kopf umgeht.
Einerseits hat die Suffvergangenheit für mich ihren Schrecken verloren. Da seh ich das so wie es war und gucke schlichtweg auf mein Leben zurück. Ich stelle mich damit auch dar und mache mich irgendwie greifbar.
Andererseits hat das auch was mit meinem eigenen Aufhören zu tun.
Mir ist das in der entscheidenden Nacht wie Schuppen von den Augen gefallen, was ich mit der Sauferei und den Drogen schon alles kaputt gemacht hatte und welchen Preis ich im Sinne meines Lebensverlaufs dafür bezahlt hatte.
Bis da hin war ich da ziemlich blind und habe mir das Saufen selbst schöngesoffen. Ich glaub das könnte verständlich sein.
In der Nacht war ein entscheidender Umschlag in meiner Sicht auf meine eigene Suchtvergangenheit.
In der Nacht, bevor ich aufgestanden bin und wusste, das wars jetzt, lief meine gesamte Suff- und Drogenkarriere wie ein Film vor mir ab, ich hab eher unbeabsichtigt, aber dadurch dass es mir schlecht ging, ne Pro- und Contra-Liste gemacht. Wie Hartmut geschrieben hat, wären auch bei mir vermutlich Entscheidungen ohne Alkohol anders ausgefallen, meine ganze Lebensgeschichte hätte vielleicht anders laufen können.
Also diese Geschichte gehörte schon zu meinem Entschluss und auch dazu, dass es bei diesem Entschluss blieb. Auch mir wurde ja bald klar, dass viele mit großer Überzeugung anfangen, aber der Drive verpufft irgendwann, dann war das alles halb so schlimm und dann gewinnt die Lust zu trinken, also der Suchtdruck. Und ich war ja nicht so eingebunden, ich musste mich selbst motivieren, und bei mir war das ja auch nicht so harmlos und das habe ich mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen.
Eher nach längerer Zeit, eher Jahre als Monate, habe ich auch die lustigeren Seiten wieder ins Gedächtnis gelassen. Ich glaub das hat was mit der Trockendauer zu tun. Am Anfang war es anders, da wollte/musste ich erst trocken werden. Aber das wird ja als Beschäftigung irgendwann langweilig. Und irgendwann war ich mir auch sicher, dass ich trotzdem trocken bleibe. Und die lustigeren Geschichten waren ja auch ein Grund, warum ich das so lange getrieben habe.
Da gings für mich dann auch darum, aus den Selbstvorwürfen rauszukommen, für die ich wegen den schlechten Seiten schon anfällig war. Ich, mein schärfster Kritiker.
Für mich war ja Krankheit eher eine Ausrede, hinter der man sich versteckt, wie wenn ein Diabetiker sagen würde, kann ich doch nichts für meine Krankheit. Aber mein eigenes Verhalten hatte ja erst dazu geführt, dass ich krank werde, wie wenn sich der Diabetiker einen Kuchen nach dem Anderen reinzieht. An der Stelle war ich ja schon verantwortlich, dass es so wurde.
Mir half das bei meiner eigenen Aussöhnung, dass ich mich selbst verstanden habe, wie es trotz Intelligenz so weit kommen konnte. Dazu gehörten diese ganzen Geschichten. Außerdem gehörte zu meiner Aussööhnung Info, wie Alkohol und überhaupt Drogen im Hirn wirken und wie Sucht überhaupt entsteht. Das hat mich auch moralisch entlastet, es war nicht nur Leichtsinn und Blödheit.
Und außerdem dienten sie mir auch mal dazu, jemanden zu motivieren. Da wo ich dann unterwegs war, waren ja auch Leute, die noch getrunken haben und die nach dem passenden Anstoß gesucht haben, den Entschluss wirklich zu fassen. In Gruppen gibt es da Einige.
Da war es schon ein Argument, anhand der eigenen Lebensgeschichte darzustellen, dass ich deren Gedankengänge ja aus meiner eigenen Geschichte kannte, und damit die nicht glaubten, sie seinen allein die ärmste Sau, hat man (nicht nur ich) halt erzählt, dass man das kennt und trotzdem aufgehört hat. Das war anders als hier, wo diese Hürde bereits überwunden sein muss.
Und unter den anderen Langzeittrockenen, da war ich ja auch schon bei ein par Jahren, war das ziemlich üblich, dass wir uns mit dem Blödsinn auch gegenseitig aufgezogen haben. Zu der zufriedenen Trockenheit gehört für mich, dass ich auch über mich lachen kann, ich war früher nüchtern oft zu ernst. Und trocken war ich erst mal ein ziemlicher Perfektionist, streng zu mir, aber ich hab dann auch gemerkt, dass ich wieder lockerer und entspannter werden möchte und nicht alles auf die Goldwaage legen will, sondern auch nüchtern wieder Blödsinn erzählen und lustig sein können will.
So in etwa, das wird sowieso ne vollständig geklärt. insgesamt bin ich einfach so, und ich lasse nicht nur Andere sein, wie sie sind, sondern auch mich.
LG LK -
Ich bin bei Jugendlichen außen vor. Das Thema habe ich mir gespart. Ich hab erst neulich gelesen, dass es insgesamt zwar weniger wird, die Extreme aber trotzdem zunehmen.
Rauchen fangen nach zwischenzeitlichem Rückgang anscheinend wieder mehr an.
Ich glaube, wenn ich Kinder hätte, würde mir mehr Sorgen machen, dass bei uns die nächste Hitzewelle nächste Woche nach derzeitiger Vorhersage noch heißer werden soll als die letzte.
Und noch so ein paar Nachrichten.
Dazu:Ich trinke nicht mehr und kann aus dieser Zeit nichts lernen, was heute meine Abstinenz schützen würde. Aus diesem Grund finde ich, wenn einige über Ihre nasse Zeit schreiben auch eher befremdlich.
das Einzige, was meine Abstinenz wirklich schützt ist, dass ich nicht trinke. Das ist so banal, wenn ich drüber nachdenke. Das muss halt einfach laufen.
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Was stimmt nicht mit den Leuten?
Es gibt einen schönen Spruch:
Der Mensch ist zur Vernunft fähig, aber oft nicht zu Vernunft willig.
Wenn Du das mal begriffen hast, spart das viel Frust.
Meine Eltern waren beide dagegen, dass ich aufhöre. Na und? Ich bin selber groß.
Wenn ich drauf warte, dass mir das von außen jemand richtet, hab ich sowieso ein Problem.
Ich nehm die Leute, wie sie sind, und mache, was ich will. -
Ich bin kein Freund von Floskeln. „Aufhören war das Beste, was ich tun konnte.“ Klingt gut. Für mich war es etwas anderes.
Es war notwendig. Nicht heroisch. Nicht romantisch. Einfach notwendig.
Der einzige entscheidende Punkt ist, dass ich tatsächlich aufgehört habe.
Die ganzen "warums" hätten auch 10 oder 20 Jahre vorher schon gelten können, und ich hätte auch weitersaufen können, wenn ich die Konsequenzen in Kauf genommen hätte. Da wär ich halt dran gestorben, das hätte ich tot auch nicht mehr gemerkt.
In lebensgefährlichen Situationen war ich öfter. Betrunken in der Schneewehe zu übernachten und dort zufällig gefunden zu werden hat mich nicht abgehalten. Auch nicht, dass ich im Suff mal im 8.Stock übers Geländer wollte und mich jemand zurückgehalten hat. Nein, kein Selbstmordversuch, einfach nix mehr geblickt. Filmriss, wirkungslos. Mehrere so Situationen.
Die ganzen Erklärungen sind etwa die gleiche Ebene wie das Bedürfnis, es Anderen zu erklären. Das Gehirn hat gerne Erklärungen.
Eines morgens bin ich aufgewacht und wusste, das wars jetzt. Und bei mir hat sich das nie wieder geändert.
Letzte Woche im Krankenhaus haben sie schon die Notaufnahme fürs Stadtfest vorbereitet. Natürlich der Alk und das drumrum. Haben sie mir ja erzählt.
Auch so was, was einfach so ist.
Es gab schon bei den Römern das Sprichwort
"Ich kenne das Bessere und wähle das Schlechtere".
Kann man so oder anders machen. -
Ich hole das mal wieder nach oben.
Bei uns ist gerade mal wieder 10 Tage Stadtfest.
Das heißt, wenn ich um 22 Uhr ins Bett gehe, habe ich immer noch zwei Stunden Vollbeschallung vom drei Kilometer entfernten Marktplatz und aus den ganzen Bierkellern und Weinstuben am noch weiter entfernten Gegenhang, wo überall Konzerte unterschiedlichster Art gespielt werden und wo die Besoffenen in Gruppen herumgrölen. Ich höre sie bis ins Bett.Früher habe ich selbst dazugehört. Ich bin in einer Umgebung sozialisiert, in der "man" und jedenfalls ich stolz darauf was, wie viel ich trinken konnte. Je mehr, desto besser. Es ging nicht mal unbedingt drum, ob das angenehm war, wer nach zwei Litern Schnaps noch geradeaus laufen konnte, fühlte sich jedenfalls als King und guckte auf die Schwächlinge runter, die schon nach 10 Bier passen mussten.
5 Bier galten mir als "alkoholfreier Tag", damals. Nicht in den späteren Trinkpausen, da war ich ganz auf 0,0.
Später in der Stadt, in der ich zuerst studiert habe, hatte ich einen Kumpel, der täglich für mich und sich Schnaps "einklaufen" ging. Also Ladendiebstahl, damit wir genug zu saufen hatten. Zum Vorglühen vor der Kneipe erst mal ne Flasche Baccardi, hat mir niemand angemerkt. Natürlich Wasserpfeifen dazu, sonst wäre es zu wenig Wirkung gewesen.
Ich lese hier öfter von Scham, wir waren stolz drauf, dass wir so "anders" als Normalbürger waren. Wir haben als echte Giftler sogar auf die Nur-Trinker runtergeguckt.Ich glaube, Sucht wurde es erst, als ich wegen der Sauferei von außen Probleme bekam, vor allem in Beziehungen, und dann meine Sauferei mit Zähnen und Klauen verteidigt habe. Davor war das einfach nach neumodischer Bezeichnung unser Lifestyle.
Ich kann ganz genau zwischen dem, wie es vor meinem Umkehrpunkt war, und dem, wie es danach war und wie es seit dem ist, unterscheiden.
Vor meinem Umkehrpunkt fand ich Vieltrinken gut, seit dem sehe ich es als selbstschädigendes und gesundheitschädliches Verhalten mit unangenehmen Nebenwirkungen.
Das ging mir heut Nacht durch den Kopf, als ich wegen der Beschallung nicht einschlafen konnte.
Ansonsten habe ich kein Bedürfnis, wieder so zu werden. Es war einmal. -
Mir stellt sich die Frage aber tatsächlich auch, wieso kann sich ein alkohomiker mit problembewusstsein nicht als nächsten Schritt drauf einstellen weniger zu trinken, wieso funktioniert das nicht dauerhaft?
Weniger bringt nicht die gewünschte Wirkung. Und mit ein bisschen Alkohol im Blut sind Vorsätze dann auch egal. Dann wollte ich jedenfalls dann schon richtig.
Halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld, ein verbreiteter Spruch.
So sind wir halt, wir Alkokomiker. -
Lies Dich hier bei den anderen Angehörigen durch.
Wenn er nicht von selbst aufhören will und das auch ernsthaft durchzieht, bleiben meist nur zwei Möglichkeiten:
Dabeibleiben und weiterleiden bzw. sich damit abfinden,oder
Trennen und vielleicht einen passenderen finden, wenn Du das überhaupt willst.
Meine Frau und ich haben 13 Jahre wegen meiner Sauferei und ihrem Gegenhalten gestritten, aber aufhören kam für mich da einfach noch nicht in Frage. Da musste ich erst noch etwas tiefer in den Keller.
Und um jede weitere Frage gleich zu beantworten: mein Frau hat es mit allen Mitteln versucht, hilfreich, verständnisvoll, absolut aggressiv. Was haben wir uns deswegen gestritten.
Und ich denke aus Erfahrung, es ist nicht entscheidend, ob Du das verstehst oder unvernünftig findest. Es kommt drauf an, wie er das sieht, und wenn jemand gerne trinkt, lässt er sich das kaum nehmen. Und wenn er es wirklich braucht, ist es schwierig für ihn, aufzuhören, und ob die Beziehung zu Dir dann genügend Grund zum Aufhören ist...die Rückfallquoten sind sehr hoch. Hört sich hart an, ist aber so.
Erst hatte ich entschieden, dass meine Sauferei nicht zur Diskussion steht, weil ich das wollte, und dann konnte ich nicht mehr aufhören, macht keinen großen Unterschied. -
Wie steht er denn dazu?
Kommt von ihm was, dass er unbedingt aufhören will? Wenn das nur von Dir kommt, hast du schlechte Karten. -
Bei Sucht geht es meistens auch um was, wo man als Betroffener das Gefühl hat, nicht mehr das Steuer in der Hand zu haben. Also zu müssen, nicht nur zu wollen. An dem hab ich erkannt, dass ich abhängig bin.
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Was genau war verwirrend (der Smilie)? Keiner kann von außen sagen, ob er das wirklich braucht (Sucht) oder ob er das einfach will und riskanten Konsum betreibt.
Und für die Auswirkungen auf die Beziehung ist das im Grund unerheblich. Sie störts. Obs ihn sein Trinken auch stört, hab ich nicht gelesen.