Beiträge von Robyn

    Hallo Bienenliesel,

    herzlich Willkommen hier im Forum :).

    Eigentlich müsstest du ja wissen wie es läuft, auf dem jeden Fall gibt es schon parallelen zwischen harten Drogen und Alk. Dem Zeug bleibt man fern und die Leute, die das Konsumieren, bleibt man auch fern (zumindest sitzt man nicht mittendrin und erträgt das) Jetzt ist es beim Alkohol etwas schwieriger, weil legal, überall verfügbar, billig und die meisten konsumieren es. Aber Heroin ist auch krass und du hast es geschafft.

    Irgendwie habe ich aber das Gefühl du läufst sehendes Auge in den Rückfall. Warum nicht dieses Mal absagen? Klar, das Argument die Kinder und der Kontakt zur Oma, aber was haben deine Kinder davon, wenn der Kontakt zur Oma da ist, aber du säufst und daran früh stirbst?

    Irgendwann nimmst du vielleicht die Position deiner Mutter ein, wenn deine Kinder erwachsen sind und dich konfrontieren mit den Dingen, die sie jetzt erleben. Also damit möchte ich dir sagen, dass du vielleicht nach dir schaust und alles tust um Abstinenz zu bleiben.

    Ich persönlich stell mir so eine Schuldfrage nicht. Da komme ich gedanklich zu keinem Ende. Es findet ja schon der äußerliche Einfluss statt wenn man noch im Bauch der Mutter ist (jetzt nicht auf sucht bezogen). Obwohl noch Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es normal in der Schwangerschaft zu trinken.

    Ich kann es eh nicht mehr ändern, solche Gedanken ziehen mich nur runter. Ich kann aber meine Gegenwart und Zukunft anders gestalten.

    Also ich lese mittlerweile weniger im Co Bereich. Weil, wie ich finde, es sehr oft um Gewalt geht. Damit komme ich nicht so gut zurecht. Ist wirklich jeder, der im Co Bereich schreibt, ein Co oder ist es nicht doch eine gewalttätige Beziehung. Auch da geht es ja oft um Abhängigkeit usw.

    Ich kann tatsächlich meine Gedanken dazu gerade nicht gut in Worte fassen. Klar können mehrere Dinge nebeneinander existieren, das eine schließt natürlich das andere nicht aus.

    Nicht Schluss mit dem Trinken sondern mit seinem Leben. Aber genau das ist der Punkt, ich kann gar nciht sagen, wie oft ich das schon lesen musste. Es ist einfach nur Psychoterror. Aber was, wenn doch?!?! War es dann meine Schuld?! Es hat alles keinen Wert; weder seine Selbstmordandrohungen noch seine Versprechen, sich um den Entzug zu kümmern.

    Hallo einfach ich,

    Wer sterben will, der findet einen Weg. Oft sind solche Aussagen ein Hilferuf oder Manipulation. Das war definitiv 30 Jahre bei meiner Mutter so. Letztes Jahr wollte Sie dann sterben und fand einen Weg, ohne Ankündigung.

    Man trägt keine Schuld. Es ist nicht deine Verantwortung. Es ist nicht OK, das dein Partner dir das aufbürdet. Es ist egoistisch und fies. Es ist nicht einfach damit umzugehen und es ist nicht einfach damit umzugehen wenn es dann passiert. Ich habe heute noch daran zu knabbern und manchmal bin ich wütend und traurig.

    Also eigentlich möchte ich dir sagen, kümmere dich um dich, Grenze dich ab. Du hast nur dieses eine Leben (Naja, vielleicht :')) Wenn er das will, dann kannst du eh nichts tun. Du bist genauso für dein Leben verantwortlich, wie er für seins.

    Ich bezeichne mit hauptsächlich als Alkoholabhängig. Hier im Forum eher als Alkoholiker.

    Für mich ist Alkoholiker das Pendant zum Junkie. Obwohl Alkoholiker gesellschaftlich eher geduldet ist. Aber trotzdem zwei Seiten einer Medaille. Ein Problem habe ich damit aber nicht.

    Disziplin wenn Leute darüber urteilen, ob ein trockener Alkoholiker eine neue Leber verdient hat oder nicht, frage ich mich wie gesund leben diese Menschen. Raucht jemand? Genug Sport? Gesunde Ernährung? Schwierig eine Grenze zu ziehen. Aber Menschen urteilen, da kann ich nur am eigenem Umgang damit schrauben. Aber grundsätzlich eine schwierige ethische Frage, die man aus vielen verschiedenen Richtungen betrachten kann. Aber zum Glück darf nicht jeder über solche Dinge entscheiden.

    Hm, Orte wo sich viele Menschen tummeln brauchen Regeln. Es ist auch erstmal egal, ob jeder die Regel versteht. Im Prinzip könnte man sich auch bei der anderen Seite Fragen, warum die Person da so Stur ist. Die Wortklauberei findet ja auch auf der anderen Seite statt, aber mit dem Unterschied, die Person kommt irgendwo hin und möchte was. Warum nicht einfach an die Regeln halten und das Forum für sich nutzen?

    Ich glaube es wurde die Option gegeben zurückzukommen.

    Wie lang und exzessiv hast du getrunken? Hattest du körperlich auch schon Problem oder nur seelische?

    Mir ist aufgefallen, dass du das häufiger Fragst. Zumindest habe ich das so bei mir im Kopf abgespeichert 🙃🙂. Ich will jetzt auch nicht sagen, mach das nicht oder so. Vielleicht ist es ja auch nur Neugierde und reines Interesse.

    Ich musste nur gerade an vergleichen denken. Dein Vergleich mit anderen. Und das wird nichts bringen.

    Ich habe das tatsächlich oft gemacht, als ich noch gesoffen habe. So nachdem Motto "Ach, schau mal. So schlecht geht's mir ja noch nicht. Also kann ich ja." Und auch als ich aufgehört habe, habe ich mich verglichen. Um mir etwas schön zu reden, was mich aber eher runtergezogen hat, weil ich gedanklich ja eh eher ins negative abdriftete. Oder ich vergleiche sofort negativ auf mich bezogen.

    Aber wie schon geschrieben, ich will nichts unterstellen. Ich musste da gerade nur dran denken.

    Ich finde Trauern in deiner Situation ganz normal. Es ist Traurig. Die ganzen Beschwerden und Diagnosen.

    Das ist alles nicht einfach und ich finde du kannst stolz auf dich sein, dass du nicht den Kopf in den Sand steckst, sondern aktiv wirst und dir Hilfe suchst und was unternimmst.

    Sich psychologische Hilfe suchen ist eine gute Entscheidung. Gerade wenn man aus dem negativen Gedankenstrudel, dem schlecht fühlen, nicht mehr alleine rauskommt.

    Ein Arzt sagte zu mir muskuläres Defizit. Durch viel liegen und kaum Bewegung haben sich Muskeln abgebaut. Dadurch habe ich Anlaufschmerzen, die im Laufe des Tages zunehmen. Ich versuche jetzt wieder Muskeln aufzubauen und Faszien zu trainieren. Dabei soll der Rehasport helfen.

    Ich habe aber jetzt keine Erkrankung Muskelschwund oder so.

    Ja, ich hatte mich auch komplett verloren. Aber das kommt wieder. Schritt für Schritt.

    Mir hat letzte Woche ein Arzt gesagt, dass es einfach dauern wird, wieder fit zu werden. Das ist ein langwieriger Prozess. Mir fehlte auch viel Energie (körperlich und psychisch) und schon eine Etage fühlte sich wie ein Marathon an. Es geht etwas besser, aber auch sehr langsam.

    Hast du deinen Arzt mal gefragt, was du tun kannst, um deine Genesung zu unterstützen? Ich habe z. B. Rehasport verschrieben bekommen. Vielleicht ist auch Physiotherapie etwas für dich. Ich habe auch ein großes Blutbild machen lassen und zusätzlich auch Vitamin D usw. testen lassen (kostet zusätzlich, aber kann man später von der Steuer absetzen).

    Ich glaube, du hattest auch geschrieben, dein Kreatinwert ist zu niedrig. Wäre es hilfreich das zu supplementieren? Aber nie ohne Checkup und Rücksprache mit einem Arzt supplementieren. Mittlerweile wird ja mit Nahrungsergänzungsmittel herum geschmissen, aber die können auch Nebenwirkungen haben.

    Meine Erfahrung ist, dass ich trotz der ganzen Ärzte, mich selbst darum kümmern muss, zu schauen was ich für mich tun kann. Viele Fragen stellen, Informationen sammeln, evtl. mögliche Behandlungen einfordern. Ich dachte immer, dass mir ein Arzt schon sagen wird was Sache ist, aber da hab ich falsch gedacht. Eigenverantwortlich muss man auch da sein und für sich einstehen.

    Falls du darüber schon geschrieben hast, tut es mir leid. Ich weiß das gerade nicht mehr 🫣

    Ich würde gerne noch was zum Therapieplatz ergänzen.

    Es gibt einen Kostenerstattungsantrag bei den Krankenkassen. Wenn dich eine gewisse Anzahl an Therapeuten mit Kassenzulassung abgelehnt haben oder es eine nicht zumutbare Wartezeit gibt (unbedingt Datum und Uhrzeit des Telefonats notieren) und eine Therapie ist absolut notwendig, dann kann man diesen Antrag stellen und die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Therapeuten, die sonst privat bezahlt werden müssen. Würde mich da bei deiner Krankenkasse mal informieren.

    Das wäre auch mein Versuch gewesen, wenn ich nicht doch jemanden gefunden hätte.

    Ich kann gar nicht so genau sagen wie lange ich getrunken habe. Ich habe irgendwie schon sehr früh Drogen konsumiert und bin dann später Anfang 20 zum Alkohol gewechselt.

    Vor ca. 5-6 Jahren (ganz ehrlich, ich habe ein Zeitproblem und weiß es einfach nicht mehr genau) fing es an, dass mein Konsum stieg und alles immer schwieriger wurde zu händeln. Das Leben, Job usw. Alles wurde nur schlimmer, die Psyche, die körperlichen Beschwerden.

    Jede Diagnose werde ich jetzt nicht aufzählen. Über meine PTBS habe ich, schon hier im Forum geschrieben und die Endometriose.

    Aber erst jetzt wo ich Trocken bin kann ich überhaupt was tun, damit es mir besser geht. Einige körperlichen Symptome sind wieder weggegangen, einige haben sich verbessert und auch mit meiner Psyche geht es bergauf, zumindest im Bereich Angst ist es nicht mehr ganz so schlimm, da hat der Alk so einiges angerichtet, ich würde sogar behaupten, dass der Bereich überhaupt nur durch meinem Alkoholkonsum entstanden ist. Aber dafür kommt meine PTBS jetzt voll raus. Aber gut jede Erkrankung hat eigene Herausforderungen und man kann nichts wegsaufen. Entweder es schlummert, wird schlimmer oder kommt überhaupt erst dadurch.

    Ich habe mir außerdem sehr viel Hilfe geholt und bin auch zu mehreren Ärzten.

    Jetzt wo ich darüber schreibe und nochmal ein bisschen Revue passieren lasse, muss ich sagen, dass ich so froh bin mich für die Abstinenz entschieden zu haben. Verdammt ging es mir dreckig und ich dachte so oft ich sterbe jeden Augenblick 🥲

    Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg und dass auch du bald Verbesserungen erkennst, die dich bestärken. Die kommen ganz bestimmt. Alles ist besser ohne Alkohol.

    Hallo Nori,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Ich hatte und habe teilweise auch heute noch so negative Gedanken wie, "jetzt ist alles zu spät", "hätte ich doch mal früher aufgehört", "Ich habe einfach meine besten Jahre versoffen" usw. Heute hatte ich auch einen Tiefpunkt und viel geweint. Der Weg ist keine gerade Linie, sondern eher ne Welle. Höhen und Tiefen.

    Ich stecke nicht in deiner Haut und will dir jetzt nicht die großen Ratschläge geben, wie du was machen sollst.

    Aber im Bezug auf mich: mir hat es schon sehr geholfen mein Denken zu ändern. Das geht nicht von heute auf morgen, aber unser Mindset kann teilweise schon dafür sorgen, wie gut es uns geht oder wie wir mit Situationen umgehen.

    Über deine Diagnose weiß ich jetzt nichts. Ich bin aber selbst auch krank und ich weiß mittlerweile, dass wir trotzdem oft auch selbst dafür sorgen können, ob unsere Lebensqualität steigt. Mit Zeit, Geduld, Wissen sammeln über die eigene Krankheit und zwischdurch auch mal Tränen, die sein dürfen.

    Und noch zu deinem Aussehen, das wird dich nicht davon abhalten, dir die nächsten Jahre ein für dich lebenswertes Leben aufzubauen. Das werden aber deine Gedanken dazu.

    Naja, irgendwie sind's ja doch Ratschläge 🙂🙃

    Fragt sich nur, wie lange ...

    Warum wurmt dich das? Sieh es eher als Zeichen, dass Du kapiert hast, was Sucht bedeutet - und dass Du es dir wert bist, kein unnötiges Risiko einzugehen, auch nicht anderen "zuliebe".

    Ich finde es nicht schwach, sondern im Gegenteil sehr stark, wie klar du sofort "nein" gesagt und Dein alkoholfreies Zuhause ohne Rumeiern geschützt hast.

    Und auch gut, auch für andere, dass Du hier davon schreibst!

    Ein großes Laster von mir ist das negative Denken, vor allem über mich. Deswegen direkt so Gedanken wie, "bin ich zu schwach" usw. und der Vergleich dann mit anderen.

    Aber ich bin gerade sehr froh, dass hier kommuniziert zu haben. Das hat mich weitergebracht und falls das auch gut für andere ist, dann freut mich das.

    Ich hab auch nicht richtig verstanden, was Stern geschrieben hat."Man kann nur nüchternen leben,wenn man Akoholiker ist" Ich denke eher, man kann auch nüchtern leben, wenn man kein Alkoholiker ist.Das ist wahrscheinlich auch so gemeint und ist nur etwas unglücklich formuliert. LG Bono.

    Ja, ich hab das nicht gut formuliert 🙃🙂

    Danke für eure Nachrichten ich fühle mich schon ganz anders. Besser. Blicke darauf jetzt auch aus einem etwas anderen Winkel und fühle mich jetzt auch wieder gefestigter.

    Hallo Robin

    Das Wort "Angst "tausche ich beim drübernachdenken durch "Respekt "aus.

    Das fühlt sich für mich dann besser an.

    Da bin ich mir gerade noch nicht sicher, ob ich die Wörter für mich so austauschen würde. Ich habe mich gedanklich damit auseinander gesetzt, ob ich Rückfällig werden könnte, wenn jetzt Alkohol da wäre, im Haus, stundenlang und ich kann das nicht mit Nein beantworten. Ich glaube, da käme mein Suchtanteil und wäre sehr laut. Hätte ich Alkohol im Haus , dann ist das für mich und meine Abstinenz eine große Gefahr und das macht mir schon Angst.

    6 Monate trocken sein ist für mich schon ein erster Meilenstein, aber es sind dennoch erst 6 Monate und das hat sich durch die Situation gestern brüchig angefühlt.

    Aber so wie ich es heraus lese, habe ich auch richtig reagiert und das stärkt mich jetzt auch wieder etwas.

    Danke für die Glückwünsche und netten Beiträge 🙃🙃

    Ich hatte dann gestern doch eine Begegnung, die mich jetzt länger beschäftigt hat. Jemand wollte für einen Tag was in meinem Kühlschrank zwischenlagern, wegen Platzproblemen. Da ging es auch um Sekt. Das hab ich zuerst gar nicht registriert. Kurz darauf fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich sagte kein Alkohol. Alles gut, natürlich kein Problem. Die Person hatte in dem Moment auch nicht mehr an meine Abhängigkeit gedacht, ist ja auch nicht deren Aufgabe.

    Aber jetzt zu meinen Gedanken. Hier liest man ja öfters, dass trotzdem noch Alk im Haus ist und ich frage mich, wie schafft man das. Ich will nicht mehr trinken, ich möchte leben und das so gut und lange wie möglich und wie Stern schon richtig schrieb, man kann nur nüchtern leben, weil man Alkoholiker ist. Da gibt es keinen Zwischenraum.

    Der Gedanke gleich Alkohol hier zu haben hat mir große Angst gemacht. Klar, hab ich schnell reagiert und nein gesagt, aber ich hab mich trotzdem gefragt, wie es mir gehen würde und mir würde es nicht gutgehen. Er wäre wahrscheinlich ständig in meinen Gedanken. Und jetzt Frage ich mich, ob ich einfach zu schwach bin, mein Wille doch nicht groß genug ist. Klar, es ist ne Sucht und nicht nur der Wille zählt, aber irgendwie wurmt mich das.

    Für mich war von Anfang an klar, kein Alkohol im Haus. Das wäre für mich ein viel zu großes Risiko. Ich glaube sogar, das ich dann keine 6 Monate geschafft hätte. Letztendlich weiß ich nicht wie ich in dieser Situation reagiere, aber meine Angst sagt mir schon, dass es ein großes Risiko ist. Und dass jetzt nach 6 Monaten und manche haben von Anfang an Alkohol im Haus und können die Finger davon lassen.

    Hallo an Alle,

    bin jetzt 6 Monate trocken und das fühlt sich sehr gut an und ich bin Stolz darauf.(und Rauchfrei, muss ich erwähnen, weil auch darauf bin ich sehr stolz 😌)

    Sonst geht's mir OK, nicht schlecht, aber auch nicht so richtig gut. Bin mich immer noch am sanieren. Hatte schmerzen im Körper, die sich aber jetzt schon durch Sport und Spaziergänge verbessert haben. Liegt einfach an einem muskulären Defizit und da hilft nur Bewegung. Mache verschiedene Therapien, die auch schon ihre Wirkung zeigen. Aber ich habe noch einiges vor mir, vieles dauert auch einfach und lässt sich nicht von heute auf morgen lösen.

    Zum Thema Alkohol gibt es nicht viel zu schreiben. Manchmal, eher selten, kommt schon der kurze Gedanke, dass ich den Rausch vermisse und es gibt Dinge an die ich jetzt auch nicht mehr teilnehmen kann oder möchte, wie z.B. Karneval. Aber ehrlich gesagt, der Rausch war ja nicht mehr toll. Auf so nen Rausch mit Panikattacken kann man schon verzichten und war Karneval wirklich so toll? Naja, auch das nicht wirklich. Ich glaube, der Mensch fängt schnell an Dinge zu romantisieren, zu verklären, sobald etwas nicht mehr ist oder immer länger zurück liegt. Und deswegen bin ich hier im Forum, um mir das was Alkohol wirklich ist, was er mit mir gemacht hat und wie schlecht es mir damit ging, präsent zu halten.

    Sonst denke ich meistens nicht an Alkohol und ich sehe den auch nicht. Im Geschäft ist er für mich nicht da. Wenn ich Essen gehe, ist er nicht präsent. Ich bin vielleicht auch einfach nur gut im ignorieren. Meistens begegne ich den Alk auch einfach nicht.

    Nur als ich vor kurzem auf einer Taufe war musste ich mich durchfragen, ob da Alkohol im Kuchen ist. "Ja, aber nur ein bisschen" Naja, ein bisschen Alkohol ist auch Alkohol 🥲.

    Ich meine Hartmut. Als ich angefangen habe zu schreiben waren da noch keine anderen Beiträge unter seinem letzten Post hier.

    Ist aber auch egal. Es ist wahscheinlich auch einfach nur ein Empfänger (ich) Problem.

    Ich fühle mich tatsächlich von deiner Wortwahl angegriffen. Ich hatte eben schon bei meinem Text überlegt, ob ich wirklich so offen was dazu schreiben soll. Das war auch ein bisschen im Affekt. Normlerweise überlege ich mehr und schreibe eher nicht. Ich werde mich jetzt hier auch wieder abgrenzen.