Hallo Kazik,
wie geht's dir?
Liebe Grüße
Hallo Kazik,
wie geht's dir?
Liebe Grüße
Hey BigSquirrel,
ich gebe mal kurz meinen Senf dazu.
Von 100 auf 0 am besten unter ärztlicher Aufsicht. Kalter Entzug ist sehr gefährlich.
Aber das muss deine Frau auch wollen, für sich selbst.
Jetzt wo ich nicht mehr trinke, sehe ich vieles anders und manches trifft mich auch sehr und manchmal Weine ich um verlorene Zeit, um verlorene Menschen.
Durch den Alkohol sah ich das nicht. Er hat mich in Watte gepackt, alles fern gehalten und half beim ignorieren.
Die Kliniken schreiben / sagen übrigens immer das man da nüchtern auftauchen soll. Täten sie das nicht, würden da nur noch auf der Trage liegende Schnapsleichen antreten.
Bei mir wurde klar kommuniziert, dass ich zum stationären Entzug unter Alkoholeinfluss kommen darf. Ich sollte auch weiter trinken, aber am besten soweit reduzieren, wie ich kann. Aber die würden mich auch aufnehmen, wenn ich komplett voll wäre.
Poni27 ich wünsche dir, dass du dich abgrenzen kannst. Du kannst da nicht helfen. Ich verstehe, dass man ein schlechtes Gewissen hat und einem der Mensch sehr leid tut. Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass tief fallen oft der einzige Weg ist, um den persönlichen Tiefpunkt zu erreichen. Aber wenn sich das Umfeld weiterhin kümmert, dann kann es sein, dass man den nie erreicht.
Herzlichen Glückwunsch zum 10. jährigen ✨💐
Mache gerade so ne Art Frühjahrsputz. Aussortieren usw. Hab ne leere Weinflasche gefunden.
Als ich mit dem verstecken angefangen habe, war das für mich gedanklich einfach pragmatisch um heimlich zu trinken. Ich habe da noch gedacht, wenn ich mal das Problem und das Problem gelöst habe oder wenn dies und das nicht mehr ist, dann höre ich auf.
Irgendwann habe ich mich total erschrocken, vor allem als ich gesehen habe, wie viel ich eigentlich verstecke. Was für ein scheiß mach ich da eigentlich und wie ignorant von mir. Ich bin süchtig. Ich war schon immer süchtig. Mit 12 Jahren fing ich an Drogen zu konsumieren. Alkohol mit ca. Anfang - Richtung Mitte zwanzig. Ich bin jetzt das erste Mal so richtig Konsumfrei. Also frei von Drogen, Alkohol und Zigaretten.
Das erste Mal kann/muss ich mich mit mir selbst beschäftigen, habe jetzt die Möglichkeit meine Baustellen anzugehen. Fühle mich aber so, als würde ich auf Eierschalen laufen. Ich hab noch keine 4 Monate geschafft, gleichzeitig fühlt sich das schon so lange an.
Ich wusste das ich vom Alkohol abhängig werden kann. Trotzdem dachte ich, ich kann aufhören, nur das ich nicht aufhören will und irgendwann merkt man, man kann nicht aufhören zu saufen. Trotz gesundheitlichen Problemen, trotz Panikattacken, den ganzen Tag habe ich mich damit beschäftigt.
Ein bisschen ärgere ich mich über die Flasche. Ich wollte mich im Moment gar nicht damit beschäftigen.
So eine blöde Zigarette vermisse ich gerade sehr🥲 Drogen sind schon lange kein Thema mehr und ich will das beim Alkohol auch haben, aber der ist ganz anders Präsent.
Naja, ich mach mal weiter, bleibe in der Gegenwart und baue weiter an meine Zukunft.
Ich hab da jetzt für mich mit abgeschlossen. Habe mir jetzt lange Gedanken dazu gemacht und das Ergebnis daraus steht oben. Mir war einfach wichtig etwas dazu zu schreiben.
Das jemand vielleicht zu hohe Erwartungen an das Forum hat finde ich legitim. Ich selbst bin auch sehr oft auf die Nase gefallen und jeder Aufschlag war ein learning. Ich wollte auch mit meinem Beitrag niemanden an den Pranger stellen. Da braucht jemand Hilfe, aber ich bin nicht der geeignete Ansprechpartner.
Heute geht's mir auch wieder besser. Gestern kam der Gedanke an Alk immer und immer wieder, störend und irgendwann bin ich dann auch ziemlich genervt.
War das erste Mal heute beim Glascontainer, ohne irgendein Glas zu entsorgen, wo Alkohol drin war. Super belanglos, aber das wurde mir halt während dessen bewusst, weil es vorher für mich immer ziemlich unangenehm war, die gefühlt 1000 Flaschen Wein zu entsorgen.
Es tut mir leid, wenn ich so (zu) viel über ihn geschrieben habe. Will niemanden nerven damit. Ich wollte mich erklären und meine Gedanken ordnen. Aber vielleicht verstricke ich mich damit auch nur noch mehr.
Ich glaube nicht, dass hier jemand genervt ist und wenn dann muss er ja deinen Thread nicht beachten. Gerade hier kannst du deine Gedanken lassen und manche sortieren mit dir zusammen oder geben Denkanstöße.
Die Wege beim Denken können manchmal kein Ende nehmen, wenn man das alleine macht und hier findest du Menschen, die verstehen was du durchmachst.
Hey aennie ,
du hattest mich privat angeschrieben und kurz danach deinen Thread schließen lassen. Ich hab mir darüber jetzt einige Tage den Kopf zerbrochen (bin ein Overthinker), ob ich daran ein Anteil hatte und wenn dann tut es mir leid. Mein Fehler war überhaupt darauf zu antworten, mein Gefühl dazu war schon nicht gut und darauf hätte ich hören sollen.
Dazu würde ich mich gerne allgemein äußern:
Also ich möchte nur öffentlich angeschrieben werden und nicht privat. Außerdem bin ich nicht qualifiziert irgend jemanden zu zeigen, wie man etwas lernen kann oder sonst was. Wenn es Probleme gibt, aus denen man nicht mit eigener Kraft rauskommt oder Dinge nicht verändern kann, dann sollte man sich professionelle Hilfe suchen.
Oder man benutzt Google, man kann auch Bücher zu bestimmten Themen kaufen. Ich würde dazu auch gerne mal die konzeptuelle Faulheit in den Raum werfen.
Hier öffentlich über etwas diskutieren würde meiner Meinung nach auch einen Mehrwert bringen.
Das was mir hilft oder geholfen hat, kann für jemand anderen der größte Scheiß sein. Auf so eine Verantwortung habe ich keine Lust.
Das wollte ich einfach mal loswerden.
Herzlichen Glückwunsch 💐 ✨
Ich würde jetzt behaupten dein Suchthirn ist ein Teil von dir, ohne eigene Persönlichkeit. Die Argumente zum trinken, die es bringt sind bei jedem anders. Die Antwort warum es wie reagiert kannst auch nur du beantworten. Wenn es nicht will, dass es dir gut geht, dann willst du im Prinzip ja nicht das es dir gut geht.
Ich hatte ganz lange ein Problem mit negativen Denken. Das hat auch alles seinen Grund gehabt. Manchmal hilft es sehr erlernte Gedankenstrukturen zu ändern. Zumindest mir hat es geholfen.
Ja sei stolz. Aber versuche trotzdem dich von solchen Situationen fern zu halten und setze dich nicht unnötigen Risiken aus. Gerade am Anfang ist es schwer und die Suchtstimme stark.
Viele müssen ja auch erst lernen Situationen, Gefühle, Gedanken usw nicht mehr mit Alkohol zu verbinden.
Das sich die Suchtstimme meldet ist ganz normal und kein Grund sich selbst schlecht zu machen. Sei besser gut zu dir. Du und dein Körper leisten jetzt viel.
Frohe Ostertage 🪻🐰🐣
Hallo Schmidtty,
ich hab mir deinen Faden noch nicht durch gelesen. Diese Art von Umgang ist schon heftig. Ich weiß nicht was bei euch vorgefallen ist. Grundsätzlich würde ich sagen, dass so eine Art von Kommunikation überhaupt nicht geht. Das ist einfach kein Umgang miteinander und es hört sich danach an, als hättet ihr beide keine gute Beziehung zu einander.
Vielleicht wäre eine Mediation übers Jugendamt sinnvoll oder eine Familientherapie. Da steckt ja was hinter und oft kann Hilfe von außen gut sein und dabei helfen wieder aufeinander zuzugehen oder überhaupt erstmal das Problem erkennbar machen.
Vielleicht ist es für dieses Alter jetzt auch erstmal gelaufen. Aber du musst dich nicht beleidigen lassen.
Und wir sind doch hier in einer Selbsthilfergruppe wo jeder auf jeden aufpasst. Starallüren finde ich da unangebracht.
Ich möchte auf niemanden aufpassen. Ich hab schon genug damit zu tun auf mich aufzupassen 🥲.
Das ist ja jetzt ganz schön bei dir umgeschlagen. Du hast auch geschrieben, dass du Saufdruck hast. Vielleicht ist deine Fokussierung auf andere, so ne Art Ablenkung von dir selbst. Ist nur eine Vermutung.
Hier kommen viele verschiedene Menschen zusammen, die Unterschiede muss man einfach akzeptieren. Manchmal lese ich auch Dinge, wo ich denke "hä" und andere denken das bestimmt auch bei mir. Aber das geht mich nichts an.
Herzlichen Glückwunsch 💐✨
Hiffentlich in Absoprache und Beobachtung mit dem verordnenden Arzt? Sonst sehr gefährlich ...
Ja, natürlich. Bin ärztlich angebunden. Aber ein guter Hinweis.
Hallo Kazik,
in dem Fall, meine ich mit Psyche Stimmungsschwankungen, manchmal extreme. Hormone haben aber auch schon meine Depressionen verstärkt. Das ist aber jetzt schon was länger her. Ich hab deswegen schon länger keine Hormone mehr genommen, mich aber jetzt wegen Schmerzen und der OP umentschieden.
Ich habe selbst auch eine diagnostizierte Depression, aber im Moment geht's mir damit sehr gut. Ich konnte sogar mein Medikament absetzen. Ich muss auch sagen ich habe, die letzten Jahre, viel an mir gearbeitet. Im Dezember 24 habe ich meinen Lebensmut wieder gefunden und dann ging es immer positiver weiter und jetzt durch die Abstinenz kann ich wieder richtig positive Emotionen empfinden.
Alkohol "hilft" überhaupt nicht gegen Depressionen, es "hilft" natürlich nie, bei nichts. Es übertüncht aber auch keine Symptome. Bei meiner PTBS sieht das schon ganz anders aus. Da hatte ich überhaupt keine Symptome, als ich noch gesoffen habe. Die sind natürlich jetzt da. Letzte Nacht konnte ich vor lauter Angst kaum Atmen. Da hat sich auch schon direkt die Suchtstimme gemeldet... einfach kurz zur Tanke und ich muss das nicht mehr ertragen... Ein gefundenes "Argument" zum Saufen. Hatte noch überlegt hier zu schreiben, hab's dann gelassen und hier gelesen, mich gedanklich damit beschäftigt und das hat dann schon gereicht.
Es gibt nur zwei Optionen
1. Saufen und langsam verrecken
2. ein lebenswertes Leben aufbauen
Ich wähle die Arbeit. Das bedeutet ich muss solche Nächte akzeptieren. Ich habe mittlerweile Ressourcen, um damit besser umzugehen und mit Therapie und Arbeit wird es besser werden. Zum Glück sind nicht alle Nächte so extrem, wie die letzte.
Danke für deine Nachricht und es freut mich, dass dieses Forum dir halt gibt. Das ist so viel wert.
Liebe Grüße
Hast Du schon mit Deinem Arzt über die Nebenwirkungen der Medikation gesprochen und auch darüber, dass Du jetzt abstinent lebst?
Vielleicht gibt es eine andere Lösung, Robyn?
Ich habe auch Hormone genommen und nehme noch immer ein Hormon, aber das tut mir gut. Die Frage ist, warum es für Dich nicht positiv ist.
Ja, meine Ärzte wissen grundsätzlich darüber bescheid, dass ich Alkoholiker bin.
Ne, leider gibt es keine anderen Möglichkeiten. Ich hab auch schon einiges durch.
Ich regiere schon immer nicht so gut auf Hormone. Aber dieses mal geht's tatsächlich es war schonmal viel schlimmer. Solange keine Depressionen kommen mit SM Gedanken ziehe ich durch und hoffe dass die Nebenwirkungen nach einiger Zeit verschwinden. Das könnte passieren. Hoffentlich 🍀
Die letzten Tage waren bei mir schon ne Achterbahnfahrt. Ich nehme jetzt Hormone, damit ich nicht alle paar Jahre operiert werden muss (bis jetzt alle paar Jahre). Und naja, Hormone gehen bei mir schon ziemlich auf die Psyche, dadurch kommt auch öfters der Gedanke an Alk hoch, den ich dann wieder abwürgen muss. Es nervt. Aber ich wollte es ein paar Monate versuchen, bevor ich das Medikament aufgebe.
Ich versuche weiterhin mein Gehirn neu zu strukturieren und zu verknüpfen, damit ich in bestimmten Situationen nicht immer so schnell an den Alkohol denke. Das klappt natürlich in solchen Zeiten am besten.