Hallo Kazik,
in dem Fall, meine ich mit Psyche Stimmungsschwankungen, manchmal extreme. Hormone haben aber auch schon meine Depressionen verstärkt. Das ist aber jetzt schon was länger her. Ich hab deswegen schon länger keine Hormone mehr genommen, mich aber jetzt wegen Schmerzen und der OP umentschieden.
Ich habe selbst auch eine diagnostizierte Depression, aber im Moment geht's mir damit sehr gut. Ich konnte sogar mein Medikament absetzen. Ich muss auch sagen ich habe, die letzten Jahre, viel an mir gearbeitet. Im Dezember 24 habe ich meinen Lebensmut wieder gefunden und dann ging es immer positiver weiter und jetzt durch die Abstinenz kann ich wieder richtig positive Emotionen empfinden.
Alkohol "hilft" überhaupt nicht gegen Depressionen, es "hilft" natürlich nie, bei nichts. Es übertüncht aber auch keine Symptome. Bei meiner PTBS sieht das schon ganz anders aus. Da hatte ich überhaupt keine Symptome, als ich noch gesoffen habe. Die sind natürlich jetzt da. Letzte Nacht konnte ich vor lauter Angst kaum Atmen. Da hat sich auch schon direkt die Suchtstimme gemeldet... einfach kurz zur Tanke und ich muss das nicht mehr ertragen... Ein gefundenes "Argument" zum Saufen. Hatte noch überlegt hier zu schreiben, hab's dann gelassen und hier gelesen, mich gedanklich damit beschäftigt und das hat dann schon gereicht.
Es gibt nur zwei Optionen
1. Saufen und langsam verrecken
2. ein lebenswertes Leben aufbauen
Ich wähle die Arbeit. Das bedeutet ich muss solche Nächte akzeptieren. Ich habe mittlerweile Ressourcen, um damit besser umzugehen und mit Therapie und Arbeit wird es besser werden. Zum Glück sind nicht alle Nächte so extrem, wie die letzte.
Danke für deine Nachricht und es freut mich, dass dieses Forum dir halt gibt. Das ist so viel wert.
Liebe Grüße