Beiträge von aennie

    Ich danke Euch allen 😊

    Ich bin so froh den "Klotz am Bein", die "Fussfessel", " Bremse", den " Seelentöter"....... los zu sein.

    ICH bin wieder die Bestimmerin über mein Leben. Ich bestimme was gut für mich ist und nicht die Plörre aus Wein- oder Sektflasche.

    Kein verstecken mehr. Kein mich klein machen mehr. Kein schlechtes Gewissen oder schämen. Ich kann wieder für mich selbst einstehen.

    Ich spüre die Freiheit von der Ihr so oft schreibt. Und die will ich behalten und deshalb werde ich jeden Tag Achtsam auf mich schauen.

    Hallo Ihr Lieben,

    da bin ich doch schon in Monat 6 gerutscht und hab's fast gar nicht mitbekommen.😉 Tja, 5 Monate und 1 Tag ohne Alkohol nun. Was ein tolles Gefühl !

    Ich glaube dass schlimmste habe ich nun geschafft. Und da bin ich nun echt mal stolz drauf.

    Was ein holpriger Weg....aber egal, geschafft. Mit Euch zusammen. Meinen Anschuppsern und Mutmachern. D A N K E !!!


    Ich achte weiterhin auf mich, horche in mich hinein, was ich gerade brauche oder so gar nicht gebrauchen kann und handle danach. Gönne mir viel Ruhe wenn ich sie brauche. Meine ganzen Spiekzettel kleben weiterhin an der Tür und werden mental abgearbeitet bevor ich das Haus verlasse. Das sind meine " Vorschriften" und ich halte mich dran.

    Mir geht es mit jedem Tag besser. Ich bin gelassener, offener. Habe meinen Rhythmus zurück. Der Kopf ist frei, Seele und Körper gehen es gut.

    Bin einfach nur glücklich, dass ich das "Mistviech Alkohol" nicht mehr brauche und Saufhirn -und Stimme mich kaum mehr nerven.

    Für Alle die Ihr noch am Anfang steht : Haltet durch! Es wird besser! Einen Tag nach dem anderen.

    Ganz viele liebe Grüße

    Blendi

    Hallo Ihr Lieben,

    Heute war ich gegen Mittag recht unruhig, so'n blödes Gefühl im Bauch. Schönes Wetter und Wochenende, da wurde das Suchtgehirn wach.

    Ich habe es ohne weiteres ignorieren können und es blieb bei dem kurzen "Zucken". Hatte einen schönen Tag dann.

    Bis eben sass ich noch auf der Terasse und mitmal fühlte ich mich stark. Nicht stolz, frei, glücklich oder so wegen der anhaltenden Abstinenz, nein , stark! Ein total irres Gefühl sage ich Euch. Ich kann mich nicht erinnern mich jemals so gefühlt zu haben. Herrlich 😊

    Genau so funktioniert es.

    Für die Anfangszeit die allerbeste Lösung um auch mein eigenes Tempo wiederzufinden und mich nicht zu überfordern. Denn den Zustand der Überforderung liebt mein Säuferhirn. Und den Angriffspunkt werde ich ihm nicht freiwillig anbieten.

    Die Geduld, ja, die fehlte mir auch immer. Wurde hier so oft drauf hingewiesen, diese zu haben. Habe mir dann einen grossen Zettel aufgehängt mit den Worten die Alex mir schrieb : Habe Geduld, die Zeit arbeitet für dich. So kann ich das nicht aus den Augen verlieren, weil ich es jeden Tag lese, reflektiere und gegebenenfalls korrigiere.

    Du bist auf einem guten Weg. Einen Schritt nach dem anderen. 😉

    Liebe Grüße

    Ich schlafe auch sofort ein wenn ich die Augen zu mache. Einmal muss ich dann meist auch nochmal hoch, aber Penne dann auch sofort weiter. Träume auch nicht mehr. Schade eigentlich, aber ich denke das kommt wieder. Nachmittags muss ich mich manchmal hinlegen, wie eben auch, da überfällt mich bleierne Müdigkeit.

    Durst und Apettit sind gleich geblieben. Die Gier nach süssem in den ersten 3Monaten der Abstinenz hat sich gelegt. Einige Kilos sind auch runter, wegen des Sportes, aber da ist noch Luft nach oben 😊. Jedenfalls ist das pummelige Gesicht und das Doppelkinn weg und die Augen leuchten wieder.

    Bei etwas ähnlichem, habe ich gestern auch gelacht. Habe mich dann auch ein bisschen gewundert. Aber wenn ich es witzig finde und es sonst nichts bei mir auslöst... was solls?

    Ausgemacht hat es mir auch nichts. Fand es nur irgendwie unpassend als noch frischer Abstinenzler über so einen joke zu lachen, wo ich doch weiss wohin mich Wein und Sekt gebracht haben.

    Beim Sport letzt wurde ein neuer Mitsportler in die Geräte eingewiesen und die Trainerin sagte zu ihm: und ganz wichtig, ganz viel trinken. Zeigte er auf seine Trinkflasche mit rosa Flüssigkeit und den Worten: Ich habe extra meinen "Rose"mitgebracht.

    Fast alle lachten, ich auch. Bekam aber gleich einen Stich in der Seite und dachte: Was lachst du da jetzt drüber? Irgendwie unpassend, oder?

    Eine Dame sagte: Wenn einer mal die Wahrheit spricht, glaubt man ihm meistens nicht.....hmm, die Aussage war mir dann aber doch auch zu heftig.

    Kennt Ihr so Situationen? Wie reagiert Ihr innerlich und äußerlich darauf? Mich scheint das ja doch noch zu beschäftigen.


    Auch bemerke ich, dass ich sehr oft noch dieses falsche: Ach was geht es mir gut Gehabe an den Tag lege. Wurde zu Saufzeiten ja so angewandt um nicht aufzufallen oder Selbstbewusstsein zu demonstrieren. Immer Mal ein blöder unpassender, eigentlich nicht witziger Spruch, oder eine Bemerkung, die ich mir hätte sparen können. Jedes mal denke ich mir hinterher, warum hast Du nicht einfach den Mund gehalten. Das muss ich auch noch abstellen/umarbeiten. Es gibt noch viel zu tun.

    Hey Kazik,

    nee, bei mir ist das das Suchtgedächnis. Das weiss ja noch aus der Saufzeit, dass es immer eine Belohnung gab wenn alles erledigt war. Ich habe dann immer alles an einem Tag erledigt, um dann schön " Pause" für ein paar Tage machen können. So einen Antreiber kenne ich nur aus der Saufzeit. Früher gab's den überhaupt nicht. Da regelte ich alles ganz nebenbei. Da gab es auch keine besonderen Hochs oder Tiefs (vielleicht mal Liebeskummer), aber alles andere gehörte zum normalen Alltag. Da musste sich nicht wegen ein paar Telefonaten die geführt werden mussten besoffen weder oder weil der Nachbar mal zu laut war oder das Auto in die Werkstatt musste (ohhhjeh, wie oft musste das tagelang in der Werkstatt stehen, obwohl es längst repariert war, nur weil meine " Pause" noch anhielt). Vor der Saufzeit hatte ich nie einen Antreiber. Und auch wenn nichts anlag, dann lag eben nichts an. Da kam keine Stimme die dann sagte: Aber irgendwas m u s s t Du jetzt noch machen! Dann hatte ich Zeit für mich, hatte die freie Entscheidung wie ich die nutzte. Nichts trieb mich.

    Und genau da will ich wieder hin. Quasi in diesen Automatismus des Lebens. Und mit jedem Tag Abstinenz komme ich dem ein Stück näher. Ich muss halt immer in mich hineinhorchen noch, ganz ganz wichtig um die Störquellen aufzudecken, und Abhilfe zu schaffen. Manchmal mache ich dabei Fehler, dann überlege ich mir etwas anderes. Es ist Arbeit, ja, aber anders geht es nicht wenn es gut werden soll.

    Aber gut, dass Du Deinen Antreiber auch in den Griff bekommst. Der ist so unangenehm 😉

    Liebe Grüße

    Richtig Nayouk. Und nun wo ich mir da ganz bewusst Zeit lasse, nicht mehr schnell alles durchziehe oder noch mal hier oder dort hingehe, nur um manchmal irgendwie nur den Tag rumzubekommen, hat das blöde Viech wieder einen Angriffspunkt weniger. Ich kann mich wieder gut alleine beschäftigen oder auch nichts tun ohne hibbelig zu werden. Das hibbelige war immer schon das Suchthirn. Dann kam die Stimme "Du musst noch was tun. Sitzt hier nur rum. Geh mal unter Leute, usw". Dann wurde gehetzt, die Leute waren blöde und schwups stand ich unter Saufdruck.

    Habe ich so für mich herausklabüstert. Und nun mache ich es anders und funktioniert wunderbar.

    Hallo meine Lieben.

    Bei mir ist weithin alles gut. Na, ok, die Stimmungsschwankungen sind immer noch da, aber längst nicht mehr so schlimm.

    Ich habe mich jetzt gut "runtergebremst". Es gibt kein : Das und das musst du Heute noch erledigen. Habe ich ausgetauscht gegen: Wäre schön wenn Du das und das Heute schaffen könntest. Und wenn nicht, dann eben nicht. Und komischerweise wird so trotzdem meist alles geschafft, aber eben ohne Druck. So Kleinigkeiten muss ich nur ändern. Die Sache wie ich mit mir selbst spreche.

    Früher trieb die "böse Stimme" immer an, die hatte ja Durst. Gab ja immer erst dann was, wenn alles erledigt war. Tja, das hat sich ja Gottseidank erledigt.

    Sie spricht auch immer weniger mit mir, die böse Stimme. Und Druck hatte ich auch nicht mehr (hätte ich ansonsten ja auch geschrieben).

    Ich bin glücklich, dass es Tag für Tag einen Schritt weiter in die richtige Richtung geht und sowas von froh, dass ich hierher gefunden habe.

    Hierher, wo ich so lieb aufgenommen wurde, mir zugehört wurde. Ich aufgemuntert und motiviert worden bin und immer noch so viel lernen darf.

    Wünsche Euch allen einen schönen nüchternen Tag

    LG Blendi☀️

    Genau so ist es Nayouk.

    Der verwirrte Knoten im Kopf löst sich nach und nach endlich auf.

    Mir kommen derzeit viele Gedanken zur Vergangenheit hoch. Viele Dinge die mir über Jahre / Jahrzehnte seelische Schmerzen bereiteten. Ich sehe die Dinge jetzt aus ganz anderen Perspektiven. Bekomme die Dinge nun sortiert. Kann mir endlich meine "Warum ?" Fragen beantworten.

    Ďas ist ein herrlichen Gefühl, denn nach den Erkenntnissen kehrt dann Innerer Frieden in mir ein.

    So soll es bleiben und jeden Tag ein bisschen mehr

    Hallo Ihr Lieben,

    bei mir ist soweit alles gut. Lese seit zwei Tagen in der Suchtfibel. Sehr interessantes und aufschlussreiches Buch. Gibt mir sehr viele Aha- Momente und Denkanstöße.

    Danke nochmal, dass Ihr mir auf meinem holprigem Weg zur Seite steht und meine Stimmungsschwankungen ertragt.

    Liebe Grüße und einen schönen sonnigen nüchternen Tag für alle ☀️

    Ich denke dass ist alles noch im grünem Bereich.


    Ansonsten habe ich wieder zuviel aufeinmal gewollt, getan, geändert.

    Eine Sache neu, die erstmal beobachten, ob ich mich damit wohlfühle, ansonsten nochmal nachbessern und dann erst die nächste. Hatte den Fuss wieder auf Vollgas, wollte wieder alles aufeinmal. Und dann komme ich ins straucheln.