Beiträge von aennie

    Ansonsten finde ich es sehr schade gerade dass einige dieses Forum hier benutzen um ihre Vergangenheit abzubearbeiten. Vielleicht gehört es hier hin, ich weiss es nicht.

    Hätte da auch so einiges im Peto, da würde ich nie zum Ende kommen.

    Ich bin hier um mir Hilfestellung zum abstinenten Leben einzuholen, der Rest ist Vergangenheit an der ich nichts mehr ändern kann!

    Hallo Ihr Lieben,

    hier ein Update zu mir.

    Stimme spricht, ist mir egal, ich habe zu tun.

    Meine kleine Piefbude (37 qm) ist nun fast ok, im Schlafzimmer muss ich wohl nochmal nachbessern. Das 140er Bett muss wohl doch raus und nem 90er weichen. Ich weiss es noch nicht.

    Ansonsten alle Kontakte gelöscht nun. Meine Eltern haben meine Nummer, habe ich nicht blockiert, aber die rufen eh nicht an.

    Körperlich und geistig gut aufgestellt mit freien Kapazitäten. Fitnessmässig muss da noch mehr kommen.

    Hobbies sind da mehrere im kreativem Bereich am Laufen, bin mir da nicht sicher, ob das ganze zu aufwendig ist.


    Körperliche Gesundheit: Ich war 1 1/2 Jahre mit einem Bandscheibenvorfall krank. Im Januar 3 wöchige Reha deswegen. Zum O1. 03.25 habe ich mich auf dem Arbeitsmarkt gesund gemeldet (mit Einschränkungen). Bin da nun für eine Orientierungsmassnahme eingetragen.


    Und letzten Tage nun denke ich doch wieder drüber nach....vielleicht doch der Zahnarzt?

    Hallo, hier


    Das tut gut und auch die Beschäftigung mit Spiritualität, Glaube und Religion tut mir momentan gut.

    Bei so was bin ich auch viel bei. Habe mir vor Monaten bereits ein Meditationsbuch mit täglichen Meditationen für die innere Heilung besorgt. Bekomme ich jeden Tag neue Impulse für eine andere/neue Lebenseinstellung. Ist geschrieben von einer amerikanischen Alkoholikerin die Mitglied bei den AA war. Manches ist mir zu viel, aber vieles kann ich gut annehmen, stehe ich hinter.

    LG Blendi

    Monat 3 1/2 war für mich auch eine schlimme Zeit. Nach der grossen Anfangseuphorie kam die grosse Langeweile, alles war so öde mit mal., so trostlos.

    Wie die Stimmung ganz unten war, und ich nur Millimeter vorm Rückfall entfernt, meldete ich mich endlich hier an. Mein grosses Glück. Endlich Menschen die mich verstehen. Die vielen aufmunternden Worte der lieben User manövrierten mich stabil dich diese stürmige Zeit.

    Ein Schritt nach dem anderen, immer in sich hineinhören und stets gut vorbereitet sein. Ganz wichtige Dinge die ich hier gelernt habe, genauso wie zu schreiben, wenn etwas komisch erscheint.

    Diese blöde Zeit geht um Kazik. Ich bin nun in Monat 4 1/2 und du kannst mir glauben, die Abstinenz fühlt sich nun jeden Tag besser an.

    Hab Geduld und sorge dich gut um dich, so kommst Du gut durch.

    LG Blendi

    Dazu fällt mir noch ein: Nicht, dass das trickreiche Suchthirn jetzt bei dir auf die Idee kommt: "Kann ich ja irgendwann noch mal machen, wenn ich mal wieder Lust habe,zu trinken, kann ja anscheinend doch noch halbwegs rechtzeitig aufhören ..." 🤔

    Genau mit dem Gedanken konnte ich mich gestern bremsen. Wenn Du jetzt nachgiebst wird es vielleicht gar nicht so schlimm. Und dann machst Du es wieder. Und schon hängst wieder in der Kacke die Du nicht mehr willst.

    Ich war ja auch schon auf dem Weg zum Supermarkt. Der Kopf vernebelt. Und mit mal kam laut und deutlich das NEIN.

    Es ist wirklich wie ein Training. Je mehr und fleissiger man übt, desto erfolgreicher ( in der Abstinenz gefestigter) wird man.

    Nur Mut maeron, nicht locker lassen.

    Guten Morgen Hartmut.

    Ich hatte es tatsächlich letzt hier bei einer userin so gelesen, dass sie es so handhabt wenn die Stimme spricht. Tja, meine lacht sich da einen drüber, weiss ich nun Bescheid. Es gibt da keine Diskussionen mehr. Punkt!

    Ich ärgere mich da nun im Nachhinnein auch drüber. Ich wusste es besser.🙁

    Guten Abend Blendi,

    hattest Du genug zu trinken bei Dir? Gerade wenn man Hunger oder auch Durst hat, dann kann es sein, dass das Suchtgedächtnis anspringt.

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Ja, hatte genug getrunken und auch zu Mittag gegessen.

    Während des Autofahrens spürte ich dieses kleine Glück von Freiheit und nahm mir vor es Euch später zu schreiben. Das war dem Suchtgehirn wohl zuviel. Musste da mal zwischenfunken.

    Hallo Ihr Lieben,

    mir ging es gut die Woche über. Habe jeden Tag so genommen wie er kam. Allmählich schlich sich sogar ein bißchen das Gefühl von "der Freiheit", wie hier oft geschrieben wird, ein. Gerade auch heute Morgen wieder, wo ich gut erholt in den Tag startete. War in einigen Läden unterwegs, Preise für ein evtl. neues Hobby einholen. Und da kam sie wieder: die böse Stimme. Schönes Wetter, läuft alles bei dir, hast viel geschafft, da können wir beide heute Abend schön Pause machen ....Hmmm. Ich habe das dann gedanklich durchgespielt. Wenn du jetzt Sekt kaufst kannst Du gleich für Morgen welchen mit einkaufen. Weil wenn du Heute anfängst, wirst du sicher später noch bei der Nachbarin klingeln und dann sauft ihr zusammen. Morgen wird es Dir dann so dreckig gehen, dass du nachkippen musst. Also für Heute 2 Flaschen, für Morgen 3. Die insgesamt 5 Flaschen habe ich mir dann vorgestellt, wie sie vor mir stehen. Bei dem Gedanken wurde mir übel. Ich konnte den widerlichen Geruch des Giftes riechen. Päh, pfui deibel.

    Gut, war ich ab davon. Kein Sekt!!! Aber auf dem Weg Nachhause ging's wieder los, nun mit Druck. Fuhr schon eine Schleife zum nächstem Supermarkt. Nein sagte ich, NEIN. Und dann bin ich wieder umgedreht und Nachhause. Der Druck hielt noch eine Weile an. Habe nun gegessen und einen Kakao getrunken. Nun ist Ruhe. Mannometer.

    Bin froh, dass ich das wieder heil überstanden habe.

    Guten Morgen Kazik,

    ich als auch noch Abstinenzneuling weiss auch noch nicht wo der neue Weg hinführen wird / soll. Ich denke da wird sich mit der Zeit vieles von alleine fügen. Wir müssen da einfach nur geduldig sein, vertrauen und stets Augen und Ohren offen halten. Liebe Grüße Blendi


    Tolles Gefühl, wenn man es echt gemacht hat, oder?

    Ja, das stimmt. Obwohl gestern Abend im Bett grübelte ich dann doch noch ein wenig ob das so richtig war. Aber Heute Morgen finde ich es doch klasse.

    Mir schwebte da schon lange ein kleiner Schmetterling vor.

    Jetzt durch meine viele Beschäftigung in meinem Journal dachte ich an ein Achtsamkeitssymbol. Beim Suchen nach diesem stiess ich auf dieses nun. Es sind drei wellenförmige Pfeile untereinander.