Beiträge von aennie

    Und, da gerade wieder meine besagte Wut hochkommt.

    Im anderem Forum bin ich bereits nach 2 Beiträgen eingeladen worden in den internen Bereich zu wechseln. Ich nahm es an.

    Da wurde genauso geschrieben wie hier. Die Oberflächlichkeit war mehr weg. Aber im Ernst: Wozu getrennte Bereiche?

    Viele Sachen die da im grünem Bereich beredet worden hätten ihre Berechtigung im öffentlichem gehabt. Vieles was Betroffenen weitergeholfen hätte.

    Es stellt sich so dar, als wäre der grüne Bereich etwas für die Alkelite.

    Nur ausgewählte dürfen dahin, müssen da ein Tagebuch anlegen . Nix von dem passiert da. Und überhaupt? Wozu auch?

    Danke Hartmut.

    Deine Beiträge regen mich immer zum Nachdenken an.

    Rückfall, aufstehen, und das immer wieder. NEIN, das ist nicht was ich mir vorstelle.

    Aber ich gestehe. Ich habe keine Angst vor einem Rückfall, weil ich weiss, dass der begrenzt ist. Behaupte ich jetzt mal so.

    Trigger belasten mich tatsächlich mehr wie so ein Rückfall.

    Der Rückfall entsteht durch zu viele Trigger.

    Ich gehe Triggern aus dem Weg, trotzdem überfallen sie mich da, wo ich nie mit gerechnet hätte.

    Es ist gut, dass Du Dich jetzt vor Dir und Deiner SHG ehrlich gemacht hast, Aennie.

    Gut für Dich, denn nun kannst Du gemeinsam mit anderen Teilnehmern gucken, wie es dazu kam - sachlich, ohne Vorwurf, höchstens kritisch nachfragend - damit es nicht nicht noch mal zu einem Rückfall kommt.

    Wir sind hier nicht bei den Bundesjugendspielen, das ist kein Wettbewerb, sondern ein Angebot, im Austausch mit anderen die eigene Selbsthilfe voranzubringen.

    Ich finde, Du hast hier schon eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Bleib dran!

    Hab Dich lieb.

    Wir kennen uns ja noch von meinem ersten Debüt hier.

    Du bist inzwischen soweit, dass Du hier Menschen anstochern kannst über sich selbst nachzudenken.

    Du machst das grossartig.

    Was habe ich geändert ist hier sonst oft die Frage.

    Ich habe nichts geändert, was Aktivitäten angeht, Leute kennenlernen und so was.

    Die Leere füllen, ....mir wurden hier so viele Vorschläge gemacht. Die Versuche endeten im Rückfall.

    Ich halte mich jetzt an das: Alles meiden, wo mir in irgendeiner Weise Alk zu nahe kommen könnte.

    Ich gehe auf keine Strassenfeste mehr. Selbst Kinderfeste sind bestückt mit Bierbuden.

    Heute wäre ein Workshop gewesen: Singen. Welche Stimme hast Du? Wir sind ein Chor, blablabla.

    Singen fände ich toll. Aber: Ich spürte etwas unwohliges in mir beim Gedanken dort hinzugehen. Also bin ich nicht hin.

    Ich höre jetzt auf diese unbewussten Signale. Habe einen Zettel angebracht in Augenhöhe, dass wenn ich ein komisches Gefühl verspüre horchen soll, was da los ist. Und das Ding bei dem Chor ist, vielleicht wird da alkoholisches ausgeschenkt...Ich weiss es nicht, vielleicht auch nicht, aber: Es ist zu früh für mich dieses auszuprobieren.

    Ich habe mir eine schöne Kladde besorgt.

    Jeden Tag gebe ich bei Google ein: Tag sowieso ohne Alkohol.

    Was da steht, schreibe ich in diese Kladde. Jeden Tag.

    Viele Sätze die hier geschrieben werden, die mich anders/besser denken lassen, bzw. Umdenken/ begreifen lassen, schreibe ich in ein anderes Buch. Hier mit Buchstabenlineal, dass es auch schön aussieht

    Vielleicht ein Tip für die, die mit der anfänglichen Leere zu kämpfen haben.

    So blöde wie es ist. Ich bin bei 2 Psychotherapeutinnen, einem Psychater. Keiner kann mich fassen, aber sie bestellen mich weiter ein. Ich rede mit denen, so wie ich bin und die erfreuen sich daran. Ist immer erfrischend mit mir sagen die. Und ich frage die aus wie die Psyche funktioniert, wie sie Störungen erkennen usw....

    Keine Ahnung, für irgendwas wird es gut sein.

    Gestern der CheckUp Auswertungstermin wäre ein Grund zum Saufen gewesen. Die Stimme war auch mehr wie präsent da. Vorher.

    Und so hatte ich vorher auch Zeit, mich drum zu kümmern, dass ich nicht den Belohnungsdrink anschliessend zu mir nehme.

    Naja. Musste dann nochmal los, läuft mir meine besoffene Nachbarin über den Weg.

    Ich habe weggeguckt. Sie sprach mich an. Dass ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben möchte habe ich ihr letzes Jahr mitgeteilt.

    Ich blieb stehen und hörte mir an, was sie sagen wollte. Ich war in dem Moment drauf eingestellt, dass sie mich fragt, warum ich den Kontakt abgebrochen habe. Mein Hirn war dabei, da eine Antwort rauszuhauen, dass die mich definitiv nicht mehr anspricht.

    Nee, stattdessen erzählt die mir was von den Mülltonnen. Die Tür dahin in das Mülltonnenkabuff würde nicht aufgehen, blabla

    Und ich doofe Else habe mich auf das Gespräch eingelassen, was dann ja noch weiterging wegen unserer Katzen.

    So stand ich dann wieder da mit einer Vollgetankten, wo ich das doch nicht will.

    Ich bekomme es nicht hin, spontan Situationen zu verlassen, die mir nicht gut tun.

    Ihr seit so lieb. Danke

    Ich hatte so Angst hier Heute reinzuschauen. Angst vor euren Antworten.

    Aber viel grösser war das Schämen für meine Lüge.

    Ich hatte im letzten Jahr drum gebeten meinen Thread hier zu schliessen. Ich fühlte mich nicht wohl hier. Ich kämpfte mit den Rückfällen, anderen viel es scheinbar alles so leicht. Ein Satz von Hartmut und die kuschten auch mit Widerworten, aber die kamen weiter. Ich nicht.

    Klar war für mich dennoch immer ! : Ich bleibe dran

    Bin ich eben die mit den Rückfällen, aber so im Laufe der Zeit und dem ständigem mitlesen hier dachte ich oft: Da sind hier doch einige, die, wie ich auch lügen. Die haben während sie hier so tun als wäre nichts auch Rückfälle. Ich kann da doch nicht die Einzige sein.

    Ich wollte es so oft hier schreiben, weil ich so wütend drüber war. Ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass da viel mehr schreiben, dass sie wieder rückfällig waren, um mich nicht damit so alleine zu fühlen.

    Hätte Elly gestern nicht die 2 Jahre angesprochen, hätte ich das, was ich gestern schrieb nicht geschrieben.

    Und ich bin so froh, dass es nun raus ist.

    Die Rückfälle sind nicht so, dass ich in die Saufroutine zurückgefallen bin.

    Die ersten waren die ferngesteuerten, die, wo ich überhaupt nicht wusste, was da gerade passiert. Ich null gegenhalten konnte. Ich kommunizierte es hier dann auch. Log glaube ich trotzdem drumrum, dass ich Rückfällig wurde. Trotzdem, ich las und las mich hier immer weiter durch. Überall fand und finde ich Heute noch so viele Antworten auf das, was mich in Bezug der zu erlernenden Abstinenz weiterhilft.

    Ich fühle mich immer noch neu auf dem Gebiet, obwohl ich auch sagen kann, doch schon sehr weit gekommen zu sein.

    Ich möchte meine Rückfälle nicht schönreden, aber jeder bringt mich weiter. Klingt doof, und ich hatte auch Angst es hier zu schreiben, weil, es könnte ja sein, dass wer dann denkt : Ja cool, baue ich so welche auch ein.

    So ist es bei mir aber nicht.

    Die sind kein Hintertürchen. Ein Austesten oder so was.

    Ich weiss meinen Weg. Und dieser soll und wird ohne Alkohol stattfinden.

    2 Jahre, ja. Es war damals kein Entschluss aufzuhören.

    Ich hatte da ein gutes Leben mit dem Alkohol. Mich störte da nur, dass ich jedes Wochenende und jeden Urlaub versoff. Ich immer fetter wurde und immer nur Zuhause alleine war.

    Die Welt war schlecht, Menschen alĺe nur negativ. Das störte mich. Kein Gespräch mit irgendwen, der sich nicht über irgendwas beklagte. Meine Fresse habe immer wieder gedacht: Dann ändere doch endlich etwas an der Situation, die dich so stört, anstatt uns jeden Tag damit vollzulabern.

    Mich störten solche Menschen. Ich wollte mich aber nicht über diese aufregen (Cortisol und so). Ich hatte einen Freund, der war jeden Abend für mich. So überlebte ich jeden Tag: Lass die Leuts da wieder rumjammern, du gehst nachher Nachhause und wir beide chillen dann. Mein guter Freund und ich.

    Sass ich dann mit ihm zusammen, kamen die bösen Leute von tagsüber trotzdem mit ins Spiel. Hä, was soll das?

    Kumpel angerufen, mich da über die Bösen ausgekotzt, also nix anderes, was ich den anderen ankreidete.

    Und sagte dann irgendwann, wo ich absolut nicht mehr konnte, zu meinem Kumpel: Ich kann dass nicht mehr, ich will das nicht mehr. Ich will mich nicht mehr über andere aufregen / ärgern. Was kann ich da tun?

    Er kam dann mit dem Ritual um die Ecke. Weißes, neues Kleidungsstück, da alles draufschreiben was ich nicht mehr will...blablablabla...Und dann verbrennen. Getan gemacht. Der Ganzkörperanzug war in einer halben Stunde vollgeschrieben.

    Darin musste ich dann schlafen und am nächsten Tag ging's zum Verbrennen.

    Eigentlich das Kleidungsstück im Ganzen, ich wollte aber jeden einzelnen Aspekt für sich.

    Die Reihenfolge war egal, ich erwischte als dritten Punkt den Satz: Ich will keinen Alkohol mehr trinken.

    Und da passierte etwas in mir. :

    An meinem Dilemma waren nicht ander Schuld. Schuld war der Alkohol. Der Alkohol.

    Damit hatte ich einen neuen Schuldigen. Den wollte ich nun vernichten.

    Habe ihn beschimpft, klein gemacht...haha..

    Ich hatte ja keine Ahnung, wem ich da Paroli bieten will mit kleinen Worten wie: Du Arschloch!

    Der Alkohol sitzt in meinem Gehirn, für immer.

    Das weiss ich erst, seit ich hier bin.

    Nach 3 Monaten Euphorie fiel ich in ein tiefes Loch. Rückfall.

    Besoffen schlug ich hier auf. Bestritt das natürlich. Habe mich immer gefragt: Sind die so doof und merken das nicht? Pfft....

    Ich schrieb dann auch von der Leere, der Langeweile.

    Ich sollte Häkeln, Stricken, VHS Kurse... man man man. Hätte ich zu so was je Bock gehabt, hätte ich nicht Saufen müssen.

    Hab's dann trotzdem probiert. Dies, das.

    Rückfall!

    Ja, weil so was nichts für mich ist.

    Jeden Rückfall analysiere ich, ja. Aus jedem lerne ich.


    Ich hatte mich unbewusst vielen Triggern ausgesetzt.

    Flohmarkt.: Nicht bis hin zum Ausschank. Geht klar.

    Dass es mir aber passiert, dass ich in einem Karton mit DVS stöbere, jemand das gleiche Interesse daran hat, und mir morgens um 10 Uhr seine Alkoholfahne voll ins Gesicht weht und mich triggert, NEIN, darauf war ich weder vorbereitet, noch hätte ich jemals dran?geglaubt, dass so was mir Tage oder auch Wochen später das erste Glas wieder zum Munde führt.

    Der Rückfall vor 42 Tagen.

    Ein Termin bei einer Psychotherapeutin.

    Bin ja aus ner Massnahme von der Rentenversicherung ausgemustert worden , weil ich psychosomatisch nicht belastbar bin für so ne Massnahme und soll mich drum kümmern über Therapie die Belastbarkeit wieder zu erlangen.

    Keine von den Tanten kann mich : fassen.

    Laber Rhabarber. PUNKT.

    Ich wachse an jedem meiner Rückfälle. Ich will sie nicht, ganz bestimmt nicht und

    Will mir damit absolut keine Hintertür aufhalten.

    Gestern beim Arzt, bei dem ich erst neu bin, sollte ich dann noch den Amnanesebogen ausfüllen.

    Trinken Sie Alkohol?

    Aufgrund meiner Rückfälle schrieb ich: selten, alle paar Monate.

    In meiner Sensibilität gestern Abend habe ich mich dann verflucht dafür und den Gedanken mir diesen Bogen nochmal geben zu lassen um dann hinzuschreiben: Nein, ich trinke keinen Alkohol!

    Mein Weg pflastert sich leider mit Rückfällen- bitte bitte nicht nachmachen- aber dem Ziel näher ich mich mit jedem Tag.

    Hartmuts Thread hilft mir gerade ungemein.

    Du nimmst gerade die Themen der Neuankömmlinge auf, ohne denjenigen direkt zu benennen. Grosse Klasse !!!

    Nun habe ich gleich fertig.

    Ein großes Danke an jeden hier. Ob Neuling, alter Hase. Nur Leser oder auch Schreiber.

    Dieses Forum ist eine Bereicherung. Mir gibt es sehr sehr viel, auch wenn ich es meist erst verzögert begreife.

    Danke Alex, daß Du dich die Tage so bemüht hast, dass wir hier WEITERMACHEN können.

    Und Danke an meinen lieben Alex_auf dem Weg. Meinen Türaufmacher hier. 💕

    ...nun weine ich ein bisschen...

    Alles gut 👍

    Macht jetzt was ihr wollt mit mir. Ich habe gelogen. Ich kann jetzt sagen ich konnte nicht anders.

    Mich treibt auch so um,dass ich scheinbar die einzige mit Rückfällen bin.

    Verschweigen die anderen ihre um hier nicht rauszufallen oder bin ich tatsächlich die einzige die diese hat?

    Habe ich ja leider nicht liebe Elly, weil ja Rückfälle dazwischen liegen.

    Mal mehrere Tage, mal nur einen Tag. Mal kurz hintereinander,mal Wochen, Monate dazwischen.

    Ich habe soooo gezählt die trockenen Tage, immer wieder von vorne.

    Und ich schäme mich so dafür, dass ich sagte , dass ich Monate trocknen bin.

    Der Absolute Wendepunkt es sein zu wollen war vor zwei Jahren und der steht.

    Aber, der letzte Rückfall liegt erst 42 Tage zurück. Ein Tag.

    Ein Tag Abschalten vom Abschalten.

    30 Jahre gesoffen.

    Ich erinnere mich genau an den Tag, wo es vom Partysaufen oder auch mal Frustsaufen zum Saufen wurde.

    Den Tag, wo mir mir gesagt wurde: Das ist normal.

    Ich hatte Liebeskummer, wollte weiterkommen im Leben. Sah nur Sackgasse. Sprach mit hier und dort.

    Ich hatte nur die Kreise in denen es hiess: Trink einen, dann geht es Dir besser.

    Ich tat es. Und tatsächlich ging es mir besser.

    Bereits nach einer Woche merkte ich aber : Ja nee, geht gar nicht, ich kann Termine nicht mehr einhalten.

    Wieder mit den Personen gesprochen ( Familie, Freunde). Antworten von: Na und, Dein Chef ist eh ein Arsch...mein Macker hat mich mich auch verlassen, lass uns zusammen Saufen, bis ich finde dich gerade so süss wenn du angetrunken bist.

    Daraus bastelte ich mir mein: Es ist normal.

    Wie Suizidgedankenken dann kamen bin ich zum Arzt.

    Er fragte mich was ich mache wenn es mir schlecht geht: Ich sagte mich besaufen und dann kommen die Suizidgedanken.

    Er sagte dann ich solle einen Brief an meinen Chef schreiben, dass es mir schlecht mit ihm geht.

    ???

    Ich war nicht da wegen meines Scheisschefes, sondern wegen meiner Bedenken meines Alkolkonsums.

    Bin gerade sentimental...

    So,

    Heute Blutergebnisse vom CheckUp bekommen.

    Alle Werte top, ausser Blutfette und Blutzucker.

    Ein Hauch zu hoch sagte der Doktor zwar nur, aber: Ich hab's verstanden!

    Gehe nun in den Naschieentzug 😅...mal schauen, was da für Entzugssymptome auf mich zukommen 🙄

    Wie ich hier aufschlug schrieb mir ein toller Mensch immer wieder :

    Du musst Geduld haben !

    Ein Schritt nach dem anderem !

    Selbst nach Monaten nun sind dieses immer noch mit die wichtigsten Sätze die ich mir herauspuhle, wenn sich irgendwie meine Stimmung ändert und ich das nicht einordnen kann.

    Es geht vorbei !

    Auch das prägt sich ein, wenn ich es mir immer wieder sage!

    Liebe Grüße

    Auch ich kenne das.

    Früher alles Unangenehme mit Alk runtergespült.

    Jetzt spreche ich aus, was mir nicht gefällt. Muss aber sagen, dass ich da noch Probleme habe, weil ich ich da in der Satzfindung noch echt unbedarft bin. Polterte dann was raus, was das Gegenüber nicht wirklich fassen kann. Da braucht es wohl noch Zeit für eine gute/bessere Kommunikation von meiner Seite her.🙄