Beiträge von aennie

    Und sie machte mir tatsächlich den Vorschlag dazu, wo ich natürlich voll gegen an bin mit Ausreden.

    Doch ich glaube ich packe das jetzt und die Freundschaft zu ihr wird daduch unkomplizierter. Sie selbst hat ja auch ihre Selbsthilfegruppe für Depressiverkrankte.

    Mein Exchef erzählte mir mal eine Geschichte, die damit endete, dass man reden soll, dass einem geholfen wird. Ich dachte damals: Was willst Du von mir. Ich habe mit dir geredet, dass ich die von Dir versprochene Gehaltserhöhung haben möchte und Du zahlst sie mir trotzdem nicht.

    Aber jetzt gerade verstehe ich den Sinn dahinter trotzdem.

    Hätte ich hier nicht weiter gerschrieben, wäre ich nicht auf meine Lösungen gekommen.

    Wieder mal allerherzlichsten Dank an dieses Forum.

    An Alex für die Administration, allen Moderatoren, jeden, der sich hier anmeldet und mitschreibt oder nur mitliest.

    Jeden der an mir rumrüttelte und jeden der mich ein Stück weit in den Arm nahm.

    Wem geholfen werden will,der findet hier Hilfe.


    <3<3<3

    Ich habe gestern schon gesagt, dass mir das telefonieren zu viel wird. Mich zieht es nicht runter, aber immer nur abzusabbeln was hast du gemacht, was habe ich gemacht, das bringt mich irgendwie nicht weiter.

    Habe den Vorschlag dann gemacht, uns gerne einen Tag in der Woche auszumachen, wo wir uns dann treffen. War sie auch mit einverstanden und schlug auch vor uns dann im Stadtpark zu treffen, wo wir nicht unbedingt auf irgendwas mit Alkohol stoßen sollten. Auch dort wären wir nicht davor gefeiht.

    Im Moment komme ich aber absolut nicht mit der Situation klar, und bin am überlegen, ob ich doch besser in eine Selbsthilfegruppe vor Ort gehe, wo ich dann mit Leuten bin, denen ich nicht erst erklären muss, wo überall die Gefahren lauern, die ich ja selbst alle noch nicht kenne.

    Ich zerdenke es wirklich gerade. Sühle mich auch extremst gerade im Selbstmitleid.

    Es gibt da weiteres. Sie leidet an Depressionen. Und ich überlege die ganze Zeit, ob es gut ist wenn sich zwei psychisch Kranke da zusammen tun. Denke da immer an den Satz von Hartmut, dass sich zwei nasse Lappen nicht trocken machen.

    Das ist dann also tatsächlich zu nahe dran, ok, dachte ich mir. Ich hoffe denn nun, dass sie nicht bei jeder Dose die sie sieht sagt: Och Schade, die muss ich ja nun liegen lassen.

    Wir haben in den letzten Wochen viel telefoniert, abends. Das war im Suff ja mein Hobby. Volltrunken Leute anzu rufen und die dann mit meinem Mist zuzulabern. Stellt das auch eine Gefahr dar.

    Wie seht ihr das?

    Hallo, ihr Lieben

    Bevor ich nun wieder in eine Triggerfalle laufe, erzähle ich hier lieber erst mal.

    Habe mit der Bekannten Heute gesprochen vor der ich mich outete. Wir kennen uns erst ein paar Monate. Sie musste mein Outing sacken lassen sagte sie, was ja auch ok ist, und würde den Kontakt trotzdem mit mir aufrecht erhalten wollen.

    Auch daß wir uns gerne wieder treffen. Ich sagte ihr, was ich da alles einhalten möchte, um nicht getriggert zu werden. Also die Situationen, wo ich getriggert werden könnte. Klar war sie erschrocken, was da alles zugehört.

    Wir waren Mal weg zum spazieren. Sie sah weggeworfene Pfandflaschen liegen und sammelte die auf zum mitnehmen. Ich habe das auch immer gemacht und machte dann mit. Es waren natürlich überwiegend Bierdosen.

    Ich sagte ihr, dass so was dann wohl besser auch nicht mehr für mich geht. Sie lachte und sagte, dass ihr das schwer fallen würde.

    Nun stehe ich wieder da wie doof. Ich kann ihr ja nicht noch ihr Hobby verbieten. Wie kann ich es händeln, dass sie die Pfanddosen sammelt, ich davon aber nicht getriggert werde?

    Hallo Aennie,

    Schön, dass Du hier im Forum geblieben bist und Dir die Worte der anderen zu Herzen genommen hast.

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    zu vergeben, verzeihen, loszulassen - auch mir selbst gegenüber, war für mich ein Prozess, zufrieden abstinent zu werden.

    Darin liegt glaube ich der Schlüssel. Mir selbst verzeihen. Das ist dann wohl der schwierigste Part von allem, weil ich nicht weiss wie das geht.

    Das gestern war glaube ich mein inneres Kind was da mit mir sprach.

    Ansonsten habe ich ja den Kontakt zu meiner Sippe abgebrochen. Als Kind fand ich nichts bei, wenn die Eltern tranken. Ich kannte es ja nicht anders. Realisiert habe ich deren Alkolmissbrauch erst, als ich bei mir sah, dass es zu viel wird. Ich habe dann reduziert, auf Feiern nicht mehr Mitgetrunken. Es waren ja immer auch Kinder mit dabei und ich wollte nicht, dass diese auch denken es sei normal.

    Der Drops war da aber schon längst gelutscht. Oma und Opa waren angetüddelt doch immer so witzig und alle angtüddelten fanden es witzig auf Feiern das Baby meiner Schwester von Schoß zu Schoß zu reichen. Meine Schwester fand das auch gut, konnte sie in Ruhe Bechern.

    In dieser Familie wurde auch immer vorgelebt: Hast Du ein Problem, dann trink was, dann geht's Dir wieder besser. Wo das bei mir hinführte wisst ihr ja.

    Mir wurde nie beigebracht mit Gefühlen umzugehen und das holt mich jetzt in der Abstinz natürlich wieder ein.

    Als Kind habe ich mir oft eine Höhle aus meinem Bett gebaut. Habe mich da mit ganz vielen Kissen eingekuschelt. Ein Elternteil zum Ankuscheln hatte ich ja nicht. Nun wohne ich in einer Miniaturwohnung. Diese Wohnung ist nun meine Höhle. Nur ausgewählte Leute dürfen hier rein. Ich hasse es, wenn ich einen Handwerker bestellen muss, wenn hier wieder irgendein Problem ist, weil ich diesen Menschen dann ja nicht kenne.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Beim letztem Telefonat mit meiner Mutter hatte ich wieder mal Fragen an sie. Sie wollte davon nichts hören, sagte nur : Das war damals so. Ich erklärte ihr, dass mir ihr damals nicht gut getan hat und ob sie nicht wenigsten sagen könnte, dass ihr das leid tut. Das tat sie und seitdem bin ich gut damit. Es reichte mir als kleiner Trost. Die leben weiter in ihrer Welt, ich nun in meiner Höhle.

    Die Situation hier letzt hat mich trotzdem absolut getriggert.

    Irgendwie hatte ich erwartet, dass mir wer da Recht gibt. War nicht, was mich noch wütender machte. Es gab einen Hinweis ich solle mehr bei mir bleiben. Den kapierte ich auch wieder nicht.

    Ich hatte dann noch ein Gespräch mit der Bekannten, die sagte mir : Du willst, dass es Dir besser geht, schaust aber immer nur was andere in Deinen Augen falsch machen.

    Diese Aussage von der Bekannten und dem Hinweis von der Rennschnecke habe ich mir noch und nöcher die Tage nun durch den Kopf gehen lassen. Ich denke, so langsam kapiere ich was ihr damit meint.

    Hallo,

    Das Suchthirn war Heute wieder sehr aktiv bei mir.

    Ich konnte mich nicht hinsetzen und Basteln. Bin Stundenlang in der Wohnung hin und Hergelaufen.

    Igendwann kam einer andere Stimme, die sagte: Mamma, ich möchte nicht daß Du trinkst. Ich habe es nicht getan, . Werde ich jetzt langsam bekloppt?

    Und hier schreiben zum Teil auch die, die schon etwas länger abstinent sind.

    Das Leben nach dem Alkohol

    Aber nicht so oft.

    Ich meinte nicht dich Alex, den anderen Alex der für die administration zuständig ist.

    Ich denke es ist besser für mich,mich hier wieder zurückzuziehen

    Fangt die JEB auf, es geht da nicht nur um sie.

    Ich ertrage es nicht , eine junge Mutter. Regt sich auf über ihren Partner, ihre Eltern. Sie ist diejenige die säuft. Mir tut das Baby so leid