Und wir sind doch hier in einer Selbsthilfergruppe wo jeder auf jeden aufpasst. Starallüren finde ich da unangebracht.
Beiträge von aennie
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Hm.
Die Sorge hatten schon viele bei mir.
Ich bin schon noch ziemlich von mir überzeugt.Das bin ich auch. Hier sind nur viele Neulinge wie ich die die Abstinenzleiter erst von unten nach oben heraufklettern.
Ich habe vorhin es bewusst realisiert. Aber hättest du es nicht geschrieben hätte ich das nie gemacht.
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In nächster Zeit werde ich trotzdem nicht so viel schreiben, da ich auch mein Leben lebe. Muss einige Dinge erledigen. Also wundert Euch nicht.Wer sollte sich darüber wundern? Ich kenne es so bereits von dir. Erst gross mitmischen, dann sagst du Du ziehst dich zurück, kaum kommt wer wo Du meinst mit DEINEM was erreichen zu können bist du wieder in.
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Pass auf dich auf Lebenskünstler. Ich habe das Gefühl Du bist kurz vor einem Rückfall, nach all den trockenen Jahren.
Dein geschriebenes über die Reha.
Du gehst da für dich hin. Es geht da um dich.
Nicht ob du da Freunde findest.
Ich war Anfang des Jahres zur Reha. Wegen eines Bandscheibenvorfalles.
Ich habe mich dort verloren, weil ich mich um eine Mitpatientin mehr kümmerte wie um mich. Meine Genesung in der Sache.
Diese Frau hat sich tagtäglich bei mir bedankt dass ich für Sie da bin.
Spielte ich abends Ping Pong Tischtennis mit wem anderen und lachte dabei kam sie mir mit Eifersucht.
Thema verfehlt.
Im Nachhinein wäre ich froh, das Ding für mich alleine durchgezogen zu haben.
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Ich hatte mir allerdings überlegt, ob ich diesen Satz schreibe. Denn das sollte wirklich nur jemand machen, die/der es sich leisten kann.
Wer kann sich das leisten?
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Du bist genauso suchtkrank wie jeder andere auch, da gibt es nichts Besonderes.
👍
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Ich hab's denn auch mal visualisiert. Jetzt Saufdruck.
Gehe besser zu Bett.
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Glückwunsch Blendi. LG Kazik
Danke Kazik
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Herzlichen Glückwunsch auch von mir zu 5 Monate ohne Alkohol 💐
Danke Iwona
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Hallo R/no,
das hört sich super positiv an bei Dir. Positive Energie und zurückkehrendes Selbstvertrauen. So soll es sein.
Ich wünsche Dir alles gute für die anstehenden Veränderungen. Einfach klasse wie Du die neuen Möglichkeiten nun für dich nutzt.
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Ich danke Euch allen 😊
Ich bin so froh den "Klotz am Bein", die "Fussfessel", " Bremse", den " Seelentöter"....... los zu sein.
ICH bin wieder die Bestimmerin über mein Leben. Ich bestimme was gut für mich ist und nicht die Plörre aus Wein- oder Sektflasche.
Kein verstecken mehr. Kein mich klein machen mehr. Kein schlechtes Gewissen oder schämen. Ich kann wieder für mich selbst einstehen.
Ich spüre die Freiheit von der Ihr so oft schreibt. Und die will ich behalten und deshalb werde ich jeden Tag Achtsam auf mich schauen.
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Hallo Ihr Lieben,
da bin ich doch schon in Monat 6 gerutscht und hab's fast gar nicht mitbekommen.😉 Tja, 5 Monate und 1 Tag ohne Alkohol nun. Was ein tolles Gefühl !
Ich glaube dass schlimmste habe ich nun geschafft. Und da bin ich nun echt mal stolz drauf.
Was ein holpriger Weg....aber egal, geschafft. Mit Euch zusammen. Meinen Anschuppsern und Mutmachern. D A N K E !!!
Ich achte weiterhin auf mich, horche in mich hinein, was ich gerade brauche oder so gar nicht gebrauchen kann und handle danach. Gönne mir viel Ruhe wenn ich sie brauche. Meine ganzen Spiekzettel kleben weiterhin an der Tür und werden mental abgearbeitet bevor ich das Haus verlasse. Das sind meine " Vorschriften" und ich halte mich dran.
Mir geht es mit jedem Tag besser. Ich bin gelassener, offener. Habe meinen Rhythmus zurück. Der Kopf ist frei, Seele und Körper gehen es gut.
Bin einfach nur glücklich, dass ich das "Mistviech Alkohol" nicht mehr brauche und Saufhirn -und Stimme mich kaum mehr nerven.
Für Alle die Ihr noch am Anfang steht : Haltet durch! Es wird besser! Einen Tag nach dem anderen.
Ganz viele liebe Grüße
Blendi
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Hallo Ihr Lieben,
Heute war ich gegen Mittag recht unruhig, so'n blödes Gefühl im Bauch. Schönes Wetter und Wochenende, da wurde das Suchtgehirn wach.
Ich habe es ohne weiteres ignorieren können und es blieb bei dem kurzen "Zucken". Hatte einen schönen Tag dann.
Bis eben sass ich noch auf der Terasse und mitmal fühlte ich mich stark. Nicht stolz, frei, glücklich oder so wegen der anhaltenden Abstinenz, nein , stark! Ein total irres Gefühl sage ich Euch. Ich kann mich nicht erinnern mich jemals so gefühlt zu haben. Herrlich 😊
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Ja und du bist nüchtern in der Lage die Steine des Berges zu erkennen.
Ich habe mir manchmal die Steine sortiert, in dem Bewusstsein, dass ich nicht alles gleichzeitig schaffe.
Steine
- unbedingt sofort
- ja, aber nicht morgen
- hat ein bisschen Zeit
- muss das sein/brauch ich das
- wäre schönWenn die "Unbedingts" weg geräumt waren, ist oft aus dem hohen Berg noch ein flacher Hügel geworden

Genau so funktioniert es.
Für die Anfangszeit die allerbeste Lösung um auch mein eigenes Tempo wiederzufinden und mich nicht zu überfordern. Denn den Zustand der Überforderung liebt mein Säuferhirn. Und den Angriffspunkt werde ich ihm nicht freiwillig anbieten.
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Die Geduld, ja, die fehlte mir auch immer. Wurde hier so oft drauf hingewiesen, diese zu haben. Habe mir dann einen grossen Zettel aufgehängt mit den Worten die Alex mir schrieb : Habe Geduld, die Zeit arbeitet für dich. So kann ich das nicht aus den Augen verlieren, weil ich es jeden Tag lese, reflektiere und gegebenenfalls korrigiere.
Du bist auf einem guten Weg. Einen Schritt nach dem anderen. 😉
Liebe Grüße
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Ok, dann stelle ich ab nun mein schlechtes Gewissen ab, wenn ich über so etwas lache. Lachen kann.
Danke Dir Alex
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Ich schlafe auch sofort ein wenn ich die Augen zu mache. Einmal muss ich dann meist auch nochmal hoch, aber Penne dann auch sofort weiter. Träume auch nicht mehr. Schade eigentlich, aber ich denke das kommt wieder. Nachmittags muss ich mich manchmal hinlegen, wie eben auch, da überfällt mich bleierne Müdigkeit.
Durst und Apettit sind gleich geblieben. Die Gier nach süssem in den ersten 3Monaten der Abstinenz hat sich gelegt. Einige Kilos sind auch runter, wegen des Sportes, aber da ist noch Luft nach oben 😊. Jedenfalls ist das pummelige Gesicht und das Doppelkinn weg und die Augen leuchten wieder.
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Bei etwas ähnlichem, habe ich gestern auch gelacht. Habe mich dann auch ein bisschen gewundert. Aber wenn ich es witzig finde und es sonst nichts bei mir auslöst... was solls?
Ausgemacht hat es mir auch nichts. Fand es nur irgendwie unpassend als noch frischer Abstinenzler über so einen joke zu lachen, wo ich doch weiss wohin mich Wein und Sekt gebracht haben.
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Da es Dir selbst auffällt, wird sich das mit der Zeit von selbst erledigen.
Ok, gut zu wissen. 👍
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Beim Sport letzt wurde ein neuer Mitsportler in die Geräte eingewiesen und die Trainerin sagte zu ihm: und ganz wichtig, ganz viel trinken. Zeigte er auf seine Trinkflasche mit rosa Flüssigkeit und den Worten: Ich habe extra meinen "Rose"mitgebracht.
Fast alle lachten, ich auch. Bekam aber gleich einen Stich in der Seite und dachte: Was lachst du da jetzt drüber? Irgendwie unpassend, oder?
Eine Dame sagte: Wenn einer mal die Wahrheit spricht, glaubt man ihm meistens nicht.....hmm, die Aussage war mir dann aber doch auch zu heftig.
Kennt Ihr so Situationen? Wie reagiert Ihr innerlich und äußerlich darauf? Mich scheint das ja doch noch zu beschäftigen.
Auch bemerke ich, dass ich sehr oft noch dieses falsche: Ach was geht es mir gut Gehabe an den Tag lege. Wurde zu Saufzeiten ja so angewandt um nicht aufzufallen oder Selbstbewusstsein zu demonstrieren. Immer Mal ein blöder unpassender, eigentlich nicht witziger Spruch, oder eine Bemerkung, die ich mir hätte sparen können. Jedes mal denke ich mir hinterher, warum hast Du nicht einfach den Mund gehalten. Das muss ich auch noch abstellen/umarbeiten. Es gibt noch viel zu tun.