Beiträge von Anouk

    Hallo in die Runde,

    meine Nacht war eher durchwachsen mit Schlafgast und meinem unruhigen Schlaf derzeit. Zumindest habe ich die Nacht weniger geschwitzt.

    Heute Morgen hatte ich wieder einen Termin beim Hausarzt. Meine Blutwerte vom letzten Mal (Dienstag) waren unauffällig - puh! Auch heute hat mein Arzt wieder Blut abgenommen (Kontrolle) und sämtliche Vitalwerte gemessen, die alle im Normalbereich waren. Auch hat ermir heute Tel.nummern der örtlichen Suchtberatung und Kontaktdaten einer Selbsthilfegruppe vor Ort mitgegeben. Da weiß ich noch nicht, ob ich Kontakt aufnehme. Den nächsten Termin bei ihm habe ich Montag. Da möchte er einen großen Gesundheitscheck machen. Mein Hausarzt sagte heute zu mir, dass er es ganz stark findet, dass ich von mir aus zu ihm gekommen bin. Das hat mich gefreut und noch mehr ermutigt meinen Weg ohne Alkohol weiter zugehen. Er fragte mich auch, ob er mich am Wochenende anrufen darf, eine Art "Kontrolle" und um zu hören wie es mir geht. Aus seiner Erfahrung können Wochenenden für süchtige Menschen ein Risiko oder Trigger sein und er möchte mich unterstützen. Wow! Dabei bin ich nichtmal privatversichtert und er kann für mich nur einmal die Pauschale im Quartal abrechnen. Ich bin wirklich positiv überrascht und habe dem Anruf am Wochenende zugestimmt.

    Danke für eure Beiträge. Der Abend lief doch anders als gedacht. Das duftende Schaumbad ist unbenutzt abgelassen und ich liege bereits im Bett, wenigstens mit geputzen Zähnen. Neben mir liegt jetzt das jüngere Kind, da es weinend runterkam (schlecht geträumt) und momentan viel Nähe braucht. Irgendwas ist immer. ;)

    Mein Mann hat sich auch gemeldet und wollte wissen, ob bei mir alles ok ist. Er nimmt die nächste S-Bahn u ist bald da.


    Ich bin froh heute klar und nüchtern geblieben zu sein. Mein Weg ist wohl weiter als vor Tagen gedacht.
    Gute Nacht

    „Da wo‘s piekt, da geht‘s lang“ Das merke ich mir. Danke!

    Heute abend ist mein 5. Abend ohne Alkohol und piekt es bei mir. Darum schreibe ich jetzt hier.
    Mein Entschluss nüchtern zu bleiben und alkoholfrei zu leben kam nicht von heute auf morgen. Im letzten Jahr dämmerte es mir, dass es nicht normal ist jeden Abend Wein zu trinken. Damit es nicht auffällt wieviel ich trinke, hatte ich angefangen daheim kleine Verstecke (mein Kleiderschrank, ein leerer Schuhkarton im Keller) anzulegen (immer nur Wein). Diese Verstecke füllten sich erstaunlich schnell mit leeren Weinflaschen. Immer öfter musste ich diese heimlich entsorgen und nachfüllen. Das war der Punkt wo ich mir eingestand, ich bin Alkoholikerin. Ich habe ein Problem, wenn ich abends keinen Wein trinke. Um Alkoholikerin zu sein, muss ich mich nicht ins Koma trinken. Ich muss auch nicht ständig den Pegel halten. Tagsüber trank ich nicht, nicht mal ein Glas zum Mittag essen oder Sektempfang bei Firmenveranstaltung. Warum? Weil ich tagsüber die Wirkung von Alkohol nicht mag. Vielleicht war es auch da schon die Angst (denke ich jetzt), dass ich dann noch ein weiteres Glas trinke.

    Meinen Trinkschluss habe ich vorbereitet, zumindest dachte ich das, denn den Arzt hatte ich nicht auf dem Schirm, danke an euch!
    Ich habe alle meine Flaschenverstecke im Vorfeld aufgeräumt. Angefangene Flaschen entleert, Leergut weggebracht. Alles geschah immer heimlich tagsüber, wenn mein Mann im Büro war und die Kids unterwegs bei Freunden oder im Training waren. Ich habe mir eine Zeit rausgesucht, wo ich aufhöre zu trinken, wo ich weniger Streß habe, weniger Termine. Die Kids haben gerade Ferien sind in der Ferienbetreuung, was sie wollten u auch beruflich stehen weniger Termine an. Da ich von daheim flexibel arbeiten kann, ist es optimal. Ich kann Pause machen wann ich will u auch arbeiten wann ich will.
    Auch einen Notfallkoffer habe ich für mich gepackt (kannte ich vom Nikotinentzug).

    Was ist heute Abend anders? Ich habe übersehen, dass mein Mann heute Abend mit seinem Kumpel im Kino ist. Ich bin allein daheim… Uff! Die Kids sind im Bett bzw. in ihren Zimmern und nun? Mein Mann hatte mich gefragt ob es ok ist, wenn er heute Abend nicht da ist und ob ich das hinkriege. Ja, denn ich will ihn nicht einengen und für mein Alkoholproblem einspannen.
    Nach den heutigen Beiträgen hier, die ich wirklich sehr schätze (auch wenn ich kratzbürstig reagiert habe - Entschuldigung), habe ich ihn gebeten die Roséflasche aus dem Kellerregal zu entfernen, entleeren, verschenken, mir egal.
    Tja und nun sitze ich daheim auf der Couch, tippe in mein Handy u weiß nicht so recht was ich mit mir anfangen soll. Für solch einen Abend hatte ich gedanklich keine Strategie vorbereitet. Es ist nicht so, dass ich Suchtdruck habe. Den hatte ich bis jetzt, auf Holz klopf, noch nicht. Ich will klar bleiben und auch morgen will ich nüchtern in den Tag starten. Ich weiß gerade nur nicht, was ich stattdessen machen könnte. Wohnung ist sauber, aufgeräumt. Stricken hatte ich heute schon und gerade bin ich an einem Ärmel. Diese mag ich irgendwie nie gerne Stricken. Podcast hören oder lesen traue ich mir derzeit nicht, da ich dabei immer auch getrunken hatte.Badewanne mit viel duftendem Schaum wäre ne Alternative und hier im Forum lesen.
    Grüße Anouk

    Ich bin erst ganz am Anfang. Ich habe seit 4 Tagen abends nichts getrunken (auch tagsüber nicht). Und das werde ich auch heute abend so handhaben.
    Gestern war ich beim Hausarzt und auch morgen Mittag habe ich einen Termin beim Hausarzt, den ich wahrnehmen werde.
    Das mit dem Stricken ist in der Tat eine gute Sache. Seit letztem Jahr stricke ich regelmäßig, gerne u viel (vorher zwei Jahre gehäkelt). Die letzten Abende konnte ich strickend verbringen, was mich gut abgelenkt hat. Das ist ein Novum für mich. Denn Stricken kann ich nur mit klarem Kopf.
    Sport/ Fitness ist eher nicht so meins. Eher schwinge ich mich aufs Rad und fahre abends ne Runde (vorgestern getan), anstatt spazieren zu gehen, denn dabei habe ich abends immer getrunken.

    Herje, hätte ich es nur nicht zugegeben mit der Flasche im Keller.
    Ich habe es durch. Wenn kein Wein im Haus war, wurde ich unruhig u bin abends immer losgezogen und habe mir welchen gekauft u auch getrunken, manchmal heimlich, manchmal daheim vor meinem Mann.
    Es ist absolut gegen jeden Verstand u jede Empfehlung, dass ist mir bewusst.
    Ende 2019 habe ich aufgehört zu rauchen. Das war heftig für mich. Die angefangene Schachtel mit exakt noch 12 Kippen drin, habe ich noch heute.
    Unterschied: wäre die Weinflasche offen, dann hätte ich ein riesiges Problem. Das habe ich auch mit meinem Mann so besprochen.

    Hallo Nayouk,

    woher ich die Sicherheit nehme, kann ich Dir nicht sagen.

    Entgegen aller Empfehlungen hilft es mir persönlich zu wissen, dass was da ist. Dieses Wissen von „nix da“ bereitet mir Angst und triggert mich mehr. Dann gehe ich wie ferngesteuert los und kaufe mir eine kleine Flasche Wein. Und habe ich sie gekauft, dann denke ich nicht nach, dann trinke ich sie auch. Das habe ich mehrfach durch. War kein Wein am Abend da, bin ich losgezogen mir welchen zu kaufen u zu trinken (Tankstelle am Sonntag abend, Supermarkt der bis 23 Uhr offen hat).

    Es klingt sicher paradox für dich, ich kann es mir selbst nicht erklären. Der Gedanke, dass Wein da ist, ich diesen aber heute nicht trinken werde, beruhigt mich irgendwie.
    Erstmal denke ich für nur für einen Tag/ Abend. Was morgen ist, werde ich morgen aushandeln. Ich möchte für mich ein Leben ohne Alkohol.

    Auch wenn meine Nächte momentan nicht die Allerbesten sind (unruhiger Schlaf), komme ich morgens trotz Müdigkeit besser aus dem Bett und meine Morgenmuffligkeit ist nicht mehr ganz so stark ausgeprägt. Anscheinend hatte ich doch morgens immer einen leichten Kater 🫣.

    Ja und nein.

    Ich habe keine geheimen Weindepots mehr. Diese habe ich letzte Woche bewusst aufgelöst und Leergut entsorgt. Es gibt im Haushalt keine angebrochene Flasche Wein oder Weinschorle.
    Eine volle geschlossene Roseflasche steht im Keller. Mein Mann ist eingeweiht. Und die bleibt da.
    Die ist für mich wichtig. Das ist ähnlich wie beim Nikotinentzug. Alle sagten, hab nix im Haus. Ich hatte eine angerissene Schachtel im Haus. Die habe ich bis heute da. Es fehlt keine einzige daraus. Beim Nikotinentzug war es für mich unglaublich schwer kein Rauchzeug daheim zu haben. Der Gedanke nix da zu haben und völlig „nackig“ zu sein, bereitete mir extrem Streß. Diese angefangene Schachtel gab mir Sicherheit. Suchthirn…


    Mein Mann hat Wodka und keine Ahnung was im Haus. Selten mischt er sich da mal was (wenn es einmal in zwei Monaten ist, ist es viel). Wahrscheinlich verdunstet es bei uns eher als das es getrunken wird. Ich weiß wo es steht, aber das interessiert mich so gar nicht. Es schmeckt mir nicht und ich kann da nicht die Wirkung einschätzen. Wein war für mich berechenbarer.
    An „seinen Alkohol“ bin ich nie rangegangen, da es Mischgetränke sind.
    Ich bin eher abends „spazieren gegangen“ zum REWE, der bis 23:00 Uhr offen hatte, und habe einen Wein in 0,25l gekauft.

    Hallo Anouk,

    wenn du nichts mehr getrunken hast bist du im kalten Entzug. Es ist deine Entscheidung, aber wir raten davon ab und möchten auch keine Erfahrungsberichte darüber.

    Hallo Nayouk24,

    ich werde darüber keinen Erfahrungsbericht schreiben.

    Heute Nachmittag war ich beim Hausarzt und habe mit ihm darüber gesprochen, dass ich Alkoholikerin bin und Freitagabend die letzte Weinschorle getrunken habe. Auch habe ich ehrlich über Menge, wie oft ich trinke und was berichtet. Daraufhin hat er mich untersucht (Blutdruck, etc. normal) u Blut abgenommen. Übermorgen soll ich wieder hin. Eine Krankschreibung habe ich auch erhalten für den Rest der Woche. Diese werde ich, glaube ich, nicht benötigen.
    Entzugssymptome hat er mir aufgezählt u wenn was ist u es mir schlecht gehen sollte, soll ich den Notdienst rufen.

    Tja und jetzt weiß ich auch nicht. Ist das so die Regel?

    Da bin ich wieder.Nachdem ich Freitag Abend die Weinschole (0,25l) eher widerwillig getrunken hatte u die Nacht ok war habe ich für mich beschlossen es Samstag ganz zu lassen. Ich hatte ich Probleme beim einschlafen. Aber ich war auch ein wenig aufgeregt wie es wird. Die Nacht (wie auch jene von Sonntag auf heute) war ich öfters kurz wach und hatte unruhig geschlafen u auch bissl geschwitzt. Es war nicht dieser Schlaf wie ein Stein mit Alkohol. Dennoch kam ich früh gut raus und fühlte mich fit. Tagsüber geht es mir gut. Da fehlt mir der Alkohol nicht. Lediglich am Abend wenn die Kinder im Bett sind u alles erledigt ist, fehlt irgendwas. Es fühlt sich ungewohnt an. Doch irgendwie bin ich auch ein wenig stolz auf mich, seit Samstag habe ich keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen.

    Ich halte mich an meinen Vorsatz nicht mehr zu trinken, schon gar nicht allein am Abend wenn ich nochmal spazieren gehe.

    Mit meinem Mann hatte ich gestern Abend lange geredet. Er ist aus allen Wolken gefallen. Klar hatte er sich gewundert, dass ich abends immer ein Glas Wein oder Schorle getrunken hatte. Er wusste ja nicht, dass ich beim abendlichen spazieren auch getrunken hatte. Auch von meinem Vorrat wusste er nichts. Dieser ist übrigens auch nicht mehr existent.
    Ich bleibe dabei, ich will mein Leben konsequent und klar ohne Alkohol genießen. Ich weiß, dass ich nie einen „normalen“ Umgang damit haben werde.
    und morgen organisiere ich mir den Termin beim Hausarzt.
    Grüße von Anouk

    Hallo, ich melde mich dennoch und schreibe hier unter falschem Namen weiter.
    Arzttermin konnte ich noch nicht buchen, da mein Hausarzt „oldschool“ unterwegs ist u kein Buchungssystem online hat. So weiß ich jedoch, dass er nach Ostern Sprechzeit hat.
    Heute Abend war ich wieder spazieren. Diesmal hatte ich Mineralwasser anstelle von Wein dabei. Das ging ganz gut u hat mich erstaunlicherweise nicht gestört. Wieder daheim habe ich sehr langsam eine Weinschorle getrunken (wie gestern angesagt). Und eigentlich hatte ich auf die schon keine Lust.
    Ich will keinen Alkohol mehr trinken. Doch nach den Warnungen hinsichtlich kaltem Entzug, sollte ich erstmal mit meinem Hausarzt sprechen.
    Anders als beim Nikotinentzug bin ich entschlossen und kann mir ein Leben ohne Allohol sehr gut vorstellen. Das war beim Rauchstop anders. Da hatte ich Bammel vor bestimmten Situationen und Momenten. Vielleicht verkenne ich es, da ich Alkohol nur abends getrunken habe. Um diesen zu ersetzen hatte ich mir die Tage bereits leckeren Tee und Zutaten für ein oder zwei alkfreie Cocktails gekauft (war nie die Cocktailtrinkerin mit Alkohol).
    Der Tee steht jetzt vor mir und duftet herrlich.
    Wie steht ihr Erfahrenen zu alkolfreien Radler? Ist das ok oder besteht da Gefahr, das Suchttier zu kitzeln?

    Anouk

    Was ihr beschreibt hinsichtlich Entzugssymptome stimmt mich nachdenklich.
    Dann werde ich am Die mir einen Termin beim HA buchen. An meinem Plan möchte ich dennoch festhalten. Ich will nicht mehr weiter trinken.

    Ich werde morgen Abend u über Ostern nur eine Weinschorle trinken (dämpfen) u ich werde nicht heimlich am Abend in der Zeit trinken! Das ist meine erste Herausforderung. Zur Ablenkung werde ich am Abend viel Stricken. Das mag ich total u es entspannt mich. Und ein Projekt habe ich auch momentan schon angefangen.

    Beim Osteressen mit der Familie besteht für mich keine Gefahr. Ich muss zum Essen keinen Wein trinken u abends zum Essen auch nicht (mag ich weniger, zumal die Schwiegerleut nur lieblichen Wein haben, bäh). Hatte meinem Mann bereits gesagt, dass ich Sonntag zu seinen Eltern u zurück das Auto fahre.

    Danke für Deine Anregungen!

    Entschuldige das was unhöflich von mir.
    Danke für deine Antwort und die Links. Die schaue ich mir an.

    Danke. Das war mir vorher gar nicht so bewusst. Ich schäme mich ein wenig darüber mit dem Hausarzt zu reden (kenne ihn zu wenig, da selten da, außer Routinecheck u Impfungen, da selten krank). Ich weiß, dass es Quatsch ist, dennoch.
    Ist dann ausschleichen besser? Das widerstrebt mir. A) kenne ich mich und meine militante Inkonsequenz und B) ist da eine Verlängerung der Sucht u des Leidens wahrscheinlich vorprogrammiert.

    Hallo,

    ich bin Anouk (47 Jahre), glücklich verheiratet, berufstätig u Mutter zweier gesunder Kinder (11, 8 Jahre) und ich bin Alkoholikerin .

    Bis jetzt wurde ich noch nie auf mein Trinkverhalten angesprochen. Ich trinke heimlich. Jeden Tag trinke ich mind. 0,25l Wein (meist mehr, selten mehr als ne Flasche), nur Wein oder Weinschorle oder mal ein Vier. Bier u Schnaps schmecken mir nicht. Damit mein Mann keinen Verdacht schöpft, gehe ich abends gerne spazieren um meinen Kopf zu lüften (Beruf, Kinder, Haushalt, bla bla). Dabei trinke ich besagte Menge. Manchmal weniger, dann trinke ich danach zuhause noch ne Weinschorle (nicht verdächtig). Ich knipse mich beim Trinken nicht aus (keine Ausfälle), eher so nötige Bettschwere bis leicht bedüdelt (im Kopf ohne torkelndem Gang) u morgens keinen Kater. Tagsüber habe ich null Verlangen nach Alkohol. Da mag ich es nicht mal. Doch abends gehe ich nie ohne Alk getrunken zu haben ins Bett. Wenn ich nur wenig getrunken habe (Radler 0,3l zum Grillen mit der Familie),kann ich schlecht einschlafen.

    Außer in den Schwangerschaften mit Stillzeit oder krank, kann ich mich nicht erinnern wirklich nüchtern ins Bett gegangen zu sein.

    Mein Mann trinkt selten Alkohol u noch seltener abends. Er trinkt eher mal ein Glas Wein am Wochenende zumMittag essen, auch nicht immer. Auch in unserem Freundes-/ Bekanntenkreis wird wenig getrunken.

    Wieso habe ich mich heute hier angemeldet habe? Seit einiger Zeit gestehe ich mir ein, dass ich ein Alkoholproblem habe. Und ich glaube das kriege ich nicht so einfach mit mal nicht Trinken in den Griff. Ich habe keinen „gesunden Umgang“ mit Alkohol mehr. Denn, wenn ich ein Glas getrunken habe am Abend, dann will ich noch eins u noch eins.

    Somit kann es für mich nur den Weg geben, gar nicht mehr zu trinken. Klingt leichter gesagt als getan. Hört man langsam auf mit Reduktion oder eher Schlusspunkt? Beim Nikotinentzig half mir die Methode Schlusspunkt und Vorbereitung. Das versuche ich ab Freitag Abend. Dann folgen freie Tage und ich hoffe so die vermutlichen Schlafprobleme besser händeln zu können.
    Da bis jetzt keiner von meinem Alkoholproblem weiß, kann ich mich auch nicht austauschen. Meinem Mann gegenüber möchte ich es noch nicht eingestehen. Ich schäme mich vor ihm, obwohl ich mir sicher bin er würde hinter mir stehen.
    Vielleicht finde ich hier ein wenig Unterstützung. Habe die letzten Wochen hier im Forum fiel gelesen. Und bei meinem Rauchstop habe ich bereits tolle Erfahrungen mit Forumunterstützung sammeln können.

    Viele Grüße, Anouk

    P.S. Ich habe keine Korrektur gelesen oder die Vorschau mir angesehen, da ich es sonst nicht abschicke. Fehler bitte überlesen.