Beiträge von Frankenstein

    Daher nochmal meine frage: Wie kann dieses forum dir helfen, wenn Wahrheiten nicht das sind was du hören magst.

    edit - bitte nichts aus dem Internet hier ins Forum einkopieren, danke - Linde

    ... so sehe ich das auch. Nicht Mehr und nicht Weniger ist " Die Wahrheit".

    Daher meine Frage, was willst du mir mit deiner Frage sagen , denn eigentlich habe ich sie ja schon beantwortet.

    🤔 Demzufolge sollte es wohl keine Frage sein.?

    Ja , mir ist auch nicht entgangen daß ich kein " Einzelfall " bin. Aber soll ich deswegen dasselbe tun wie Alle ?

    🤔

    Ach ja?

    Ernstgemeinte Frage: Was erwartest du dir hier von diesem Forum? Du möchtest, so wie ich es verstehe, nichts an deiner Situation verändern. Was kann dieses Forum für dich


    Nichts für Ungut , kann es sein , daß ich da sehr viel Verbitterung heraushöre ? Sicher hast du sehr viele schlechte Erfahrungen machen müssen .? Ich versuche hier Infos zu sammeln , um Fehler die Andere bereits gemacht haben zu vermeiden.

    Was mich aber immerwieder verwundert , wie gut Leute , die nur ein paar Zeilen über Mein ( unser ) Leben gelesen haben darüber bescheid wissen . Ich würde mir solch ein Urteil so nicht erlauben . Aber gut , ihr wisst es sicher besser . Ihr seid ja perfekt und fehlerfrei.

    Bitte entschuldigt meinen sarkastischen Tonfall , aber so bin ich halt . Aber so mein ich es auch .

    Ich hoffe ich finde hier die Antworten , die mir helfen den richtigen Weg zu gehen. Vorwürfe habe ich nicht gesucht.

    🙊

    @ Linde66

    Die Zusammenfassung " Merkmale für ein EKA " war sehr interessant.

    ... wo soll ich anfangen ?

    Ja ... also , ich bin ja sozusagen das erwachsene Kind von zwei EKA's . Damit gehöre ich mit diesem Thema ( das ich schon lange abgeschlossen dachte und tief vergraben hatte ) eigentlich nicht hier her.

    Mein Vater ( eigentlich sein gesamte Familie ) wurde von meinem lieben Opa ( Alkoholiker ) regelmäßig durchgeprügelt wenn er aus der Stammkneipe kam. Wahrscheinlich hat mein Vater nie jemanden wirklich geliebt , außer den kleinen Hund den er als Kind hatte. ( hat er beiläufig mal erwähnt ). Und wenn doch , niemals gezeigt. Meine Mutter ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Ihr Pflegevater ist früh gestorben und sie hat sich dann um die kranke Pflegemutter gekümmert. Sie zeigt nur sehr selten ihre Zuneigung. Aber Sie tut es und drückt mich manchmal , auch wenn ich merke das es ihr schwer fällt. Das hat mein Vater noch nie getan ( worauf ich auch verzichten kann ).

    Das diese " Ehe " nicht gut gehen konnte war vorauszusehen.

    Mein Opa hat sich meine tiefste Verachtung verdient, wie auch mein Vater.

    Meine Mutter hat uns immer vor ihm beschützt. Und ich sie dann bis ich ca. 23 war ( mehr oder weniger erfolgreich ) vor ihm. Dann habe ich mein eigenes Leben begonne . ... Jetzt müsste er eigentlich vor ihr beschützt werden. Ich finde das hat er auch verdient.

    Nach dem was ich jetzt so gelesen habe kommt etwas Mitleid dazu.

    .... ja und ich .... hab das gleiche Problem. Körperliche Nähe war für mich lange unerträglich. Vertrauen braucht lange Zeit und genaue Analyse. ( es gibt nur sehr wenige die es geschafft haben ).

    ... aber damit habe ich abgeschlossen.


    Bei meinem aktuellen Problem bin ich noch nicht weiter gekommen. Sie trinkt jetzt auch wieder wenn ich dabei bin. Allerdings weniger, auch wenn ich nicht da bin. Das würden mir meine Kinder sagen.

    Viele Grüße aus dem Hamsterrad .

    Frankenstein.

    Dann empfehle ich dir mal diesen Thread zu lesen, sind nur 14 Seiten. Den haben wir EKA, also erwachsene Kinder aus Alkoholikerfamilien, zusammengetragen.

    Forenleitung
    3. März 2009 um 11:52

    So ... bin durch.

    Danke für den Denkanstoß. Ich bin noch am Denke. Das Ergebnis wird sicher anders als gedacht . Ich hab noch nicht die richtigen Worte.

    Dann empfehle ich dir mal diesen Thread zu lesen, sind nur 14 Seiten. Den haben wir EKA, also erwachsene Kinder aus Alkoholikerfamilien, zusammengetragen.

    Forenleitung
    3. März 2009 um 11:52

    Danke.

    Ich bin gerade auf Seite 6.

    Morgen lese ich weiter .

    Übrigens , das mit dem Kontollzwang und dem genauen Analysieren muss im Erwachsenenalter kein Nachteil sein. Es ist aber nicht nur bei EKA's so.

    Ich muss Morgen erstmal über alles nachdenken .

    Morgen fahre ich wieder Nachhause und dann nimmt alles seinen weiteren Lauf.

    Vielleicht haben wir auch ein ähnliches Problem wie unsere Partner.

    Sie können nicht ohne den Alkohol und wir nicht ohne Sie. 🤔

    Wenn ich diesen Gedanken zuende denke , dann muss ich denen, die sagen " lieber ein Ende mit Schrecken , als Schrecken ohne Ende " leider Recht geben.

    Aber soweit bin ich noch nicht. Ich glaube aber , Du bist es, und Du weist es auch, brauchst es nur noch bestätigt.

    Ich möchte nicht in deiner Haut stecken. Aber es ist wohl am Ende das einzig Richtige . 😪

    Hallo

    Nachdem ich nun einige Beiträge gelesen habe, ist nun zum zweiten Mal meine heile kleine Welt zusammen gebrochen.

    Aber ich gebe nicht auf.

    Ich habe nun seit dem 01.06. den Alkoholkonsum meinerseits eingestellt. Ich kann schließlich nicht verurteilen, was ich selbst mache. Ich werde auch nicht mehr schweigen wenn sie auf ihr schlecht überschminktes blaues Auge ( von einem Sturz bei einem Totalausfall) angesprochen wird... ich komisch angeschaut werde ... und sie einfach nicht sagt.

    In unserem Bekannten und Freundeskreis ist das auf Unverständnis getroffen.

    " ... aber sie kümmert sich doch um alles ... das wird schon wieder ... übertreibst du da nicht ? "

    ... sie trinken alle selbst gerne, ... hab ich ja auch.

    Ich habe ihr keine Vorwürfe gemacht. Das bringt ja nichts ( hab ich hier gelernt )

    Sie trinkt nun nichts mehr, wenn ich dabei bin. Erst wenn ich ins Bett gehe oder über die Woche auf Arbeit bin.🫤

    Ich hoffe so irgendwie zu erreichen das Sie ihre Alkohol Abhängigkeit erkennt , ... und sich im besten Fall helfen lässt.

    Solange muss ich das Spiel wohl mitspielen und alles am Laufen halten.

    Das ist halt so , wenn man einmal im Hamsterrad los läuft.

    Hallo Stef.

    Bei mir ( Uns ) ist es etwas anders . Wenn meine Frau nicht betrunken ist , verstehen wir uns prima.

    Wir ( Sie ) haben 2 sehr schwere Jahre hinter uns , mit mehreren Chemotherapien , OP , Bestrahlung und was da halt alles so dazugehört .Sie hat alle Haare verloren und hing mit nur noch 35 kg Körpergewicht am Tropf ( also am seidenen Fade ). Aber wir haben nicht aufgegeben .

    Und wir ( Sie ) hat es doch geschafft.

    Sollte Sie jetzt etwa wirklich an diesem sch.... Alkohol scheitern? Soll alles umsonst gewesen sein?

    Ich fühle gerade eine Mischung aus Enttäuschung, Verzweiflung und Wut.

    Hallo,

    Meine Frau hat während ihrer 2 Jahrigen Krebsbehandlung angefangen zu trinken. Ich habe es erst nicht beachtet , da ich mich auf wichtigere Sachen konzentriert habe.

    Aber nun wird es immer schlimmer und ich habe keine Kraft mehr.

    Ich habe Angst , daß mir alles entgleitet.

    Ich weiß nicht , ob ich noch die Kraft habe.