Beiträge von Paddy

    Liebe Thessie,
    mich würde es schon beunruhigen, dass Dein Sohn irgendwie beim trinken nicht mehr den Absprung findet. Selbst, wenn er noch nciht abhängig ist, so könnte dies auch schon den Anfang in die Sucht bedeuten. Das würde mcih schon beunruhigen, zumal er ja auch laut eigenen Aussagen dazu neigt seine Probleme wegzutrinken.
    Da er aber doch Student ist und auch sicher das Internet benutzt mach ihn doch mal auf diese Seiten aufmerksam, damit er gleich im Vorfeld weiß, was da auf ihn zukommt. Er wird es Dir sicher auch nicht übel nehmen, wenn er Deinen Beitrag hier liest. Ich wäre froh, wenn ich Eltern hätte, die sich Soregn um mich machen. Denn Alkoholabhängigkeit ist ja keine Lapalie , sondern eine ernstzunehmende Abhängigkeit, dessen sich Dein Sohn sicher nicht einmal bewußt ist.

    Alles Gute Euch allen.

    Hallöchen,
    weißt Du, ichglaube es ist das Beste füe Euch im Moment, dass er ncht zum geburtstag kommt. Ihr müßtest Euch wahrscheinlcih nur verstellen. Dadurch, dass er jetzt auch noch eifersüchtig ist auf den Neuen müßte er sich zusammen reißen und das würde ihm sicher schwer fallen. Kinder sind sehr sensibel und daher ists wohl echt besser, bevor da irgendeine Bombe platzt und dem Kleinen der Geburtstag verdorben wird.
    BAstand für alle Beteiligten ist glaube ich bei Euch angesagt. Du hast Deine schwere zeit hinter Dir. jetzt ist er dran, muß er sich eben auch mit allem auseinander setzen, dran arbeiten. Dir hat er auch nciht dabei geholfen,dass Du ejtzt so weit bist wie Du bist und guck mal zurück in Deinen Threads wie lang es bei Dir gedauert hat. ER scheint ja jetzt erst ein bißchen damit anzufangen , sich auseinander zu sertzen und die Realität wieder wahrzunehmen. Nämlich- dass es DICH überhaupt gibt, dass DU auch ein Leben hast und dass DU auch ein recht hast glücklcih zu sein. Zum Beispiel mit einem anderen. Tja hartes Brot für ihn, aber er tut mir nicht Leid. Du bsit erwacht , jetzt kann er mal auftauen aus seinem Dornröschenschlaf, meine ich.

    Schöne Geburtstagsfeier!

    Hallo Xenja,
    du hast Recht, die Geschichten gleichen sich alle so sehr, ebenso die Reaktionenund die Sorgen. Viele wissen auch schon wie es endet oder enden kann.
    Wozu versuchst Du ihn noch zu kontrollieren? Du weißt eh was los ist.
    Die Farge ist doch jetzt - wie kannst Du mit dieser miesen Situation umgehen, wie geht es Dir dabei; willst Du so weiter leben? Wir Co-Abhängigen wollen einfach den Tatsachen nicht in die AUgen sehen. Das ist unsere Krankheit. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Wir leben so weiter, akzeptieren unseren Aprtner mit seienr Krankeheit und allen darasu resultierenden Konsequenzen und stumpfen einfach ab, damit wir nicht dabei drauf gehen. Oder wir trenen uns, weil wir es nicht mehr ertragen können.
    Die dritte Möglcihkeit- wir sprechen mit unserem partenr, er sieht ein, dass das triken ihm nichts bringt, macht eine Therapie und danach wird wieder alles so sein wie damals, wir tanzen Arm in Arm auf eienr großen Wiese zwischen bunten Blumen und die Welt ist wieder in ordnung.
    Das ist wohl die Möglcihkeit, die nicht umsetzbar ist, die wir uns aber gerne so herbei wünschen, an denen unsere Gedanken sich festklammern. Eine Illusion, ein Realitätsverlsut von uns Coabhängigen, den wir wohl auch ohne jeglichen Alkoholeinfluß erreichen. Wir müssen uns erstmal klar werden, dass wir selber in eine Scheinwelt flüchten, selber abhängig sind, bevor wir unserem Partenr Vorwürfe machen.

    Wir können unsere Partner nicht ändern, haben gar kein Recht darauf. jeder darf sich doch so sehr ins Verderben stürzen wie er will. Jeder darf sein Geld auf die Straße schmeißen. Wieviele Menschen stopfen sich tagtäglich mit ungesunden Süßigkeiten voll und keiner macht ihnen Vorwürfe. Was bist Du selber bereit zu tun, damit es Dir gut geht? Warum soll es Deinem Partner gut gehen, doch nur für Dich, IHM gehts es doch scheinbar sehr gut mit seinem Alkohol. So, aus der Perspektive mußt DU es mal betrachten. All diese Dinge sind mir durch den Kopf gegangen bis ich den Entschluß gefaßt habe, dass ich mich trennen muß. Ich bin an einen Punkt gekommen , wo ich einfach gesagt habe, dass heir bei MIR Schluß ist. Ich habe genug mitgemacht und genug gelitten.
    Ich habe auch alles druchgemacht, was Du da schreisbt und noch viel schlimmer. Habe mcih gefragt wie schlimm muß es denn noch kommenund gemerkt, dass es eigentlcih schon garnicht mehr schlimmer geht. Dass ich schon Sachen mitgemacht habe, die ein normaler Mensch sich nicht gefallen läßt.
    Ich weiß, das tut alles weh- aber was solls. Du kannst Deinen Partenrnciht ändern, wenn er sich nciht ändern will. Du kannst nur was für Dich und Dein Kind tun. Und Du bsit es Deienm Kind schuldig.
    Übrigens find ich es einen interessanten neuen Aspekt, dass unsere alkoholkranken Partner, die ja druchweg sonst wohl die liebsten Menschen sind, nur so sind weil sie ein schlechtes gewissen plagt.
    Ich war bisher immer der Ansicht, dass gerade so liebe sensible menschen vielelicht so alkoholabhängig werden, weil sie sich nicht richitg durchsetzen können, nciht nein sagen können oder an ihren Problemen zerbrechen. Wie auch immer. Tatsache ist , dass sie eine Krankheit haben aus der sie es selber herausschaffen müssen. Genau wie wir Coabhängige.
    Wünsche Dir all die kraft, die Du brauchst, um Dich aus dieser schweren Situation zu befreien. hier wirst Du sicher viel Unterstütung erhalten.

    Hi,
    wie hier schon einige es geschrieben haben, kann ich es dir auch nur bestätigen. Deine Geschichte könnte meine Geschcihte sein. Genau die gleichen Fragen habe ich mir auch gestellt und sogar einen Thread zum Thema 'Fremd gehen' eingerichtet. Auch ich wollte es wissen. Bis heute weiß ich es nicht. aber eins habe ich kapiert: Der Alkoholr verändert das Wesen eines Menschen erheblich. Eben noch lieb, verständnisvoll, mit großen versprechungen, so kann er im nächsten Moment wieder das totale A******** sein. So war es bei meinem. Nciht nur dass er mcih betrogen hatte. merhmals. nein, es kam noch schlimmer. Nachdem wir uns wieder vertagen hatten und ganz lieb unterhalten und gemeinsam in eienr Disko waren ging er plötzlcih wie ein Roboter, der von einer außerirdischen Kraft gesteuért war auf ein Mädcehn zu und umarmte es von hinten auf der TAnzfläche, so als sei er mit ihr allein zuhause. ich war schockeirt, so schockiert, dass ich nciht einmal mehr reagieren konnte...
    Eine von vielen Geschcihten. Nun sag mal, glaubst du ein normaler Mensch, meinetwegenauch eienr, der seine frau betrügt, meinst Du er würde es übers Herz bringen das so vor ihren Augen zu tun? gerade anchdem man sich asúsgesprochen hatte? Nein, irgendwas läuft da falsch im Kopf. Ich weiß, es ist schwer, wenn man jemadnen noch liebt. Aber man muß auch an sich selber denken. Man ist nciht in einer Beziehung um einander zu verletzen oder verletzt zu werden. Das habe ich ihm gesagt.
    Egal, ob es den Alkohol angeht oder das fremd gehen. ICH KANN ES NCIHT MEHR ERTRAGEN. trotz aller Liebe. ich wäre froh, wenn meine Liebe jetzt einfach weg wäre. Aber es sind doch nur noch die schönen Erinenrungen , wie es einmal war, früher. jetzt hat sich alles geändert und wir Frauen müssen lernen der Realität ins Gesicht zu sehen. Das ksotet viel Kraftund auf diese Kraft konzentriere ich mich. ich arbeite nur ncih an mir, um stark zu sein. Das ist mein Ziel im Moment. Stark genug um ihn loslassen zu können,ohne ihn zu leben, diese sehnsucht zu überwinden.
    manchmal erwische ich mcih dabei, dass ich rückfällig werde. Aber bei dem Gedanke, dass es dann alles wieder so Horror wird geht diese Idee gleich wieder weg. ich bin noch nciht damit durch, denke es ist ein Prozeß, der auch ein wenig dauert. Aber weißt du, ohne dieses Forum wäre ich total aufgeschmissen gewesen. Ichhabe diese vielen Berichte in mich eingesogen und endlcih eingesehen, dass meine Geschihte heir nciht die einzige ist. Zu viele Parallelen. Immer wieder das gleiche , und daraus kannman Konsequenzen ziehen. JA, Alkoholiker lieben in erster Linie ihren Alkohol. Und sie haben nciht nur die Kontrolle über den Alkohol verloren. Ich denke es geschah, deshalb, wiel sie die kontrolle überisch selsbt verloren haben. Sie handeln nach lust und laune , ohne großartig zu überlegen und auf konsequenzen zu achten. V öllig unbeschwert. Der Alkohol ermöglciht ihnen dieses Leben. jeder, der schon einmal was getrunken hat weiß doch wie man seine Hemmungen verliert. Vielleicht kommen da ganz tiefe Dinge des Unterbewußtseins zum Vorschein, wer weiß. Nciht mehr kontrollieren und auch nciht kontrolliert werden zu wollen scheint einer der gfrößten Wünsche des Alkoholikers zu sein. keine Moral, keine Regeln. Einfach sich frei fühlen. Meiner hat sich einige Male beschwert, dass er sich bevormundet fühlt, zu sehr kontrolleirt wird und ein eigenständiger Mann sei. So soll es denn sein. Ich verbiete ihn nichts. ABer ich lasse mcih auch nciht mehr von ihm verletzen. Das ist bei uns stand der dinge. ER will beides. Seine Freiheit und mich. Mich, denke ich, weil ich ihm bisher immer noch ein nettes zuahuse geboten habe, gekocht, gewaschen, gebügelt. Diese Zeiten sind vorbei.
    Ich fühle mich wie ein getretener Hund.

    So viel Sch***** , wie das was wintermute hier geschrieben hat , habe ich in noch keinem Thread hier gelesen. Das muß ich heir jetz echt mal los werden.
    Ich finde das richtig übel, was hier abgelaufen ist. Neverfree ist hier durchweg attackiert worden. Ich frage mich wirklich, wieso hier immer noch , und dann auch noch IN IHREM thread weiter reingeschrieben wird., wenn es hier einige nicht interessiert, was neverfree geschrieben hat. dann sollen sie sich doch einfach raushalten. Ich glaueb es geht bei einigen hier einfach nur um Macht. oder sind hier einige so sehr vom helfersyndrom befallen, dass sie Neverfree unbedingt ein Problem andichten wollen? ich finde, dass Neverfree hier mit die besten Beiträge geleistet hat und ohne Zweifel eine Daseinsberechtigung heir hatte und auch hat. Wenn sie euch ncihts gebracht hat und wenn IHR ihr ncihts gebracht habt, so hat sie doch mindestens MIR was gebracht und das sit etwas, was hier niemand beachtet.
    Ich wünsche mir jedenfalls, dass Neverfree sich von diesen paar Wichtigtuern nicht abschrecken läßt und weiterhin mit denen diskutiert, die ihre Beiträge als wertvoll empfinden.
    Es gibt hier im Forum auch trockene Alkoholiker, die hier her gekommen sind um sich weiterhin einfach mit den anderen auszutauschen. Diese werden hier begrüßt, als diejenigen, die den anderen einen Rat geben können. Wieso dann nicht Neverfree? So ist sie doch diejenige, die ihre Coabhängigkeit überwunden hat , und anderen die AUgen öffnen kann. Und das hat sie heir schon gewaltig getan. Daher denke ich kommt auch die große Kritik. Ich denke mittlerweilen, dass Coabhängige anscheinend ein ncoh größeres Problem damit ahben ihre Sucht einzugestehen und sich erst recht nicht helfen lassen wollen. Lieber alles auf die alkoholsüchtigen Partner abschieben wollen und sich auf dessen Trockenheit konzentrieren wollen.

    Diese dumme, dümmer gehts nicht- Kritik, dass das Forum demnächst dann für andere belanglose Themen geöffent werden könne, ich kanns nicht glauben, was ich da lese. Worüber hat Neverfree dann hier wohl geschrieben? Wer es nicht verstanden hat , worum es hier geht, der sollte sich vielleicht mal bei Neverfree einem Psychotest unterziehen lassen.
    @ Neverfree
    Lass dich nicht von solchen Id***** beeindrucken. ich würde mich freuen , Dich hier in Zukunft weiterhin lesen zu können, den ich und viele andere sehen Dich hier als Bereicherung.
    Paddy

    @elki, ja das klingt logisch. Aber mir wäre sowas garnicht bewußt, wenn mich jemand fragen würde, würde ich sagen: keine Ahnung. Ausserdem habe ich mir meinen Mann nicht als Alkoholiker ausgesucht, das kam so schleichend. Über die anfänglichen heir un da mal ain Bier habe ich drüber weg gesehen. ich denke, da wars auch noch keine Sucht. Da konnte er noch aufhören, wenn er wollte. Das sit ja das schlimme, nciht zu wissen wo genau und ob überhaupt die Sucht anfängt. Tendenziell müßte man sonst generell sagen, dass man sich keinen Partner nehmen sollte, der überhaupt Alkohol trinkt.

    Liebe Ayki,
    ich kann dazu nur eins sagen: Greif zu, genieße es.
    Egal was draus wird, ein kleiner Flirt, eine Freundschaft, eine große Liebe.
    Genieße es einfach mal nach all den Jahren. es wird Dich sicher noch darin bestärken, dass Du auch mal in der Praxis erfährst, was 'besser' ist, wenn man sagt: Du hast etwas besseres verdient.
    Ich würde alles dafür geben in solch einer Situation zu sein.
    Bei mir sieht es zur Zeit ganz anders aus. Habe jetzt meinen Mann seit ca 4 Wochen links liegen lassen. Das war echt hast und jeden Tag habe ich darúm gekämpft stark zu bleiben. Das klappte erstaunlicherweise ganz gut. Dann gestern der Schock. ich bin ihm zufällig über den Weg gelaufen. Und an seiner Hand so eine kleine junge 18?-jährige.
    Wir haben usn ignoriert. Aber es hat mir doch einen solchen schweren Stich versetzt. Ihn nicht zu sehn war okay. War auszuhalten. Aber dann das. Und daraufhin habe ich ihm eine sms geschrieben. ich weiß garnicht mehr genau was und zu welchem zweck überhaupt. irgendwas in dem Sinne , dass es erstaunlcih ist wie leicht es ihm fällt mich zu verletzten. Und dass wir mal reden müßten. Bei dem reden hab ich garnicht merh an unsere trennung gedacht und an das ALkoholproblem, sondern wollte einfach mal geklärt haben, was es mit diesen frauengeschcihten auf sich hat. Denn er schien nciht gerade betrunken zu sein. Und ich erinner mcih ,dass es genau das Mädchen war, mit dem ich ihn schon vor einigen Monaten gesehen habe. ich weiß. ich muß noch mehr loslassen und dieser Vorschlag von mir zu einem Gespräch kommt mir jetzt schon wieder so sinnlos vor. Wie hast Du es nur geschafft so stark zu bleiben?
    Am Anfang Deines Threads sah es überhaupt nicht so aus, als ob du es jemals schaffen würdest. Da schien alles nur auf die Trockenheit deines Mann fixiert gewesen zu sein. Mir ist es seit heute egal, ob er trocken wird oder nciht. ich will ihn nicht mehr. Er hat mir mit allem zu sehr weh getan und es tut schon wieder weh.

    @Neverfree
    In einem Posting hast du was sehr interessantes geschrieben, was wohl auch deutlcih macht, wie du dich von coabhängigen unterscheidest. Du gehst nachhause und tust, was für dich gut ist, buchst einen urlaub für dich und deine kinder, der Dir gut tut. Bei uns sit es anders, wir wohnen in der regel mit unseren partnern zusammen. meist sieht es dann so aus, dass ER abends geht und dann sofern er zurück kommt bis mittags schläft. Unsere gedanken kreisen sich um ihn. Allein das abzuschalten ist schon sehr schwer, auch nach der trennung.
    Man muß sich so in etwas dazu zwingen es nciht mehr zu tun. und so geht es dem alki wohl auch: er muß sich dazu zwingen nicht mehr zu trinken.
    Ich habe mir jetzt folgendes vorgenommen. Ich will mir jetzt eine Checkliste machen, Dinge aufschreiben , die mir gut tun.
    Und die dann täglich abarbeiten.
    Was haltet ihr von dieser vielleicht schemenhaften Idee?
    ich weiß noch nciht genau wie das aussehen könnte, aber ich schaff es nicht so einfach wie du , einfach abzuschalten und nur an mcih zu denken. Das ist glaube ich genau mein Problem. Mein Kopf kann nicht abschalten, die Gedanken kreisen um ihn, um die Vergangenheit.
    Wie schaffst DU es Neverfree?
    Das ist meine erste Frage.
    zweite Frage ist: Schaffst Du es auch, Dich emotional von der ganzen Sache zu distanzieren? Empfindest oder entdeckst DU in dir keine Anzeichen von Mitleid, dem armen Kerl muß man doch helfen, diesen tollen Mann kann man doch nicht einfach so zu Grunde gehen lassen, sicher hat die böse Gesellschaft ihn kaputt gemacht oder er ist mit seinen Problemen nicht mehr fertig geworden, 'der Arme'?

    Gerätst Du mit deinen Erfahrungen nicht gerade in Versuchung an ihm rumzudoktern?

    Das finde ich jetzt doch ganz schön erschreckend. Du hast ihn schon betrunken kennengelernt? bei den meisten Berichten liest man ja dass es sich so allmählich eingeschlichen hat, so auch bei mir.
    So hätte ich es jetzt bei deiner Geschichte auchgedacht. 10 Jahre, hui, ne beachtliche zeit. wie lange du aber dann auch schon bereit warst zu leiden. Wurd ja jetzt auch wirklich Zeit. Deine Kinder kennen ihn dann also auch folglich nicht anders, hm?
    Nach 10 Jahren hat man sich aber wirklich schonmal ne Auszeit verdient. :wink:

    Okay, diese Geschichte mit dem Kind ist ja auch ein echt extrembeispiel. aber das ist ja nciht das eigentlcihe problem hier und ich glaube, funnie hat das ja auch jetzt eingesehn, dass das kind auch seinen vater braucht, ne?
    Wie das nun in anderen Fällen aussieht , entschieden und gehandhabt wird, ist hier doch jetzt auch egal.
    neverfree wollte es ja auch nur zum besten des kindes erwähen, dass sich das sorgerecht des vaters heutzutage in der regel etwas geändert hat, was ja auch meiens wissens stimmt.

    Ich finde, Du solltest da schon mitgehen. Das sit ja kein Verantwortung abnéhmen für einen suchtkranken, sondern etwasn, was jeder für seine geliebten Partenr machen würde, ihn unterstützen, dawo er Angst hat.
    Du sollst ihn ja nicht dafür bestrafen , dass er Alkoholiker ist.
    Vielleicht jezt erstmal die eien schwere Krankheit angehn und dann die nächste. ´Sicher werden die Ärzte schon was sagen bezüglcih des Alkohols. Wer weíß, vielleicht stellen sie ihn auch vor die Wahl und es sit eine Grundvoraussetzung für die Op, die ja sicher ncit mit Entzugserscheinungen durchgeührt werden kann.

    Er spricht ja von Angst, das wäre doch ein Anatz vielelicht auf Grund dessen mal professionelle Hilfe zu holen.
    So abgeneigt und uneinsichtig scheint er ja doch nicht zu sein, hat sich angeblich im Internet informiert usw. Kennt er dieses Forum?

    Innahezu ALLEN threads lese ich immer wieder:
    Du kannst überhaupt ncihts für deinen alkoholkranken Partner tun. er muß eine Therapie machen. er muß es von alleine WOLLEN.
    Richtig oser falsch?

    So, nun ist hier eine Therapeutin und gibt Ratschläge, die ja garnicht so falsch sind. wa sit da jetzt eigentlcih das Problem?
    Ich denke, diejenigen, die hier im Forum Erfahrungen gemacht haben, die ihnen zu einem 'normalen' Leben zurückgeholfen haben sind auch diejenigen, die eine Therapie hinter sich haben, also doch auich wieder die professionellen Erfahrungen einbringen. Der Unterschied ist wohl nur, dass sie darüberhinasu auch ihre Erfahrungen miteinbringen können, wie es NCIHT funktioniert hat, wie man Rückschläge erlitten hat, wie man sih gegen eben diese therapeutischen Ratschläge gewehrt hat und dann wird das alles natürlcih in einer allgemein verständlicheren Alltagssprache rübergebracht und bekommt dann hier gewissermaßen mehr Zuspruch. Hintergrund ist aber doch immer eine therapeutische Eigen-Erfahrung desjenigen ( hoffe ich doch auch) , so ist es hier doch auch empfohlen. Es soll doch auch nur der Ratschläge geben, der ein gewisses Wissen udn eine gewisse positive Erfahrung hat.

    Ich schlage auch vor wie Karsten: Tief durchatmen und den störrischen Dickkopf mal beiseite lassen.
    Es geht hier doch um viel mehr.
    Funnie ist doch hier, weil sie Hilfe sucht.

    Und jeder weiß doch jetzt, dass allein die Trennung für die Coabhängige nciht die endgültige Lösung aus der Abhängigkeit ist.
    Jeder sollte auch wissen, dass Kinder ihren Vater brauchen, auch wenn er krank ist. Wir haben jetzt auch festgestellt, dass sich die Coabhängigkeit langsam einschleicht .
    Und wir wissen auch, dass es hier um Funnie geht und NCIHT darum ihren Mann zu therapieren, das muß er selber machen.
    Also Funnie hat sich getrennt- wie gehts jetzt weiter- das ist doch jetzt die Frage über die sich jetz doch mal alle bemühen könnten 'friedliche' Anregungen einzubringen.....
    :)
    ....schlägt die überaus interessierte aber schon genervte Paddy mal vor

    @baggerschen,
    hör doch auf, was willst du denn eigentlich? hier wird diskutiert und es geht nicht um rechthaberei.
    dein kommentar wirkt auf mich auch irgendwie kindisch, sorry.

    Elli
    langsam versteh ich neverfree mehr und mehr. echt, lest doch mal die postings richitg durch. sie hat selber doch längst irgendwo geschrieben , dass sie sich distanziert WEIL ihr diese beziehung aus diversen gründen perspektivlos erscheint, was fragst du sie denn jetzt wieder?

    Eine Situation mit einem co ist sicher anders , als wenn man distanz dazu hat. als co sollte man sich da schon zumindest erstmal trennen UM gerade diesen abstand wieder zu bekommen. neverfree hat es doch so schön beschrieben, was die coabhängigkeit oder auch beziehungssucht bedeutet. der unterschied in unserem fällen ist doch tatsächlcih garnich mal so groß. ist also folglcih egal wie es heißt.

    Ich habe s so verstanden, dass die die beziehung aus dem Grunde der perspektivlosigkeit nicht so eng werden lassen will, sich aber auch nciht ganz von ihrem freund abwenden will, weil sie ihn - trotz dieser krankheit als liebenswerten menschen sieht. auch unsere männer haben ja ihre liebenswerte seite, aber wie können das nciht so machen wie sie- weil WIR Co sind und diesen abstand nciht haben, sonst wären wir keien cos.
    SO drehen wir uns im Kreise und das nervt. Wen diese Geschcihte hier nciht interessiert brauch doch garncih weiter lesen oder schreiben.

    So, das jetzt mal für alle in meiner Alltagssprache ausgedrückt.

    Für mich persönlich ist neverfrees sichtweise durchaus interessant.

    @neverfree
    hier im forum wird oft in erster Linie eine Trennung empfohlen für co's.
    Du schreibst irgendwo, dass du andere als hier empfohlene therapeutische ansätze für einen alkoholiker hast , was wären denn deine ansätze?
    wie würdest du da ran gehen?

    Themenüberschrift deines threads ist ja- alles ganz harmlos?
    das ist es mit sicherheit nicht, auch bei deinem freund. vielleicht befindet er sich noch nicht in einem stadium, wo es brenzlig wird. Aber jeder Alkoholiker bewegt sich ja in der Regel auf den Abgrund zu, die Menge die er trinkt steigert sich mit der Zeit , die Gesundheit wird ruiniert....
    Ich denke da gibts keine Ausnahmen.

    jetzt kannst Du vielleicht noch eine schöne Zeit mit ihm verbringen, so mit Distanz. Sicher ist der Aloholiker auch ein Mensch, von dem man einiges bekommen kann, was mit dem Alkohol nichts zu tun hat.
    Aber je mehr die Gefühle zu ihm wachsen desto mehr wirst du auch betroffen sein von seiner Krankheit, und schon hängst du mit drin.
    Also- wo soll der Absprung stattfinden? An welcher Stelle genau?
    Wo denkst du, wird deine Grenze erreicht sein, dass du sagst, das kann ich mir nciht mehr mit anschauen, selbst aus distanz nicht.
    Eien Beziehung , wo man schon mal verleibt war wieder rückgängig zu machen in eine freundschaftliche Beziehung ist sicher auch nciht so ganz ohne. bei Celine ist das ja anders. Sie ist nur FREUNDIN, sagt sie. aber selbst SIE ist emotional schon betroffen allein von dem elend ihrer freunde, dass sie immer mit anschaut. Ich verstehe die frage in ihrem thread auch sehr gut, ob sie sich da einmischen soll oder nicht. sowas geht nicht spurenlos an einem vorbei.

    Glaubst Du neverfree, wir als partner von alkoholabhängigen hätten eine bessere beziehung, wenn wir unsere partner bezüglcih ihrer abhängigkeit einfach machen lassen, nie kritisieren würden, und uns selber sagen: naja, wenn er sich als vater halt nicht um die kinder kümmert, dann ists seine eigene entscheidung-lassen wir ihn mal in zukunft auf dem sofa pennen und wenn dann nachmittags kinder aus dem kindergarten zu besuch kommen und fragen warum der papa denn da auf dem sofa liegt und so stinkt, dann sagen wir: der hat wie immer gestern zu viel gesoffen und schläft grad seinen rausch aus, der arme. Ihr könnt ja ein bißchen auf ihm rumtoben.

    Besonders das mit deinen Kindern hat mich sher berührt und bestärkt auch mich, dass ich das richtige getan habe.
    Plötzlich habe ich verstanden, dass Kinder doch sehr sensibel und harmoniebedürftig sind und einfach ein heiles Umfeld brauchen um zu gedeihen. Ob der Vater dann ein einer anderen Wohung wohnt oder nicht ist ihnen doch egal. Kinder sind ja viel flexibler und anpassungsfähiger als wir selber es sind. Ich habe richtig aufgeatmet als ich das gelesen habe.
    Der Streit war wohl echt viel schlimmer für sie. Und sicher auch für uns. Du schreisbt die jahrelangen Diskussionen und Streitereien. Darf ich mal fragen, wie lange es sich bei euch eigentlich schon hingezogen hat, kannst du das in etwa einschätzen. Ich weiß, es schleicht sich ein, aber doch so in etwa.
    naja , hoffe dass euch euer geburtstagsfest gut gelingt :)

    Ich denke, dass die Leute, die bei dir im Krankenhaus landen , wohl schon einen Schritt weiter sind als eien mutter. Entweder schon so abgestürzt oder freiwillig dort?
    Diesen berühmten Tiefpunkt muß deine mutter wohl erst erreichen oder zur einsicht geraten, dass sie alkoholikerin ist. zu dieser einsicht kann wohl die beste therapeutin einem alkoholiker nciht verhelfen und ist ja nciht dessen aufgabe. sondern als therapeutin setzt man dort an, wo jemadn kommt und von sich aus hilfe sucht. Also nützt dir im grunde alles theoretische wissen nichts. leider. wenn deine mutter soweit ist, kannst du ihr vielleicht beistehen. aber selbst das ist sicher nicht einmal empfehlenswert, was die therapeutische behandlung angeht, denke ich.
    Kurzum glaube ich, dass du garnicht mal viel tun kannst. mir scheint es auch, dass dein wissen auch nicht so fundiert ist.
    In der Regel wird hier ja immer eins empfohlen. Sprich mit deienr mutter im nüchternen Zustand. Besser dein Vater. ER könnte sie vor die Wahl stellen: ich oder der Alkohol. Bei manchen klappts, bei anderen nicht ( zb. bei mir)

    lavendel ,
    ich kann nicht erkennen , dass neverfree hier prinzipiell irgendwas schreibt, was nicht schon oft Coabhängige sich untereinander auch empfehlen. Nämlich, dass man schauen muß, dass es einem selber erstmal gut geht, dass man sich trennt, um sich dieser Situation zu entziehen. Für sich selbst in erster Linie. Immer wieder wird gepredigt, dass man dem Alkoholkranken nicht helfen kann, wenn er es nicht selber einsieht. Man kann nur sich selber helfen. aber ich sehe es schon so, dass sich viele mehr mit dem Hintergedanken trennen, damit seinen Partner unter Druck zu setzen und eine Therapie zu erzwingen. Wie neverfree schon schreibt, ist das nicht der Weg, auch nicht der, der hier empfohlen wird. Ich sehe hier keinen Widerspruch. Ist doch wohl fundiertes therapeutisches Wissen. Jeder muß an sich selber arbeiten. Wir Coabhängigen an unserer eigenen Sucht. Nichts anderes schreibt Neverfree,oder? Also, Lavendel, was hast Du? Stimmt doch, das eine Trennung kein Therapieansatz für den Alkoholiker ist, sondern ein erster Schritt für den Coabhängigen sich zu befreien. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden. Also mein Mann säuft fleißig weiter, seid ich weg bin.
    Hab nichts anderes erwartet. ER ist ja auch nicht abhängig :lol:

    Hmmm, mit dem Geburtstag finde ich auch okay.
    Aber was die andere Sachen angeht versteh ich deine Bedenken nicht. Er hat doch eurer Tochter gesagt: Fragen wir mal die Mami... Also will er dich doch fragen. Dass er eure Tochter sowas sagt finde ich jetzt nicht so schlimm. Ob das dann so sinnvoll ist auch zu tun, das ist dann die Frage.
    Dann müten die Kinder ja an seinem Wochenende schon alles für den Kindergarten einpacken usw. stell ich mir aufwendig vor. aber sein Bedüfnis die kinder länger bei sich zu haben kann ich schon verstehen.
    Bleib einfach mal cool, würde ich sagen und warte ab, ob er dich nochmal drauf anspricht.
    Auf dem Geburtsatag würd ich einfach versuchen ihm weitgehendst aus dem Wege zu gehen.
    Ganz schön viele Geburttsage auf einmal bei Euch, hm?
    :wink:

    Ich bin ein Mensch, ich würde es wissen wollen, beispielsweise ob mein Freund fremd geht. Schon allein, weil ich mich dann schützen muß. Das sollte in der Ehe normalerweise nciht der Fall sein. Andere sagen sich, was ich nciht weiß macht mich nicht heiß. Klar es ist verletztend zu hören, dass der Partner fremd geht, ich würde von meiner Freundin wissen wollen, wenn sie es mitbekommt. Bei einem ohnehin alkoholkranken Partner macht das den Kohl dann auch nciht mehr fett.
    Ich finde, dass eine Freundin nicht dazu da ist mir ein vorzugaukeln. sie soll ruhig ehrlich sein und ihre Meinung sagen. Wer soll es sosnt tun, wer aknn es überhaupt? wer steht einem sosnt so nahe? Trost hätte mir nicht viel geholfen mich aus meiner coabhänggikeit zu befreien, sondern wieder mal nur geholfen, es noch einen weiteren Tag zu befreien.
    Kinder kriegen natürlich vieles mit, auch in dem Alter. Auch ein Grund, warum ich mich getrennt habe. Ich fürchte, dass du nciht viel ausrichten kannst solange die beiden nciht einsehen, dass sie abhängig sind. aber vielleicht kannst du doch deiner Freundin zumindest ein wenig die Augen öffnen , sie dazu bewegen sich langsam damit auseinanderzusetzen. Denn wie du schreibst leidet sie ja schon sehr unter der Situation und ist nicht damit zufrieden. Kannst ja mal ganz zufällig ein Buch bei ihr liegen lassen.

    @ gitta,
    die Tasache dass du abhängig und coabhängig geworden bist berechtigt eher Dir die Frage zu stellen, die du neverfree stellst, fällt mir gerade so auf.

    Auch nicht gnaz korrekt ist, dass sich hier Leute ohne theoretisches Wissen freischwimmen. Es geht auch garnicht ums frei schwimmen. Natürlich erhält man hier theoretisches Wissen in diesem Forum, lies dich doch mal durch . Oder sind das hier für Dich Videos die laufen von Fallbeispielen?
    Man muß nicht unbedingt ein Psychologiestudium gemacht haben, denn man kann hier Informationen zu seinen Problemen bekommen, die einem weiter helfen. So ist es wohl eher korrekt.

    Nun würde mich mal interessieren, was du dazu sagst, als Psychologin, was neverfree geschrieben hat. Nämlich, dass es nicht mit der Tatsache getan ist, sich von seinem alkoholabhängigen Partner zu trennen, um sich von seiner coabhängkeit zu befreien. Das ist es ja wohl, was hier so scharf diskutiert wird. und wenn Du Neverfrees Thread liest, dann siehst Du, dass auch sie einen alkoholkranken Partner kennengelernt hat, sie doch wohl im Gegensatz zu Dir NICHT in eine Coabhängigkeit geraten ist.

    Willst Du ihr jetzt eine Coabhängigkeit andichten mit deiner Kritik? Sie hat sich sobald es ihr bewußt geworden ist, von dem Typ distanziert, was die meisten von uns selbst nach jahrelangem Leiden nícht schaffen. So kommen wir doch alle nicht weiter, wenn wir uns die Augen vor dieser Tatsache verschließen.

    Neverfree hat auch nirgends behauptet, dass es einer Psychologin nicht passieren könnte coabhängig zu werden, dafür bist Du ja auch wieder das beste Beispiel.
    Was hier vorher beschrieben wurde scheint ja echt zu stimmen. Zickenalarm unter den Coabhängigen? Was ist den hier eigentlich los?
    Hier gehts doch nicht darum, wer am abhängigsten ist und wer nicht. Es geht doch darum sich mit der eigenen Coabhängigkeit auseinander zu setzen. Und das beschreibt neverfree übrigens oben sehr gut, oder kannst du das besser erklären als ebenfalls-psychologin? :evil: