Beiträge von Roser

    Hallo ihr lieben

    Ich bin mittlerweile völlig erschöpft und sehe gerade kein Ausweg.

    Mein Partner hatte eine Gruppentherapie begonnen. Am Anfang hatte das für mein empfinden gut funktioniert.

    Mittlerweile (seit 4 Wochen) geht er da hin und kommt irgendwann betrunken wieder. Beleidigt mich als H**e und ich schreibe ja bestimmt mit anderen Typen und noch schlimmere Ausdrücke.

    Donnerstag habe ich mich deswegen im Wohnzimmer eingeschlossen wollte Polizei rufen aber hab mich nicht getraut, da er nicht körperlich geworden ist.


    Ich möchte ausziehen. Finde immer noch keine Wohnung und meine Mutter nimmt mich und mein Kind nicht auf.

    Hallo Roser, darüber nachgedacht hatte ich schon oft, bei mir oft während dem Zähneputzen putzen abends vorm Spiegel. Aber es kam immer etwas dazwischen, der Alkohol hatte mich ganz gut im Griff und hat mir immer einen Ausweg oder besser gesagt Aufschub gegeben, nach dem Geburtstag, nach Weihnachten/Neujahr etc.


    Aber du hast es zum Schluss geschafft und das zählt.
    Warscheinlich ist die Schwierigkeit auch, weil es eben auch so vergesellschaftet ist…. Das Bier zum Feierabend oder der Sekt zu Silvester…

    Wie reagiert das Umfeld, wenn ich nein sage und auch dabei bleibe.

    Stell ich mir am Anfang nicht so einfach vor

    Hallo Roser , herzlich willkommen hier im Forum. Du bist ja recht neu hier und kennst Dich offensichtlich noch nicht so gut aus.

    So etwas gehört von Dir eigentlich hier nicht hin, dies ist der Faden von Rennschnecke. Vielleicht verschiebt das ein Moderator zu Dir in Deinen Faden, da werde ich Dir dann gerne auf Deine Frage ausführlich antworten. Hier bei Rennschnecke ist aber der falsche Platz dafür.



    Dankeschön 😊

    Wir hatten gestern die Situation, das er wieder getrunken hat, weil ja „Wochenende“ ist.

    Jetzt steht er auf und sagt wieder: „Ja, das hätte gestern nicht sein müssen und die nächsten Wochen kein Alkohol.“



    Ich habe den Artikel über die Erwachsenen Kinder Alkohlkranker Eltern gelesen.
    Bei mir war es ein Stiefvater, mitlerweile an Leberzirrhose verstorben, und habe mich in viele punkten wieder erkannt.


    Ich bin erschrocken, das dieser wohl doch so viel Einfluss in mein leben hatte. Wir hatten keine engen Verbindung und doch scheint es mich heute noch zu prägend

    Zitat

    Was mir aufgefallen ist. Oft geht es darum nach "leckeren" Getränken, ohne Alkohol zu forschen. Dies oder das zu probieren. Gibt sogar einen Thread dazu.

    Das habe ich auch gemacht. Vor allem als ich noch nüchtern und nicht trocken war.

    Ich sehe das inzwischen so. Indem ich versuche einen Ersatz für ein alkoholisches Getränk zu suchen, räume ich Alkohol immer noch den Stellenwert ein, dass es was "besonderes" war. Das das Trinken einen hohen Stellenwert hat. Nur jetzt halt ohne Alkohol.

    Das kommt mir bei meiner Partner bekannt vor und ich selbst habe mir da auch schon so ähnliche Gedanken gemacht…

    Unter der Woche trinkt er jetzt (mal sehen wie lange) alkoholfreies Bier und am Wochenende, so auch gestern holt er mit Alkohol alles nach, was er davor mit Alkoholfreiem gespart hat.

    Für mich macht das irgendwie keinen Sinn, das ich mir ein alkoholfreies Bier hole, wenn andere Alkohol trinken. Das klingt schon so wie: „ich brauche trotzdem mein Bier, weil ich es in der Situation immer hatte. Da ich das nicht mehr mache, Kauf ich alkoholfrei und gaukel meinem Kopf vor, noch ein Bier zu haben“


    ich finde es ist eine Art Selbsttäuschung.



    Gestern wollten wir als Familie etwas zusammen unternehmen. Es war mir wieder so peinlich mit ihm in der Öffentlichkeit und seinem Bier in der Hand und aus den versprochenen 3 Bier wurden natürlich wieder mehr.

    Niemand muss hier finanziell abhängig sein von seinem Partner.

    Ich weiß, was du meinst. Es ist trotzdem kompliziert.
    Er ist bei mir in der Bedarfsgemeintschaft und ich habe dadurch nur die Kindergeld und so.
    Wenn sein Konto leer ist, geht er an meins und wir müssen damit zurecht kommen, wir müssen ja auch etwas essen und so.

    Er sagt immer, er zahlt ja alles andere von seinem Konto. Rechnungen, monatliche Fixkosten zum Beispiel

    Was tut ihr zwei euch gutes? Wie kommt ihr aus dem schlimmen Alltag mal raus? Denn das ist auch wichtig auf dich und dein Kind zu schauen und was ihr benötigt. Er hat gerade auch nur sich und die Sucht im Vordergrund.

    Ich habe mir schon lange nichts mehr gutes getan. Bin oft mental zu erschöpft, weil ich an alles denken muss.An seine Sachen mit…

    Und körperlich erschöpft, weil ich nur noch am aufräumen und putzen bin.
    Was langsam glaube auch nicht mehr so gesund ist. Ich merke wie ich unruhig werde, wenn das Chaos ausbricht. Vielleicht wegen dem Chaos und der fehlenden Struktur in der Beziehung…?:/

    Also macht er das gleiche wie immer und du auch. Heißt: Ihr dreht euch im Kreis und nichts ändert sich. Man arrangiert sich mit den Gegebenheiten. So war es bisher jedenfalls.


    Ja genau so habe ich ihm das vor paar Tagen gesagt.
    „Es ist immer das selbe“ es wiederholt sich alles“

    Er meinte, er trinkt unter der Woche nicht mehr. Nur noch am Wochenende.

    Jetzt sieht ein Samstagabend zum Beispiel so aus, das Freunde von ihm kommen und alle bis 2 Uhr draußen sitzen und Bier trinken.
    Für mich ist dann der Abend gelaufen. Ich würde lieber gemütlich auf dem Sofa sitzen wollen, vielleicht ein Brettspiel und sich ohne Bier unterhalten.
    Wie…“normale Menschen“

    Heute zum Beispiel, wollten wir nur für uns grillen. Wurde nichts draus, kamen unerwartet seine Freunde.

    Wir waren „Kurzurlaub“ machen und er hat für paar Stunden nichts getrunken. Da hatte ich seit langem das Gefühl, den Menschen vor mir zu haben und nicht den ekligen Menschen der er nur von Bier wird.

    Ich schreibe bewusst eklig, weil der Geruch den er dann ausdünnstet, mich anekelt. So sehr, dass ich keine Nähe mehr ertragen kann. Ich glaube er weiß das auch aber es scheint ihm egal geworden zu sein.

    Manchmal wünsche ich mich wo anders hin. Soll das alles gewesen sein? Will ich den Rest meines Lebens mich mit Versprechungen, die er nicht halten kann und will, hinhalten lassen?

    Ich habe als Kind so für mich gekämpft und dafür eingestanden, so wenig Umgang wie möglich mit Alkoholikern (nassen) zu haben und das war jetzt alles umsonst, denn jetzt bin ich genau da, wo ich nie wieder sein wollte.

    Hallo zusammen, ich habe mich gerade neu registriert, weil ich Hilfe suche und Austausch.

    Ich bin 34 Jahre und Mutter einer Tochter.

    Mein Freund ist 35 Jahre und trinkt sehr gerne und vorallem oft. Er hat mich in der Vergangenheit oft wegen Alkohol angelogen. Zum Beispiel meinte er, er ist für uns lange arbeiten und am Ende war er mit Freunden feiern. Diesen Kumpel von ihm mag ich seit dem nicht mehr so, weil er mich immer wieder angelogen hat um mit ihm zu trinken.

    Wir wollten uns trennen. Mein ehemaliger Stiefvater der an Leberzirrhose verstorben ist vor 10 Jahren, war Alkoholiker. Ich habe wegen der gewalt nun eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung, weshalb ich alle 4 Wochen in therapeutischer Behandlung bin.


    Zurück zum eigentlichen Thema:

    Mein Freund wollte eine Therapie machen, die hat er 5 mal besucht, dann nahm der Konsum ab und er stellte sogar auf alkoholfreies 0,0 Bier um.

    Wegen einer beruflichen Weiterbildung und großer Renovierung im Haus, habe er keine Zeit mehr jede Woche zur Therapie zu gehen und seit dem trinkt er wieder täglich mindestens 2 Bier.


    Mich stört das, ich habe ihm schon getroht zu gehen und er kommt wieder mit ja hast recht, ich achte darauf, wird sich ändern….