Beiträge von verzweifelte Tochter

    DAS PROBLEM ist wie eine Boje die mir am Arm/oder Fuß befestigt ist…

    Mal zieh ich sie hinter mir her, mal drück ich sie unter Wasser, mal halte ich sie unter Wasser, mal ist die Leine zur Boje lang und sie stört mich nicht, mal ist die Leine kurz und die Boje hindert mich, stört mich mehr…

    Irgendwie habe ich es im Laufe der vielen Jahre geschafft, mit dieser Boje an Arm/Bein zu leben/überleben… in unterschiedlichen Qualitätsformen…

    Wow richtig tolle Ausdrucksweise die es einfach auf den Punkt bringt 👏 👏 👏💪

    Ich habe stark das Gefühl, dass sie einen kalten Entzug machen will. Heute schrieb sie mir: „Den dritten Tag ohne – ich habe es mir schlimmer vorgestellt.“

    Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll. Soll ich sagen, dass ich stolz bin? Bin ich das überhaupt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

    Eigentlich wünsche ich mir, dass sie zum Arzt geht und sich professionelle Hilfe sucht. Morgen werde ich nochmal mit ihr reden. Wenn sie weiterhin der Meinung ist, sie schafft das alleine, werde ich definitiv nach einer alternativen Betreuung für meinen Sohn suchen. Dieses ständige Grübeln – hat sie getrunken, vertuscht sie es wieder? – würde mich sonst völlig fertig machen.

    Diese Sätze hat meine Mutter auch gesagt, ich trinke ja nur Wein und ja nur abends und nie wenn ich noch fahren muss. Am Ende war es aber wirklich so, dass es ihr egal war was um sie herum passiert und es egal war was sie macht. Die Sucht dringt so tief in die Psyche ein, das ist für Außenstehende unvorstellbar wieso der Alkoholiker nicht einfach aufhört.

    Kannst ungefähr einschätzen wie lange das sagen wir mal gut ging das sie sich sozusagen an ihre eigenen regeln hilt oder wann hast du gemerkt das es ihr egal wird?

    Das ist eigentlich nicht der Weg, den ich gehen möchte. Wenn es jedoch hart auf hart kommt, weiß ich, dass ich ihn gehen muss — das ist mir absolut klar, weil ich in erster Linie meinen Sohn schützen muss.

    Trotzdem frage ich mich, ob ich das im Ernstfall so leicht durchziehen kann, wie ich es hier schreibe. Es ist schließlich meine Mutter; sie war und ist immer für mich da. Das möchte ich ihr zurückgeben — aber wie?

    Ist Distanzierung wirklich der richtige Weg? So viele Fragen kreisen in meinem Kopf.

    Ich bin noch immer ziemlich zwiegespalten nach dem ganzen Gespräch. Zum einen, weil von meiner Mutter Sätze gefallen sind wie:

    „Es schmeckt halt.“

    „Mit Alkohol funktioniere ich besser.“

    „Bis jetzt ist ja nichts passiert.“


    Als wir darauf antworteten: „Ja, bis jetzt funktionierst du noch – oder Gott sei Dank ist bis jetzt nichts passiert, aber das wird nicht dauerhaft so bleiben“, zuckte sie nur mit den Schultern. All diese Dinge hat sie in einer Therapie bestimmt schon einmal gehört – und trotzdem scheint nichts davon wirklich angekommen zu sein.

    Von meinem Vater kam während des gesamten Gesprächs lediglich: „Sie hört ja nicht auf mich, was soll ich da machen?“ Einerseits stimmt es zwar, dass er sie nicht kontrollieren kann. Aber ich frage mich trotzdem, wie man sich so sehr verlieren und so sehr aufgeben kann.

    So, ich melde mich nun endlich wieder.

    Das lang ersehnte Gespräch zur Klärung hat gestern nun stattgefunden.

    Wir waren alle anwesend: mein Bruder, mein Vater, meine Mutter und ich. Sie ahnte natürlich von nichts und war dementsprechend auch überrumpelt, als wir es zur Sprache brachten – dass wir wissen, dass sie wieder trinkt, und dass wir von dem Ausmaß sehr geschockt waren. Wir haben ihr unsere Hilfe angeboten, den Weg mit ihr gemeinsam zu gehen.

    Zuerst saß sie nur da und hörte ruhig zu, wahrscheinlich geschockt, dass das Geheimnis nun gelüftet worden war. Als ich meinen Vater fragte, ob er es wusste, sagte er ganz klar „ja, aber nicht in diesem Ausmaß“. Später im Gespräch fing meine Mutter sehr stark an zu weinen – wie wir alle übrigens – und sagte, sie habe immer gehofft, sie würde es alleine schaffen. Das war wohl nicht der Fall, und sie hat auch eingesehen, dass sie wieder ein Problem hat.

    Als die Frage kam, seit wann sie wieder trinkt, meinte sie, dass es vor ungefähr 5 Jahren schleichend angefangen habe. Das heißt, sie war 20 Jahre trocken. Seit letztem Jahr November könne sie die Gin-Flaschen nicht mehr wegschmeißen, da mein Vater seit November in Rente ist und sozusagen nur noch zu Hause ist. Davor hat sie die Flaschen immer, wenn sie zur Arbeit ging, mitgenommen und unterwegs entsorgt. Seitdem lagerte sie die leeren Flaschen in großen Plastiktaschen oder Wäschekörben im Schrank im alten Zimmer meines Bruders. Dort hätte ich natürlich nie geschaut, da sie ja immer nur ins Schlafzimmer ging. Dementsprechend war es eine dermaßen schockierende Menge an leeren Flaschen, die sich seit November angesammelt hatten.

    Mein Bruder bot ihr an, das Wegschmeißen für sie zu übernehmen. Doch als sie uns ihr Versteck mit den Flaschen zeigte, brach sie zusammen, sackte in sich und weinte so bitterlich, wie ich es noch bei keinem Menschen gesehen habe. Wir alle saßen da und weinten ebenfalls bitterlich. Aber sie sah es zumindest in diesem Moment ein.

    Als ich fragte, wo sie die vollen Flaschen lagere, sagte sie, sie habe kein Lager. Sie kaufe höchstens zwei Flaschen auf einmal und erst wieder nach, wenn die zweite fast leer sei. Das konnten wir bestätigen – wir haben das ganze Haus auf den Kopf gestellt und wirklich nichts gefunden. Sie sagte außerdem, dass sie wirklich niemals trinken würde, wenn sie weiß, dass mein Sohn bei ihr ist oder wenn sie ihn abholen muss. Allerdings ist sie als Erstkontakt bei der Tagesmutter hinterlegt, und ein außerplanmäßiges Abholen kann immer mal vorkommen. Als ich sie darauf hinwies, meinte sie, darüber habe sie noch nie nachgedacht. Auch sei sie definitiv nie Auto gefahren, wenn sie getrunken hatte – das war wohl eine Art „Deal“ mit meinem Vater. Aber wie schon erwähnt: Etwas kann immer passieren.

    Damit gibt es für mich keine Sicherheit, um meinen Sohn weiterhin in diesem Umfeld zu lassen. Ich habe ihr eine Frist bis Ende der Woche gegeben, wie sie sich entscheiden will, und ihr gesagt, dass sie jederzeit meine Unterstützung haben kann, auch wenn sie sich nicht traut, alleine zum Arzt zu gehen.

    Eines ist für mich klar: Ohne Hilfe schafft sie es nicht. Sonst wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr das bewusst ist. Heute Morgen waren wir nochmals dort, und sie meinte nur, ich solle bloß nichts ihrer Schwester sagen. Daraus schließe ich, dass sie es wohl alleine versuchen will. Gesagt hat sie es nicht, aber ich möchte ihr die Frist gewähren.

    In der nächsten Woche werde ich mit meiner Arbeit und mit der Tagesmutter abklären, welche Möglichkeiten ich habe, meine Zeiten so zu ändern, dass ich auf die Betreuung durch meine Mutter nicht mehr angewiesen bin. Falls sie sich entscheidet, eine Therapie zu machen, muss ich ohnehin schauen, wie ich es organisiere. Mein Vater ist selbst ziemlich krank, und ich möchte ihm die Betreuung nicht aufbürden.

    Seid der Entdeckung von den vielen Flaschen meiner Mama dreht sich durchgehen mein kopf er gibt wirklich nur kurz still wenn ich mich intensiv mit meinem sohn beschäftigt aktuell sind wir im Urlaub und eigentlich sollte das motto sein sonne stand Erholung aber das will irgendwie nicht ich hab es einfach noch nicht begriffen halte alles noch für einen Traum der bald verschwindet genauso so schnell wie er aufgetaucht ist im kopf gehe ich immer und immer wieder Gespräche durch wie ich es vorhabe zu führen aber es bleibt irgendwie nicht real und dann lieg ich im.bett und schließe die augen sofort sind die bilder vom Fund zurück und ich frag mich Herrgott wieso so viele hätte nicht nur eine oder zwei sein können?

    Hätte das alles besser gemacht ach keine Ahnung wäre es dann nicht ganz so schlimm?

    Zusätzlich bin ich vergangene Gespräche durch gegangen im kopf und immer wieder waren auch momentane wo ich z.b für die nächste mit ihr etwas ausgemacht habe und sie hat mindestens 2 mal nachgefragt wie war das nochmal hatten wir schon eine Uhrzeit ausgemacht?? Was mir such tierisch Angst einjagt ist das eventuell schon das Korsakow Demenz???

    …so wie es von vielen Co‘s beschrieben wird, man/ich/du/wir, können nur einen Input unserem süchtigen Gegenüber geben und uns entsprechend konsequent verhalten, MEHR können wir/ich/du nicht tun…

    Du kannst „nur“ das entstehende Problem deiner Kindernetreuung für dich und dein Kind gut lösen, nicht aber ob deine Mutter einsieht, dass sie ein massives Alkproblem hat… und dass dein Vater sich so verhält, wie er sich verhält, kannst du auch nicht beeinflussen…

    Besser verständlich…?!?

    Ja vielen dank so traurig es auch klingt ich habe noch die Hoffnung das ihr enkel etwas bewirken kann bzw ihr er ihr wichtig ist

    Was genau meinst du damit das ich das Problem bei meinen Eltern lassen soll

    Ohje ohje meine mutter hat vor kurzem erst gekündigt was wir alle nicht verstehen konnten da sie schon 63 ist sie hat es zwar immer wieder gesagt das es ihr kein Spaß mehr macht und sie mehr zeit mit meinem sohn verbringen will aber das mit dem Kündigung kam dann von heut auf morgen wo ich mich jetzt hat aich frage hat sie wirklich selber gekündigt oder wurde sie gekündigt weil das trinken schon aufgefallen ist dort jetzt ist sie arbeitslos und sitz nur zuhause rum mein vater ist seid letzem jahr November dauer Krankschreibung ist eigendlich seid Anfang Corona sehr krank war schon zweimal im.kh für längere zeit und Reha aber so genau was er hat weiß man nicht unter anderem alters Diabetes Gicht Rheuma jetzt sitzen beide Zuhause und verlassen so gut wie nicht mehr das Haus freunde gibt es auch keine und Hobbys erst recht nicht hin und wieder trink mein Vater auch etwas in Gesellschaft aber einfach mal so abend ein bier oder so ne nie

    Ich hoffe das ich im Urlaub ein bisschen den kopf frei bekomme und mir einen schlachtplan überlegen kann weil ich glaub das wird keine schöne Zeit in Zukunft schon alleine weil ich ja auch nicht will das mein Sohn weiter betreut von ihr wird klar ist zwar noch mein vater da aber was wenn doch mal was passiert ich kann ja froh sein das noch nichts passiert ist ich hoffe das es großen Einfluss haben wird wenn ich sage das du deinen Enkel so nicht mehr sehen wirst oder könnte das auch alles noch schlimmer machen ?

    Ich frage mich nur wieso mein Vater uns kinder nie irgendwas erwähnt hat ist sie ihm nicht mehr wichtig oder ist er selber so enttäuscht und weil er den ganzen scheiß schonmal mitgemacht hat und damals auch alleine klarkommen musste was mein Vater gar nicht kann er ist schon ziemlich abhängig von ihr meine mama regelt alles der weiß noch nicht mal seinen eigenen pin vom Bankkonto auf dem immer sein lohn geht geweisedenn Besitz er die karte noch nicht mal dafür macht er andere sachen wie alle irgendwie zu reparieren oder den Garten in schuss zu halten weil meine mama solche sachen nicht machen will das komlpette Bürokratische macht alles.meine mama aber man hat damals ja gesehen das es geklappt hat oder hat er Angst seine Kinder um hilfe zu bitten

    Also jetzt habe ich zeit zum schreiben meine mutter betreut jeden mittwoch und freitag von 12-14 meinen sohn da die tages mama bei der sonst ist da schon um 12 Feierabend hat ich arbeite immer bis 13 uhr ich hol ihn dann immer ab nach dem mittagschlaf meistens trink ich noch ein zwei tassen kaffee bei ihnen und mein sohn spielt dann noch ein bisschen und in dieser zeit ist von z.b 13:30-14:30 hab ich in letzter zeit immer wieder festgestellt das meine mama für kurze zeit aber in regelmäßigen Abständen in ihrem Schlafzimmer verschwindet und ich habe mich immer gefragt was macht sie den so oft da drin bis der Verdacht aufkam gerochen nach Alkohol hat sie nie oder das sie irgendwie gelallt hat noch nie aufgefallen und als ich eben nach dem.rechten geschaut habe als sie im.urlaub waren musste ich einfach Gewissheit haben ob da was dran sein könnte und im Schlafzimmer hab ich dann die Kommoden Schublade aufgemacht und zack lag da eine Flasche Gin komplett leer ich ließ mich bor schock aufs bett fallen und es sind weitere Flaschen runtergefallen ich hob die Bettdecke auf und da lagen noch viele weitere vor lauter panik hab ich sämtliche Schränke und Schubladen aufgerissen überall lagen leere hin Flaschen ihre seite des Bettes war komplett voll keine Ahnung ob sie die jedesmal wegräumt oder nur noch auf dem sofa schläft wie mein Vater schon seid Jahren schlafen getrennt wegen Schnarchen meines vaters das krasse wie ich finden ich musste noch nicht mal suchen sie lagen komplett offen in den Schränken und Schubladen sie hat sich nicht mal die mühe gemacht es zu verstecken so das man klamotten wegräumen müsste um.sie zu finden die Bettdecke lag auch nur auf den Flaschen drauf ist es die Sicherheit die sie hat nicht erwischt zu werden oder oder hat sie sämtliche scham schon verloren und es ist ihr egal ? Aufjedenfall war ich mehr als geschockt meine Mama war 2001 schonmal in Therapie für 16 wochen da haben wir kinder bei ihren Eltern gelebt und am Wochenende hat unser papa und dann immer abgeholt das waren fast 25 jahre so wie trocken war und damals war sie von bier abhängig jetzt sind wir bei Gin und das in diesem Ausmaß ich weiß nicht wie ich das machen soll alles

    Nein ich bin 33 lebe mit meiner Familie in einem eigenen haus mein sohn 2 jahre wird jeden Mittwoch und Freitag von meiner mutter betreut da ich arbeite meine mama war 2001 das erste mal abhängig aber überwiegend das damals ,,nur bier das thema jetzt habe ich diese riesen menge an Gin Flaschen gefunden und sie weiß noch nichts davon weil sie aktuell im urlaub sind ich weis nicht wie ich das ansprechen soll und wieso mein vater das alles mitmacht und selber nie etwas geagtzl hat

    Hallo ich bin verzweifelte Tochter,


    ich hatte schon langer den Verdacht das meine Mutter eventuell wieder Alkohol trink gestern bestätigte sich mein Verdacht und ich fand 25 leere gin Flaschen sie weiß noch nicht das ich es herausgefunden habe weil sie aktuelle im Urlaub sind ich bin so geschockt und verzweifelt das ich hoer um hilfe frage