Hallo ihr alle, in nassen Zeiten habe ich auch über so Teststreifen nachgedacht, hatte aber zu viel Angst davor. Wenn mir ein Leberschaden angeigt worden wäre, ich wäre vor Panik durchgedreht. Mittlerweile weiß ich, daß ich einen Lebertreffer habe, hab sowohl mit der Ärztin in der Klinik als auch meiner Hausärztin darüber geredet. Ich war also nicht allein und alles wurde mir fachkundig und nett erklärt. Wenn ich mir keine weiteren Giftstoffe zuführe, kann ich mit meiner Leber noch 20 und mehr Jahre leben.
Nun zu meinem Tag: ich komme ja in bestimmten Lebensbereichen nur schwer klar, hab deshalb um behördliche professionelle Hilfe gebeten. Hatte heute das erste Gespräch mit der Dame, ich nenn sie mal Frau X. Es war super! An der Bushaltestelle auf dem Weg zum Cafe, wo wir verabredet waren, hab ich aufs Handy geschaut. Kam dann am Cafe an, es war zu, wollte die Öffnungszeiten googeln - Handy weg! Und natürlich Panik ... Frau X kam und hat mir direkt geholfen anstatt den Papierkram zu machen, gab mir ihr Handy, damit ich beim Busunternehmer anrufen konnte und hat sich nach einer Stunde mit mir an die Bushaltestelle gestellt, um den Bus abzuwarten, der hier stündlich fährt - und das Handy war noch im Bus!
In der Stunde ging es mir gar nicht gut, sie hat beruhigend auf mich eingewirkt ... ich glaube, da hab ich eine ganz tolle Frau an meiner Seite.
Dann haben wir über die Dinge gesprochen bei denen ich Unterstützung brauche und konnten schon einiges anleiern. Es wird schwer, aber es wird werden.
Dann war ich noch bei meiner Ärztin, weil beim Reha-Antrag was nicht gepasst hat, wurde korrigiert, dann, wieder zuhause, hab ich versucht die Rentenversicherung (Träger der Reha) anzurufen, hab aber keine Nummer gefunden, beim Servicetelephon hab ich gefühlt 100 Tasten gedrückt und wurde dann von der Maschine verabschiedet, ohne daß meine Frage beantwortet worden wäre. Hab aber eine Lösung gefunden: nämlich in meiner Wunschklinik anzurufen, dort wurde mir geholfen.
War alles etwas viel ... jetzt gönne ich mir erstmal Ruhe.
Liebe Grüße,
ST