Beiträge von Abstinenzler

    Weil man gelernt hat wegen allem und nichts zu trinken. Gründe gab es 100 te. Hat auch KURZ geholfen danach aber 100x schlimmer geworden.

    Und weil das Suchtgedächtnis immer Alkohol als Lösung angeboten hat. Bsp.: Hatte ich Streit kam direkt trink was.

    War Bombenwetter kam: jetzt kann man super trinken. Das war automatisiert. Und der Suchtdruck war so heftig das ich immer folgte und losfuhr.

    Jetzt mache ich etwas anderes. Spazieren gehen, Sonnenbaden. Hat lange gedauert aber das wurde jetzt automatisiert

    Moin, du schriebst du guckst hier mal rein wenn du Lust hast. Ich behaupte das reicht nicht. Du brauchst regelmässigen Austausch, ob real oder z.b. hier. Mir hilft diese Online Gruppe mehr als die 1,5 Std, pro Woche reale SHG.

    Nur nichts trinken reicht nicht, durfte ich hier erfahren. Glaube du wirst niemals kontrolliert trinken können. Hier kann es keiner- im Alkoholiker Forum.

    Ja, zurzeit sprechen wir über Gefühle.

    Jedem Rückfall ging ein Stimmungstief voraus. Gar nicht mal äußere Anlässe/Events, die früher typische fürs Trinken waren. Die meide ich oder gehe da ganz bewusst hin.

    Ursächlich waren schlechte Stimmung bzw. negative Gefühle. Soweit bin ich immerhin schon.

    Bei mir war es auch immer irgend ein Auslöser: Stress, Streit, langeweile, Sonne, schlechtes Wetter, Wochenende, Feierabend. usw. Und mein Suchtgedächtnis verlangte nach Alkohol.

    Es hat mich ganz klar daran erinnert, dass ich in keiner Situation, weder in Gesellschaft noch allein, nur EIN Gläschen trinken kann und will. EIn absolut uninteressantes Unterfangen.

    Niemand will und kann ein Gläschen trinken von den Süchtigen. Die Frage ist warum passiert es dann trotzdem oft, ist die Rückfallquote so hoch? Weil es die Sucht nicht interessiert ob es ein uninteressantes Verlangen ist oder jmd nicht will.

    Hoffe deine Strategie funktioniert. Ich halte mich an die Grundbausteine

    Da immer gefragt wird, wenn jemand hier schrieb er hätte oder hatte starken Saufdruck, was dem vorausging, habe ich tatsächlich die ganze Zeit gedacht diese haben mit irgendeiner Emotion zu tun.

    Kann alles sein: Gefühle, positiv wie negativ, langweile, Stress, Trigger, alte Muster, Wege, Orte, Menschen, Dosen, Wetter, Sonne, Herbst, depri, u.vm.

    Die Mutter ist nicht "schuld", dass er trinkt. Ohne diesen Bringdienst würde er keinen Schluck weniger trinken, aber möglicherweise sich und andere in Gefahr bringen, wenn er mit seinem Dauerpegel selbst losfährt.

    Ich schrieb nicht das die Mutter Schuld ist!! Ohne den Bringdienst wäre es bestimmt weniger. Als meine Frau mein Saufen nicht mehr mitgemacht hat und mir nichts mehr mitbrachte habe ich auch viel weniger getrunken! Weniger verfügbar und aufwendiger gleich weniger Saufen.

    Wenn er selber losfährt könnte er seinen Führerschein verlieren, Strafen bekommen etc. was ihn zum Umdenken bewegen könnte. Das hat schon vielen die Augen geöffnet. Die dann endlich gecheckt haben das sie süchtig sind und aufhören sollten.

    Gefährlich ist es natürlich.

    Bei mir war es so:

    Als alle mein saufen noch halbwegs o.k. fanden, habe ich ohne Ende gesoffen.

    Als ALLE keinen Bock mehr auf mich und den Alkohol hatten, begriff ich ich muss was ändern.

    dass diese Gedanken wieder da waren: depressive Verstimmung, wozu das alles?

    Warst du in der Sonne die letzen Tage, Wochen? Wenn ich paar Tage keine bekomme werde ich depressiv. Gestern 1 ganze Stunde Mittagssonne- depri weg. Wirkt wunder!!


    Ich muss aber sagen, dass die letzten Wochen ziemlich schlecht drauf war und da hab ich wieder die Lust auf Alkohol verspürt

    Warst du länger nicht im Forum?? Habe gemerkt wenn ich nicht mehr so oft im Forum bin breitet sich der Alk im Kopf aus?!

    Ich habe es mehrmals schon der Mutter gesagt, ist aber auch schon wieder länger her…Ich denke sie tut das aus eigenem Co-Ding…
    Aber ich muss es ihr nochmal sagen und erklären, dass sie es nur schlimmer macht! Welche Mutter unterstützt ihren Sohn Alkohol zu beschaffen…??!

    Wenn die Mutter das verstehen würde, wäre das bestimmt super. Erstens würde sie nichts mehr besorgen und zweitens würde sie ihm den Spiegel vorhalten, das er Alkoholiker ist und er würde das trinken vielleicht überdenken?! Wenn mehrere Menschen den Spiegel vorhalten bringt es vielleicht auch mehr.

    Wie normal doch die legale Droge Alkohol bei den normalos ist.

    Psychisch war ich vor und während der Rückfälle sehr angeschlagen und obwohl ich wußte dass Alkoholzufuhr da nicht hilft , habe ich mich bewußt innerhalb von 1-2 Stunden total betrunken .

    Wie alt bist du? Irgendwann kann man diese Mengen an Gift nicht mehr ab.

    Hier bleiben ist eine super Idee. Du hast ja auch keine reale SHG mehr. Ich auch nicht. Dies ist meine SHG. Hat mir mehr geholfen als die reale.

    Ich habe mir gedacht, dass ich meinem Freund erstmal einen Brief schreibe, um ihm meine Gedanken mitzuteilen. Weil ich nie den passenden Moment für so eine Art Gespräch finde, und er ja meistens auch nicht nüchtern ist, und ich dann schwer sagen kann,was ich wollte, bzw. zu Wort komme.

    Das würde ich nicht machen. Wenn er ihn betrunken liest, war es umsonst. Es kommt dann nicht an. Schreibe ihn und lese ihn vor WENN er nüchtern ist. Sonst kommt nichts an und es ändert sich nichts.

    Er bzw. seine Sucht braucht den Alkohol, bei mir war es auch so. Die mächtige Sucht tut doch alles dafür das weiter gesoffen werden MUSS.

    Jetzt beginnt wieder die Jahreszeit mit wenig Licht und ich bin dann oft schlecht gelaunt , neige seit Jahren zu depressiven Phasen und habe schon eine Zeitlang Antidepressiva genommen.

    .Willkommen. mir geht es auch so. Ich glaube ich sollte mal nach einer Tageslichtlampe schauen?!

    Alle wissen Bescheid aber wie oben geschrieben , die Gedanken kreisen ...

    Es ist wohl ein versuch die Leere, langeweile zu füllen?