Beiträge von Abstinenzler

    und die Leute mit denen ich Kontakt habe, selbst Suchtprobleme haben.

    Ich habe oder musste sämtliche Suchtkontakte abbrechen, anders geht es nicht. Aus den Augen aus dem Sinn

    aber ich habe mir kein "normales" soziales Umfeld aufgebaut. Jetzt in meinem Alter (nächstes Jahr 40), haben die meisten schon Familie bzw. eben dieses soziale Umfeld.

    Fitnessstudio, reale Selbsthilfegruppen, Sauna ohne Alkohol gibt es trockenem abstinente Leute. Es ist nie zuspät eine Partnerin zu finden, selbst mit 70 geht das noch. Suche dir reale Selbsthilfegruppen raus, ruf an, geh hin. Dort lernst du tolle nüchterne, cleane Leute kennen. Mit denen kannst du was unternehmen oder eine Frau finden. Bei uns in der Selbsthilfegruppe haben sich auch schon Pärchen kennengelernt und sind zusammen.

    Ich kenne dieses Problem zu gut wenn alle Säufer co. verbannt wurden...

    In meinem nächsten Umfeld ist das Stigma sehr ausgeprägt. Da fällt es auch schwer, für sich selbst anzuerkennen, dass es eine Krankheit ist. Wissen und annehmen sind bei mir leider manchmal zwei Paar Schuhe.

    Nicht nur in deinem Umfeld. Wenn die Leute selber nicht betroffen sind verstehen viele es nicht. Ich sagte zu einem Bekannten ich bin trockener Alkoholiker, worauf er nach ein paar Wochen fragte willst ein Bier oder nen Schnaps. War ich fassungslos und sauer... Und Tschüß!!!

    Hallo, habe mitgelesen. Super. Ohne den Alkohol wird es dir besser gehen. Bin jetzt bei fast 4 Wochen. Geht schon viel zu lange die scheiß Sauferei. Sehr sehr viel zerstört, wird immer schlimmer und schlimmer. Wie bei allen Süchtigen. Wünsche dir ganz viel Kraft, es lohnt sich!!

    Bin jetzt seit gefühlt 5 Wochen erkältet, habe beim Arzt gestanden wieviel und wielange ich getrunken habe, kein Blutbild, keine Leberwerte nur die Adresse von der Suchtberatung bekommen.

    Die Ärzte sind überlastet oder wollen nicht helfen, konnten mir auch kaum helfen. Suchtberatung, Entgiftung, ambulante oder stationäre Therapie war bei mir angesagt. Selbsthilfegruppe und dieses Forum sind auch Gold wert!!! Bin jetzt fast 4 Wochen trocken, es lohnt sich!!!

    Und dann haben Freunde uns angerufen um mit uns zu sprechen. . Und dann finde ich mich in einer Runde mit einem gut befreundeten Pärchen wieder und soll mich vor meiner Frau und den beiden erklären wegen meiner Alkohol Sucht. Wohlgemerkt vor drei Leiten, die alle nicht süchtig sind. Aufgezogen wie eine Gruppenstunde.

    Gut das ich diese ganze Freunde hier Freunde da Sache nicht mehr habe. Drama, Drama. Habe jetzt mehr Zeit für mich. Habe einem Bekannten erzählt ich bin Alkoholiker, der hat Tage später gesagt willst ein Bier oder nen Schnaps.Dachte ich höre nicht richtig. Bescheuert.

    Ich habe heute mit meiner Mutter seit Wochen wieder telefoniert (wir nähern uns gerade wieder an und sie wohnt nicht mehr in meiner Nähe). Aber ich habe es nicht geschafft, ihr zu sagen, dass ich Alkoholiker bin.

    Es ist ein Krankheit. Bei Diabetis, einer Lähmung einem Schlaganfall erzählt man es ganz normal. Sehr Schade das bei dieser Krankheit so ein Geheimnis draus gemacht wird. Ist bei mir ähnlich.

    Guten Morgen,

    jetzt ist wieder so eine tolle, ruhige Phase. Keine Saufgedanken, kein Suchtdruck, alles Entspannt. Wunschlos glücklich. Körper und Psyche geht es gut. Produktiv aber auch Zeit für mich.

    Habe mir eure ganzen Nachrichten sehr zu Herzen genommen, ganz viel Abstand vom Alkohol, nicht kämpfen sondern umsetzen. Notfallkoffer steht immer hier und auch unterwegs mit dabei.Wenn ich nicht andauern getriggert werde ist es viel leichter und stressfreier.

    Und das man erst nach 1 Jahr richtig stabil und sicher ist hatte ich gar nicht auf dem Schirm, trotz realer SHG!!! Ich dachte immer oh 1-3 Monate trocken,ist ja schon sehr lange, super bin jetzt stabil. War dann in der Sauna, überall Alkohol, alle am Trinken. Ist ja nicht schlimm, bin ja stabil. Nein, das hat Tage später noch nachgetriggert und genervt.

    Schön das es euch gibt!!! Danke an alle die hier schreiben, ihr seid mega!!!

    Wenn Du es so hasst, mit was verführen Dich dann die Gedanken?

    Wenns mir schlecht geht aber zwischendurch: Einfach das Verlangen mich zu berauschen, zu saufen. Nichts bestimmtes.

    Mir fällt bei Dir von Anfang an auf, dass Du bei Deinen Beiträgen immer ein wenig latent aggressiv wirkst. Du benutzt auch gerne viele Ausrufezeichen. Und habe mich schon einige Male gefragt, worauf ist der Kerl so wütend?

    Weil es einfach nicht klappt dauerhaft abstinent zu bleiben. Es kostet sehr viel Kraft und frustriert, macht mich traurig. Das macht mich wütend ja.

    Das ganze Spiel findet in meinem Kopf statt. Solange der Kopf Signale schickt "sauf mal wieder" , ist es ratsam, dem auszuweichen.

    Mein Kopf schickt Signale, lieber ausweichen das stimmt.

    Aber, wenn du nicht gern trocken bist, wenn du dir nicht sicher bist, ob du da oder dort doch wieder trinken kannst, dann wird das nicht nur zur Qual, es wird dich irgendwann einholen.

    Bin sehr gern Trocken.Ich hasse es wie die Pest, mit allen Folgen,wenn ich saufe, saufen muss. Nur zwischendurch kommen die Saufgedanken die mich verführen wollen. Selbstfürsorge, wachsam und Abstand

    Ich denke andauernd darüber nach, bin stolz darauf nichts zu trinken, aber meine Gedanken drehen sich viel darum . Soll wohl, ist ja noch recht frisch . Wird besser, glaube ich fest dran.

    Bei mir auch, les mal meinen Faden von den letzten 2 Wochen. Kann ich ein Lied von singen. War anstrengend aber kein Kater, kein Entzug, kein Stress etc. lohnt sich immer...

    Ich könnte auch sagen: Ich habe - so kommt es mir vor - das letzte Jahr "zu schnell" (oder zu intensiv) gelebt. Es war da wirklich schon sehr viel Überholspur dabei. Beruflich geht es sowieso rund, privat habe ich mich komplett neu ausgerichtet und meine Freizeitaktivitäten (die ich in mein Leben reinquetsche, wenn es nur irgendwie geht) zeigen mir mittlerweile klar meine Grenzen auf.

    Mir ging es die letzten Tage nicht gut, viel zu viel von allem, völlige Erschöpfung und mieseste Laune das Ergebnis. Was mir hilft: Hobbys ausfallen lassen, einfach mal gar nichts machen, kein Sport, wenig Bewegen, nur rumliegen, schlafen, Youtube. Dauert dann 1-2 Tage und der Akku füllt sich. Psychisch und körpelich. Probiers aus

    Erstmal Hut ab, dass du dich mitteilst. Andere würden sich einfach zurückziehen, ein bisschen schmollen und alles hier für Unsinn halten, was geschrieben wird.

    Danke, war auch nicht leicht. War mir peinlich, war wütend, hatte die Schnauze voll. Die Kommentare muss man auch erst mal sacken lassen. Habe mich wieder beruhigt. Ganz schönes auf und ab. Morgens Schnauze voll, Saufgedanken, völlige Unzufriedenheit. Abends wieder beruhigt und wieder o.k.

    Ja normalerweise gleich zusaufen bis kein schlechtes bzw. irgendein Gefühl mehr da ist.