Alles anzeigenAm Anfang ist es unbekannt und unberechenbar. Ich musste mich erst selbst wieder kennenlernen.
Sehr gut.Du bist gerade dabei, dich wieder kennenzulernen.
Wer spricht da? Bin ich es, oder ist es mein Suchthirn?
Das Suchthirn macht das, was es immer getan hat, dich zum Alkohol trinken zu bringen.
Neu ist, dass du es bewusst wahrnimmst und deine eigenen Strategien entwickelst,
wie du damit umgehen kannst.
Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und dafür brauchst du Geduld, und da das alles noch nicht so gefestigt ist, ist Risikominimierung die Strategie der Stunde.
Angst hatte ich sehr bald keine mehr, aber Respekt vor der Aufgabe, die ich zu bewältigen habe.Meine Entgiftung habe ich in einer Klinik erlebt und nach dem 3. Tag startete langsam das Tagesprogramm.
In den ersten Tagen habe ich auch viel geschlafen. Alkoholentzug bedeutet enormen Stress für den Körper und er hat ordentlich damit zu tun, darauf zu reagieren. Das ist sehr anstrengend. Gib deinem Körper die Zeit und Ruhe, die er braucht.
Hallo Nayouk24,
vielen Dank für deine Rückmeldung. Was sich diesmal bei mir geändert hat, ich gehe bewusster mit dem Ganzen um. Ich setze Prioritäten, meine Abstinenz steht an erster Stelle, egal was kommt. So eine grausame Zeit möchte ich nie wieder erleben müssen. Viel zu leichtfertig war ich vorher und habe anderen immer Prio gegeben. Und das bedeutet auch, mich an erste Stelle in meinem Leben zu setzen.
Den Kampf zwischen mir und dem Alkohol habe ich aufgegeben.
Lg Chapa